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Rheuma?/Synovitis/ Borreliose?

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  • Rheuma?/Synovitis/ Borreliose?

    Sehr geehrter D. Ulrichs, liebe User
    ich bin sehr verunsichert und auch verängstigt und hoffe sehr auf ihre Hilfe um zu wissen wie ich sinnig weiter vorgehen kann, da dies alles im Moment überfordert.

    Ich bemühe mich mal alles chronologisch zu ordnen.

    Vor einigen Jahren fing mein rechtes Knie zu schwellen . MRT`s wurden im Laufe der Jahre angefertigt.Ich gebe hier mal 2 Berichte wieder. Ich hoffe mit wenigen RS-Fehlern.

    2010
    Intakte kortikale Konturen der dargestellten Sklettabschnitte ohne Zeichen frischer oder stattgehabter Touren Kein Knochenmarkkonfusionödem. Keine maligne Knochenmarkinfiltration. PD-/T2 gewichtigeleicht hypertinese Strukturverbreiterung und intratendinöse Auffaserung im distalen Abschnitt der Quadrizepssehne bei intaakter erhaltener Kontinuität, keine Reaktion. Intakte Patellasehne. Geringe ödeatöse Durchtränkung des infrpatellaren Hoffa´schen Fettkörpers.Progendienter Gelenkerguss im Recessus supratellaris, retropatellar und im Gelenkcavum. Die Kreuzbänder kommen in allen Pulssequenzen regelrecht intakt und durchgezeichnet zur Darstellung. Leichte Knorpelrauhigkeitenbzw. oberflächliche Knorpelvolumenreduktion,in der gewichtstragenden Zone des medialen femorotibialen Kniegelenkskompatimentes, regelrechte Darstellung der Knorpelbeläge des lateralen Kompartimentes, kein tiefes Knorpelucus. Mittelgradige Volumenreduktion betont an der medialen Patellafacette.Geringe mediale Trocheadysplasie. Leichte Inkongruenz der gelenkbildenden Flächen des Retropatellargelenks. Keine Patellaluxation oder Fehlstellung kein laterales Tiltin der Patella. Retinakuli intakt. Bis auf eine geringe mukoide Binnendegeneration am innenminiskushinterhorn ohne rissverdächtigem Oberflächenkontakt, keine Miniskusdisiolokation oder Destruktion. Kleine Ganglionzyste bzw, Flüssigkeitsverhalt dorsal im Bereich der Bursa Pesanserinus im proximalen Tibiofibulargelenk. Keine pathologischen Auffälligkeiten in den Weichteilen, keine Muskelverletzung.
    BEURTEILUNG
    Gegenüber der MRT im Vorjahr progendienter deutlicher Kniegelenkserguss Kreuz und Kollateralbänder intakt.Unveränderte innenminiskuskoppathi am innenminiskushinterhorn bei horizontalerBinnendegeneration Grad II Läsion, kein Meniskusriss . Bekannte Insertionsthesiopathie der Quadrizepssehne oder Quadrizepssehne bei intratendiöser Auffaserung/ Aufreibung. Oberflächliche Chondropathie in der gewichtstragenden Zone des medialen Kompartimentes.Chondropathia pateliae Grad 2 mit Betonung an der medialen Patellafacette. Retinakuli intakt. Geringe mediale patellarseitige Insertionsenthesopathi der Patellasehne. Gangliozyste in der BursaPes anserious(??nicht mehr lesbar)

    Nov.2012
    T1 und T2
    Ebenso wie bei der letzten hiesigen Voruntersuchung 2011 zeigt sich eine leichte Verbreiterung der distalen Patellarsehne mit dezenter T2w Signalanhebung als Hinweis uf eine Insertionstendinopathie.Ausgeprägter Kniegelenkserguss, wesentlich deutlicher ausgeprägt als bei der Voruntersuchungvon 2011. Regelrechte Stellungsverhältnisse der knöcheren Strukturen. Die Kollarteralbänder und die Kreuzbändersowie die Menisci sind weitgehend intakt. Ausdünnung des Gelenkknorpel im medialen femorotibialen Kompartiment wie bereits bei der Voruntersuchung, jetzt zusätzlich mit einer dezenten Ödemzone im Bereich der mittleren medialen Kondyle über dem Innenmeniskus. Der retropatellare Knorpelüberzug ist intakt.
    Beurteilung:
    Kapsulitis und ausgfeprägter Reizerguss unklaarer Genese, im Vergleich zur letzten Voruntersuchung2011 deutlich zunehmend. Unveränderte Zeichen eines Insertionstendinopathi der Quadrizepssehne sowie Volumenreduktion des Knorpels im medialen Kniegelenkskompartiment.

