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Zwangseinweisung erlaubt?

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  • Zwangseinweisung erlaubt?

    Hallo Leute!
    Also mich beschäftigt die Frage ob es eigentlich erlaubt ist jemanden gegen seinen Willen einzuweisen. Denn, es gibt ja das Grundgesetz Artikel 1, dass besagt die würde des Menschen ist unantastbar. Dort steht drin dass ein Mensch ein Recht auf Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung hat. In meinen Augen ist ja schön und gut wenn Leute einem versuchen zu helfen. Aber was wenn mann wirklich nicht mehr will/kann ist es eigentlich in Ordnung jemanden gegen seinen Willen festzuhalten? Ich verstehe nicht wirklich warum Menschen so reagieren und gefühlt ausrasten wenn sie erfahren dass mann Suizid Absichten hat. Ich frag das jetzt weil ich mir nicht sicher bin bei der ganzen Sache. Ich selbst habe panische Angst vor einer einweisung (weshalb so komisch es auch klingt ich auch immer vor sowas wie schulsozialarbeitern oder Polizei und was auch immer wegrennen oder versuche diese zu meiden). Ich selbst hab seit meinem 8 Lebensjahr eine schlechtere Sichtweise von mir selbst. Und seit einem Jahr und zwei Monaten ist es mit meinen Gedanken besonders interessant geworden. Ich hab auch Suizid Gedanken ich verletze mich zum Glück nicht mehr. War ein halbes Jahr lang süchtig und hab jetzt Angst davor noch viel tiefer zu schneiden oder gleich einen voreiligen Schritt zu machen und Suizid zu begehen. Zur Info ich selbst bin aktuell 14 Jahre alt. Meine Eltern wissen nichts von meinen Gedanken ich möchte ihnen auch nichts sagen aus dem einfachen Grund dass sie mich nicht verstehen würden. Und vielleicht sogar wieder handgreiflich werden und nicht nur verbal einen angreifen. Ich hab Angst was nun kommt. Denn es wird nicht besser es ist immer so ein rauf und runter. Frühs komplette Stimmung im Keller. Tags nur wenig essen und dann abends irgendwie nur so denken ja komm wenn du grad lust drauf hast kannst du es ja essen. Meistens bereue ich es. Ich bin es einfach nur noch leid nicht mehr zu leben ich existiere bloß. Ich lebe in einer Traumwelt die mir scheint wie ein Alptraum der nie enden will. Ich kann ja noch nicht einmal unterscheiden zwischen Realität und Einbildung. Es ist einfach zu viel. Trotz dessen dass ich ständig den Tod an meiner Seite habe will ich es noch nicht tun. Ich kann es nicht tun nicht weil ich Angst habe vor dem Tod. Nein. Ich habe Angst vor dem was passiert wenn ich versage? Was kommt nach dem Tod? Der Moment wenn die Zeit reif ist wird erst in vielen vielen Jahren sein vielleicht bessert sich ja meine Situation auch wenn ich dies bezweifle. Zum Schluss es tut mir wirklich sehr leid dass ich wertvolle Zeit vergütet habe von dir! Antworten wären mir lieb aber ist jedem selbst überlassen (auch wenn das Thema nicht wirklich hier reinpasst ich brauche Antworten)...trotzdem danke!


  • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

    Guten Tag,

    Wenn du dich selbst oder andere akut bedrohst kannst du gegen deinen Willen festgehalten werden.

    Du solltest dir allerdings Hilfe suchen, wenn deine Eltern dann handgreiflich werden geht das 0, such dir also Anlaufstellen, mit denen du dir sicher bist, vor denen brauchst du auch keine Angst haben und solange du nur von "Gedanken" berichtest kann dich auch niemand einweisen, sie können dir also nichts gegen deinen Willen aufzwingen.
    ​​​​​​
    Also einweisen können sie dich gegen deinen Willen nur, wenn du dich kurz zuvor verletzt hast oder Suizid begehen wolltest.

    MfG

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    • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

      Doch, das Thema passt hier rein.

