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Synovialarthropathie oder RSO?

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  • Synovialarthropathie oder RSO?

    Hallo,

    ich hatte am 24.08.2011 eine Arthroskopie am rechten Knie wegen einer Innenmeniskusläsion mit HKB-Ganglion. Ich hatte nach der OP damals ziemliche schmerzen im Knie und konnte 2-3 Monate nicht laufen bzw stehen. Als ich dann mit der Krankengymnastik angefangen habe, wurde es aber ziemlich schnell besser und ich konnte schon nach 2 Tagen KG wieder laufen. Seit dem, hatte ich auch keine Probleme mehr mit dem Knie, bis vor ca 2 Monaten. Seit dem wird das Knie fast jedes Wochenende wieder dick für zwei drei Tage und dann geht der Erguss wieder weg. Es tut zwar nicht weh, aber die Bewegung ist trotzdem sehr eingeschränkt.
    Letzte Woche hatte ich einen MRT-Termin und mein Orthopäde hat mir zu einer erneuten Arthroskopie geraten. Allerdings wohne ich mittlerweile alleine und die Erfahrung mit der letzten Arthroskopie machen mir jetzt ein wenig Angst. Damals habe ich noch zu Hause gewohnt und musste mich um den Haushalt und Verpflegung etc. kümmern..

    Daher wollte ich gerne mal Fragen, ob es möglich ist, die Synovialarthroskopie irgendwie zu umgehen und die Kniegelenksentzündung evtl mit einer Radiosynoviorthese zu behandeln oder ob es sinnvoller wäre die Arthroskopie durführen zu lassen!?

    Vielleicht hilft ja der Befund vom MRT diese Frage leichter zu Beantworten.

    Kernspintomographie des rechten Kniegelenkes:
    Darstellung sagittal und coronar mit eienr STIR-Sequenz, coronar T1-mischgewichtet, nativ sagittal T1-mischgewichtet vor und nach i. v. KM-Gabe - axial T1-mischgewichtet nach i. v. KM.

    Klinische Angaben:
    Z.n. arthroskopischer Revision des Gelenkes vor knapp 4 Jahren - deutliche Ergußbildung - Ausschlußdiagnostik.

    Befund:
    Kreuz- und Kotllateralbänder sind regelrecht dargestellt. Die Meniski sind mit Ausnahme des Innenmeniskusintermediärstücks normkalibrig - hier spitzennahe Abstumpfung bei Z. n. ASK. Die Knorpeldeckung der gelenkbildenden Flächen ist normkalibrig, subchondral keine Auffälligkeiten. Die Patella steht normal im Gleitlager. Dennoch erkennt man eine deutliche Ergußbildung. Unter Annahme einer Synovialarthropathie dann i. v. KM-Gabe - hierbei fallen insbesondere am Recessus suprapatellaris hier medial, apikalbetont zottenartige synoviale Wucherungen auf, die eine Tiefe von bis zu knapp 1 cm haben. Erosive Begleitveränderungen bestehen nicht.

    Beurteilung:
    Der Befund spricht für eine Synovialarthropathie, am Innenmeniskus lediglich Kaliberreduktion spitzennaher Anteile des Intermediärstücks.

    Bitte Entschuldigt den langen Text, aber ich hoffe, dass mir hier vielleicht jemand erklären könnte, was das genau heißt und ob eine Arthroskopie unausweichlich ist oder ob ich es lieber erstmal mit einer RSO versuchen sollte. Kann mir nämlich im Moment noch nicht vorstellen, wie ich das alleine alles schaffen soll, was Haushalt und Verpflegung etc. angeht. Zurück zu meinen Eltern ziehen, kommt leider nicht in Frage, da sie sehr weit wegwohnen und bei mir auch Bald die Klausuren anstehen.

    Vielen Dank schonmal und liebe Grüße!
    Eugen

  • Re: Synovialarthropathie oder RSO?

    Es scheint mit dem Erguss ja ein Zustand vorzuliegen, der akuten Handlungsbedarf nach sich zieht. Ob arthoskopiert werden muss oder nicht, kann ich als Nicht-Orthopäde leider nicht beurteilen. Aber es sieht so aus, als müßte im Knieinneren etwas repariert werden (Synovialzottenreduktion).

    MfG,

    Ulrichs

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