    ::05/2013
    Kniegelenkspunktion

    DIAGNOSE
    Synovitis re Kniegelenk degenerative Innenmeniskusläsion rechts Z.n. Kniegelenkspunktionzur Synovia-Analyse mit LA Kortikoid Instillazion

    THERAPIE
    Konserative symtomatische Therapie bei Beschwerdeperisiszenz, Rheumatologische Abklärung empfohlen.

    Synoviaanlayse re. knie:
    Leukozyten 1734/ul
    Granulozyten 80%
    Lymhozyten/monozyten:20%
    Hb: 0,0g/dl

    danch zum Internisten /Rheuma

    Rheumafaktor(RF)<7IU/mlbis14
    BSG:10 1.Std
    CRP <1.0mg/l bis 5.0

    weitere Werte Juni 2013
    ANTISTREpTOLYSINTITER (Quant.) Ergebnis <50IU/ml Normalbereich< 200
    ccp AK-IgG (EIA) 0,54 RATIO
    negativ.<0,54
    grenzwertig0,95-1.00
    positiv> 1.00

    Borrelien-IgM-AK(EIA) SERUM 0,24 RATIO
    neg.<0,65
    Grauzone 0.65-1.10
    positiv>1.10

    Borrelien- IgG-AK(EIA) Serum 0.34 RATIO
    Neg.<0.80
    Grauzone0.80-1.10
    pos.:>1.10





    Blutabnahme auf Wunsch des Orthopäden bei einer Rheumatologin Nov.2013
    es sind sehr viele Werte ich schreibe nur mal die abweichenden und die Rheumawerte auf

    ALBIS

    BSG 0-12 mm/h 4
    Creakt. Protein 0,01-0,80 mg/dl 0,16
    Rheumafaktor <20 IU/ml <20
    C3 Komplement 79-152 mg/dl 89,9
    C4 16-47mg/dl 26,6
    CCP 0-0,99RU/ml 2.300 +
    ANA 0-0,99 0,10
    Ferritin 10,0-250ng/ml <5,00 -


    MDRD Kurzformel 100.0-140.0 ml7min/1,73 81,5 -

    Yersien IgA- Westernblot Negativ neg.
    Yersinien IgG Negativ neg.
    HlA-B27 neg neg
    Borrelien-IgG negativ POSITIV!
    Borrelien IgM neg POSITIV!
    Borellien IgM quant. 1:10

    p41 schwach pos.
    p83 spät neg.
    Borrelien-igG-Titer 1:160


    Meine Beschwerden:
    das Knie ist sehr dick und mit Flüssigkeit vor allem außen, sehr warmes/heißes Gefühl seit einigen Tg ohne rot
    Müdigkeit, ziehen inden Oberschenkeln, dass in den letzten Tg besser ist.
    häufige NNH Entzündungen
    Ziehen im Handgelenk (ggf vom Computer?) dies hatte ich vor langer Zeit schon mal
    Druck Brust/Herzrasen


    Ich habe niemals eine Steifigkeit am Morgen in den Gelenken oder sonstwann ,keine Schmerzen
    Wohl aber durch die vielen Antibiotika einen Darmpilz den ich mit Nystantin behandel

    Meine Fragen nun :

    ist es wirklich eine RA ?? Ich kann mir das so schwer vorstellen soll trotzdem Sulfasalazin nehmen?
    Kann der CCP auch vom Knie erhöht sein oder ggf von dern Borellien?
    Wäre es möglich das ein unerkannter Meniskusriss für den Kniegelenkserguss und dadurch ggf entst. synovitis verantwortlich sein?

    Wie ist ihre Einschätzung? Und wie gehe ich jetzt am besten weiter vor? Das Knie ist schon sehr sehr dick!Komischer Weise hatte ich damals bei den Antibiotika den Eindruck dass es kurzzeitig besser wurde.


    Ich weiß es ist sehr viel Text und bin Ihnen sehr, sehr dankbar wenn Sie mir eine Empfehlung oder Einschätzung zu geben! Gerne auch Erfahrungen von Euch!!Bin für alles dankbar!

    Vielen Dank!!







  • Re: Rheuma?/Synovitis/ Borreliose?

    Die Rheumatologin sagte mir das ich rheuma habe sie wußte aber noch nicht welches. Sie bot mir Chemo an ersatzweise Sulfasalazin. Ich Habe nun das Sulfasalazin und danach kamen die Blutwerte.

    Kommentar


    • Re: Rheuma?/Synovitis/ Borreliose?

      Sehr geehrter D. Ulrichs, liebe User
      ich bin sehr verunsichert und auch verängstigt und hoffe sehr auf ihre Hilfe um zu wissen wie ich sinnig weiter vorgehen kann, da dies alles im Moment überfordert.

