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Rheuma oder empfindlich ?

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  • Rheuma oder empfindlich ?

    Habe ich vielleicht Rheuma oder reagiere ich empfindlich?

    Ich bin neu hier und hoffe, ihr könnt mir mal einen Rat geben.

    Ich war im Februar 08 beim Orthopäden, da ich seit ca. 1 ½ Jahren Schmerzen in der linken Hüfte ausstrahlend in Po und Leiste habe und Schmerzen in beiden Händen.
    Ich erhielt dann folgende Diagnose:

    Anamnese:
    S. in bd. Händen und in der Leiste. Schmerzen in der bds. Hand positiv und im Handgelenk ohne Trauma negativ. Beeinträchtigungen der Durchblutung negativ, der Sensibilität positiv und der Motorik ist positiv anamnestisch eruierbar. Anamnese von Voroperationen negativ, Nachtschmerz positiv, der Patient ist Rechtshänder. S.in der Leiste


    Befund:
    Der neurologische Untersuchungsbefund der oberen Extremität war in für die Durchblutungl Motorik und Sensibilität intakt. Sämtliche Kennmuskeln zeigten Kraftgrad 5, die Reflexe TSR,BSR und RPS sind regelrecht und seitengleich auslösbar. Dieser neurologische Status war vor und nach der Chirotherapie und/oder Injektion unter sterilsten Kautelen in Anwesenheit der Arzthelferin Frau Benkert gleich und unauffällig. D. Chirodiagnostik ergab eine Blockierung Fingergelenk bds., KI neg. "leicht pos",vstoß mögl/Ext/Flex HG 20/0/200bds,DS OS Pisiforme Hoffmann-Tinnel-Zeichen bds neg., ST Iinks,BT Iinks,Klopf u.Druckschmerz(DS) entlang der LWS negativ auslösbar,DS ISG bds. mit Myogelosen negativ1 Valleixs.DP bds. positiv,Hohlrundrücken,Genua vara mit 2 Querfinger Kondylenabstand,Knick-Senkfuß,Zehen- u. Fersen gang, -_stand bds. positiv ausführbar. Lasegue-/Bragard-Zeichen bei negativ negativ bds., Hüftbeweglichkeit f. ARO/IRO bei 900Ext./ Flexion 30/0/30°1 bds., dlock.ISG b: pos. Vorlaufphän. links positiv, Block. Hüftgelenk u. Tibio-Fibula-Gelenk links positiv, KI neg., Springing-Test negativ, 3-Phasenhyperextensionstest negativ. Sonographie des Gelenkes/Muskels,Knochen,Tumor,Sehne,Bursa e.t.c. im Bi'Mode-Verfahren in 2 Ebenen.Es wurde Handgelenkganglion rechts sonograph iert. Chirodiag. :Block. bei + Irrit.pkt. links ISG mit Kaudalisierungsempfindlichkeit Iinks,KI-ntgen:

    Diagnose:
    Migräne; chron. Blasenentzündung Lumboischalgie mit Blockierung des ISG bds. Muskuläre Dysbalance der LBH-Region (M62.9) V.a. Radikulopathie im Segment L5/S1 rechts (M51.1R) Protrusion L2/3 und L4-S1 Heberden-Knoten mit Arthropathie (M15.1) Bouchard-Knoten mit Arthropathie (M15.2) Aktivierte Polyarthrose (M15.9) Karpaltunnelsyndrom re.> Ii. Spreiz-und Senkfuß bds. (Q66.8) Hallux valgus und Metatarsus primus varus rechts (M20.1) Blockierung Vorfuß rechts (M99.8) Onchyomykose rechts (B35.5) Lumboischalgie mit Blockierung des ISG Muskuläre Dysbalance der LBH-Region (M62.9) Chronische InstabilitSit des iliolumbalen Bandapparates Blockierung der Tibio-Fibular-Gelenke und der Hüftgelenke Blockierungen der LWS Pseudorad.chron. LWS-Syndrom(max. Ausstr. bis Kniekehle> 6 Mon.)


