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Diagnose Schizophrenie

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  • Re: Diagnose Schizophrenie

    Danke für die hilfreichen Antworten.

    Ich war heute beim Arzt. Davor haben wir am 04.06. von 20 mg auf 15 mg reduziert und am 09.06. auf 10 mg. Im Serum wurde gemessen ein Spiegel von 127 Mikrogramm/l. Der Referenzbereich liegt bei 150-500 Mikrogramm/l. Wie lange dauert es denn bis ich merke, dass die Nebenwirkungen verschwinden?Weiter runter gehen kann man nicht hat der Arzt gemeint.
    Was kann ich noch tun außer Abwarten?

    Außerdem hat der Arzt im Blut gesehen, dass ich irgendeinen Infekt habe. Ich glaube das ist die Nebenwirkung der Pille. Da hatte ich einen Pilzinfekt. Habe die Pille jetzt abgesetzt. Was kann ich noch tun?

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    • Re: Diagnose Schizophrenie

      Tust du denn schon etwas von dem was schon geschrieben wurde?
      Viel mehr fällt mir nicht mehr ein.

      Wie gesagt, es ist eine individuelle Sache wie sich das mit den NW entwickelt, ein paar Wochen sollte man dem schon geben, sofern es nicht ausufert.

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      • Re: Diagnose Schizophrenie

        ja, Ich gehe laufen, treffe Freunde, lese und höre viel Musik. Danke Tired für deine vielen tollen Hilfen hier im Forum. Ja, mit der Geduld habe ich es nicht so.

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        • Re: Diagnose Schizophrenie

          Ja, mit der Geduld habe ich es nicht so.
          Ich auch nicht.:-)
          Ich setze mir dann immer Fristen, so und solange einfach ertragen bevor ich mir Gedanken drüber mache und ohne Wenn und Aber Augen zu und durch.
          Das ist dann beschlossen, unumstößlich und dadurch sind auch die Gedanken ob oder ob nicht, bis zum Stichtag aus dem Kopf, meistens.

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          • Re: Diagnose Schizophrenie

            Ja, das sollte ich mal wirklich probieren. Das hört sich vernünftig an. Besser als frustriert zu sein und das Medikament wieder ab zu setzen. Aber denke davon bin ich mittlerweile weit entfernt.

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            • Re: Diagnose Schizophrenie

              wie ist das mit Kinder kriegen und der Krankheit? Geht das überhaupt, wenn man immer die Tablette nehmen muss?

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              • Re: Diagnose Schizophrenie

                Ist ja gar nicht klar ob du die immer nehmen musst und sicher gibt es Möglichkeiten wenn der Kinderwunsch da ist.
                Oder willst du jetzt gleich Kinder?
                Es geht doch vor allem um jetzt und nicht um das was in ein paar Jahren ist.

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                • Re: Diagnose Schizophrenie

                  ja, stimmt ich will erst in paar Jahren Kinder. Meine Ärztin meinte ich muss die Tablette wahrscheinlich immer nehmen.

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                  • Re: Diagnose Schizophrenie

                    Warum muss man das Neuroleptikum eigentlich 2 ganze Jahre nehmen nach der Psychose?

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                    • Re: Diagnose Schizophrenie

                      Wahrscheinlich ist wahrscheinlich, niemand weiß wie es in ein paar Jahren ist und soweit solltest du auch nicht denken, bringt nix.

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                      • Re: Diagnose Schizophrenie

                        Warum muss man das Neuroleptikum eigentlich 2 ganze Jahre nehmen nach der Psychose?
                        Ich denke mal da gibt es Werte, wonach die Gefahr einer erneuten Psychose so sehr gering gehalten wird.

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                        • Re: Diagnose Schizophrenie

                          "Warum muss man das Neuroleptikum eigentlich 2 ganze Jahre nehmen nach der Psychose?"

                          Bei einigen Krankheiten mit periodischem Charakter - also der Tendenz zum Wiederauftreten - werden meistens prophylaktisch kleine Dosen des Mittels gegeben, das im akuten Schub geholfen hat. Bei Ihnen das Abilify.

                          Es gibt aber auch Fälle, wo man bei der sogenannten Phasenprophylaxe auf ein anderes Medikament zurück greifen kann, wie z.B. auf Lithium bei einer bipolaren Störung.

                          Manchmal genügen bei einem Neuroleptikum aber ganz geringe Dosen, um einen neuen Schub der Krankheit zu verhindern.

                          Lassen Sie sich nicht die Zukunft verderben, mit Erwägungen, was mal werden könnte.
                          Ich kenne zufriedene Menschen mit der gleichen Diagnose, die ein ganz normales Leben führen - einschließlich erfolgreichem Studium und Familie.

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                          • Re: Diagnose Schizophrenie

                            Danke Herr Dr. Riecke. Das baut mich sehr auf. Ich bin jetzt nach 1,5 Jahren bei 10 mg. Kann man den vor den 2 Jahren noch weiter runter gehen mit der Dosis? Weil ich bin schon sehr eingeschränkt durch das Medikament.

                            Kommentar


                            • Re: Diagnose Schizophrenie

                              "Kann man den vor den 2 Jahren noch weiter runter gehen mit der Dosis?"

                              Damit sollten Sie jetzt noch nicht spekulieren, denn schließlich hatten Sie innerhalb kurzer Zeit zwei Schübe (im Zeitraum von ca zwei Jahren, wenn ich Sie richtig verstanden habe).

                              Die NW werden bald nachlassen, besonders dann, wenn Sie die Einnahme anders definieren als im Moment.

