• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

Einklappen

X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

    Hallo,

    Ich bin mit den Nerven ziemlich am Ende.
    Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass ich sehr häufig, sehr stark zittere.
    Am Anfang dachte ich mir nicht groß was dabei, da ich durch meine Angsstörung und meine Medikamentenabhängigkeit (Subutex, Diazepam und Mirtazapin) alleine, genug ursächliche Gründe für das Zittern ausmachen konnte.

    Nur hatte ich dann das Gefühl, dass das zittern schlimmer wird (zumindest subjektiv)

    also bin ich zum Neurologen, der mir gesagt hat, dass so ein Zittern, gerade in meiner Situation eben sehr häufig vor kommt und wahrscheinlich nichts weiter ist.

    Zur Sicherheit ordente er dennoch ein MRT an.

    Also, ängstlich wie ich nun mal bin, ging ich schon mit zittrigen Beinen zum Radiologen.

    Ab unters Schädel MRT und danach dann der Schock.

    "Sie haben da etwas"

    "Etwas ernstes?"

    "Ja, es ist ernst"

    Wie ich mich gefühlt hab, kann man sich vermutlich vorstellen.

    Er erklärte mir dann, dass ich wohl Ablagerungen in meinem Gehirn habe,
    die den Beidseitigen Tremor auslösen.
    Morbus Wilson wurde wohl als die wahrscheinlichste Ursache genannt.

    Der Radiologe hat mir jedenfalls ziemlich Angst gemacht.

    Ich schreibe hier kurz den Befund, da ich natürlich selbst nicht viel davon verstehe.

    "In T1 Wichtung zeichnen sich dich die Linsenkerne nativ symmetrisch hyperintens aus, ebenso Anteile des Pedunculus Cerebri
    In der Region der Substantia Negria

    Hirnnerven werden unauffällig abgrenzbar

    Regelrechtes Flow Void großer Gefässstrukturen, hinreichend homogene Füllung der großen Venösen Blutleiter, unauffällige Haubenvenenzeichnung

    Labyrinthstrukturen , Hypophysenregion, Orbitae stellen sich regelrecht dar

    Schleimhautpolsterungen von Ethmoidalzellen. Aplasie der Stirnhöhle links. Plumpe Rachenmandel mit eingelagerten Retentionszysten



    Beurteilung:

    Die Nuclei lentiformis und die Region der Substantia nigra zeichnen sich in T1 Wichtung hyperintens aus, was auf das Vorliegen einer Depositionserkrankung hinweist. In betracht kommen in erster Linie Morbus Wilson, Hyperparathyreoidismus, Hypoparathyreoidismus, Lebererkrankungen.

    Kein Nachweis eines intrakraniellen tumorösen Prozesses, stattgehabter Einblutungen oder Ischämien. Keine Korrelate einer mikroangiopathischen Schädigung, eines atrophisierenden oder eines inflammatorischen intrakraniellen Prozesses.
    Keine Korrelate einer Liquorzirkulationsstörung.

    Plumpe Rachenmandel. Schleimhautpolsterungen von Siebbenbeinzellen."



    Mir wurde gesagt, dass eine Stoffwechselstörung wahrscheinlich ist. Und dass ich "auf den Kopf gestellt werden muss".

    Panisch hab ich gleich wieder einen Termin beim Neurologen ausgemacht.

    Wurde dann zum Internisten überwiesen. Es wurde ein Blutbild gemacht. Ich wurde auf Hämochromatose und Morbus Wilson getestet, beide Tests waren negativ. (24h Urin und Blutabnahme).

    Mit diesen Infos bin ich wieder zum Neurologen.

    Er hat mir dann mittgeteilt dass man erstmal gar nichts macht.

    Meine Schilddrüse wäre nämlich wohl auch in Ordnung, ebenso meine Leberwerte.

    Es wäre gut möglich dass die Stellen in meinem MRT eine "unregelmäßigkeit" seien.

    Man müsse nach einiger Zeit das MRT nochmal wiederholen.

    Dann wurde mir noch Schriftlich mit geteilt das bei mir wohl ein Vitamin D-Mangel vorliegt, der wohl das zittern auslösen kann.

