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Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

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  • Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

    Hallo Zusammen !
    Hallo dr. Riecke !
    Habe da ein Problem, das mir keine Ruhe lässt und würde aus diesem Grund gerne eine
    profesionelle Meinung dazu wissen. Habe einfach Angst einen Fehler zu machen der meiner Psyche im nach hinein schaden könnte.
    Vor ca. 4 Monaten bin ich von einem Arzt wärend einer Untersuchung missbraucht worden.
    Das wichtigste ist; mir ist dabei körperlich nichts passiert aber der sehlischer Schaden ist doch
    enorm, sollte laut HA deswegen eine Therapie machen die ich aber nicht machen möchte,
    da dieser Drang in mir ihn selber zur Rede zu stellen sehr groß ist.
    Ich kann einfach das geschehene nicht so auf mir sitzen lassen, dafür habe ich
    zu viel gelitten. Es kann doch einfach nicht sein, dass er meine Notlage zur seiner Selbstbefriedigung ausgenutzt hat.
    . Ich habe anfangs so gehofft da
    kommt irgend eine Form von Entschuldigung, irgend etwas was mir das Gefühl gibt
    nicht einfach der letzte Dreck oder mittel zum Zweck gewesen zu sein.
    Das hätte mir sehr geholfen und weiteres Leid verhindert. Aber da kommt nichts,
    warum denn auch ? . Ich habe die große Angst in seinen Augen und seinem Verhalten gesehen, so nach dem Motto: hier ist was absolut schief gelaufen,
    ich weiss nicht was der von mir erwartet hat ?. Kann mir gut vorstellen, das er seinen Anwalt aufgesucht hat und dieser ihm einen Maulkorb verpasst hat.
    Ich habe echt viel Verständnis und wäre wahrscheinlich
    auch der letzter Mensch der was sagen würde, wenn es eben aus der Untersuchung
    heraus passiert wäre, Ärzte sind auch nur Männer die es in diesem Job nicht einfach haben.
    Aber der Schweinehund hat seine Aktion seit 5 Tagen akribisch geplant und ich falle voll
    drauf rein. Das tut richtig weh.
    Ich würde so gerne Wissen WARUM ?????
    Warum dieses große Risiko eingehen ??? Wo war der Verstand? und vor allem warum ich ?
    Ich brauche diese Informationen ganz alleine für mich, um solche Typen zu verstehen,
    zu studieren und um es zu verarbeiten.
    Das schlimmste was mir jedoch passieren könnte ist, wenn er alles abstreitet, mir Einbildung
    unterstellt, mich sogar rauswirft ! . Davor habe ich echt Angst. Angst einzubrechen.
    Von der anderen Seite aber denke ich wieder,so eine Reaktion kann er sich im Grunde genom
    men garnicht erlauben, er läuft dann quasie das Risiko ein, dass ich erst recht eine Anzeige erstatte.
    Was ratten Sie mir? Ist das der richtiger Weg ?


  • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

    Hi,
    also erst mal eine Laienmeinung.;-)

    An deiner Stelle würde ich die Konfrontation nicht suchen, denn natürlich wird er alles abstreiten und dich als Fantast hinstellen.
    Schon aus dem Grund dass es für ihn Folgen haben kann, wenn er zu dem geschehenen steht, wird er es niemals einfach so zugeben.
    Solche Menschen legen sich dann auch meist eine eigene und vollkommen andere Geschichte zurecht, an die sie irgendwann auch glauben und gegen die du keine Chance haben wirst, er wird an dem festhalten dass er nichts getan hat.

    Da du ohne die Beantwortung dieser Fragen nicht abschließen kannst, wäre eine Psychotherapie der richtige Weg.
    Dort kannst du für dich die Fragen beantworten und auch herausfinden warum du diese Antworten brauchst und durch Bearbeitung genau dieses Punktes deinen Frieden finden.

    Kommentar


    • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

      Hallo Tired ,
      nett von Dir zu hören.
      Meine anfänglichen Probleme, (naja Du weißt schon) sind seit 1 Woche absolut weg
      aus heiterem Himmel auf 0 gesunken. Habe angefangen wieder klar zu Denken, das war
      die letzten Wochen überhaupt nicht möglich. Reine Tortur.
      Mir haben viele gesagt da steht doch Aussage gegen Aussage. So einfach ist es aber nicht
      vor allem im Arzt- Patient Verhältnis. Beweise habe ich natürlich keine, aber Argumente.
      Zum einen ; Warum hat er so eine Untersuchung die ziemlich intim gewesen ist (nackter Po)
      alleine durchgeführt zum anderen warum hat er dafür 65 min gebraucht (hab auf die Uhr gekuckt),laut Internet ist die Dauer mit 20 min angegeben.
      Zum anderen habe ich mich etwas durchgelesen, es gibt in Hessen einen Ombudsmann
      von der KÄV bin echt überrascht wie viele Ärzte es doch zugeben haben (um die 80 %).
      Es gibt im Grunde genommen nichts einfacheres alls weg zu laufen, das habe ich bis jetzt
      immer getan aber durch die Häufung der Vorfälle ist es mir jetzt unmöglich weiter so zu verfahren
      irgend wann ist Schluß und man kann nicht mehr.
      Mir ist irgendwie sogar lieber wenn der selber Arzt die nächste Untersuchung durchführt
      als ein neuer, so weiß ich zumindest mit wem ich es zu tun habe. Ich weiß ,das klingt paradox
      und vieleicht abartig aber von meiner Psyche her am angenehmsten.
      Ich könnte es mir natürlich ganz einfach machen und sagen: So und jetzt gehe ich nur zur
      Ärztinen und alle Behandlungen nur mit einen dritten anwesenden Person.
      Aber das ist wie Kapitulation auf der ganzen Linie. Das will ich nicht. Das ist nicht mein Ding.
      ich will kämpfen, Die Welt kann doch nicht nur aus Bekloppten bestehen.

