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Keine Kraft mehr...

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  • Keine Kraft mehr...

    Ich kann echt nicht mehr...

    Ich rauche jetzt seit einem Jahr und rede mir immer wieder ein dass alles was ich seit ungefähr sechs, sieben Monaten durchmache absolut nichts damit zu tun hat, aber das kann einfach nicht stimmen.

    Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Begonnen hat es eigentlich damit, dass ich plötzlich keine Milch mehr vertragen hab. Das war zwar schon früher so, aber seit einigen Monaten bekomme ich sowohl von kalter aber speziell von warmer Milch z.T. unerträgliche Krämpfe im Bauch, Durchfall, Schweißausbrüche und Übelkeit usw. Inzwischen wird mir manchmal schon beim Gedanken an Kaffee oder Kakao total übel. Diese Symptome treten aber wie gesagt nicht immer auf, ich kann aber auch nicht eingrenzen wann und wann nicht. Dann, so Anfang letzten Winter fing es an, dass ich andauernd krank wurde. Erkältungen, eine dreiwöchige Mandelentzündung, Husten, Schnupfen, ich lag andauernd flach, bin aber weiter zur Schule gegangen weil ich zurzeit einfach nichts verpassen darf! Das geht nicht! Das mit den Erkältungen wurde besser sobald es wieder etwas wärmer wurde (so Ende Januar). Dann fing die Geschichte mit meiner Verdauung an. Ich weiß gar nicht mehr genau was ich an dem Tag gegessen hatte, jedenfalls bekam ich mitten im Training unerträgliche Krämpfe, relativ weit unten im Darm. Ich musste mich sofort hinsetzen, mir war schlecht und ich konnte mich kaum noch bewegen weil alles zwackte, piekste und mir übel wurde. am nächsten Tag gings besser und ich nahm ohne Nachzudenken Milch zu mir. Die Folgen waren extrem schmerzhaft, mich hat es regelrecht geschüttelt und ich hab nachdem ich Durchfall bekam aufgrund der unerträglichen Übelkeit mit dem Gedanken gespielt mir den Finger in den Hals zu stecken um das, was mich anscheinend krank machte einfach zu erbrechen. Konnte mich nicht überwinden, ging ins Bett und der nächste Tag war okay. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich an dem Tag wo die Schwierigkeiten begannen eine Blasenspiegelung hatte. Extrem schmerzhaft, weil ich unter einer sehr stark ausgeprägten Harnröhrenverengung leide. Dadurch war ich ziemlich schwach, konnte wegen meinem Magen kaum essen und rauchte sehr viel. So zu Weihnachten hatte ich außerdem angefangen mehr denn je (und auch noch in meinem Zimmer) zu rauchen. Es ging mir schlechter und mit der Zeit pendelte es sich ein, dass ich immer mal wieder (unterschiedlich lang) Darmkrämpfe, weichen Stuhl und Blähungen hatte. Inzwischen unabhängig vom Essen. Dann kamen wieder Perioden wo alles normal war und speziell wenn ich meine Tage hatte hatte ich zwar doll Unterleibschmerzen aber mit der Verdauung klappte es ganz gut. Inzwischen begann ich extrem schlecht auf Zucker zu reagieren, auch auf fettige Kekse. Am besten gings mir eigentlich wenn ich so zwölf bis 14 Stunden gar nichts gegessen hatte. Zum Teil bekam ich sogar von Tee oder Wasser Bauchweh und Krämpfe und es gluckerte und rummelte die ganze Zeit, sowohl im Bauch als auch im Darm. Auffällig ist, dass, sobald ich in Ferien oder übers Wochenende wegfuhr keine Probleme mehr hatte, und sehr starke Verstopfung bekam (was im Vergleich zu den Krämpfen ein himmlisches und völlig gewöhnliches Gefühl war, da ich schon seit meiner Geburt eigentl eher zu Verstopfung neige). Dann bekam ich urplötzlich eine kaum erträgliche Magen-Darmgrippe mit allem was man sich vorstellen kann. Ich stellte das Rauchen erstmal ein und wurde einigermaßen gesund. jetzt ging es mir so ungefähr drei Wochen ganz passabel und dann fing es urplötzlich wieder an. Extreme Krämpfe, schlimmer als je zuvor, Blähungen, Übelkeit und Appetitlosigkeit trotz Hunger. Seit einer Woche wird mir schlecht sobald ich etwas esse, leichte Kost vertrage ich relativ gut. Von Zigaretten bekomme ich inzwischen ein unangenehm dumpfes Gefühl im Magen, als drückt irgendwas von unten auf den Hals. Ich habe ein ständiges Brennen im Darm, Drückende Gefühle im Magen und auch meiner Blase geht es wieder extrem schlecht. Außerdem bin ich schon seit mehreren Wochen extrem müde, hab keine Lust auf gar nichts und möchte, vor allem wenn die Beschwerden kommen nur noch im Bett liegen und schlafen. Teilweise KANN ich gar nicht aufstehen. Letztes Wochenende lag ich im Bett und hab mir die Augen aus dem Kopf geheult weil ich mich hinsetzen und lernen wollte. Es ging nicht. Jedesmal wenn ich was vorhab ist eine unglaubliche Angst da, dass meine Probleme wieder einsetzen oder schlimmer werden. Heute habe ich beschlossen mit den Rauchen aufzuhören, soweit es geht zumindest. Es ist schon pervers, dass ich nicht will obwohl ich es nicht mal besonders mag. Aber ich will es endlich lassen, ich bin nämlich der festen Überzeugung, dass die Glimmstängel an allem Schuld sind. Ich bin für Krankheiten sowieso schon sehr anfällig und wahrscheinlich werden Immunsystem und die natürliche Ausgeglichenheit des Körpers dadurch völlig ruiniert.