    Dann habe ich angefangen 2000mg Vitamin D am Tag zu nehmen -> keine Veränderung.

    Das ist jetzt einige Monate her,
    ich hab einige Zeit gar nicht gezittert (es zumindest nicht bemerkt) und dann wieder extrem.

    Meine Mundwinkel zittern, wenn ich versuch zu lächeln, mein Daumen flattert richtig und zuckt unkontrollierbar, ich habe kleinere Krämpfe an allen möglichen stellen.

    Nach anstrengung ist es am schlimmsten, wenn ich z.B. etwas getragen habe, zittern meine Hände manchmal als würd ich unter strom stehen.

    Jetzt sind die Untersuchungen ca. 4 Monate her.

    Und ich bin immer noch nicht schlauer.

    Durch meine Angsstörung habe ich blöderweise gegoogelt und die schlimmsten Erkrankungen gefunden (Leukodystrophien z.B.) habe unfassbare Angst, dass ich eine dieser Erkrankungen habe. Bis zu meinen nächsten Internisten und Neurologen Terminen ist es noch eine ganze Weile.

    Und ich bin am verzweifeln. Ich habe große Angst, da anscheinend keiner weiß, was das bedeutet und was ich haben könnte.

    Ich würde mich über jeden Ratschlag, ob Experte oder nicht, sehr freuen.

    Hat vielleicht irgendjemand eine Idee was mit mir sein könnte?

    Freundliche Grüße

  • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

    Ich bin übrigens 28 Jahre alt und männlich, habe eine Suchterkrankung (Opiate und Benzodiazepine) eine Angststörung und das Tourette Syndrome.

    Kommentar


    • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

      Hi,
      zu den Befunden kann ich dir nichts sagen, da kenne ich mich nicht aus.

      Ich denke aber dass du vor allem von deiner Angst weg kommen musst, auch konsequent das Googlen unterlassen, das ist unbedingt nötig wenn du nicht wahnsinnig werden willst.
      Das Zittern kann immer noch eine ganz andere Ursache haben, die Ablagerungen klären sich vielleicht bei der Kontrolluntersuchung.
      Mehr bleibt dir auch kaum, als diese abzuwarten und zu versuchen nicht den Teufel an die Wand zu malen.

      Hast du denn jemanden mit dem du reden kannst, im Umfeld, oder einen Therapeuten?

      Kommentar


      • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

        Hallo Tired und danke für deine Antwort.

        Von meiner Angst wegkommen, ist zurzeit so mit das schwerste das ich mir vorstellen kann.

        Sooft hatte ich Angst vor Erkrankungen, am Ende kam dabei nie etwas raus.

        Jetzt habe ich tatsächlich im MRT einen Befund, den ich zumindest als Laie überaus beunruhigend finde.

        Ich versuche mich abzulenken. Meine Freundin ist eine große Stütze für mich, die es immer wieder schafft mich zu beruhigen. Doch egal, wie sehr ich es versuche, meine Gedanken kreisen immer automatisch, wie ein Adler um das Zittern und den MRT-Befund.

        Ich fühle mich so Hilflos, ich habe Angst gelähmt zu werden, oder zu sterben.

        Einen Therapeuten habe ich leider zur zeit nicht.

        Kommentar



        • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

          Ich denke wenn es etwas wäre was dich direkt bedroht, dann würden sich die Ärzte mit den Terminen und Kontrollterminen nicht so viel Zeit lassen.
          Ich würde es so sehen, dass es nach menschlichem ermessen vertretbar ist zu warten, da es nichts akut gefährliches ist.
          Klar, ich kenne mich da nicht aus, aber Google kennt sich mit deinen Befunden auch nicht aus, im Bezug auf den individuellen Fall und haut dennoch immer und bei jeder derartigen Suche die furchtbarsten Szenarien raus.

          Ich hoffe dass du hier noch eine fachliche Antwort bekommst die dich vielleicht eher beruhigen kann als meine.

          Wann hast du denn die weiteren Termine?
          Vielleicht kannst du auch den Neurologen dazu bewegen dich in eine Neurologie einzuweisen, die dann wirklich alles checkt?
          Allerdings weiß ich natürlich nicht ob das Sinn macht, im Bezug auf die bisherigen Befunde und Untersuchungen, wo ja schon viel gemacht wurde.