      Ja, es ist erlaubt Menschen gegen ihren Willen einzuweisen.
      Das ist aber sehr streng geregelt, es muss Eigen oder Fremdgefährdung vorliegen, ansonsten geht es nicht.
      Ausnahme ist wenn man einen Vormund oder Betreuer hat, der im Sinne des Patienten handeln sollte.
      Das Ding ist dass viele die einen Suizid machen, das eine Weile später vielleicht ganz anders gesehen hätten, mit der richtigen Therapie wieder Freude am Leben gefunden hätten, was auch wahrscheinlich ist da oft eine Störung des Hormonhaushaltes des Gehirns eine der Ursachen ist und die durchaus behoben werden kann.

      Ich denke je früher du versuchst mit den Hilfsangeboten die es gibt da raus zu kommen, desto größer die Chancen dein Leben lieben zu können.
      Du könntest dich an eine Jungendpsychiatrie wenden, vielleicht mit Unterstützung eines Sozialarbeiters vom Jugendamt der dann Einfluss auf deine Eltern nehmen könnte, vielleicht wäre auch eine Jugendgruppe was für dich, wo du vom Jugendamt betreut lebst und in der Zeit der Therapie keine Angst vor deinen Eltern haben musst.

      Im Grunde ist es ja so, suizidieren kann man sich jeder Zeit, das läuft also auch nicht weg, bis dahin kann man versuchen seine Optionen auszuschöpfen und sich auch über die unangenehmen Reaktionen anderer hinwegzusetzen, zu schauen wie man sein Leben selber in die Hand nehmen kann, es zum positiven beeinflussen könnte.
      Man sollte sich nicht suizidieren solange man nicht alles ausgeschöpft hat, was dafür sorgen könnte das Leben wieder lebenswert zu finden, zumindest wenn man das selber unter Kontrolle hat.

      Kommentar


      • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

        Fürs Erste, mach es nicht, auch wenn es dich noch so "juckt".
        Ich selbst habe mich das erste Mal umbringen wollen als Kind. Dann später noch ein paar Mal und ganz schön froh bin ich, dass ich dieses dringliche "Hau ab, mach Ende" übertaucht habe und dem NICHT nachgegeben habe letztendlich.

        Warte ab, du wirst noch so nett haben, aber im Moment kannst du das natürlich nicht sehen und auch nicht glauben.

        Beim Wunsch, sich das Leben zu nehmen denkt man komischerweise an den Tod. Ich nehme mir ein Stück Butter, ich nehme mir den Bus, ich nehme mir das Leben..meine Hand greift nach dem Leben jetzt, ich beende dieses Siechen hier... ich mach alles anders! Ich mach so nicht mehr weiter bedeutet das!

        Dh. praktisch, dieses Leben, das du jetzt führst IST ( für dich) der Tod und aus diesem SO leben musst du wegsterben. Nicht körperlich...nicht echt, nicht mit dem Messer, sondern mit dem Geist geh aus diesem, deinem jetzigen Leben.

        Bleib da, aber wirf diese Art weg, die du gerade hast.
        Du sitzt da und bist leer, gehst nicht, schlurfst herum, tust nichts, machst nichts, isst nichts, denkst Blödsinn und überlegst Wirrwarr. Hör halt damit auf.

        Das bist nicht du, so willst du eh nicht sein, also mach da nicht länger mit.

        In diesem Sinne, ich wünsch dir ein laaaaanges, wunderbares Leben, aber dieses hier nimm nicht weiter mit. Leg es ab, dein Herumschlurfen, dein Grübeln, dein Nachdenken, wie fies die alle sind, wie öd es ist, wie leer du hast, wie leblos alles ist und wie unappetitlich.

