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Fibromyalgie

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  • Fibromyalgie

    Lieber Experte, liebe Forumsteilnehmer,

    ich habe Hashimoto, Asthma, Neurodermitis und Fibromyalgie. Leide unter diversen Allergien und Intoleranzen. Mit dem Asthma habe ich kaum noch Probleme. Hashimoto und Wechseljahre ist eine Kombi die keiner braucht. Neurodermits - dauerhaft am Hals. Herzrhytmusstörungen, Missempfindungen in den Gliedmaßen, Urtekaria, Weiß und blau werden der Finger, trockene Schleimhäute, Magen und Darmbeschwerden und und und...Mein Hautarzt hatte den Verdacht auf Lupus, wollte aber im Gesicht keine Hautbiopsie machen und sagte mir, das Blut hätte den Verdacht nicht bestätigt.
    Dann bekam ich Sehstörungen und linksseitige Ausfälle. Verdacht auf MS. MRT war ok. Dann konnte ich meine Arme kaum heben und aus der Hocke nicht allein hoch. Es wurde eine Muskelbiopsie gemacht aus dem Oberschenkel, ohne Befund. In einer Zeit mit Dauerinfekten stellte ich mich einem Rheumatologen vor. Thrombozytopenie, Leukozyten auch im Keller, ANA 1:320, LDH immer erhöht, C3 vermindert, Vitamin D 6, sonst alles oB.
    Tenderpoints alle Positiv, also Fibromyalgie und Verdacht auf Kollagenose.
    Dieser Verdacht konnte nie bestätigt und nie ganz ausgeräumt werden.
    Dauer dieser Arztbesuche mehrere Jahre. Hausarzt, Überweisung T nach 7-9 Monaten, Diagnostik etc.
    Nun habe ich seit 2 Jahren Schulterschmerz, bei einer Meniskusverletzung im Knie wurden Knorpelschäden Stadium III-IV gefunden, seit 1 Jahr habe ich morgens Anlaufschmerzen in beiden Füßen, dass ich schreien könnte. Heute hatte ich zum 2. Mal so vernichtenden Brustschmerz, dass ich Schweißnass war und an einen Infarkt dachte. Ständig bekomme ich Krämpfe in den Füßen, Waden.
    Schmerzen kommen aus heiterem Himmel in der Kniekehle oder Wade.
    Ich hatte eine Darmentzündung, Herzbeutelentzündung und ein Erysipel.
    Das ist nur ein kleiner Ausschnitt. Meine Hausärztin sagte, es müsste mal jemand die ganzen Untersuchungsergebnisse zusammenfügen zu einem Bild. Mit manchen Dingen müsse man sich einfach arrangieren. Mit anderen Worten, ich habe keinen Hausarzt mehr. Mein Mann kann nicht mehr, er kennt mich anders und kann nach den KH Aufenthalten etc. Einfach nichts mehr davon hören.
    Also versuche ich mich zurückzuhalten, aber allein wenn ich im Bett liege und erst die Ferse prickelt und machmal auch das ganze Bein und ich wieder nur herumwühle, weiß er schon, dass wieder etwas nicht stimmt.
    Gehört das alles in die Kathegorie Fibromyalgie? Sind meine Nerven und Schmerzrezeptoren fehlgeleitet? Was stimmt denn nicht mit mir?

    LG

    Sabe


  • Re: Fibromyalgie

    Hallo Sabe,

    zu Deiner Litanei verschiedener Leiden kann ich wenig sagen. Ich hätte aber eine Frage, wie sich das Prickeln in der Ferse bzw. im Bein äußert. Ich selbst habe ein ausgeprägtes Restless-legs-Syndrom (RLS). Je müder ich werde, desto heftiger wird es. Es ist ein unangenehmes Kribbeln in den Füßen und Beinen, mitunter auch in den Armen, das mich zur Bewegung zwingt und am Einschlafen hindert. Bewegung verschafft mir für wenige Sekunden Linderung. Besser ist aufstehen, rumgehen, kaltes Fußbad und Ablenkung. Mit Fibro hat das nichts zu tun. RLS ist eine eigenständige Störung. Könnte es das auch bei Dir sein?

    LG Monsti

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    • Re: Fibromyalgie

      Hallo Monsti, ich habe es überwiegend links. Früher hatte ich dort häufig mit Ischias zu tun. Dann nach meinem Bandscheibenvorfall musste ich bei den Übungen immer Bauch und Po anspannen. Danach hatte ich erstmals Vor 8 Jahren ein unruhiges Bein, nicht sichtbar, als ob es unter Strom steht. Nun vor einiger Zeit fing die Ferse an zu kribbeln und Prickeln. meine Mutter hatte das mit 80! Dann wieder ist sie wie taub. Manchmal ist es wie kleine Nadelpiekser.
      ich versuche alles zu ignorieren, mit mäßigem Erfolg.

      LG Sabe


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      • Re: Fibromyalgie

        Da könnten auch neurologische Probleme ursächlich sein, zumal bereits Ischias-Beschwerden in der Vorgeschichte sind.
        Bezüglich der anderen geschilderten Beschwerden und Krankheitsbilder wäre eine Rückführung auf Fibromyalgie zu einfach. Vielmehr sollten die einzelnen Beschwerdebilder genauer untersucht werden mit Blick auf mögliche zugrundeliegende (weitere) rheumatische Erkrankungen.

        MfG,

        Ulrichs

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