      Ich bemühe mich mal alles chronologisch zu ordnen.

      Vor einigen Jahren fing mein rechtes Knie zu schwellen . MRT`s wurden im Laufe der Jahre angefertigt.Ich gebe hier mal 2 Berichte wieder. Ich hoffe mit wenigen RS-Fehlern.

      2010
      Intakte kortikale Konturen der dargestellten Sklettabschnitte ohne Zeichen frischer oder stattgehabter Touren Kein Knochenmarkkonfusionödem. Keine maligne Knochenmarkinfiltration. PD-/T2 gewichtigeleicht hypertinese Strukturverbreiterung und intratendinöse Auffaserung im distalen Abschnitt der Quadrizepssehne bei intaakter erhaltener Kontinuität, keine Reaktion. Intakte Patellasehne. Geringe ödeatöse Durchtränkung des infrpatellaren Hoffa´schen Fettkörpers.Progendienter Gelenkerguss im Recessus supratellaris, retropatellar und im Gelenkcavum. Die Kreuzbänder kommen in allen Pulssequenzen regelrecht intakt und durchgezeichnet zur Darstellung. Leichte Knorpelrauhigkeitenbzw. oberflächliche Knorpelvolumenreduktion,in der gewichtstragenden Zone des medialen femorotibialen Kniegelenkskompatimentes, regelrechte Darstellung der Knorpelbeläge des lateralen Kompartimentes, kein tiefes Knorpelucus. Mittelgradige Volumenreduktion betont an der medialen Patellafacette.Geringe mediale Trocheadysplasie. Leichte Inkongruenz der gelenkbildenden Flächen des Retropatellargelenks. Keine Patellaluxation oder Fehlstellung kein laterales Tiltin der Patella. Retinakuli intakt. Bis auf eine geringe mukoide Binnendegeneration am innenminiskushinterhorn ohne rissverdächtigem Oberflächenkontakt, keine Miniskusdisiolokation oder Destruktion. Kleine Ganglionzyste bzw, Flüssigkeitsverhalt dorsal im Bereich der Bursa Pesanserinus im proximalen Tibiofibulargelenk. Keine pathologischen Auffälligkeiten in den Weichteilen, keine Muskelverletzung.
      BEURTEILUNG
      Gegenüber der MRT im Vorjahr progendienter deutlicher Kniegelenkserguss Kreuz und Kollateralbänder intakt.Unveränderte innenminiskuskoppathi am innenminiskushinterhorn bei horizontalerBinnendegeneration Grad II Läsion, kein Meniskusriss . Bekannte Insertionsthesiopathie der Quadrizepssehne oder Quadrizepssehne bei intratendiöser Auffaserung/ Aufreibung. Oberflächliche Chondropathie in der gewichtstragenden Zone des medialen Kompartimentes.Chondropathia pateliae Grad 2 mit Betonung an der medialen Patellafacette. Retinakuli intakt. Geringe mediale patellarseitige Insertionsenthesopathi der Patellasehne. Gangliozyste in der BursaPes anserious(??nicht mehr lesbar)

      Nov.2012
      T1 und T2
      Ebenso wie bei der letzten hiesigen Voruntersuchung 2011 zeigt sich eine leichte Verbreiterung der distalen Patellarsehne mit dezenter T2w Signalanhebung als Hinweis uf eine Insertionstendinopathie.Ausgeprägter Kniegelenkserguss, wesentlich deutlicher ausgeprägt als bei der Voruntersuchungvon 2011. Regelrechte Stellungsverhältnisse der knöcheren Strukturen. Die Kollarteralbänder und die Kreuzbändersowie die Menisci sind weitgehend intakt. Ausdünnung des Gelenkknorpel im medialen femorotibialen Kompartiment wie bereits bei der Voruntersuchung, jetzt zusätzlich mit einer dezenten Ödemzone im Bereich der mittleren medialen Kondyle über dem Innenmeniskus. Der retropatellare Knorpelüberzug ist intakt.
      Beurteilung:
      Kapsulitis und ausgfeprägter Reizerguss unklaarer Genese, im Vergleich zur letzten Voruntersuchung2011 deutlich zunehmend. Unveränderte Zeichen eines Insertionstendinopathi der Quadrizepssehne sowie Volumenreduktion des Knorpels im medialen Kniegelenkskompartiment.

      ::05/2013
      Kniegelenkspunktion

      DIAGNOSE
      Synovitis re Kniegelenk degenerative Innenmeniskusläsion rechts Z.n. Kniegelenkspunktionzur Synovia-Analyse mit LA Kortikoid Instillazion

      THERAPIE
      Konserative symtomatische Therapie bei Beschwerdeperisiszenz, Rheumatologische Abklärung empfohlen.