        Du brauchst nicht viel tun dafür. Es hilft oft schon, wenn du gerade sitzt, statt gebeugt dahängst. Es geht schon Licht in deine Zellen, wenn du statt flach, tief einatmest und tief ausatmest.
        Wenn du mit deiner Familie Mitleid hast, statt sie zu hassen wechselst du auch schon in ein ganz anderes Leben. Es würde schon reichen, wenn du einen Malstift nimmst und lieber Mandalas ausmalst, als dich zu langweilen, kränken, leer rumsitzen zu lassen.
        Schau auf dich, bemuttere dich und sei gut zu dir. Schließe die Zimmertüre ab und geh via Internet nach Hawaii, google earth machts möglich, dass du zu Fuß von deinem Sitzplatz aus in den nächsten Park gehst und schaust, was es alles gibt in deiner Umgebung. Chatte mit Leuten, red jemand an in einem Portal, wo Freunde Freunde suchen, lass dich los und mach dich frei, die Leute um dich herum, die sollen leben, wie sie möchten, du bist nicht mehr echt beteiligt, du bist bereits Teenager.
        Ich bin mit vierzehn schon raus aus der Familie, wo leider viel nicht ganz so war, wie man es sich wünscht. Macht aber nichts.
        Ich habe dann später Kinder gekriegt, mein Mädi im Arm gehalten und es geküsst und ihm versprochen, so bin ich nicht zu dir, wie man zu mir war. Dann habe ich Freunde gekriegt, die echte Freunde waren und Söhne dann und verliebt war ich auch natürlich, das alles hättest du weggeworfen Elektraa, wenn du diesem Moment gefolgt wärst, der dich gedrängt hat.

        Also, lass dich nicht drängen. Schon gaaaaar nicht zu schlechten Gefühlen. Finde lieber raus, wie es nach Honululu geht und was dort so los ist.

        Lieben Gruß

        Elektraa

        Kommentar



        • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

          "Ich selbst hab seit meinem 8 Lebensjahr eine schlechtere Sichtweise von mir selbst. Und seit einem Jahr und zwei Monaten ist es mit meinen Gedanken besonders interessant geworden."

          Gibt es Vorfälle - vor 8 Jahren oder vor 14 Monaten - , die vielleicht Auslöser sein könnten?

          Kommentar


          • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

            Also auf die Frage ob es Vorfälle gab/gibt. Ja die gab es ich wurde von meinen Eltern misshandelt. Geschlagen ich war auch in diesem Zeitraum das mobbingopfer in der schule ich war untergewichtig. Und hatte auch versucht Suizid zu begehen natürlich kann es ja nicht funktionieren mann ist klein und versteht gar nicht wie das geht. Dann hätte ich auch öfters noch Diskussionen und allgemein Stress mit Eltern es war auch Jugendamt da. Es hatte sich alles beruhigt bis ich dann einen Streit hatte mit meiner Mutter wo mir dann wirklich alles zuviel wurde. Da meine Mutter mich komplett ignoriert hat und nur an mir sachen auszusetzen hatte. Begann ich mit selbstverletzung und die selbszmordgedanken und meine schlechte Sichtweise kamen wieder zurück. Es kam nun eines Tages wo ich ein Freund und ne Freundin uns getroffen haben. Wir haben irgendein Spiel gespielt meine Freundin hatte die Bestrafung genommen (etwas Alkohol trinken) naja und siehe da meine Freundin hat sich ins Koma getrunken und ich bin teilweise schuld daran. Sie musste natürlich dann auch in ne Psychiatrie und wir sprachen kaum noch waren sogar verfeindet. Der junge ein früherer Freund der mit bei uns war als es passierte, wollte mich aufmuntern und hatte eine Beziehung angefangen ich wusste zwar dass sie nicht echt ist aber es war trotzdem angenehm. Dann saß ich da verlassen von allen weil das meine einzigen freunde waren da. Es kamen bei uns ein paar Leute von einem Mentoring Programm in der schule. Ich wollte da mitmachen und hab auch einen Mentor gekriegt. Dieser mentor ist eine angehende Psychologie Studentin gewesen. Als ich ihr alles erzählte wie ich denke über mich selbst meinte sie mir nur, ich solle mich sofort an irgendeine der angegeben Adressen wenden oder sie bricht das Programm ab. Sie wollte mich in ne Psychiatrie stecken oder dass ich allgemein irgendwo hingehe. Also bin ich zu meiner schulsozialarbeiterin gegangen (natürlich unfreiwillig) und hab alles erzählt was mir noch mehr Stress bereitet hatte. Es ging damn noch weiter so das mich zum Beispiel meine Lehrerin auf meine Narben angesprochen hat und meinte ich solle mich sofort an jemanden wenden oder sie ruft meine Eltern an. Naja besser würde es ja nicht nach den Gesprächen es war nur kurzfristig. Ich hatte ja nur diese Gedanken unterdrückt.