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      • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

        Kann ich schon verstehen.
        Aber gerade aufgrund deiner Vorgeschichte und dem großen Bedürfnis nach Antworten, samt der Angst davor abgewiesen oder gar runter gemacht zu werden, würde ich nicht einfach so den Kontakt suchen.
        Du solltest schon darauf vorbereitet sein wie der Mann reagieren kann und wie du darauf reagieren solltest, ohne in diese hilflose Starre zu verfallen, sondern die Kontrolle zu behalten.

        Es könnte auch passieren dass der Vorstoß eine gegenteilige Wirkung hat und du dann auch erst mal wieder fix und fertig bist.
        Von daher wären sicher Gespräche gut, durch die du dich für alle Begebenheiten wappnen kannst.
        Vielleicht würden dir Gespräche mit einem vom Fach auch schon ausreichen, um auf die Konfrontation verzichten zu können.

        Hast du denn mit einem Ombudsmann Kontakt aufgenommen, oder es vor?
        Es wäre sicher auch eine Möglichkeit so jemanden als eine Art Mediator dabei zu haben.

        Wenn die Untersuchungszeiten und all die Unstimmigkeiten dokumentiert wurden, dann hast du sicher was in der Hand, aber sicher ist es nicht dass die Zeiten festgehalten wurden.

        Ich finde die 80% hören sich sehr hoch an, nun weiß ich nicht ob es bei Ärzten vielleicht eine positivere Statistik gibt, oder diese aus der Not heraus alles zugeben mussten um schlimmeres zu vermeiden.
        Mein Eindruck ist eher dass solche Menschen alles versuchen um sich heraus zu winden und die Schuld an die Opfer weiter reichen, selbst wenn Handlungen zugegeben werden war meist das Opfer schuld dass diese stattgefunden haben.
        Da ist die Frage ob du dich eventuellen Anschuldigungen aussetzen kannst, ohne wieder in ein Loch zu fallen.
        Aber vielleicht musst du diesen Schritt auch versuchen um abschließen zu können, aber wie gesagt, ohne gute Vorbereitung würde ich es nicht machen und vor allem nicht ohne das sichere Gefühl mit negativen Äußerungen umgehen zu können.

        Du sagst du möchtest erforschen was der Grund für diese Übergriffe ist/war?
        Den Anspruch hatte ich auch mal, er schlummert auch immer noch in mir, aber die Antwort ist meist ganz lapidar.
        Für mich sind solche Leute in irgendeiner Form gestört, es gibt nichts besonderes zu erforschen was dahinter steckt, außer die mangelnde Kontrolle über die Triebe, etwas krankhaftes im Lustzentrum, was auch immer.
        Die Männer können es selten anders erklären, als mit mangelnder Kontrolle, es ist rein gar nichts bedeutsames oder zu erforschendes was dahinter steckt, als ein lapidarer Verlust über die Triebe, oder das nicht unterscheiden können von richtig und falsch, oder aber ein krankhaftes Hirn das meint so handeln zu dürfen weil er es kann und sich anders bewertet als seine Opfer.
        Weiter nichts.

        Dein Satz dass du für vieles Verständnis hast, weil er ja auch nur ein Mann ist und es bei einer Untersuchung ja mal passieren könnte, der ist so was von klassisch.
        Ich glaube dein Bild von Männern hat aufgrund deiner Erfahrungen mit einbezogen, dass sie eben trieb gesteuert sein können und nicht unbedingt Schuld daran haben, verzeihbar weil er ja ein armer Mann ist der nicht immer Herr über seine Regungen sein kann.
        Ich glaube diese Ansicht haben viele Missbrauchsopfer, in der ein oder anderen Version.
        Sie würden auch kaputt gehen wenn sie nicht so eine, oder eine ähnliche Einstellung annehmen würden und weiter mit den Tätern in Kontakt sein müssen.
        Sicher ein Teil des Selbstschutzes, der für eine gewisse Normalität sorgt um weiter zu machen und auch ein wenig von den eigenen Schuldgefühlen ablegen zu können.
        Das ist aber auch schon alles, denn es ist nicht wahr sondern einfach nur eine oft verwendete Ausrede der Männer (und auch Frauen) die so etwas tun, was manches Opfer als Erklärung her nimmt, bzw. anerzogen bekommt, wodurch das Männerbild leider ziemlich abgewertet wird.

