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Typisch PSA?

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  • Typisch PSA?

    Hallo!
    Vom Rheumatologen habe ich die Diagnose PSA, der HA zweifelt dies an.
    Habe erst zu einem späteren Zeitpunkt Kontrolltermin beim Rheumatologen. Daher würde ich mich über Einschätzungen hier freuen.
    Seit 2011 unklare Knieprobleme. Wurde als Schleimbeutelentzündung operiert, da MRT Signalanhebung im Bereich der Bursa zeigte.
    Der herausgenommene Schleimbeutel gab bei der Untersuchung des Materials keinen krankhaften Befund.
    Knieprobleme (an der Sehne oberhalb der Kniescheibe) traten wieder auf.
    Seit 2012 Fußsohlenschmerz im Ballen, Fersenschmerz u. Gesäß. Wechselnde Schmerzpunkte an vielen Stellen (z. B. Schienbein, Handrücken, tiefer Rückenschmerz). Die Schmerzen treten auf und verschwinden wie von Geisterhand. Gefühl wie Muskelkater am ganzen Körper, morgens kurzzeitig laufen wie auf Eiern. Anlaufschmerz u. Umlagerungschmerz, der dann recht schnell verschwindet. Die ersten Schritte gehe ich nach längerem Sitzen häufig gebeugt. Kinder auf den Arm nehmen erzeugt Schmerzen.
    Orthopäde u. Neurologe fanden nichts Auffälliges. Dann zum Psychologen (psychosomatisch?). Dieser vermutete eine seronegative Systemerkrankung u. hielt eine psychologische Erkrankung für unwahrscheinlich.
    Dann Ganzkörperszyntigraphie. Diese ergab Stoffwechselerhöhung im Bereich des Sitzbeins (Enthesiopathie).
    Erneutes MRT des Knies mit KM ergab Signalveränderung am vorderen Kreuzband, an der Quadrizepssehne eine Struktur wie eine Ganglionzyste (11-12 mm) mit deutlicher Signalanhebung u. 2 kleinere Knochenmarködeme.
    Blutwerte immer ähnlich(keine Rheumafaktoren, keine Entzündungswerte, seit Jahren leicht erhöhte Leberwerte (GPT) und immer leicht erhöhte Muskelwerte (CK 277, 245, usw.). Borreliose "IGG" positiv.
    Erstmalige Vorstellung beim Rheumatologen. Dieser ging von einer entzündlichen rheumatischen Erkrankung aus (undiff. Spondylarthritis oder PSA). Wartete mit Diagnose noch ab.
    Dann nicht juckende trockene Hautstellen (beide Ellenbogenspitzen, 4 Fingerknöchel u. Fußknöchel) vom Hautarzt als Schuppenflechte diagnostiziert. Ich hätte dem keine Bedeutung beigemessen, nahm den Befund mit zum Rheumatologen.
    Dieser stellte Diagnose PSA. Seit 3 Monaten nun MTX (15 mg/Wo.).
    Bei der begleitenden MTX-Kontrolle beim HA zweifelte dieser die Diagnose PSA an und regte an, eine Zweitmeinung zur Schuppenflechte einzuholen. Dem HA erschien es für PSA etwas untypisch. Der Rheumatologe wirkte recht sicher mit der Diagnose PSA.
    Vielleicht relevant: Fettleber vorhanden (wird regelmäßig vom HA beobachtet) u. Mutter Hashimoto.
    Dazu würde mich interessieren, ob diese Schilderung typisch für PSA erscheint u. ob der zweite Hautarzt nach 3 Monaten die abklingenden Hautstellen (ganz leichte Schuppung, nur noch leichte Rötung) überhaupt noch als trockene oder Schuppenflechte einschätzen kann.
    Unter MTX haben die Schmerzen zwar nicht nachgelassen, aber ich fühle mich besser, irgendwie leistungsfähiger und ein Durchfall (den ich ansonsten schon 1-2mal/Wo. hatte - ohne Schmerzen, ohne Blut) hörte urplötzlich unter MTX auf.
    Sorry für die Länge des Eintrags.
    Danke!

  • Re: Typisch PSA?

    Ach so, kleiner Nachtrag:
    Schmerzen lassen bei Bewegung nach u. Augenarzt hat trockene Augen (keine rheumatypische Entzündung) diagnostiziert.

    Kommentar


    • Re: Typisch PSA?

      Die Diagnose kann schon stimmen. Vielleicht haben die Kniebeschwerden eine andere (orthopädische) Ursache. Aber der Rest könnte passen. Sowohl Schuppenflechte als auch Arthritis werden unter MTX-Therapie besser.
      Also bitte abwarten, wie sich die Gesamtsituation unter längerer Einnahme entwickelt!

      MfG,

      Ulrichs

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