          Kommentar


          • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

            "Ich hoffe dass du hier noch eine fachliche Antwort bekommst die dich vielleicht eher beruhigen kann als meine."

            Ich bin ganz der Meinung Ihres Neurologen: Die Beschwerden sind plausibel angesichts Ihrer Vorgeschichte und der Medikamenteneinnahme.

            Ganz wichtig ist auch, dass der MRT-Befund keinerlei Hinweise auf einen raumfordernden Prozess (Tumor o.ä.) ergibt, sondern lediglich für Ablagerungen, sekundäre Veränderungen i.S. von Stoffwechselstörungen spricht.
            Übrigens kommen Veränderungen in der Substantia nigra auch beim Parkinson vor. Allerdings scheint Ihr Tremor eher ein sogenannter Intensionstremor zu sein, beim Parkinson ist es ein Ruhetremor.

            Googlen Sie nicht, sondern machen Sie sich eher mit dem Gedanken vertraut, dass Substanzabhängigkeit auch radiologisch sichtbare Veränderungen in der Hirnstruktur hinterlässt, ohne dass es Ihnen dadurch schlechter geht.

            Kommentar


            • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

              Vielen Dank Herr Dr. Riecke für Ihre Einschätzung.

              Das nimmt meiner Panik schon mal etwas den Wind aus den Segeln.
              Bedeutet dass, das meine Suchterkrankung die Veränderung im MRT ausgelöst haben kann?

              Und da Hämochromatose (die ich ja eventuell durch mein Vater vererbt wurde, da er die Krankheit hat) und Morbus Wilson bei mir anscheinend ausgeschlossen wurden, welche Stoffwechselerkrankungen würden da noch in Betracht kommen?

              Es sind die Leukodystrophien, die mir so panische Angst machen.

              Auf die bin ich auf Monaten durch zufall gestoßen und die gehen mir eben seit dort nicht mehr aus dem Kopf.

              Mir wurde vom Radiologen auch explizit gesagt, dass ein Tumor und Beispielsweise MS ausgeschlossen wurden.

              Ich bin natürlich bereit, den Tremor und die Veränderung als "Quittung" für meine Sucht zu akzeptieren.

              Allerdings, wenn ich jetzt einfach nichts unternehme und ich habe dann doch eine schlimme Stoffwechselstörung, wäre es dann nicht besser so schnell wie möglich zu wissen, was ich habe?

              Kommentar



              • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

                Wann hast du denn die weiteren Termine?
                Vielleicht kannst du auch den Neurologen dazu bewegen dich in eine Neurologie einzuweisen, die dann wirklich alles checkt?.
                So war der Plan, falls der Morbus Wilson Test bei mir positiv gewesen wäre.
                Leider sind es noch einige Wochen bis zum nächsten Termin und die Sache mit dem Zittern steht dort eigentlich gar nicht auf dem Programm sondern mein Diazepamentzug im Vordergrund.

                Kommentar


                • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

                  Ich denke mal, dass der Entzug auch körperlich abgeschlossen sein muss, um das Zittern richtig beurteilen zu können und da es ja bisher wohl keine großen Verdachtsdiagnosen gibt, muss natürlich auch erst einmal nicht nach was anderem geschaut werden.
                  Würde ich zumindest so sehen.

                  Kommentar


                  • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

                    "habe dann doch eine schlimme Stoffwechselstörung.."

                    "Schlimm"
                    sowieso nicht.

                    Es ist nur so, dass einige Medikamente - von den Benzos z.B. Diazepam - ein so breites Wirkspektrum haben, dass auch der Darm als das enterale Gehirn bei Dauergebrauch beeinträchtigt werden kann.
                    Das kann vor allem durch Veränderung der Flora geschehen, auf diesem Umweg würde dann auch der Stoffwechsel betroffen sein.

                    Allerdings sind das natürlich nur Hypothesen, die keine therapeutische Konsequenz haben, wenn Sie nicht beabsichtigen, einen stationär begleiteten Entzug zu machen.