        Kommentar



        • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

          Hallo Biggi,

          manches verstehe ich in Ihrem Bericht nicht.

          Warum reagieren Sie erst jetzt, wenn das Ereignis 4 Monate her ist?

          Gedanken wie: "Ärzte sind auch nur Männer" halte ich - bei aller Hochachtung vor echter Toleranz - für unangebracht. Wenn man diesen Beruf wählt, muss man auch wissen, dass man immer und ohne Ausnahme zu einer professionellen Distanz verpflichtet ist. Wer das nicht schafft, sollte in die Pathologie oder in ein wissenschaftliches Institut ohne Patientenkontakte gehen.

          Wie meinen Sie Ihre Angabe, dass der Arzt den Missbrauch 5 Tage vorher akribisch geplant hat?

          Wissen Sie, was er genau gemacht hat?

          Gab es irgendeine Art von Narkose, Sedierung o.ä.?

          Ihr Ansprechpartner ist eigentlich die Polizei. Aber da - meinen Sie zu recht - steht Aussage gegen Aussage und juristisch liegt die Beweislast bei Ihnen.

          Doch es gibt in jedem Krankenhaus Patientenvertreter. Falls es ambulant passiert ist, können Sie bei der Landesärztekammer um Rat fragen. Auch bei Ihrer Krankenkasse sollten Sie sich melden. Vielleicht ist dieser schon ein ähnlicher Fall bekannt. Und den Ombudsmann haben Sie ja selbst schon erwähnt.

          Mit dem Arzt selbst zu reden, bringt nichts. Erwarten Sie, dass er es zugibt?

          Für Ihre eigene Verarbeitung des Ereignisses ist es jedenfalls nötig, der Sache mit allen Mitteln auf den Grund zu gehen. Außerdem sind Sie das eigentlich auch anderen Frauen schuldig, denen es ähnlich gehen kann, wenn ein Arzt ungestraft davon kommt.

          Ich wünsche Ihnen, dass Sie bei Ihren Aktivitäten Erfolg haben.

          Beste Grüße

          Dr. Riecke


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          • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

            "Warum reagieren Sie erst jetzt, wenn das Ereignis 4 Monate her ist?"

            Ja warum ?
            Warum melden sich die Opfer Jahre bis Jahrzente nach dem Missbrauch zu Wort
            Wie jetzt in Amerika oder beim Dieter Wedel oder warum ist Natascha Kampus nicht
            einfach weggelaufen als sie die möglichkeit dazu hatte.
            Die Frage warum müssten Sie mir Herr Docktor beantworten und nicht ich , Sie sind doch
            hier der Experte.
            Soviel ich weiß habe ich 5 Jahre Zeit um eine Anzeige zu erstatten und das hat was mit den
            Umständen zu tun , mit der persönlichen Lage.
            Ein Anruf bei der LÄK dauert voraussichtlich 5 min. Diese 5 min entscheiden über
            ein berufliches wie privates Leben eines Menschen. Ich will hier keinen Verteidigen
            aber um so ein Schritt zu machen muß ich mir sicher sein.
            Ich glaube vom Gefühl her nicht, dass er ein wiederholungs Täter ist, daführ hatte er
            zuviel Angst und die möglichkeiten sind in seinem Gebiet stark beschränkt
            Sicher habe ich auch an andere Frauen gedacht,dass habe ich dem Ombudsmann
            einen Monat nach der Tat mitgeteilt, deswegen auch der Drang zum Gespräch.
            Ich möchte Ihm gerne die Frage stellen ob Ihm Bewusst ist, dass sein nächstes Opfer
            schreiend weglaufen könnte, dann kann er sofort packen, er weißt doch überhaupt nicht,
            wenn er da vor sich hat. Vieleich ist die nächste Patientin Suitzid gefärdet oder eine Richterin.
            Für einen Außenstehenden ist es sehr einfach ein Urteil da zu fällen und eine Entscheidung
            zu treffen. Für einen Betroffenen selbst ist es sehr schwerig.
            Den Ansatz mit der Polizei kann ich auch schnell kippen ,zum einen müsste ich mir enen Anwalt
            nehmen zum anderen weiß mein Mann davon nichts.
            Ich habe Bewußt ihn da raus gehalten weil er schon älter und Herzkrank ist, so etwas setzt ihn zu.
            Um noch mal auf die Frage zurück zu kommen, war ich die letzte Zeit mit den Folgen und mir selber Beschäftigt hier eine kleine Kostprobe: Im Dez machte ich eine Becken Boden KG, irgendwann merkte ich,
            dass mein Bauch zunehmend dicker wird, er wurde richtig prall als ob ich eine mittlere Melone
            drin hätte + dieses Gefühl einer Raumforderung von ihnen. Das sitzen wurde unangenehm.
            Mir war klar das hängt mit dem Training zusammen aber irgenwann wurde ich stutzig.
            Ich bin ein Realist der immer nach Erklärungen sucht aber hier hats mich umgehauen.
            Vor 3 Mon hatte ich mit Übelkeit zu tun o.k dachte ich du hast eben am Magen
            Vor 2 Mon Heißhunger Attacken sogar um 1°° Nachts
            Meine Tage sind die letzten 2 Mon weg geblieben, naja es sind eben die Wechseljahre.
            Da viel mir plötzlich der Filmriss ein bei dem Vorfall, habe Versucht mich dran zu erinnern es klappt
            aber nicht, die Festplatte ist leer. Das letzte woran ich mich erinnere ist ,dass er die Kontrolle über sich verloren hat , ich spührte seinen Kittel dicht hinter mir auf der nackten Haut ,dachte noch gleich ist er in dir drinn ab dann weiß ich nichts mehr, die Sicherungen waren aus.
            Das nächste woran ich mich wieder erinnere ist, das er ca.1,5 von mir entfernt stand und ich hörte wie er an seinen Klamoten hantierte. Im Auto beim ersten hinsetze merkte das ich unten nass bin. Ich war über mich erschrocken und dachte : Hat dich das Erregt ? Ich verstand mich
            selber nicht. Hab noch etwas unter Schock gestanden. Erst jetzt im Dez ist mir
            klar geworden, dass es vieleicht doch mehr gewesen ist. Ich halte dies zwar für absolut ausgeschlossen, sowas müsste ich doch gemerkt haben ich war ja nicht sediert + keine Medis.
            Aber könnte die Psyche einen so weg bimmen, das man das nicht mehr weiß ?
            Ich hatte keine Weihnachten , nur Panik, habe sogar 2 Schwangerschafttests gemacht (negativ) .Werde immer wieder damit konfrontiert, kann einfach nicht Abschließen.

