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Diagnose Schizophrenie

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  • Re: Diagnose Schizophrenie

    Das nächste wäre dann das 5. Medikament, was ich probieren würde. Keine Ahnung vielleicht bin ich ja so empfindlich, dass keins passt.
    Es ist wirklich manchmal schwer nicht aufzugeben vor allem wenn man seit Monaten schon hofft.

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    • Re: Diagnose Schizophrenie

      Das kenne ich, aber bevor man nicht alle Medis und Medikamentengruppen durch hat, ist es noch kein Grund zum Verzweifeln.
      Es muss halt das gefunden werden was zu deinem Hirn passt und das Hirn ist kompliziert, da kann man einfach nicht erwarten dass es schnell geht, das wäre dann eher Glückssache.

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      • Re: Diagnose Schizophrenie

        Ja, du hast wahrscheinlich recht. Es ist seit Monaten noch nicht perfekt und das entmutigt einfach. Aber ich war eben draußen und auch wieder im Schwimmbad. Ich möchte dennoch nicht aufgeben. Auch wenn es wirklich schwer ist. Und Montag bin ich beim Augenarzt. Irgendwie muss doch noch alles gut werden.

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        • Re: Diagnose Schizophrenie

          "Irgendwie muss doch noch alles gut werden."

          Das wird es auch.
          Das Wichtigste bleibt aber, dass Sie nicht aufgeben und zu ungeduldig sind.

          Es gibt erfolgreiche Menschen, die erst mit Anfang/Mitte Dreißig mit dem Studium beginnen konnten. Ein paar Jahre später spielte das dann keine Rolle mehr.

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          • Re: Diagnose Schizophrenie

            Danke für die Antwort. Ja, ich versuche weiter zu machen, egal wie schwierig es manchmal ist. Ich habe immer recht wenig Unterstützung von Zuhause bekommen. Ich wollte immer musikalisch etwas aus mir machen und musste den Gesangsunterricht selbst zahlen. Dann war es auch nicht recht, dass ich an meinen Campus ziehe und überhaupt ist das Studium ja zu schwer. Deswegen musste ich nebenher noch in meinem Beruf arbeiten, damit ich falls ich das Studium nicht schaffe wenigstens schon Berufserfahrung habe. Einen Freund durfte ich eigentlich auch nicht haben. Und den Führerschein wollte ich mit 17 machen. Aber durfte ich dann nicht, weil den macht man doch erst mit 19 hieß es. Hab trotzdem immer mein eigenes Ding gemacht. Aber ich frage mich, ob das nicht auch die Krankheit begünstigt, wenn man so viel Widerstand von Zuhause hatte oder hat?
            Auf jeden Fall habe ich keine Lust mehr auf so wenig Unterstützung. Ich musste auch meine Semestergebühr etc. selbst zahlen, obwohl mein Vater genug Geld hat.
            Ich bin da manchmal noch traurig drüber, weil ich eigentlich unnötig Stress hatte..Und ich denke, dass das auch ungesund war.
            Heute gibt es auch Gedränge, weil das alles so lange mit der Krankheit dauert. Aber ich habe wirklich keine Lust mehr mich stressen zu lassen. Ich hatte wirklich genug Stress in der Vergangenheit aufgrund von Vorgaben, die ich eh nie einhalten mochte. Hoffe, dass ich es bald wieder schaffe mein Ding zu machen und dann nicht mehr auf so unsichere Stimmen und Vorgaben höre.

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            • Re: Diagnose Schizophrenie

              Ich war heute beim Augenarzt. Meine Augen sind gesund. Die Augenärztin meinte, dass es sich um eine Panikattacke handeln könnte. Und die Sehstörung würde an der Durchblutung liegen. Es könnte aber auch die Nebenwirkung des Medikaments sein. Da soll ich den Psychiater fragen, weil der da besser bescheid weiß.
              Dann war ich noch beim Hausarzt und der meinte mein Kreislauf wäre in Ordnung. Also er könnte andere Krankheiten ausschließen, die die Sehstörung verursachen. Auch Migräne wäre anders.

              Jetzt frage ich natürlich, was ich am besten gegen Panikattacken machen kann?
              Also ich nehme jetzt erstmal an, dass das die Ursache ist. Oder was würdet ihr vermuten?

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              • Re: Diagnose Schizophrenie

                Das würde auch zu der Reizüberflutung passen, die ja auch Panikattacken auslösen kann.

                Ich denke eigentlich nicht dass es NW sind, aber wissen tue ich es natürlich nicht.

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                • Re: Diagnose Schizophrenie

                  Ich denke mittlerweile auch nicht mehr, dass es Nebenwirkungen sind. Ich habe extra recherchiert über medikamentös induzierte Sehstörungen. Und die Störungen passen nicht zu meinen Beschwerden.
                  Gerade zu Quetiapin habe ich folgende Störungen gefunden:
                  -verschwommenes Sehen
                  -verändertes Entfernungssehen
                  -erhöte Blendeempfindlichkeit
                  -Akkomodationsstörungen
                  -Doppelbilder
                  Das passt alles nicht zu meinen Beschwerden.

                  Dann käme noch Augenmigräne in Frage.
                  Da hat man aber eher ein Flimmern vor den Augen.
                  -Einschränkung des Gesichtsfeldes
                  -Lichtblitze
                  -Lichtempfindlichkeit
                  -schmerzende Augen
                  -Kopfschmerzen
                  -Schwindel
                  Das passt auch nicht zu meinen Beschwerden.

                  Und dann steht noch Panikattacke zur Auswahl.
                  Da hat man erweiterte Pupillen.
                  -Tunnelblick
                  -angstvoll aufgerissene Augen
                  Dazu kommt noch, dass ich die Geräusche irgendwie lauter und deutlicher höre und mich dann meine tickende Uhr total stört.

                  Ich finde Panikattacke passt am besten. Vor allem bin ich ja die ganze Zeit schon angespannt und habe Angst, dass ich die Krankheit nicht in den Griff bekomme.
                  Ich versuche gerade dagegen zu regulieren und versuche mich bewusst zu entspannen.

                  Was denkt ihr, was ich habe von den 3 Möglichen Ursachen?
                  Und was kann ich dagegen tun?

                  Viele Grüße

                  Sanny



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                  • Re: Diagnose Schizophrenie

                    "Ich versuche gerade dagegen zu regulieren und versuche mich bewusst zu entspannen"

                    Haben Sie sich mal mit dem Autogenen Training (AT) befasst?

                    Mit dem AT können Sie nicht nur Ihren Muskeltonus herabsetzen, eine erhöhte Herzfrequenz normalisieren, sondern auch richtig entspannen und sich in einen Gefühlszustand von Gelassenheit und Abstand zu belastenden fremden Einwirkungen versetzen.

                    Der einzige Nachteil: Man kann es schwer in einer sehr angespannten Situation lernen, in der man es eigentlich braucht.

                    Aber vielleicht sind Sie schon in der Lage, drei mal im 24 Stundentag zu üben...
                    Dann brauchen Sie etwa 4 - 6 Wochen, bis die Methode richtig wirkt und Sie eine Methode jederzeit bereit haben, Anspannungen bis zur Panikattacke zu begegnen.

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