• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Magen und Speiseröhrenproblematik

Einklappen

X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Magen und Speiseröhrenproblematik

    Sehr geehrte Frau Dr. Schönenberg,

    ich (w29Nichtraucher) hoffe das folgende gehört jetzt in die Rubrik rein, aber ich habe leider keine passendere gefunden.
    Zunächst kurze Übersicht über meinen den Verlauf, die Fragen stelle ich am Ende ist glaub ich am übersichtlichsten:

    12-2008
    Magenspiegelung: 2cm Hernie, 1 Drüsenkörperzyste, Reflux ohne sichtbare Läsionen, Gerninggradige Gastritis o. Aktivität
    Empfehlung: Refluxmerkblatt, Iberogast und bei Bedarf Säurehemmer

    2009 Beschwerden größtenteils weg. Ca. 1 Mal pro Jahr Stärkere Beschwerden dann die Tabletten genommen ansonsten nichts.

    bis hier nur ab und zu Alkohol

    10-2009 bis 04-2010 Lebenskriese...
    -häufiges Weggehen
    -Erst 1 mal die Woche- mit einigem an Alkohol
    -auch häufiger übergeben...bestimmt in diesem halben Jahr 6 mal) )
    -an den anderen Tagen teilweise 2 Gläser Wein vor dem Fernseher)
    -März und April 2mal die Woche weggegangen und auch ca. 4-5 mal "harten Alkohol" pur. (z.B.Menge ca. 0.35l Barcadi zum normalen Alkohol noch zusätzlich)
    -teilweise auch noch für meine Verhältnisse zu viel Kaffee)

    05-2010-12-2010
    -Leben wieder in den Griff bekommen...
    -Sport angefangen etc. wenig Alkohol vielleicht noch in diesem Zeitraum noch 3 Abende weggegangen und etwas mehr getrunken... aber auf jedenfall keine Harten Sachen mehr.
    -hab ab hier dann auch gar keinen Alk mehr vertragen. Musste mich teilweise schon nach 2 Glas Wein übergeben
    -2x waren kleine rote Blutfasern nach dem Erbrechen wenn schon fast nix mehr rauskam im Erbrochenen dabei.
    -Immer wieder im Normalen Alltag schlecht

    Ab 01-2010 bis heute
    eigentlich fast gar keinen Alkohol mehr

    Sodbrennen hab ich immer konstant bis heute Phasenweise... dann nehme ich bei Bedarf eine Tablette.

    Jetzt wo ich das alles so mit Distanz sehe und auch schwanger bin mache ich mir große Sorgen und natürlich Vorwürfe, dass ich mich das halbe Jahr (v.a. die 2 Monate mit dem harten Alkohol) damals so gehen habe lassen und frage mich ob mein Magen und die Speiseröhre das auch gerade aufgrund des Reflux so gut weggesteckt haben, oder ob ich jetzt schon veränderungen habe z.B. Barrett....
    Weil es mir sooo unendlich peinlich ist schreibe ich auch hier und gehe nicht zu einem Arzt....

    Meine Fragen:

    1. Kann sich durch ein halbes Jahr Exessives ungesundes Leben bereits eine Speiseröhre verändern z.B. Barrett? (V.A weil ich 2 Monate auch teilweise harte Alkohol pur getrunken habe)

    2. Ich lese immer das Alkohol v.a. die Ursache für den anderen (name fällt mir nicht ein) Speiseröhren Krebs verantwortlich ist und für den durch Barrett nicht direkt... stimmt das?

    2. Weil ich 2 mal Blutfasern am Ende vom Erbrechen dabei hatte, kann das etwas ernstes sein?

    3. Sollte ich noch einmal eine Magenspiegelung machen lassen?

    4. Sollte ich bis nach der schwangerschaft warten damit?

    Ich hoffe sie können mir etwas weiterhelfen.

    kichererbse

  • Re: Magen und Speiseröhrenproblematik


    Ein Jahr ungesundes Leben ist zwar nicht gesundheitsförderlich, ernste Folgekomplikationen sind aber bei jetzt wieder "solidem" Lebenswandel nicht zu befürchten. Ein Barrett Ösophagus steht NICHT mit Alkoholkonsum in Zusammenhang, sondern tritt als seltenere Komplikation nach chronischen Reflux auf. Die Blutfasern beunruhigen mich nicht, eine Magenblutung zeigt andere Symptome. Eine erneute Magenspiegelung halte ich nicht für erforderlich.
    MfG
    Dr. E. S.

    Kommentar