            Mache mir deswegen keine Gedanken mehr, da hätte ich am gleichen Tag reagieren müssen.
            Frage mich nur wieso sah ich schon früher nicht diesen Zusammenhang aber da wußte ich
            noch nichts von dieser Erinnerungslücke die ist aufgetauch beim verarbeiten 3 W. Später.
            jetzt ist es zu spät und ich hoffe die Erinnerung kommt nicht wieder.

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            • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

              Aber könnte die Psyche einen so weg bimmen, das man das nicht mehr weiß ?
              Klar, das macht sie sogar ganz gerne, wenn es um den Selbstschutz geht.

              Ich weiß jetzt auch nicht welchen Rat man geben sollte, auch weil sich deine Geschichte hier wieder etwas anders anhört als bei deinem anderen Thread.
              Was in so Fällen geraten wird, also Therapien, möchtest du eher nicht tun, das wovon normalerweise abgeraten wird (Konfrontation) möchtest du schon eher machen und eben ohne professionelle Unterstützung.
              Im Grunde ist es vollkommen irrelevant ob du mit ihm sprichst oder nicht, befriedigende Antworten würde er dir wohl eher nicht präsentieren, maximal Ausreden.

              In einer Therapie könnte es diese Antworten aber geben, eben weil da einer sitzt der sie mit dir zusammen suchen kann und das Ziel das die Fragen nicht mehr so quälend sind ist meiner Erfahrung nach am besten mit einer Therapie zu erreichen, so dass sie dann nicht mehr wichtig für das eigene Seelenheil sind.
              Somit wird es schon wieder egal ob es Antworten von dem Arzt gibt oder nicht, denn mit der Zeit wirst du ohnehin deine eigenen Antworten darauf finden.
              Mit solchen Erlebnissen muss man versuchen seinen Frieden zu machen, das ist aber unmöglich solange man glaubt Antworten zu brauchen die man nicht erhalten wird.

              Eine Therapie halte ich auch für dringend nötig, da es ja nicht dein erstes und einziges Erlebnis dieser Art war und somit kann dieser Arzt ohnehin nicht beantworten warum es so war, denn er ist ja nur ein Teil der ganzen Geschichte.
              Aber wie gesagt, wenn du das alleine "erledigen" möchtest und auch noch so viel Sympathie übrig hast um dem Mann ansonsten vorbildliches Verhalten zuzutrauen, dann musst du ganz alleine schauen ob du deine Form der Aufarbeitung verkraftest, oder nicht.
              Ich finde da es Hilfen gibt, ist solch ein hohes Risiko der Retraumatisierung einzugehen überflüssig, wenn unbedingt gewollt könnte eine Therapie auch zur Vorbereitung einer Konfrontation genutzt werden, mit der Option zur Umentscheidung.
              Ich denke wenn du das mit jemandem vom Fach besprichst, dann bekommst du auch neue Blickwinkel auf deine Situation, woraus sich wieder neue Möglichkeiten ergeben um damit klar zu kommen ohne sich nochmal mit so jemandem abgeben zu müssen, oder eben um mit einer Konfrontation klar zu kommen egal wie diese Verläuft.
              Es ist aber deine Entscheidung, wir hier können nur Vorschläge machen und meine Meinung ist halt das dieser Vorfall nicht das ganze Problem ist und deshalb auch nicht (alleine?) über diesen Arzt lösbar.

