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Chronische Sakroilitis oder schwere aktivierte Arthrose????

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  • Chronische Sakroilitis oder schwere aktivierte Arthrose????

    Hallo, (ich weiß, dass ich hier schon mal geschrieben habe, aber inzwischen sind andere Untersuchungen dazu gekommen)

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter und möchte einfach meine Situation hier mal schildern, vielleicht können Sie mir einen Rat geben. ich bin 43 Jahre alt. 2010 fing bei mir alles an. Im Lendenwirbelbereich, ganz schlimme Schmerzen, hab daraufhin ein MRT bekommen und mir wurde gesagt, Bandscheibenvorfall. Das hat dann so 11 Wochen gedauert, dann ging es mir schlagartig von heute auf morgen wieder super. Dann irgendwann wieder so ein wie ich es für mich nannte Schub, wieder diese schlimmen Schmerzen in der Lendenwirbelsäule, wieder für ca. 10 Wochen, dann wieder alles vorbei. Das ging dann immer so weiter, bis jetzt im Februar, diesen Jahres. Ich hab so schlimme Schmerzen in allen Gelenken gehabt, dass ich zu meiner Hausärztin gegangen bin. Die hat mir dann eine Überweisung für so einen Ganzkörperscan gegeben. Mit folgenden Befund (also die Aufnahme nachdem mir das Mittel gespritzt wurde) Mehreinlagerungen in folgenden Regionen
    -Handgelenke und einige Fingergelenke bds.
    - Schultergelenke bds. Punctum maximum AC-Gelenk rechts
    - Hüftgelenke bds. bei Rechtsbetonung
    -Kniegelenke bds. bei Linksbetonung
    -Fußwurzelgelenke bds.
    -ISG bds. kaudal betont
    Deutliche Schwingungsanomalien der Wirbelsäule
    Mäßig arthritische und deutlich arthrotische Umbauten im rechten AC-Gelenk, Arthrotische Umbauten am restlichen Gliedmaßenskelett, wie bereits aufgelistet. Deutliche Schwingungsanomalie der Wirbelsäule mit Höhenminderung entlang der gesamten LWS. Genannt wurde das ganze Polyarthrose.

    So, die Schmerzen wurden dann mal wieder besser, bis es wieder so schlimm wurde im Rücken, dass ich zu meinem Orthopäden ging, die Wirbelsäule kam mir so instabil vor, es zog in die rechte Hüfte, bis in den Oberschenkel, das linke Knie tat so sehr weh. Vorallem Nachts waren die Schmerzen unerträglich, ich wurde wach davon, musste aufstehen und umher laufen. Mein Orthopäde gab mir eine Überweisung für ein MRT der ISG Gelenke mit Kontrastmittel, da kam wiederum dieser Befund raus. Nachweis einer chronischen Sakroilitis rechts ausgeprägter als links mit Sklerosierungen und Fettsignalen subchondral rechts ausgeprägter als links. Deutliche Gelenkspaltverschmälerungen sowie einzelne knöcherne Arrosionen, ebenfalls rechts ausgeprägter als links. Beginnende knöcherne Ankylosierungzeichen rechts.
    Zusätzlich floride Komponente der chronischen Sakroilitis auf der rechten Seite mit deutlichem Kontrastmittelenhancement.

    Daraufhin hat mir mein Orthopäde Indomet verschrieben, was mir super geholfen hat oder angeschlagen hat, alle Mittel vorher kein bisschen und hat mir ausserdem eine Überweisung zu einem internistischen Rheumatologen gegeben, wo ich am Mittwoch war. Jetzt hat sie mich komplett untersucht und meinte dann nur noch, dass sie vermutet, dass es eine schwere aktivierte Arthrose bei mir sei. Allerdings stehen noch die Blutwerte aus, sie konnte dem Befund des MRTs nicht zustimmen. Aber wie geht sowas??? Ich bin doch zum MRT gegangen, um zu erfahren, was ich habe. Was denn jetzt, chronische Sakroilitis, was für den Rheumatologen oder doch Arthrose und warum sagt sie, dass sie das mit dem MRT Befund garnicht so sieht??? Mein Orthopäde sagt ich muss zum Rheumatologen und sie sagt heute ich muss zum Orthopäden. Ich hatte 3Moante auf den Termin gewartet und mich so gefreut, dass jetzt alles gut wird und ich behandelt werde und auch erfahre was ich habe, aber irgendwie weiß ich jetzt garnix mehr. LG Biene


  • Re: Chronische Sakroilitis oder schwere aktivierte Arthrose????

    Wenn ich es richtig verstanden habe, wollte der Orthopäde eine rheumatische Erkrankung ausgeschlossen wissen. Die Rheumatologin hat das daraufhin auch gemacht und eine Behandlung einer Arthose (durch den Orthopäden) empfohlen. Auch wenn mit Blick auf Lebensalter und Lokalisation der Beschwerden zuerst an einen M. bechterew zu denken ist, scheint dieser hier ausgeschlossen worden zu sein.
    Deshalb sollte die Arthose effektiv, auch antientzündlich, behandelt werden.

    MfG,

    Ulrichs

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