                              Am besten Sie sehen das Abilify als Hilfe an, ohne Krankheitsschübe ein normales Leben führen zu können. Etwa wie ein Diabetiker, der mit Hilfe des zugeführten Insulin völlig in das Leben integriert wird.

                              Wenn Sie das Mittel nur als Störfaktor definieren, den Sie sobald wie möglich los werden wollen, verstärken und verlängern Sie damit auch den Leidensdruck.

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                              • Re: Diagnose Schizophrenie

                                Danke für die hilfreichen Antworten. Haben Sie Erfahrung wie lange es ungefähr dauert bis die Feinmotorik wieder funktioniert?

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                                • Re: Diagnose Schizophrenie

                                  Ich bin momentan etwas deprimiert, dass ich 1,5 Jahre Studienzeit verloren habe. Und auch so konnte ich diese Zeit nicht genießen. Und wahrscheinlich dauert das alles noch ziemlich lange.

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                                  • Re: Diagnose Schizophrenie

                                    Die meiste Zeit vermiest man sich mit Gedanken was alles nicht war und was alles noch kommen könnte, helfen tut es aber nichts, im Gegenteil.
                                    Helfen tut nur Akzeptanz, es nicht so schwer zu nehmen, auch die positiven Dinge zu sehen dass diese Zeit irgendwann überstanden ist.
                                    Dir muss es wirklich nicht schlecht gehen in der Zeit, das negative voraus zu sehen ist Glaskugelleserei und kann auch zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden, weil du dem Positiven keine Beachtung mehr schenkst und immer so lange Zeit voraus denkst, obwohl niemand weiß was wird.
                                    Denk nicht an gestern, auch nicht an morgen, sondern an heute denn das ist der einzige Zeitpunkt in dem du lebst.

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                                    • Re: Diagnose Schizophrenie

                                      Danke für den tollen Beitrag Tired. Ja, ich versuche das Leben trotzdem zu genießen. Ich treffe heute wieder Freunde und versuche einfach positiv zu bleiben.
                                      Manchmal suche ich noch nach Schuldigen wie meine Ex-Partner. Aber denke das ist auch falsch oder? Niemand kann etwas für diese Krankheit?

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                                      • Re: Diagnose Schizophrenie

                                        Nein, da hat niemand schuld.
                                        Wenn dann war es ja nur ein Auslöser und wäre es nicht der gewesen dann halt irgendwann ein anderer, das kann man einfach nicht wissen und damit auch keinen für den Ausbruch verantwortlich machen.
                                        Man sollte eh versuchen den Menschen nichts auf Dauer nachzutragen, nicht um deren willen, denn die haben ja meist keine Probleme damit und bekommen es meist gar nicht mit, sondern um deinetwillen weil es dich daran hindert weiter zu denken und abzuschließen.

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                                        • Re: Diagnose Schizophrenie

                                          Danke für den hilfreichen Beitrag. Heute war ich wieder bei der Psychologin. Sie hat mir bestätigt, dass ich auf einen guten Weg wäre. Weil ich die Krankheit endlich akzeptiere, die Tabletten nehme und mich auch so recht gut schon beschäftige. Ich möchte mich nochmal bei Tired und Dr. Riecke für die tollen Hilfen bedanken. Ohne euch wäre ich nicht so optimistisch wie jetzt und hätte viele Fragen und Ängste. Ich versuch nun mehr in den Tag zu leben und mich nicht fertig zu machen, wenn etwas nicht so funktioniert. Ich habe meiner Psychologin auch mein Selbsthilfebuch mitgebracht und wir werden die Fragen zur Krankheitsvorbeugung gemeinsam bearbeiten. Ich möchte mich nochmal herzlich bedanken und freue mich auf weitere gute Tipps.

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                                          • Re: Diagnose Schizophrenie

                                            Du machst das alles schon richtig und es wird mit der Zeit immer besser werden, je mehr Sicherheit du gewinnst.
                                            Gerade im Bezug auf solche Erkrankungen ist Wissen macht, alles was du über die Krankheit im Allgemeinen und im Bezug auf dich selber lernst, wird dir dabei helfen sie nicht über dein Leben bestimmen zu lassen und deine Angst zu verlieren.

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                                            • Re: Diagnose Schizophrenie

                                              Danke. Ich werde auch ein zweites Buch über die Erkrankung lesen, damit ich mehr Kenntnisse habe.
                                              Ist es normal, dass es so lange dauert bis man die Krankheit richtig akzeptiert und mit ihr zurecht kommt?

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                                              • Re: Diagnose Schizophrenie

                                                Ja, das ist normal.;-)

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                                                • Re: Diagnose Schizophrenie

                                                  Ich habe heute eine Geburtstagskarte schreiben müssen und dabei ist mir aufgefallen, dass ich schon besser schreiben kann. Habe das gleich ausgereizt und für mein Studium etwas zusammengefasst. Habe langsam wieder Mut und Hoffnung, dass alles wieder weiter geht. Ich möchte mich nochmal für den Zuspruch bedanken und bin stolz, dass ich die Tabletten wegen den Nebenwirkungen nicht wieder abgesetzt habe.Scheint wirklich so zu sein, dass die Nebenwirkungen langsam verschwinden. Ist das einfach, weil der Körper sich an das Medikament gewöhnt?

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                                                  • Re: Diagnose Schizophrenie

                                                    Das freut mich für dich.
                                                    Der Körper gewöhnt sich daran, aber manchmal löst auch der Kopf NW aus, weil man damit rechnet und auch der gewöhnt sich daran.;-)

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