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            • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

              Was stellst du dir unter Psychatrie vor?
              Da bewahrt man dich vor Schmerzen wie diese und schaut mal gut auf dich und du kannst dich erholen und wieder fangen und einkriegen vom Stress daheim und von da aus in ein Programm wechseln, wo du betreut wohnen kannst eine Weile, wo man dir eine Lehrstelle besorgt und dich von den Eltern abschirmt, wo man mit dir redet vernünftig und du alles erzählen kannst, auch die unmöglichsten Gedanken.
              Das ist bei mir, als ich in einer schweren Krise war die beste Zeit gewesen seit langem. Endlich Ruhe, endlich null Stress und keiner da, vor dem ich mich fürchten musste.
              Ich konnte dort nach Langem wieder so richtig scherzen und lachen, weil wir alle uns dort ganz offen begegnet sind.
              Ein paar Tage oder Wochen in so einer guten Luft würden dir auch nicht schaden.
              Dort arbeiten freundliche Leute, die Menschen helfen wollen, darum haben sie diesen Beruf ja gewählt!!!

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              • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                du würdest dort erfahren, warum diese Ritzerei und wie man statt dessen anders umgeht mit seinem Frust und seiner Verzweiflung. Find halt endlich gut, was man dir empfielt und sieh ein, dass dich die Familie nicht richtig zu nehmen weiß, wie du es brauchst.
                Da können sie aber nichts dafür, deine Leute. Vielleicht wurde deine Mutter auch geschlagen und weiß es nicht besser.
                Du bist im besten Alter, um dein Nest zu verlassen.
                Wende dich an eine Soziale Einrichtung und frag um Schutz. Flüchte in anderer Leute Arme.
                Da gibt es so viele super gute Telefonnummern, ruf eine davon an und die helfen dir weiter und investieren ihre Zeit gern für dich und klären dich auf deine Rechte auf.

                Man darf dich nicht schlagen. Man darf dich nicht bedrohen, kennst eh.. man darf ausziehen und wo anders wohnen, wenn es einem schon so grauslig geht, dass man sich selbst verletzt, oder sogar an Mord denkt. Auch Selbstmord ist Mord.

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                • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                  Das ist verständlich dass man dort lernt umzugehen damit. Aber mann kann es auch selbst versuchen. Ich fand es komisch dass meine ehemaliger Mentor dachte ich krieg es nicht selbst auf die Reihe. Siehe da ich bin seit Februar diesen Jahres nicht süchtig nach dem ritzen. Es kam zwar vor gelegentlich aber ich erlaube es mir wirklich nur im Notfall wenn ich befürchte dass ich mich vllt umbringen könnte. Dann verletze ich mich lieber als dass ich irgendwie Tabletten aus dem Schrank hole. Solange meine Mutter nicht handgreiflich ist ist doch alles gut. Es ist ja nur die vergangenheit. Auch wenn sie jetzt nicht handgreiflich sind die Denkweise über alles ist ja erst recht dadurch entstanden und das bleibt auch für sehr lange. Auch wenn sie wieder handgreiflich werden würde ich könnte mich nicht an andere Menschen wenden. Ich hab ein problem mit menschen zu reden so komisch es klingt ich mag es allein im zimmer zu hocken. Gespräche vermeide ich so gut es geht wenn es um Gefühle geht. Aber auch so werde ich immer nervös wenn ich mit jemanden reden muss. Was ich nicht wirklich nachvollziehen kann ist ob Selbstmord wirklich Selbstmord ist theoretisch ja vielleicht aber ob es praktisch auch so ist.

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                  • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                    "Auch wenn sie wieder handgreiflich werden würde.."

                    Es gibt doch offenbar ein Grundkonflikt mit Deiner Mutter.