    Ich muss auch sagen, dass ich inzwischen keine Ärzte mehr sehen kann. Ich muss schon wegen der Harnröhrenstriktur und meiner vergrößterten Schilddrüse regelmäßig zur Kontrolle und die ständigen Magenbeschwerden, die laut meiner Familie wohl "stressbedingt" sind, führen nur dazu, dass der Stress noch größer wird. Ich mache Abitur, ich muss zur Fahrschule, ich muss zum Sport, ich muss zum Unterricht, ich kann es mir nicht leisten stets und ständig im Bett zu liegen! Vor allem weil es mich psychisch schon sehr belastet, noch zusätzlich zu allem anderen wie Druck durch die Schule, Leistungsdruck beim Training usw., ich kann einfach nicht mehr!!

    Vielleicht sollte ich noch hinzufügen, dass ich unter chronischem Eisen- und Vitamin-D-Mangel leide. Nächste Woche krieg ich beim Arzt hoffentlich wieder Tabletten dafür, da ich sehr starken Haausfall hab und mir beim Sport häufig die Muskeln und Sehnen wehtun. Die Müdigkeit kommt daher wohl auch vom fehlenden Vitamin-D, aber wahrscheinlich nicht hauptsächlich.

    Heute hab ich wieder den Fehler gemacht und 4 Zigaretten geraucht bzw. etwas Schokolade gegessen. Toll, als Belohnung bekomme ich den schlimmsten Durchfall aller Zeiten mit Übelkeit, Krämpfen und dem ganzen anderen herrlichen Zeug!! Jetzt bin ich wieder ziemlich schwach und hab ein Rumoren im Bauch. Hoffentlich muss ich meine Verabredung morgen nicht absagen und Cocktails trinken fällt dann natürlich auch flach!!



    Ich sollte mich vielleicht erstmal für das Gejammer, das Selbstmitleid und den endlosen Text entschuldigen, aber ich bin echt am Tiefpunkt. Nichts kann ich genießen, überall wird mir ein Strich durch die Rechnung gemacht und ich bin verdammt noch mal gerade 18 Jahre alt. Ich bin doch noch keine Rentnerin, ich will endlich mal wieder ein bisschen was genießen können!

    Denkt ihr so wie ich oder liegt das Problem möglicherweise woanders? Es klingt dämlich aber ich brauch echt Motivation um aufzuhören, hier raucht nämlich fast jeder (der Durchscnittsschüler an meiner Schule fängt so mit 15 an). Bitte um Ratschläge, auch wie ich vielleicht sonst noch vorgehen kann (ich ziehe mittlerweile eine Darmspiegelung in Erwägung, auf die ich nach der Erfahrung der Blasenspiegelung relativ wenig Bock hab).

    Vielen vielen Dank schon mal für alle Antworten und Anregungen,

    Bernie


  • Re: Keine Kraft mehr...


    hi bernie,

    ob deine probleme von den zigaretten kommen weiß ich nicht. zumindest kann ich mir nicht vorstellen dass alle beschwerden davon kommen.

    du schreibst du hast stress. du musst dahin, dorthin, das noch machen usw. vielleicht wäre hier ein ansatz. kürzer treten macht in meinen augen schon sinn. sollte es danach nicht besser werden muss weiter geschaut werden. event. auch mal ein paar stunden bei einem psychologen? denke das könnte dir was bringen.

    gruß,

    wusselinchen

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    • Re: Keine Kraft mehr...


      Sie sollten so rasch wie möglich aufhören zu rauchen. Bitte nutzen Sie auch keine Nikotin-Ersatztherapien. Es ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, aber es gibt seltene Fälle von Nikotin-Unverträglichkeit.

      Zum zweiten sollten Sie zu einem Gastroenterologen gehen und dort ihre Darmbeschwerden abklären lassen. Insbesondere kann dort ein Atemtest gemacht werden zum Ausschluss einer Milchzuckerunverträglichkeit.

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