                    Kommentar



                    • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

                      Hallo,

                      ich melde mich noch mal, da ich wirklich kurz vorm durchdrehen bin.
                      Die Grundlegende Problematik, hab ich ja im Ursprungspost erklärt.
                      Aber seit einiger Zeit hab ich ein paar neue Probleme,
                      vor einigen Monaten, bekam ich auf einmal starke Schmerzen, hauptsächlich in den Daumen bzw. Händen allgemein, wenn ich draußen in der Kälte war, konnte ich meine Finger kaum noch bewegen,
                      dann ging ich hilfesuchend zu meinem Hausarzt, die haben mich zuerst auf Rheuma, dann auf Rhizartrhrose getestet mithilfe von Entzündungswerten (beide ohne Ergebnis), der Orthopäde teilte mir mit, ich habe lockere Gelenke und müsse deshalb meine Muskeln in den Handgelenken trainieren.

                      Die Schmerzen waren zeitweise kaum auszuhalten, dann kam noch ein Gefühl der Steifigkeit dazu. Und die ganze Zeit begleitet von eben dem Tremor am ganzen Körper.

                      Etwa Zeitgleich vor ca. 8-9Wochen fing mein linkes Bein an zu zucken. Erst dachte ich mir nicht viel dabei, weil ich eben seit einiger Zeit am ganzen Körper Faszikulationen hatte und es auf die Psyche zurück führte.

                      Doch dann ging das Zucken nicht mehr weg, eine Woche verging und es zitterte und vibrierte Ununterbrochen, nach Belastung wurde es immer schlimmer.

                      Ich konnte an nichts anderes mehr denken, ich hab irrsinnige Angst vor ALS.

                      Mein Bein schmerzte und zuckte ununterbrochen insgesamt 6 Wochen, zwischen durch hatte ich immer wieder starke schmerzen in dem Bein. Dann bekam ich 2x nachts gewaltige Krämpfe. Ich nahm Magnesium und Vitamin D, nichts hat geholfen, wärme, Massagen, Ibuprofen, Diazepam.. es blieb unverändert.

                      Ich bekam wieder mal Blut abgenommen, dass einzige auffällige war das mein CK-Wert um 10 zu Hoch war. (Was meine Angst vor einer Muskelerkranung befeuert hat, auch wenn die Werte da anscheinend höher sind?)

                      Vor 2 Wochen ungefähr wurde das mit dem Bein dann auf einmal besser, ohne ersichtlichen Zusammenhang, es hat einfach weniger vibriert und weniger gezuckt, teilweise ist es fast ganz weg. (Ich kann es aber triggern, in dem ich das Bein absichtlich überlaste, dann hab ich das wieder einige Stunden).

                      Ich hab einige Muskelverhärtungen in der Wade in dem Bein, sagte mir mein Orthopäde und sie sind auch deutlich fühlbar.

                      Jetzt sitz ich hier, mein ganzer Körper zittert immer noch, vor allem die Finger, Arme, Beine und Gesicht und mach mir wieder sorgen. Da ich z.B. beim Bergab laufen das Gefühl habe meine Beine werden steif und ich bekomm dann Schmerzen in den Knien.

                      Ich habe das Gefühl, dass meine Muskeln an manchen Tagen kaum belastbar sind, heute Morgen hatte ich zum Beispiel Schwierigkeiten ein Fernglas zu halten, oder mein Arm wird sehr schnell müde, wenn ich eine Flasche Wasser halte.

                      Aber ich kann eigentlich immer noch so ziemlich Alles machen, ich fühl mich etwas schußelig, hab das subjektive Gefühl, dass ich öfter Dinge fallen lasse (Zigarette z.B.) bekomm beim Playstation spielen steife Daumen und manchmal wahnsinnige Schmerzen.

                      Letzte Woche, war ich bei meinem Neurologen und hab ihm von meinem Beine erzählt, dann hat er ein paar Tests gemacht, ich sollte ihm sagen, wann eine Stimmgabel aufhört zu vibrieren wenn er sie an mein Bein hält, sollte auf einem Bein hüpfen und balancieren. (Ich hab tatsächlich etwas Probleme auf dem Bein zu balancieren, krieg es aber mit Anstrengung hin).
                      Dann hat er mir Baclofen verschrieben.

