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Reuma?

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  • Reuma?

    Hallo Dr. Ulrichs

    Seit Februar habe ich immer wieder Schmerzen. Zuerst war ich ständig Müde u. Abgeschlagen hatte Kreuzschmerzen, Schwindel. Meine Augen wurden immer Lichtempfindlicher. Nach längeren Bewegungspausen waren die Rückenschm. am schlimmsten und mein Knie schmerzte. Eine Zeitlang ca. 5 Wochen hatte ich dann etwas Ruhe die Schmerzen besserten sich oder waren teils fast verschwunden. Seit 2 Wochen aber sind sie wieder da und diesesmal noch stärker, beim atmen fühle ich ein stechen, die Schultergelenke u. die Kniegelenke schmerzen der Rücken etwes unterhalb des Brustbereiches und ein wenig in der Nähe des Beckens, auch die Kopfschmerzen usw. sind wieder da, ich weiß nicht ob es wichtig ist aber ich möchte auch noch erwähnen das ich dieses Jahr schon ca. 7-8 Bindehautentz. gehabt habe.
    Mein Hausarzt schickte mich zum HNO, zum Neurologen, Frauenarzt, der 2. Ortophäde stellte eine leichte Verbiegung der Wirbelsäule fest, nach ner Grippe wurde ich zum Internisten geschickt der die Lunge röngte, die auch in Ordnung ist. Mein Blut war auch in Ordnung. Vor 1 Woche hat mir mein Hausarzt Ibubeta verschrieben, die Gelenksschmerzen sind seitdem besser geworden aber noch da mein Rücken schmerzt auch noch sehr, aber ich bekomme anscheinend kein Diagnose. Ich hoffe es kann mir jemand weiterhelfen, ich laufe von einem Arzt zum anderen und bekomme keine Diagnose. Habe ich Reuma da ich diese Iubeta bekam aber wenn ja dann müsste doch mein Blut nicht in Ordnung sein oder? Außerdem bin ich gerade mal 30.

  • Re: Reuma?


    Ibuprofen wird zwar auch bei rheumatischen Erkrankungen gegeben, jedoch auch bei anderen Beschwerden zur Entzündungs- und Schmerzhemmung. Das sagt leider noch nichts über die Diagnose aus.
    Die Augenbeschwerden sollten von einem Augenarzt abgeklärt werden. Sollten sie auftreten, weil die Augen ständig trocken sind, so könnte dies ein Zeichen einer möglichen rheumatischen Erkrankung sein. Hier kann ein Rheumatologe (kein Orthopäde) weiterhelfen.
    Bei den geschilderten Beschwerden (Gelenkbeschwerden, Müdigkeit, Kreuzschmerzen etc.) lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch dort, auch wenn die Bultuntersuchungen zunächst keine Hinweise gegeben haben.

    MfG,

    Ulrichs

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    • Re: Rheuma?


      Hallo Dr. Ulrichs
      In ca. 3 Wochen habe ich einen Termin beim Rheumathologen, zur Zeit nehme ich immer noch Iboprofen. gegen meine Schmerzen (mit denn Tabletten bessern sie sich auch sehr gut), aber sehr oft bekomme ich dann Bauchschmerzen. Ich nehme sie wie vorgeschrieben zum Essen ein. Meine Freundin meinte ich soll dagen zusätzlich noch Nexium nehmen. Kann mann das kombinieren und bekomme ich die in der Apotheke Rezeptfrei?

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      • Re: Rheuma?


        Es ist sehr selten, dass Ibuprofen nicht vertragen wird.
        Bitte den Hausarzt informieren, damit er ggf. auf ein anderes Medikament umstellen kann.

        Der geplante Besuch beim Rheumatologen ist sehr sinnvoll.
        Bitte dabei auch diesen informieren über die möglichen Nebenwirkungen von Ibuprofen.

        MfG,

        Ulrichs

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        • Re: Reuma?