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              • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

                Aber könnte die Psyche einen so weg bimmen, das man das nicht mehr weiß ?
                Noch was dazu.
                Je nachdem wie du die vorherigen Vorfälle empfunden hast, wie und wann sie vorgefallen sind, könnte genau der Umstand der Wiederholung die Lücke erklären.
                Denn die Psyche lernt auch aus Erfahrungen und blendet somit ganz automatisch aus, wenn sie schon mal gelernt hat dass dies als Schutzmechanismus greift.
                Bei Kindern kommt das ganz oft vor und wird dann durchaus auch zu einem Automatismus der noch im erwachsenen Alter greift.
                Auch bei Erwachsene ohne vorherige Traumata greift diese Strategie, wenn ein Erleben einfach nicht aushaltbar ist und den Verstand übersteigt.
                Diese Fähigkeit ist eine gute Sache und oft lebensrettend, ob sie zu Tage tritt hängt vom individuellen Erleben ab.

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                • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

                  Hallo Tired !
                  Vielen dank für deine Mühe.
                  Es ist wirklich erstaunlich wie gut Du ins schwarze trifst.
                  Aus Dir wehre ein wirklich gute Psychotherapeut geworden.
                  Lese deine Beiträge sehr gerne die haben so etwas beruhigendes, vertrautes
                  Muß ehrlicher Weise zugeben, das meine Verunsicherung gestiegen ist.
                  Damit habe ich nicht gerechnet, dachte eigentlich bin so weit aber wenn Ihr meint das er
                  nichts zugibt und sich mit Lügen umgibt ist das für meine Verfassung natürlich nicht gut,
                  obwohl mein Gefühl mir sagt er redet aber es kann auch sein das ich der Realität einfach
                  nicht objektiv genug ins Auge sehe.
                  Vieleicht male ich mir alles zu schön aus.
                  Für eine Therapie ist es wahrscheinlich zu spät, fange nämlich demnächst mit einer Schulung,
                  Prüfung und neuem Job an. Im Klartex erst im Juni würde es gehen und dann müßte ich mir
                  noch eine Ausrede für meinen Mann aus suchen das könnte schwerig werden.
                  Auch die ganzen Untersuchungen die noch ausstehen müssen auf Eis gelegt werden
                  die gemachten haben bis jetzt erschreckende Ergebnisse gebracht. Manchmal denke ich
                  diese Befunde sind nicht von dir.
                  Es gibt da noch etwas was mich sehr belastet. es gibt nämlich zufälle im Leben die sind
                  Haarsträubend. Ich kann einfach nicht glauben wieviel Glück ich hatte.
                  Ich habe eine sehr gute Freundin sie ist wie ein Zwilling und wir haben sehr viel Gemeinsam
                  naja sagen wir mal wir denken ähnlich, haben die selben Sehnsüchte und Probleme.
                  Es gibt da soviele Zusammen Treffer, das es mir Angst macht.
                  Wir trafen uns schon mal beim Einkaufen und sie lud mich ständig zu sich ein was ich nicht tat.
                  Ich fuhr so oft an ihrem Haus vorbei konnte aber nicht anhalten irgend eine Kraft hat das nicht
                  erlaubt. Es standen da oft viele Autos ich wollte ihr nicht die Bude rammen.
                  Das schlechte Gewissen plagte mich in den Träumen. Ich wollte es auch aber etwas hielt mich
                  davon ab. Als ich jetzt 2 Wochen nach dem Missbrauch in ein tiefes Loch gefallen bin kamen
                  mir auch dumme Gedanken unter Alkohol . Dachte einfach du fährst in die Berge und ...........
                  Vier Tage später treffe ich einen sehr guten Bekannten meiner
                  Freundin und dieser Erzählt mir unter Tränen das vor 4 Tagen sie versucht hatte sich das
                  Leben zu nehmen . Schluckte eine Menge Blutverdünner und Herz Medis diese sie jemanden
                  entwendet hat anschließend ist sie auf einen Berg hinterm Haus. Sie rief aber den Bekannten
                  an der dadrauf die Polizei verständigte. Mit einem Hubschrauber und Trailer Hunden hat man
                  nach ihr gesucht. Nach 2 Std. ist sie gefunden worden. 5 Wochen lag sie auf der Intensiv im
                  künstlichen Komma und jetzt wieder zu Hause . Sie ist total erblindet. Der Seenerv zu 100%
                  zerstürt. Ich weiß genau wie sie fühlt weil ich mit ihr fühle und ich weiss das sie jetzt erst recht gefärdet ist.

                  Ich weiß auch ganz genau wenn ich sie zu dem Zeitpunkt besucht hätte dann hätte ich sie davon nicht abgehalten sondern ...............
                  Wenn zwei Menschen sich gerade in einem unendlich Tiefem Loch treffen kommt dabei
                  meistens nichts gutes raus.
                  Mache mir natürlich große Vorwürfe sie doch nicht früher besucht zu haben und es tut mir richtig weh, muß jeden Tag an sie denken aber solche
                  Entscheidungen trifft man eigentlich aus der Situation heraus und nicht mit einer großen Ankündigung.
                  Es war übrigens nicht ihr erster Versuch.