                      Das ist der aktuelle Stand, ich hab solche Angst, ich renn von Arzt zu Arzt und habe solche Angst, dass sie die wichtigen Tests nicht machen, ich hatte z.B. kein EMG.

                      Ich war deswegen jetzt bei 3 Ärzten, hab 2x Blut abgenommen bekommen, die oben erwähnten Tests, Chinin und Baclofen verschrieben bekommen und das wars.

                      Fällt irgendjemandem hier noch etwas ein?

                      Auch an Herrn Dr. Riecke, denken sie das meine neuen Symptome auch auf das Diazepam zurück zu führen sind?

                      Ich wäre unendlich dankbar für ein paar beruhigende Worte.

                      Ich hab mich daran hochgezogen, dass wenn die Symptome von ALS kämen, sie sich nicht bessern würden? Ist das richtig? Wäre das zucken im Bein dann dauerhaft und würde nicht pausieren?


                      Danke, an jeden der diesen langen Text gelesen hat.
                      Ich habe den nächsten Termin erst in 2 Monaten und ich muss es irgendwie dahin schaffen ohne verrückt zu werden vor Angst.

                      Kommentar


                      • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

                        "Auch an Herrn Dr. Riecke, denken sie das meine neuen Symptome auch auf das Diazepam zurück zu führen sind?"

                        Das kann durchaus sein.
                        Die Folgen längerer Benzo-Einnahme sind wirklich sehr vielschichtig.

                        Aber für eine ALS spricht nichts. Dagegen hatte ich beim durchlesen sofort an eine sensomotorische Polyneuropathie gedacht. Der Neurologe offenbar auch (Stimmgabel).
                        Doch das ist wohl entkräftet(?).

                        Und noch etwas: Trinken Sie genug?

                        Bei Flüssigkeitsmangel erhöht sich nämlich die Viskosität des Blutes. Es kann dann nicht mehr ausreichend in die winzigen Kapillaren eindringen, Muskelkrämpfe sind eine der Folgen.

                        Kommentar


                        • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

                          [I]Dagegen hatte ich beim durchlesen sofort an eine sensomotorische Polyneuropathie gedacht. Der Neurologe offenbar auch (Stimmgabel).
                          Doch das ist wohl entkräftet(?).

                          Und noch etwas: Trinken Sie genug?

                          Bei Flüssigkeitsmangel erhöht sich nämlich die Viskosität des Blutes. Es kann dann nicht mehr ausreichend in die winzigen Kapillaren eindringen, Muskelkrämpfe sind eine der Folgen.
                          Leider hat mir der Neurologe gar nicht erklärt nach was er sucht, oder auf was er achtet, die 2-3 tests gingen nur ca. 1 Minute.
                          Ich scheue mich ehrlich gesagt ein bisschen davor nachzuschlagen, was das für eine Krankheit ist, aufgrund meiner Hypochondrie. Ich habe bisher auch noch nicht davon gehört. Würden Sie eine weitere Abklärung in diese Richtung für sinnvoll halten? Und wenn ja, gibt es explizite Tests nach denen ich Fragen sollte? Was wäre denn nötig um das zu entkräften, reicht der Test mit der Stimmgabel aus?

                          Und wie gesagt kommt das bei mir ja eher Schubweise oder nach Belastung. Und bei meinem Termin hatte ich gerade eher wenig Beschwerden.


                          Ja, ich trinke jeden Tag mindestens 2. Liter aber leider selten Wasser (meistens Cola Light).

                          Was mir auch noch einfällt, vorletztes mal hat mein Neurologe erwähnt das er auch eine Fybromialogie für wahrscheinlich halte, würden die Symptome, vor allem das zitternde Bein auch auf diese Erkrankung passen?