    Therapie/Epikrise:
    Ausf. Aufkl. über Krankheit und den kons.,evtl.operatlven u.alter nativen Therapieoptionen sowie schriftl. u. mündl.Aufkl. über NW,KI und Risiken bei Röntgen,Chlrot. u,fod. Injekt. jeder Art.D. Beh. erfolgt auf d. \'joden eines multimodalen Therapfekonzeptes. Demo Übungen für Zuhause,Chiroth. des chirodiag. blockierten Ab schnittes bel KI-,PZ o.B.,dan. kurzer Impuls in fr. Richt.,dan. Neuro o.B., Alles erfolgte in steter Anwesenheit d. Arzthelferin. Dies war auch nach erfolgter Chirotherapie und Injektion der Fall Chiro ISG Ii.,

    Danach erfolgte MRT LWS

    MRT der LWS vom 08.05.08 (Dr. Fe/do)
    Klinische Angaben: ~
    Linksseitige Lumboischialgien, teils inguinal und pertrochantär bis ventrler Oberschenkel, Ausschluß Radikulopathie.

    Technik:
    1. Sagittale T1-gew. FSE-Sequenz.
    2. Sagittale T2-gew. FSE-Sequenz.
    3. Transversale T1-gew. FSE-Sequenz. 4. Transversale T"2-gew. FSE-Sequenz.

    Befund:
    Streckfehlhaltung ohne segmentale Gefügestörung, weitestgehend normale Wirbelkörperkontur und Knochenmarksignal. Regelrechter Conus Höhe BWK 12, ausreichend weiter Spinalkanal.
    Die Bandscheibe L2/3 zeigt bei mäßiggradig chondrotischer Höhenreduktion einen flachen links medio-lateralen NPP, der zu keiner nennenswerten Duralsackkompression führt, allenfalls denkbare Tangierung der abgehenden Wurzel L3 links bei freiem ipsilateralen Neuroforamen L2. Kein weiterer NPP oder relevante protrusion bei zum Teil nur angedeuteter Chondrose wie bei L4/5. Geringe Facettenarthrosen bei L4/5 bds. Paravertebrale Weichteile orientierend regelrecht.


    Zwischenzeitlich wurden die Schmerzen immer schlimmer, jedes Gelenk tut mir weh (Schultern, Ellebogen, Hände, Füße). Die Schmerzen in den Gelenken strahlen aus in Arme und Beine und Po. Es fühlt sich an wie Nervenschmerzen und teilweise wie Stromschläge. Es tut richtig weh und ist teilweise so schlimm, dass ich kaum noch laufen kann (durch die Schmerzen in den Füßen). Nachts ist es, als wenn ich mich wund liegen würde. Es ist die Hölle.

    Der Orthopäde erwähnte ganz beiläufig, es könnte Rheuma sein und meine Hausärztin hat eine Blutsenkung gemacht, aber der Rheumawert ist unter 14. Sie sagte, ich hätte Polyarthritis und Polymyalgie und dagegen könnte man nichts machen.

    Vom Orthopäden habe ich jetzt eine Überweisung für dreimal PRT bekommen. Aber nur für die Hüfte.

    Die Nervenschmerzen am ganzen Körper sind für mich wesentlich schlimmer und ich weiß nicht, ob ich das noch lange aushalte.

    Ich bin beruflich im Außendienst, muß also ständig im Auto raus und rein, habe Kundenkontakte, also immer Smily und beruflichen Streß.

    Ist der Orthopäde vielleicht nicht der richtige Arzt, aber er ist eigentlich Arzt für Orthopädie und Rheumatologie.

    Ich weiß, es war ein ziemlich langer Text ;-(

  • Re: Rheuma oder empfindlich ?


    Der Orthopäde ist hier schon der richtige Ansprechpartner. Denn die Lumboischialgien sind Nerveneinklemmungen beim Durchtritt durch die Wirbelsäule. Das kann ausstrahlen in die Versorgungsgebiete des Nerven und dort Schmerzen verursachen, wo eigentlich gar keine Ursache vorliegt.

    Trotzdem sollte zusätzlich noch ein Rheumatologe aufgesucht werden, um mit Sicherheit das zusätzliche Vorliegen einer rheumatischen Erkrankung auszuschließen.

    MfG,

    Ulrichs

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