      Synoviaanlayse re. knie:
      Leukozyten 1734/ul
      Granulozyten 80%
      Lymhozyten/monozyten:20%
      Hb: 0,0g/dl

      danch zum Internisten /Rheuma

      Rheumafaktor(RF)<7IU/mlbis14
      BSG:10 1.Std
      CRP <1.0mg/l bis 5.0

      weitere Werte Juni 2013
      ANTISTREpTOLYSINTITER (Quant.) Ergebnis <50IU/ml Normalbereich< 200
      ccp AK-IgG (EIA) 0,54 RATIO
      negativ.<0,54
      grenzwertig0,95-1.00
      positiv> 1.00

      Borrelien-IgM-AK(EIA) SERUM 0,24 RATIO
      neg.<0,65
      Grauzone 0.65-1.10
      positiv>1.10

      Borrelien- IgG-AK(EIA) Serum 0.34 RATIO
      Neg.<0.80
      Grauzone0.80-1.10
      pos.:>1.10





      Blutabnahme auf Wunsch des Orthopäden bei einer Rheumatologin Nov.2013
      es sind sehr viele Werte ich schreibe nur mal die abweichenden und die Rheumawerte auf

      ALBIS

      BSG 0-12 mm/h 4
      Creakt. Protein 0,01-0,80 mg/dl 0,16
      Rheumafaktor <20 IU/ml <20
      C3 Komplement 79-152 mg/dl 89,9
      C4 16-47mg/dl 26,6
      CCP 0-0,99RU/ml 2.300 +
      ANA 0-0,99 0,10
      Ferritin 10,0-250ng/ml <5,00 -


      MDRD Kurzformel 100.0-140.0 ml7min/1,73 81,5 -

      Yersien IgA- Westernblot Negativ neg.
      Yersinien IgG Negativ neg.
      HlA-B27 neg neg
      Borrelien-IgG negativ POSITIV!
      Borrelien IgM neg POSITIV!
      Borellien IgM quant. 1:10

      p41 schwach pos.
      p83 spät neg.
      Borrelien-igG-Titer 1:160


      Meine Beschwerden:
      das Knie ist sehr dick und mit Flüssigkeit vor allem außen, sehr warmes/heißes Gefühl seit einigen Tg ohne rot
      Müdigkeit, ziehen inden Oberschenkeln, dass in den letzten Tg besser ist.
      häufige NNH Entzündungen
      Ziehen im Handgelenk (ggf vom Computer?) dies hatte ich vor langer Zeit schon mal
      Druck Brust/Herzrasen


      Ich habe niemals eine Steifigkeit am Morgen in den Gelenken oder sonstwann ,keine Schmerzen
      Wohl aber durch die vielen Antibiotika einen Darmpilz den ich mit Nystantin behandel

      Meine Fragen nun :

      ist es wirklich eine RA ?? Ich kann mir das so schwer vorstellen soll trotzdem Sulfasalazin nehmen?
      Kann der CCP auch vom Knie erhöht sein oder ggf von dern Borellien?
      Wäre es möglich das ein unerkannter Meniskusriss für den Kniegelenkserguss und dadurch ggf entst. synovitis verantwortlich sein?

      Wie ist ihre Einschätzung? Und wie gehe ich jetzt am besten weiter vor? Das Knie ist schon sehr sehr dick!Komischer Weise hatte ich damals bei den Antibiotika den Eindruck dass es kurzzeitig besser wurde.


      Ich weiß es ist sehr viel Text und bin Ihnen sehr, sehr dankbar wenn Sie mir eine Empfehlung oder Einschätzung zu geben! Gerne auch Erfahrungen von Euch!!Bin für alles dankbar!

      Vielen Dank!!




      WICHTIG : Der CCP Wert soll wohl nicht wie geschrieben 2300 sondern 2,3 bedeuten!

      Kommentar


      • Re: Rheuma?/Synovitis/ Borreliose?

        Aufgrund des beschriebenen Beschwerdebildes würde man aus der Ferne nicht sofort eine Erkrankung des rheumatischen Formenkreises vermuten. Wenn aber die behandelnde Rheumatologin eine festgestellt hat, dann muss man der Sache nachgehen und die Krankheit genau bestimmen. Das sollte natürlich auch bei der Rheumatologin gemacht werden.
        Erst danach kann eine optimale Therapie angefangen werden.

        Wenn das dicke Knie unter Antibiotika besser wurde, sollte aber zumindest ein infektiöses Geschehen ausgeschlossen werden.

        MfG,

        Ulrichs

        Kommentar