• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

RA und Sjögren-Syndrom

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • RA und Sjögren-Syndrom

    Medikamentenmüde und was dann?
    seit zweieinhalb jahren nehme ich nun MTX und Decortin ein, um meine gelenkentzündungen abzuwehren. vorher quälte ich mich ein ganzes jahr (ich konnte vor schmerzen manchmal nicht mehr laufen), um mit hömopathischen mitteln meine ra in den griff zu bekommen. die rheumaologin stellte bei mir zwar keine aktiven entzündungen mehr fest, obwohl ich oft schmerzen in verschiedenen gelenken hatte (beim röntgen und ultraschall war nie etwas zu sehen) bei einem weiteren gespräch kam die rede auf meine trockenen augen und sie meinte das könnte ein sjörgren-syndrom sein. außer den trockenen augen habe ich nur öfters entzündungen im mund die sehr unangenehm sind, meine zahnärztin hat meine klagen irgendwie nicht verstanden. hier müsste es doch ein mittel geben? am liebsten wäre mir etwas natürliches z.b. trinke ich gegen meine schweißausbrüche immer salbeitee. mittlerweile konnte ich die cortison-dosis senken, aber nun habe ich eine refluxösophagie (dies wurde durch gastroskopie nach dreimonatigen magenschmerzen entdeckt) mit einem barett-segment, wobei ich nun zusätzlich einen protonenpumpenhemmer einnehmen muss. außerdem empfahl mir die ärztin quensyl einzunehmen, was ich auch zwei wochen lang nahm. dann musste ich wegen stundenlangem erbrechen (ist dies eine nebenwirkung des quensyls?) zum ärztlichen notdienst, der mich ins krankenhaus einwies hier konnte man mir erst gar kein blut abnehmen, weil alle meine venen sehr schlecht seien (das war noch nie der fall) anschließend bekam ich gesagt ich würde ziemlich viel medikamente einnehmen, aber daran möchten sie nichts ändern (wegen dem rheuma). ich würde auch gerne mal mit dem cortison pausieren, aber wie?
    für einen rat oder tip was ich tun kann wäre ich sehr dankbar


  • RE: RA und Sjögren-Syndrom


    Das ist eine etwas komplizierte Geschichte, zumal wenn die RA bisher keine Erosionen an den Gelenken hervorgerufen hat, wäre sie auch gut mit einer Arthritis im Rahmen eines Sjögren Syndroms zu vereinbaren. Diese Diagnose wäre auch ersteinmal zu Sichern (Antikörper, Speicheldrüsen PE....). Auf jeden Fall ein rheumatologisches Fachzentrum konsultieren, gerade wenn es ernste Therapiekomplikationen gibt. Auf Wunsch gerne Infos zu den entsprechenden Adressen.

    Kommentar


    • RE: RA und Sjögren-Syndrom


      Eine gut eingestellte sogenannte Basismedikation hat zum Ziel, die Beschwerden dauerhaft zu senken und Schübe der Erkrnakung möglichst zu verhindern (Quensyl war offenscihtlich keine gute Wahl)
      Deshalb ist zu raten, die von erfahrenen Rheumatologen eingeführte Basistherapie nach Möglichkeit nicht zu verändern. Ziel der Behandlung mit Cortison ist es, kurzfristig die Schmerzen zu behandeln, die durch die Entzündungsreaktionen hervorgerufen werden.
      Es ist nicht vorgesehen, Cortison dauerhaft einzusetzen wegen der vielen Nebenwirkungen. Da sich der Körper überdies daran gewöhnt, muß Cortison langsam "ausgeschlichen" werden. Das sollte Therapieziel der nächsten Zeit bei Ihnen sein.

      MfG

      Ulrichs

      Kommentar