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adalimumab und op

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  • adalimumab und op

    Liebes Team
    Ich habe eine Frage...ich spritze 14tägig imraldi wegen Morbus Bechterew..zuletzt am 6.5...ich hatte nun einen Bartholin abszess...dieser wurde heute unter vollnarkose mit marsupialisation entfernt..Am Freitag hatte ich mit meiner Rheumaambulanz telefoniert bzgl des imraldi ...da es ein kleiner Eingriff war war laut denen 1 Woche Abstand ok...soll aber die spritze in einer Woche aussetzen damit die Wunde heilen kann...sie meinten wenn sich der abszess nach innen entleert hätte wäre es problematischer gewesen...nun hab ich natürlich viel gelesen und habe von Infektionen und wundheilungsstörungen gelesen und man adalimumab mindestens 4 Wochen vorher hätte absetzen sollen...jetzt hab ich natürlich pa ische Angst vielleicht noch ne blutvergiftukg oder Infektion zu kriegen...die Wunde ist ja offen da die Ränder nach aussen genäht wurde damit der Abfluss der Grüße offen bleibt...wie halte ich die Wunde nun am besten sauber damit da nichts passiert?Ich bin momentan leicht panisch...


  • Re: adalimumab und op

    Hallo Nicole,

    ganz so wild ist es nicht.

    Ich habe viele Jahre lang Enbrel gespritzt und wurde in dieser Zeit mehrfach operiert. Dabei hatte ich das Medi nie abgesetzt, und es gab keinerlei Probleme.

    Inzwischen spritze ich Orencia, das ich bei einer großen Bauch-OP im vergangenen Herbst in der Woche nach der OP auf Empfehlung des Rheumatologen einmal ausgesetzt hatte. Auch dieses Mal hatte ich keine Schwierigkeiten.

    Lg Monsti

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    • Re: adalimumab und op

      Hallo Monsti
      Das beruhigt mich etwas....im Internet finde ich eben nur Empfehlungen für größere Operationen...gut ein nach innen entleert abszess is jetzt auch nicht meine Traumvorstellung aber der abszess saß recht unglücklich im vaginalbereich...da sind ja eben auch viele keime....ich glaub ich sollte googeln einfach bleiben lassen:-)
      Man is einfach oft unsicher

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      • Re: adalimumab und op

        Hallo Nicole,

        nicht nur das Googeln, sondern auch das Lesen des Beipackzettels kann Ängste auslösen. Dabei muss bei letzterem halt wirklich alles, was jemals aufgetreten bzw. bekannt geworden ist, Erwähnung finden. Ich lese ihn mittlerweile nur noch durch, wenn mir etwas Ungewöhnliches auffällt, z.B. massiver Haarausfall unter Arava.

        Viel risikoreicher ist meiner Ansicht nach höher dosiertes Cortison (> 5 mg Prednisolon), zumal man dieses vor einer OP ja auch nicht einfach mal so absetzen kann.

        Lg Monsti

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        • Re: adalimumab und op

          Ja da hast du recht...dr Google und ich werden keine freunde:-) ich hatte zwar vorab in meiner Ambulanz angerufen und die sagten 1 Woche Abstand zur spritze ist ok und danach eben aussetzen bis es verheilt is...dennoch bin ich halt jemand der bei allem hier schreit und jeden Mist mitnimmt..bin zwar froh dass der abszess weg ist aber Sorgen macht man sich ja trotzdem ob alles ok is und vor allem auch gut abheilt

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          • Re: adalimumab und op

            Ja dir lieben beipackzettel...der von humira gab mir schon den Rest...hat man die Wahl zwischen Pest und cholera;-) aber nützt ja alles nichts leider...

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            • Re: adalimumab und op

              Der Beipackzettel all der anderen Basismedis ist nicht anders. Ich habe schon 13 verschiedene Mittel durch. Gefühlt werden die Beipackzettel immer länger. Meistens passiert NICHTS bzw. fast nichts. Unter Orencia z.B. läuft mir halt häufiger als sonst die Nase. Das ist alles.

              Humira (Imraldi gab es damals noch nicht) war bei mir hingegen die helle Katastrophe. Ich spritzte es genau einmal und bekam schon am Tag darauf einen höllischen Ganzkörperausschlag, Fieber sowie ätzende Kopfschmerzen. Ich fühlte mich zwei Wochen lang richtig krank. Da wusste ich auch ohne Lesen im Beipackzettel, dass ich das Zeug halt nicht vertrage.

              Ich denke, man sollte an diese Medikamente mit gesundem Menschenverstand rangehen. Nehme ich etwas, das keine wirklichen Nebenwirkungen (u.a. natürlich auch akzeptables Blutbild) zeigt, so gehe ich davon aus, dass auch eine OP nicht viel ausmacht. Hole ich mir hingegen ständig irgendwelche Infektionen (grippale Infekte, Herpes zoster, Furunkel ...), würde ich das Mittel im Rahmen einer OP sicherlich aussetzen bzw. grundsätzlich ein anderes Basismedikament in Erwägung ziehen.

              Lg aus Tirol
              Monsti

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              • Re: adalimumab und op

                Hallo Nicole,

                Bei mir in der Crohn Selbsthilfegruppe war jemand der hatte Infliximab (ist ja auch ein TNF-Alpha-Blocker wie Adalimumab). Seine OP - Entfernung eines Darmabschnittes - wurde so gelegt, dass sie genau zwischen zwei Infusionen lag. Also Infusion - vier Wochen später Op - vier Wochen später wieder Infusion. Da gab es keine Probleme.
                Ich würde mir da jetzt nicht so viele Gedanken machen. Hast du sonst unter dem Medikament keine Probleme mit Wundheilstörung etc. hast du die jetzt auch nicht nach der OP.