                    Aber was ist denn der jeweils konkrete Anlass für ihre Handgreiflichkeiten?

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                    • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                      Was ich nicht wirklich nachvollziehen kann ist ob Selbstmord wirklich Selbstmord ist theoretisch ja vielleicht aber ob es praktisch auch so ist.
                      Ich denke nicht, dass es im Bezug auf sich selber und bei eigener Entscheidung, einen Mord an sich selber geben kann (selbst die Kirchen sind davon abgekommen und das will schon was heißen), für die die zurück bleiben mag es das sein, aber auch nur weil sie das anders sehen und empfinden als der Betroffene.
                      Ich möchte aber nicht wissen, wie viele es in dem Moment ohne Wiederkehr, oder einfach eine Weile nach Aushalten und nichts tun, anders sehen als in dem Moment wo der Wunsch so übermächtig und drängend war.

                      Du lernst über Fachleute nicht nur besser damit umzugehen, sondern auch das was dazu führte zu verstehen und zu verarbeiten, was oft notwendig ist um wieder Lebensfreude empfinden zu können.
                      Es kürzt auch die Zeit "des heraus kommens" aus den Schwierigkeiten ab und ist nachhaltiger weil man klare Instruktionen an die Hand bekommt, die man jederzeit weder nutzen kann.

                      Wie ist denn sonst so dein Verhältnis zu deinen Eltern?
                      Möchtest du gerne weiter bei ihnen leben oder lieber weg?
                      Wenn du nicht weg möchtest, warum nicht?
                      Angst vor dem Unbekannten, oder den Reaktionen deiner Eltern?

                      Auch wenn du noch sehr jung bist, so hast du dennoch Einfluss darauf was passiert und wo du leben wirst, du bist dem nicht hilflos ausgeliefert wenn du weißt an wen du dich wenden könntest.
                      Du kannst da anonym vorgehen, wie z.B. beim Sorgentelefon, oder ganz offen mit dem Jugendamt und es gibt noch viele andere Möglichkeiten.
                      Wenn du weißt was du willst, dich für die Möglichkeit des Gehens entscheiden würdest, dann wäre es auch möglich das gezielt anzugehen.

                      Wie sieht dein Leben aus, das Familienleben, das miteinander leben, essen, lachen, Unternehmungen?
                      Was tust du den ganzen Tag, in der Nacht?

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                      • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                        Ich hab ein problem mit menschen zu reden so komisch es klingt ich mag es allein im zimmer zu hocken...
                        Du redest ja mit uns und über Gefühle sprichst du auch.

                        Im Zimmer hocken und lieber nicht reden hast du dir angewöhnt und andere haben sich reden angewöhnt. Eines ist nicht besser wie das andere. Nur eben anders.



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                        • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                          Amonia, das ist dein Leben, damit kannst du machen, was du möchtest. Es gibt nichts, was man tun MUSS.
                          Du schreibst übrigens, wie wenn du weit älter wärst. Vielleicht bist du den anderen voraus und sie langweilen dich?

                          Für mich ist DAS gut, was mir gefällt und es ist gar nicht leicht, das durchzusetzen, weil Menschen lieber andere ändern wollen, als sich anzupassen.

                          Du fragst, was beim Selbstmord passiert. Ich war mal ohnmächtig und da war es einfach aus, schwarz, nix. Es kann sein, dass man das gar nicht merkt, wenn es aus ist.



