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Rhizarthrose in der rechten Hand

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  • Rhizarthrose in der rechten Hand

    Hallo Dr.Ulrichs
    Ich hoffe,sie können mir weiterhelfen.Ich habe eine beginnende Arthrose im Daumengelenk.Ich bin stundenweise im Haushalt tätig,mache mir Sorgen um meine Zukunft.Wie geht es weiter mit mir,was kann ich machen.Der Örthopäde sagt,ich könnte nichts machen,ausser Salbe und das tragen der Schiene.Mein Arzt sagt,in Zukunft kann ich meine Putzstellen nicht mehr machen,sonst wird es immer schlimmer.Kann ich bei beginnener Athrose etwas machen,damit es nicht so schlimm wird.Was ist mit Glucosamin?Oder muss ich jetzt einen Antrag auf Schwerbehinderung stellen?
    Danke für ihre Antwort.
    Mit freundlichen Gruss Nastassja


  • Re: Rhizarthrose in der rechten Hand


    Hallo Nastassja,

    welche Untersuchungen wurden denn bisher gemacht? (Rö, MRT?)
    Hast du - außer im Daumen - noch an anderen Gelenken Beschwerden?

    Schau doch mal in "Private Nachrichten" - da habe ich Dir etwas ausführlicher geschrieben.

    LG schildi

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    • Re: Rhizarthrose in der rechten Hand


      Bei einer nachgewiesenen Arthrose sollte der Orthopäde die notwendigen Therapiemaßnahmen einleiten. Glucosamin gehört nicht dazu.

      Bitte einen Orthopäden kontaktieren.

      MfG,

      Ulrichs

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      • Re: Rhizarthrose in der rechten Hand


        Hallo Nastassja,
        wenn du schon GdB 20 hast - dann beantrage unbedingt "Gleichstellung"! Den Antrag bekommst du bei der ARGE - dann hast du 1. gewissen Kündigungsschutz und wirst mit schwerbehinderten Menschen "gleichgestellt".
        Das bedeutet, daß du bei der ARGE auch von speziellen Mitarbeitern betreut wirst.
        Wenn jetzt zu der Zöliakie noch Arthrose (o.a. Erkrankungen) dazukommen, kannst du Erhöhungsantrag für Grad d.Behinderung stellen. Laß Dich dazu aber vorher bitte unbedingt vom Arzt (Orthopäden z.B.) beraten, ob der Erhöhungsantrag auch Sinn macht!
        Ob Deine Erkrankungen schon ausreichen, um Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen, kann auch nur Arzt beurteilen.

        Wenn Arzt der Meinung ist, daß du Antrag stellen könntest auf EM-Rente - dann mußt du dies bei der Rentenversicherung tun.
        Die Arztunterlagen besorgen die sich dann. Evtl. mußt du dann noch zu einem Gutachter, welcher Dich untersucht.

        Es ist aber immer von Vorteil, vorher zu einer REHA zu fahren.

        Um wirklich die Erwerbsminderungsrente zu bekommen ( teilweise od. volle Rente) ist es ratsam, lange wegen der Erkrankung krankgeschrieben zu sein. Geht man seiner Arbeit nach u.stellt gleichzeitig Antrag - folgt meist Ablehnung!!

        Den Rat hab ich von einer Mitarbeiterin der Rentenversicherung, welche selbst mit zur Reha war.
        Bei mir war das aber kein Problem - ich war schon seit Mitte Febr.krank, habe Anf.Juli Antrag gestellt und Anf.Sept.Bescheid über Bewilligung d.teilw.Erwerbsmind.rente bekommen.

        Im Moment bekomme ich also 1/2 Rente und teilw.Krankengeld - da ich ja noch nicht wieder arbeiten kann.

        Übrigens würde ich persönlich Dir abraten, in die "Altenpflege" zu gehen! Du kannst aufgrund Schiene am Daumen ja sicher nicht richtig zufassen - aber bei Pflege /Betreuung von dementen Personen brauchst du gesunde Gelenke. Da mußt du Leute stützen, bei Toil.gang helfen, anziehen, lagern, heben usw. usf.
        Ich weiß, wovon ich spreche - ich hab über 10 Jahre in der Pflege gearbeitet. Habe zuletzt, da ich dachte, es wäre leichter, 1 1/2 Jahre in Tagespflege gearbeitet. Aber auch dort brauch man gesunde Knochen!
        Von Ärztin bei Reha u. zu Hause wurde mir geraten, mir Job zu suchen, welcher nichts mit "Pflege" zu tun hat. Ich würde gern als Arzthelferin in Praxis arbeiten, wenn ich wieder arbeitsfähig bin.

        So Nastassja, hab ich einige Fragen beantworten können?

        Schreib mir gerne wieder, wenn du noch was auf dem Herzen hast.

        Dr.Ulrichs hat zwar geschrieben, Glucosamin gehört nicht zur Behandlung der Arthrose - da hat er Recht. Aber vorbeugend kann es nicht schaden, ich habs auch mal eine Weile genommen.
        Schmerzen kann es allerdings nicht lindern, nur Knochen / Knorpel stärken.