                  Kommentar


                  • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

                    Also habe gerade nachgedacht bei dem Physiotherapeuten gab es keine Erinnerungs Lücke
                    nur diese Lämung weil so unerwartet + ofensichtlich + gut vorbereitet(alleine eben).
                    Im KH denke ich war die tatsache das er sich so extrem genähert hatte bis auf paar wenige cm.
                    Das tat der erste nicht,er bewahrte den Abstand bei ca. 1m.
                    Ich weis nicht ob das eine Rolle spielt aber kurz nach dem Vorfall mit dem Physiotherapeuten
                    bin ich am Karpal Tunnel S. Operiert worden. Es wurde eine Armplexus Anästesie durchgeführt,
                    das Zeug hatte sich außer in meinem Arm auch im restlichen Körper ausgebreitet.
                    Kurz nach Einleitung erst taube Zunge dann Hände, Beine bis zur Kompletten Lähmung.
                    Wollte schreien auf mich Aufmerksam machen aber es ging nicht. Irgend wann war auch das
                    Hirn betroffen totalle Persönlichkeits Spaltung. Mein ich war noch da aber groß wie eine Erbse
                    tief verborgen die äußere Hühle die ich nicht kenne hat die Macht über mich übernommen.
                    Reiner Horror Habe 2 Std gekämft mit mir und der ganzen Welt.
                    Obwohl man meinen Zustand bemerkt hatte wurde vom Anästesisten nichts unternommen
                    Ich wollte so gerne das der Arzt nach mir sieht als er das endlich Tat weil ich der Schwester
                    zuvor komplett falsche Angaben gemacht habe bzgl. Alter ich wußte nichts mehr,
                    Sprach diese Zweit Stimme: sag nichts der bringt dich hier noch um.
                    Ich weiß jetzt wie sich das anfüllt auf Droge zu sein.
                    Habe mir sogar das Protokol geben lassen dachte die haben was in die Infusion beigetan ein Beruhigungsmittel oder sowas,
                    aber außer Kochsalzlösung und Antibrechmittel nichts.
                    Es war die erste und letzte Betäubung dieser Art ich habe die Nase voll bin echt sauer dass
                    man mich nicht weggeschossen hat.
                    Mann muß sich das so vorstellen als wenn ich hinter einer Schufensterscheibe stehe
                    mit den Armen auf sich aufmerksam mache ,da draußen gehen tausende Menschen an der
                    Scheibe vorbei und keiner sieht mich.
                    Habe noch vor paar Tagen überlegt ob die OP vor oder nach der Massage war sie hat aber
                    danach statt gefunden. Davor würde aber die Lämung erklären, leider ist es anders.

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                    • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

                      Aus Dir wehre ein wirklich gute Psychotherapeut geworden.
                      Danke, aber ich glaube in dem Job wäre ich eine absolute Fehlbesetzung.;-)

                      Zu Suiziden und Suizidversuchen habe ich eher eine Einstellung die etwas herzlos wirken mag, zumindest auf Menschen die das Leben über alles stellen.

                      Ich denke nicht das du Schuldgefühle haben musst, das einzige was daran schade gewesen wäre, wäre vielleicht dass du dich nicht hättest verabschieden können aber da man nie weiß wann sich jemand zu so etwas entschließt kann man seine Besuche auch nicht darauf einstellen.
                      Jeder der es versucht, oder vollendet, hat eine Entscheidung getroffen die für ihn selber in dem Moment als die beste erschien und daran trägt niemals ein anderer Mensch die Schuld, weder für einen Suizid, noch dafür dass es soweit kommen konnte.

                      Wenn sich zwei treffen die gerade denselben Wunsch haben, es zu beenden, dann kann es so oder so ausgehen.
                      Manchmal wird es gerade deshalb verschoben und verliert dann seine Dynamik, aber natürlich kann es auch passieren das es dann erst recht umgesetzt wird.
                      Das war bei einem Angehörigen so, für die Freundin tragisch da sie überlebt hat, für ihn sicher positiv, wenn man das in so einem Fall überhaupt sagen darf, da er nicht alleine war und nicht die Folgen einer Rettung tragen musste, wie die Freundin.

                      Bei deiner Freundin weißt du nicht was noch kommt, gerade wenn es dann solche Schäden gibt können die Lebensgeister wahre Wunder bewirken und uns in die Lage versetzen das kleine Glück wieder zu genießen, was vorher nicht mehr möglich war.
                      Die Zeit wird es zeigen.

                      Wenn sich jemand dazu entschließt und die Umsetzung funktioniert, dann sollte das auch ein Stück weit respektiert werden, gerade wenn es immer wieder versucht wird.
                      Mein Verwandter hatte mal gesagt: Ich kann doch nicht für euch leben, obwohl ich selber nicht leben möchte, also mein Leben für den Seelenfrieden anderer durchziehen während ich selber es nicht aushalte".