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                          • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                            Wie behindert muss ich sein tut mir leid ich meinte ob Selbstmord Mord wäre... Hab bloß zu schnell geschrieben und nicht nachgelesen. Das Verhältnis mit meinen Eltern? Das würde ich auch gerne wissen wir reden kaum vorallem weil meine Mutter sich immer aufregt wenn ich mal was sage auch wenn sie mich selbst immer unterbricht. Ich möchte schon weg aber ich kann mir die Reaktion meiner Eltern nicht vorstellen es ist unmöglich. Sie würden damit gar nicht klar kommen. Wir unternehmen ein mal bis höchstens 3 mal im Jahr etwas ansonsten reden wir kaum. Ich rede mit meiner Mutter vielleicht bloß so 3 Sätze am Tag. Dann gehe ich wieder in mein Zimmer und mache was anderes. Meine Mutter wurde handgreiflich wegen Kleinigkeiten zum Beispiel ein Eintrag in das Hausaufgabenheft der eine Woche lang nicht gezeigt wurde. Es mag zwar sein das ich hier ganz normal reden kann das liegt aber auch nur daran, dass ich niemanden vor mir habe. Wenn ich es nur schreibe und nicht sage ist es kein Problem sobal ich dann wirklich reden müsste und noch dazu eine Person vor mir wäre wäre mir sehr komisch zumute. Wirkt es wirklich so als ob ich älter wäre? Zumindest meine Schreibweise. Die anderen aus meiner Klasse finden mich zu ernst. Mann sagt mir öfter ich sei zu ernst aber ich finde Disziplin besser als irgendwie in der neunten Klasse durch denn Raum zu rennen wie wolde Hühner. Ich find es persönlich angenehmer nicht so kindisch zu sein. Und nochmal tut mir wirklich leid wenn ich mal was falsch geschrieben habe oder der Satz irritiert. Es ist eine Angewohnheit meine geschriebenen Nachrichten nicht auf die Richtigkeit zu überprüfen.

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                            • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                              Wie behindert muss ich sein tut mir leid ich meinte ob Selbstmord Mord wäre...
                              Lustig, ich habe genau das gelesen und darauf geantwortet......Wie behindert muss ich sein?

                              Überlege mal wie du dein Leben gerne hättest, mit Menschen die dich respektieren, dich unterstützen auch wenn du nicht viel redest und nicht mehr die Helferrolle für deine Eltern ausfüllen zu müssen, einmal in dem Sinne dass du dein Handeln davon abhängig machst ob sie damit klar kommen und dann noch, dass sie dich einfach so als Blitzableiter nutzen dürfen?

                              Wie könntest du mit ihnen in Kontakt treten um dein Leben zu verbessern?
                              Einen Brief schreiben über das was dich belastet und mit Rückendeckung eines Unterstützers abgeben, lesen lassen drüber reden?
                              Oder einfach verschwinden, mit anderen neu anfangen?
                              Oder, aushalten damit andere auf deine Kosten tun können was sie wollen, ohne Rücksicht nehmen zu müssen?

                              Kommentar


                              • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                                Oder, mit Hilfe und unter dem Schutz von Menschen die sich auskennen, versuchen die Situation mit deinen Eltern zu bessern?

                                Kommentar


                                • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                                  "Es mag zwar sein das ich hier ganz normal reden kann das liegt aber auch nur daran, dass ich niemanden vor mir habe."

                                  Das spricht für einen verminderten Selbstwert.

                                  Das lässt sich aber ändern. Besonders der sogenannte interpersonale Anteil des Selbstwertes - soziale Kompetenz und soziales Netz - ist gut beeinflussbar.

                                  Gibt es denn Freunde/Freundinnen auf die man sich verlassen kann?

                                  Dürfen Freundinnen mit nach Hause kommen? Oder hat die Mutter etwas dagegen?

                                  Wie sieht es denn mit der Aktivität in den sozialen Medien aus?

                                  Kommentar


                                  • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                                    Ich weiß nicht ob es besser wäre die Situation mit meinen Eltern zu verändern. So wie es jetzt ist ist es ganz in Ordnung. Es ist deren Entscheidung wie sie mit mir umgehen. Ich muss ja bloß nur noch warten bis ich volljährig bin und irgendwohin ziehen könnte. Freunde? Nein ich bezeichne niemanden als meinen Freund die die meine "Freunde" waren akzeptieren mich nicht so wie ich bin. Auch besser so (es klingt absurd) aber ich genieße es allein zu sein meine ruhe. Auch wenn Menschen soziale Wesen sind und mich diese Stille nach einuger Zeit auch wahnsinnig macht bin ich doch lieber allein. Freunde dürfen mit nachhause kommen, wenn ich es vorher ankündige. Außer es ist meine ehemalige Freundin die ne alkoholvergiftung hatte. Mit ihr darf ich mich nicht treffen. Ich bin aktiv in sozialen Netzwerken aber ich guck mir eher Sachen an als dass ich selbst Sachen hochlade. Soziale Netzwerke können einen echt manipulieren. Vorallem solche Sachen wie Bilder von models wo eigentlich klar ist dass diese person nicht von Natur so aussieht (sowas gibt es zwar auch ist aber nicht gemeint) allgemein bei solchen Bildern kann mann denken dass mann nicht gut genug ist.