                          Kommentar


                          • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

                            Ich habe einfach wahnsinnige Angst davor, dass bei mir gerade eine schwere Krankheit übersehen wird. Es sind Krankheiten wie Leukodystrophien und ALS die mir eine unfassbare Panik machen, es kostet mich wirklich alle Kraft, mich zu beherrschen und nicht auszurasten. Natürlich besprech ich das in meiner Psychotherapie, aber zur Zeit bestimmt die Angst komplett mein denken

                            Kommentar


                            • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

                              Jetzt hatte ich diesen Tag schon zwei Krämpfe, ich habe so eine Angst eigentlich dachte ich es wird ein guter Tag weil ich das Gefühl hatte dass mein Bein heute morgen in Ordnung war aber jetzt sitze ich schon wieder am ganzen Körper und habe zwei mega Krämpfe einmal durch das gähnen und in anderen beim Duschen als ich meinen Rücken eingeseift hatte bei der auf der rechten Seite und mein Tremor ist schon wieder total heftig und mein linkes Bein fühlt sich an als wäre es festgeklebt . ich weiß einfach nicht mehr weiter.

                              Kommentar


                              • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

                                Trinkst du mittlerweile mehr Wasser und weniger Zuckerzeug?
                                Schläfst du Nachts gut?
                                Bewegst du dich ausreichend?

                                Kommentar


                                • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

                                  Leider kleb ich immer noch etwas an den Softdrinks, aber nicht mehr ganz so viel, aufjedenfall mind. 2 Liter pro tag.
                                  Und gut schlafen ist relativ, ich bekomm mittlerweile soviele Tabletten das ich jeden Abend im sitzen am Schreibtisch einschlafe, dann werd ich gegen 2-3Uhr wach und leg mich ins Bett. Mein Bett ist kaputt deshalb schlaf ich solange mit einer Matratze auf dem Boden, aber ansonsten eigentlich relativ gut.
                                  Und ausreichend Bewegung.. nicht wirklich, jeden morgen sprinte ich einmal einen Berg hoch und Zuhause prüf ich dann immer wieder Zwanghaft, ob meine Muskeln noch Kraft haben (auf einem Bein stehen etc.) Ich bezweifle dass das als Bewegung zählt.

                                  Heute ist aber definitiv der Tiefpunkt der erste Krampf beim Gähnen heute hat mich von den Füßen gerissen, so sehr tat mir die rechte Flanke weh und seit dem 2. spielen ALLE Muskeln verrückt, mein Rücken fühlt sich an als ob er bei der nächsten Bewegung krampft, sobald ich einen Muskel zu sehr anstrenge spüre ich einen Krampf kommen, egal ob im Bein oder Schulter. Sogar beim tiefen einatmen. Die Nachricht hier kann ich nur mit schwierigkeiten tippen.

                                  Ich weiß nicht was mit mir los ist,
                                  ich hab meine Psyche schon viele Dinge tun sehen. Aber DAS hier ist echt die pure Hölle! Ich weiß nicht was mit mir los ist

                                  Kommentar


                                  • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

                                    Ich bin kein Mediziner, denke aber dass so viel Zucker einen großen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat und dieser deshalb durchaus schneller und tiefer absinken kann, genauso wie er sehr schnell nach oben getrieben wird.
                                    Das macht Symptome wie Zittern (kommt bei Absinken des Blutzuckerspiegels vor), Missgefühle in Extremitäten, Krämpfe sind bei der Menge sicher auch möglich und ganz besonders wenn deine restliche Ernährung genauso katastrophal ist wie deine Getränke.
                                    Über einen längeren Zeitraum kann eine schlechte Ernährung und zu viel Zucker zu Diabetes Typ 2 führen, ich glaube diese Furcht wäre realistischer als die vor ALS.

                                    Meiner Meinung nach müsstest du einfach deine Ernährung ändern, konsequent den Zucker reduzieren und auch das Koffein, dich viel bewegen und dann wird es schon wieder.

                                    Zur Beruhigung kannst du ja nochmal beim Neurologen vorbei schauen, ihn fragen was er genau gemacht hat und von deiner Sorge erzählen, die er dann sicher zerstreuen kann.

                                    Kommentar


                                    • Re: Tremor und unsichere Diagnose/MRT Befund

                                      "Leider kleb ich immer noch etwas an den Softdrinks, aber nicht mehr ganz so viel, aufjedenfall mind. 2 Liter pro tag."

                                      Allein das kann schon Ihre Beschwerden erklären...

                                      Kommentar