                      Es ist eine persönliche Entscheidung und in dem Moment spielt es keine Rolle ob noch jemand zu Besuch war, was gemerkt hat oder nicht, das spielt alles keine Rolle, außer für die Zurückgebliebenen im Nachhinein.
                      Dabei sind solche Vorwürfe sich selber gegenüber total überflüssig, die kann man sich nur machen wenn man genau gewusst hätte was Sache ist und vor allem, wie man demjenigen das Leben wieder lebenswert hätte machen können, was aber gar nicht möglich ist.

                      Wir versuchen doch alle so gut es geht klar zu kommen und nach unseren Möglichkeiten für jene die wir mögen da zu sein.
                      Mehr geht nicht und darüber hinaus ist jeder für sich selber verantwortlich, niemand hat die Verantwortung für das was im Leben des anderen geschieht und ein früherer Besuch hätte wohl auch keinen Unterschied gemacht.
                      Dieser Gedanke kommt doch nur aus dem Gefühl heraus etwas beeinflussen zu können, der Fehler wird gesucht.
                      Es gibt aber keinen, da wir alle nicht in die Zukunft sehen können und deshalb machen wir uns auch immer im Nachhinein die Gedanken, von denen wir vorher nicht mal etwas ahnten, weshalb es wieder unmöglich war anders zu handeln als man gehandelt hat.

                      Und wenn deine Freundin jetzt noch gefährdet ist, dann hast du auch keinen Einfluss darauf, weil das Wissen darum sie nicht retten kann, sondern nur ein schlechtes Gewissen macht.
                      Sie ist sicher in guten Händen und wenn dann können ihr auch nur diese helfen, du kannst es nicht und deshalb bringt es auch nichts darüber nachzudenken.

                      Habe noch vor paar Tagen überlegt ob die OP vor oder nach der Massage war sie hat aber
                      danach statt gefunden. Davor würde aber die Lämung erklären, leider ist es anders.
                      Im Grunde ist es ja auch egal, du hast reagiert wie du reagiert hast, eine Erklärung dafür ändert nichts.
                      Sieh es als einen Instinkt, eine Reaktion die nicht beeinflussbar war.
                      Wenn Tiere nicht flüchten können dann erstarren sie, Menschen auch.
                      Ich glaube es ist sogar im Menschen festgelegt, ob er flüchtet, handelt oder erstarrt, das ist ein Programm welches in so einer Situation einfach abgespult wird.

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                      • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

                        Ganz ehrlich...bei deiner Geschichte steig ich nicht ganz durch, wass sich da genau abgespielt hat...

                        Aber das jemand erst nach einer gewissen Zeit realisiert, was da mit einem (absolut unvorbereitet und unvorstellbares) mit einem Passierte, er dann erst dann fähig ist dem nachzugehen...kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen...

                        du fragtest am Anfang, was du machen kannst/sollst, damit deine Seele keinen Schaden nimmt? Ehrlich zu sich selber sein, und auf sein Herz, sein innerstes hören, hinspüren...ob du dem nachgehen sollst...oder es auf dir beruhen lassen, und so wie es ist und war abschließen und damit leben kannst, ohne dass es dich weiter belastet?

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                        • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

                          Also ganz ehrlich Hans Georg , es zereißt mich innerlich.
                          Ich kann nicht Abschliessen und beruhen lasen schon garnicht.
                          Bin zur Zeit in einem Stadium, wie jetzt da könnte ich ihn an der Wand Festnageln.
                          An einem anderen Tag wiederum breche ich etwas ein und denke vieleicht bist du dem doch nicht Gewachsen.
                          Egal was ich auch Unternehmen werde, davon kommen werde ich ihn auf gar keinen Fall
                          Wie du schon bemerkt haben müsstes ist mein psychischer zustand sehr chaotisch.
                          Es ist nicht leicht.
                          Mann hat mir die verschiedenen Wege aufgezeigt und Ratschläge gegeben diese ich
                          auch verwerten werde.
                          Aber alleine diese Frage WARUM quelt mich immer wieder , wenn ich eine Anzeige erstatte werde ich es nie erfahren .
                          Ein Versuch ist es doch Wert damit ich mir später keine Vorwürfe machen kann es doch nicht versucht zu haben und wenn alles schief läuft wie von anderen vermutet .
                          Bin da Mental schon drauf vorbereitet .
                          Es ist im Leben schon so, wenn zu viel auf einen einprasselt wird man eben immer
                          schwächer wie jezt : Der Missbrauch, der Selbstmord Versuch der Freundin, meine Erkrankung ,der neue Job die
                          Schulung und mein Mann zeigt die ersten Anzeichen einer Demenz.
                          Hatte z.B Bammel vor dem Englisch der bei mir Mangelhaft ist, hab mir sogar eine
                          Englisch Lehrerin organisiert aber der ganze Vorfall lässt nicht zu das etwas in meine
                          Birne rein geht.