        Liebe Grüße schildi

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        • Re: Rhizarthrose in der rechten Hand


          Hallo Dr.Ulrichs
          Der Orthopäde hat nur gesagt,ich kann mit der Bandage weitermachen wie bisher,und die Salbe benutzen.Das hat mich sehr verunsichert,ich denke mal,dann wird das immer schlimmer?Ich bin gelernte Verkäuferin,arbeite jetzt im Haushalt.Ich merke aber manchmal,das einfache Bewegungen Schmerzen bereiten.Zwar nur kurz und dann sind sie wieder weg.Mein Arzt sagt mir,die Putzstellen soll ich nicht machen.Ich bin total verunsichert,weiss nicht,wie es mit mir weitergeht.
          Und warum geht die Schwellung nicht weg?Werde nochmal mit meinen Arzt sprechen müssen.
          Gruss Nastassja

          Kommentar


          • Re: Rhizarthrose in der rechten Hand


            [quote schildi501]Hallo Nastassja,
            wenn du schon GdB 20 hast - dann beantrage unbedingt "Gleichstellung"! Den Antrag bekommst du bei der ARGE - dann hast du 1. gewissen Kündigungsschutz und wirst mit schwerbehinderten Menschen "gleichgestellt".
            Das bedeutet, daß du bei der ARGE auch von speziellen Mitarbeitern betreut wirst.
            Wenn jetzt zu der Zöliakie noch Arthrose (o.a. Erkrankungen) dazukommen, kannst du Erhöhungsantrag für Grad d.Behinderung stellen. Laß Dich dazu aber vorher bitte unbedingt vom Arzt (Orthopäden z.B.) beraten, ob der Erhöhungsantrag auch Sinn macht!
            Ob Deine Erkrankungen schon ausreichen, um Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen, kann auch nur Arzt beurteilen.

            Wenn Arzt der Meinung ist, daß du Antrag stellen könntest auf EM-Rente - dann mußt du dies bei der Rentenversicherung tun.
            Die Arztunterlagen besorgen die sich dann. Evtl. mußt du dann noch zu einem Gutachter, welcher Dich untersucht.

            Es ist aber immer von Vorteil, vorher zu einer REHA zu fahren.

            Um wirklich die Erwerbsminderungsrente zu bekommen ( teilweise od. volle Rente) ist es ratsam, lange wegen der Erkrankung krankgeschrieben zu sein. Geht man seiner Arbeit nach u.stellt gleichzeitig Antrag - folgt meist Ablehnung!!

            Den Rat hab ich von einer Mitarbeiterin der Rentenversicherung, welche selbst mit zur Reha war.
            Bei mir war das aber kein Problem - ich war schon seit Mitte Febr.krank, habe Anf.Juli Antrag gestellt und Anf.Sept.Bescheid über Bewilligung d.teilw.Erwerbsmind.rente bekommen.

            Im Moment bekomme ich also 1/2 Rente und teilw.Krankengeld - da ich ja noch nicht wieder arbeiten kann.

            Übrigens würde ich persönlich Dir abraten, in die "Altenpflege" zu gehen! Du kannst aufgrund Schiene am Daumen ja sicher nicht richtig zufassen - aber bei Pflege /Betreuung von dementen Personen brauchst du gesunde Gelenke. Da mußt du Leute stützen, bei Toil.gang helfen, anziehen, lagern, heben usw. usf.
            Ich weiß, wovon ich spreche - ich hab über 10 Jahre in der Pflege gearbeitet. Habe zuletzt, da ich dachte, es wäre leichter, 1 1/2 Jahre in Tagespflege gearbeitet. Aber auch dort brauch man gesunde Knochen!
            Von Ärztin bei Reha u. zu Hause wurde mir geraten, mir Job zu suchen, welcher nichts mit "Pflege" zu tun hat. Ich würde gern als Arzthelferin in Praxis arbeiten, wenn ich wieder arbeitsfähig bin.

            So Nastassja, hab ich einige Fragen beantworten können?

            Schreib mir gerne wieder, wenn du noch was auf dem Herzen hast.

            Dr.Ulrichs hat zwar geschrieben, Glucosamin gehört nicht zur Behandlung der Arthrose - da hat er Recht. Aber vorbeugend kann es nicht schaden, ich habs auch mal eine Weile genommen.
            Schmerzen kann es allerdings nicht lindern, nur Knochen / Knorpel stärken.

            Liebe Grüße schildi[/quote]
            Hallo Schildi.
            Danke für die Infos,ich wollte auch nicht Altenpflege machen,sondern nur Demenzbetreuung.Der Kursus dauert 3Mon.und ich muss hinterher Demenzkranke beschäftigen..keine
            Pflege.Ich hoffe es klappt mit der Erwerbsminderung.Das ganze ist schon belastend genug,ich muss immer alles geregelt haben.
            Gruss Nastja

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            • Re: Rhizarthrose in der rechten Hand


              Das klingt aber nicht so, als wäre die vom Orthopäden angeordnete Therapie wirksam. Vielleicht sollte noch einmal ein anderer Orthopäde die betroffenen Stellen ansehen (es ist ja ein orthopädisches Problem).

              MfG,

              Ulrichs

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              • Re: Rhizarthrose in der rechten Hand


                Bevor Überlegungen zur Erwerbsminderung oder zum Berufswechsel angestellt werden, sollte ggf. noch einmal neu nach möglichen Therapieformen gesucht werden, um eine Beschwerdefreiheit zu erzielen.
                Also wie gesagt, eine zweite Meinung einholen.

                MfG,

                Ulrichs

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                • Re: Rhizarthrose in der rechten Hand


                  Hallo Dr.Ulrichs
                  Ich habe schon einen anderen Orthopäden aufgesucht,der hat mir Wärme und Ultraschallbehandlung verschrieben,die ich auch schon bekommen habe.Auch er meinte,ich kann sonst nichts machen.Ich muss aber noch mit dem Röntgenbild des ersten Arztes zu ihn und besprechen,wie es weitergeht.
                  Gruss Nastassja

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                  • Re: Rhizarthrose in der rechten Hand


                    Klingt zunächst einmal gut, ehrlich und vernünftig.

                    MfG,

                    Ulrichs

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