                Alles Gute
                LG July

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                • Re: adalimumab und op

                  Ja dir lieben beipackzettel...der von humira gab mir schon den Rest...hat man die Wahl zwischen Pest und cholera;-) aber nützt ja alles nichts leider...
                  Mir gab mal jemand den guten Tipp.
                  Lies es dir einmal durch und vergiss es wieder.

                  Also auf gut deutsch, du solltest schon ganz grob wissen, was passieren könnte. Aber du darfst es nicht ständig im Hinterkopf haben, sonst macht man sich nur nervös.

                  Wenn ich irgendwelche Probleme, neu diagnostizierten Stoffwechselkrankheiten etc. habe, schaue ich schon mal kurz im Beipackzettel ob was darüber steht bei den häufigeren Nebenwirkungen.
                  Aber nie unter denen, die sowieso selten sind, weil wer weiß, ob es da überhaupt einen tatsächlichen Zusammenhang gab oder nicht noch andere Faktoren reingespielt haben.

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                  • Re: adalimumab und op

                    Aber nie unter denen, die sowieso selten sind, weil wer weiß, ob es da überhaupt einen tatsächlichen Zusammenhang gab oder nicht noch andere Faktoren reingespielt haben.
                    Eben! Deshalb lese ich mir das auch nie durch. Wie gesagt, ich lese im Beipack, wenn ich seit der Einnahme plötzlich ungewöhnliche und störende Symptome habe. Manchmal finde ich einen Hinweis, oft genug aber auch nicht. Dann liegt es womöglich an der Kombination verschiedener Medikamente. Man sollte auch immer an Wechselwirkungen denken.

                    Wenn man vor einer OP steht, sollte man deshalb grundsätzlich ALLE Medikamente (auch rezeptfreie) nennen, die man einnimmt bzw. spritzt. Wie schon erwähnt, gehört höher dosiertes Cortison zu den besonders heiklen Medikamenten.

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                    • Re: adalimumab und op

                      Ja da habt ihr recht...ich hatte nach der 1.humira grauenhafte Kopfschmerzen und muskelschmerzen für 14 Tage...hab es 7 Monate gespritzt...5 Monate davon waren gut dann bekam ich juckende Reaktionen an der einstichstelle und blasenentzündungen...wurde dann auf imraldi umgestellt...damit hatte ich bis jetzt nichts...spritze aber auch erst seit 2 Monaten imraldi...ich hoffe einfach dass da nichts infektiöse nachkommt...nen kh Aufenthalt kann ich mir Grad echt net leisten

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                      • Re: adalimumab und op

                        Ich drück' Dir die Daumen, dass da nix nachkommt!

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                        • Re: adalimumab und op

                          Operationen unter Einnahme von Immunsuppressiva/Rheuma-Medikamenten sind durchaus möglich. Wundheilungsstörungen treten dabei eher nicht auf.
                          Immer alle Medikamente anzugeben, ist natürlich wichtig, noch besser aber ist eine vorherige Konsultation zwischen Anästhesist, Operateur und behandelndem Rheumatologen. Wenn zwischen den drei Seiten alles geklärt ist, muss man sich wohl weiter keine Sorgen machen.

                          MfG,

                          Ulrichs

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                          • Re: adalimumab und op

                            Hallo Herr Dr.Ulrichs
                            Was mir noch einfiel...ich habe ja zum bechterew noch ein antiphospholipidsyndron...davon weiss ich seit 12 Jahren...diagnose kam mit 25 nach einer tofgeburt in der 38.ssw...einmal wurde letztes Jahr eine triplexsonografie gemacht mit Verdacht auf tut...war aber gott sei dank nicht so...allerdings sah man dass ich im rechten bein mal eine Thrombose gehabt haben muss...man sagte mir dass es sowas wie "stille"Thrombosen gibt...gemerkt hatte ich davon nichts...ich wurde auch nie behandelt ausser ass und heparin in den folgeschwangerschaften...und wenn wir in Urlaub fahren nach Griechenland mit 30 Stunden muss ich Strümpfe tragen und Spritzen...im Internet Les ich aber immer dass mandennoch behandelt werden sollte...ich vertrau da meinen Ärzten schon aber wieso fällt das APS eigtl unter rheumatischen formenkreis und nicht zu den gerinnungsstörungen? Und wie hoch ist das Risiko überHaupt wenn ich jetzt quasi bis auf die stille Thrombose seit 12 Jahren symptomfrei bin , dass dennoch was Auftritt?Ich hab ja nicht vor irgendwann an ner lungenembolie tot umzufallen...ich hab mich ja wirklich mit allen Diagnosen arrangiert und da hab ich mit 37 schon ne Sammlung aber mit dem APS da bleibt einfach so ein bitterer Nachgeschmack, weil mir das psychisch sehr nachhängt dass jeden Tag was passieren könnte...

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                            • Re: adalimumab und op

                              Beim Antiphospholipidsyndrom richtet sich ein Antikörper gegen körpereigene Strukturen. Es gehört also zu den Autoimmunerkrankungen und damit zur Rheumatologie.
                              Dass die Auswirkungen des Syndroms auch die Gerinnung betreffen können, ist eine Folge der Erkrankung und muss natürlich gut eingestellt werden.

                              Sie haben recht: Das Risiko dieser Auswirkungen der Erkrankung sollte so gering wie möglich gehalten werden.

                              MfG,

                              Ulrichs

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