          Hallo
          Ich habe eine Frage zur Diagnosestellung von Rheuma. Mein CRP Wert ist im Normbereich aber mein CCP Wert liegt bei 102, bis auf gelegentliche Fingergelenkschmerzen (kaum störend) habe ich keine Probleme. Mein Arzt hat mir nun das Medikament Salofalk verschrieben, wenn das nicht hilft und den CCP Wert senkt soll ich MTX bekommen. Ich bin 35 Jahre alt ( als Info). Ist der CCP Wert wirklich so spezifisch das man von Rheuma ausgehen muß und wenn ja was sagt der Wert von 102 eigentlich aus?

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          • Re: Reuma?


            Laborwerte sagen für sich allein wenig bis gar nichts aus. Sie werden erst bedeutsam, wenn bestimmte andere Hinweise/Symptome dazukommen, die den Verdacht auf das Vorliegen einer rheumatischen Erkrankung erhärten.

            Entzündungsparameter können schwanken, viele rheumatische Erkrankungen verlaufen schubartig. Sicherlich hat der diagnostizierende Arzt neben den Laborwerten weitere Hinweise gefunden, die den Einsatz der genannten sog. Basismedikamente rechtfertigen. Ihr Einsatz sollte wohlüberlegt sein und auf einer sicheren Diagnose basieren.

            MfG,

            Ulrichs

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            • Re: Reuma?


              Hallo Dr. Ulrichs,
              ich bin 54 Jahre alt und habe seit 6 Jahren Probleme mit Gelenken.
              Beim Rheumatologen war ich auch schon, die Diagnose lautet " kein hinreichender Anhalt für Rheumatoide Arthritis trotz Seropositivität"( der RF 360, bei Norm bis 60).
              Dazu muss ich sagen, dass ich auf den Termin beim Rheumatologen sehr lange ( ein paar Monate) warten musste und als er mich untersuchte ,waren meine Beschwerden nicht so stark, wie im Herbst/ Winter.
              Jetzt ist es besonders schlimm. Ich habe starke Schmerzen in den Händen. Die Finger sind jeden morgen geschwollen. Kleine Sachen kann ich nicht richtig halten. Ich glaube, ich kann die Kraft nicht richtig dosieren, da ich die Gegenstände nicht wirklich spüren kann. Das Greifen tut mir sehr weh. Vor zwei Monaten bekam ich 3 Kortisonspritzen in die Fingergelenke, die Schmerzen waren danach weg. Nur leider sind sie wieder da...
              Die Zehen, das ist die gleiche Geschichte...Ich habe auch große Probleme mit Wirbelsäule
              (schwere tiefe links Skoliose mit Torsion, Rundrücken, Keilwirbeln und seitl. Abstützreaktion)
              In diesem Jahr hatte ich auch 3 Knie Ops( Meniskusschaden, freie Gelenkörper,Knorpelschaden,Chondromatose.)
              Ich weiß einfach nicht mehr, was ich tun soll...
              Was ist das, wenn es nicht Rheuma ist?
              Mit freundlichen Grüßen.Anne7
              PS. In meiner Kindheit und auch später hatte ich ständig Mandelnentzündungen. Die Mandeln wurden entfernt, als ich 44 Jahre alt war.

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              • Re: Reuma?


                Die Diagnose einer rheumatoiden Arthritis stützt sich neben den Blutwerten v.a. auf Beschwerden: Morgensteifigkeit der Gelenke mehr als 1/2 h, symmetrischer Gelenkbefall, schubweiser Verlauf, Entzündungszeichen, typische Veränderungen im Röntgenbild der betroffenen Gelenke.
                Die geschilderten Beschwerden legen den Verdacht nahe, dass es sich um eine rheumatoide Arthritis handeln könnte, deshalb wäre der erneute Besuch bei einem Rheumatologen sinnvoll (trotz langer Wartezeiten).

                Die Kniebeschwerden haben eher eine orthopädische Ursache.
                Die häufigen Mandelentzündungen in der Kindheit sind eher nicht ursächlich für eine rheumatische Erkrankung.

                MfG,

                Ulrichs

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