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                                    • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                                      Ja, wenn man sich zu sehr an den Medien, den sozialen Netzwerken, oder auch echten Menschen orientiert und einen geringeren Selbstwert hat, dann ist man vor sich selber nie genug.

                                      Ich finde es vollkommen ok dass du gerne alleine bist, das bin auch sehr gerne, aber natürlich nicht immer.
                                      ich denke da wäre es auch wichtig dass man gerade dann raus geht, nicht unbedingt ins pralle Leben, aber Spaziergänge machen, seine Sachen selber einkaufen.
                                      Der Mensch braucht nicht nur soziale Kontakte (obwohl es manchen genügt einfach nur zu wissen dass da draußen noch andere sind), er braucht auch Bewegung, sinnvolle Beschäftigung die den Selbstwert aufpolieren, Bestätigung.

                                      Was hältst du von Kampfsport?
                                      Ich glaube der könnte dir gut tun, einmal fördert er den Selbstwert, du fühlst dich lebendiger und vor allem stärker, so dass du auch mit schwierigen Menschen wie deinen Eltern besser klar kommen könntest.
                                      Er hilft dabei gelassener zu werden, Druck abzubauen und mehr von sich selber zu halten.

                                      Kommentar


                                      • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                                        Ein Hobby wie kampfsport wäre nich schlecht aber dass ist relativ teuer und es könnte schwierig werden mit Geld. Ich versuche auch Sport zu treiben geht natürlich auch nicht immer. Stattdessen zeichne, höre Musik oder schreibe Texte wie Gedichte. Es ist nicht wirklich ein Hobby das ich es nicht wöchentlich mache aber zumindest eine Lösung wenn ich grade mal meine ruhe brauche.

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                                        • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                                          In deiner Nähe gibt es doch sicher einen TSG, google den mal und schau dir die Angebote an.
                                          Vielleicht ist ja was für dich dabei und die sind meist auch günstiger als andere Vereine.
                                          Du kannst auch noch nach Kampfsportvereinen googlen, vielleicht sind ja welche dabei die für dich bezahlbar sind, schließlich suchen viele Nachwuchs.

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                                          • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                                            Ein Hobby wie kampfsport wäre nich schlecht aber dass ist relativ teuer und es könnte schwierig werden mit Geld. Ich versuche auch Sport zu treiben geht natürlich auch nicht immer. Stattdessen zeichne, höre Musik oder schreibe Texte wie Gedichte. Es ist nicht wirklich ein Hobby das ich es nicht wöchentlich mache aber zumindest eine Lösung wenn ich grade mal meine ruhe brauche.
                                            ach Gott, zeichnen, Gedichte schreiben und Musik hören, das machen besinnliche Menschen, friedliche Gemüter, "hochzivilierte Wesen", die andern rennen rum und kämpfen gegen jeden und alles und plappern dauernd und stellen sich jeden in den Weg, um sich mit dem zu messen.

                                            Ich weiß nicht, was du glaubst, aber eins glaub jedenfalls nicht, dass du anders sein solltest, als du bist.

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                                            • Re: Zwangseinweisung erlaubt?

                                              "Ein Hobby wie kampfsport wäre nich schlecht aber dass ist relativ teuer und es könnte schwierig werden mit Geld."

                                              Trotzdem würde ich das nicht von vornherein ausschließen.
                                              Es gibt Vereine, die junge Leute - und vor allem Mädchen - suchen.

                                              Für den Selbstwert und die psychische Stabilität ist Kampfsport auf alle Fälle günstig - von der Physis ganz abgesehen.

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