                          Heute war ich beim Seminarleiter der mich runter machte : wir sind hier kein Englisch Kurs,
                          paar Brocken reichen. Der Betriebsarzt machte nur komplimente wie gut durch trainiert
                          ich für mein Alter bin. Und sehe da der Akku steht auf 90% .
                          Brauche mehr davon, das stärkt enorm.
                          Und nicht zu vergessen die aufmunternden Worte von Tired bzgl. meiner Freundin die brachten mind. 20 %.
                          Je weniger Last man mit sich trägt desto stärker kommt man her und weiß auch wieviel
                          man sich selber zumuten kann.
                          Alles erscheint einem klarer vor Augen und der Weg den man gehen möchte ist nicht mehr
                          so steil.

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                          • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

                            Hallo Biggii,

                            melde mich jetzt hier auch mal als Mann zu Wort, nachdem weiter oben im Thread ein paar pauschale Aussagen genannt sind:

                            Was da genau gelaufen ist, fällt mir zugegeben auch noch etwas schwer nachzuvollziehen; da bin ich gleicher Meinung wie Hans-Georg. Du mußt das hier auch nicht noch klarer schildern, darum geht's nicht. Aber bevor Du offizielle Vorwürfe o.ä. formulierst geschweige denn eine Anklage, solltest Du Dir wirklich 100% sicher sein, DASS etwas passiert ist und WAS passiert ist. Du für Dich selbst im Stillen mal mindestens. Und falls es in irgendeiner Form nach außen geht, mal erst recht, wie gesagt.

                            Darüber hinaus zu der gefallenen Aussage oben:
                            Ich wage mal zu behaupten, Männer sind nicht unbedingt triebgesteuerter als Frauen auch - letzten Endes geht es biologisch gesehen bei beiden Geschlechtern um die Fortpflanzung und die Erhaltung der Art. Das Problem ist vielmehr, daß unsere Gesellschaften als ganzes seit Jahrhunderten und Jahrtausenden männerdominiert sind: Männer sind immer schon die physisch Stärkeren gewesen, und evolutionär gesehen hat sich das durchgesetzt. Wenn 'Frauchen' nicht spurten, setzte es was - sinngemäß und auch wortwörtlich, je nach Mann. Und Gesetze, Rechtsprechungen und Geschichte werden immer schon vom Stärkeren, vom "Sieger" gemacht und geschrieben.

                            Damit im Hinterkopf überlege mal, wer diese Aussagen und Ansichten
                            Ärzte sind auch nur Männer die es in diesem Job nicht einfach haben.
                            Die Männer können es selten anders erklären, als mit mangelnder Kontrolle, es ist rein gar nichts bedeutsames oder zu erforschendes was dahinter steckt, als ein lapidarer Verlust über die Triebe, oder das nicht unterscheiden können von richtig und falsch, oder aber ein krankhaftes Hirn das meint so handeln zu dürfen weil er es kann und sich anders bewertet als seine Opfer.
                            Weiter nichts.

                            Dein Satz dass du für vieles Verständnis hast, weil er ja auch nur ein Mann ist und es bei einer Untersuchung ja mal passieren könnte, der ist so was von klassisch.
                            Ich glaube dein Bild von Männern hat aufgrund deiner Erfahrungen mit einbezogen, dass sie eben trieb gesteuert sein können und nicht unbedingt Schuld daran haben, verzeihbar weil er ja ein armer Mann ist der nicht immer Herr über seine Regungen sein kann.
                            ursprünglich geprägt haben könnte - eher das männliche oder das weibliche Geschlecht...?
                            Und warum wohl...?
                            Bin gespannt, zu welchen Antworten zu kommst

                            => Was da gelaufen ist, wenn da was gelaufen ist, ist keinesfalls in Ordnung und nicht zu rechtfertigen. Zu erklären vielleicht, aber niemals zu rechtfertigen, mit keinem Argument der Welt.
                            Man(n) kann seine Triebe auch anders und ganz legal ausleben als sich dafür an wehrlosen, potentiell schutzbedürftigen Patienten zu vergreifen! Ich denke, über die alternativen und für Dritte schmerzfreie Varianten der "Triebentlastung" weißt Du genauso Bescheid wie ich


                            Aus meiner Sicht hast Du zwei Möglichkeiten:
                            Entweder Du versuchst, die Sache mit Dir unter Zuhilfenahme Deines Therapeuten auszumachen und mit der Zeit (Wochen, Monate) Deinen Frieden damit zu schließen.
                            Oder Du erstattest offiziell Anzeige - wobei Du dann definitiv etwas belastbareres vorweisen können müßtest! Ansonsten fällt diese Option aus.

                            Den Täter persönlich zur Rede zu stellen, wird nichts bringen. Aus meiner laienhaften Meinung heraus hat der Arzt hierauf drei Reaktionsmöglichkeiten:

                            1. Er ist grundsätzlich von sich überzeugt, kann richtig von falsch vielleicht auch nicht unterscheiden, gehört eventuell wirklich den klassisch-dominanten Alpha-Tierchen an => Dann wird er Dich abblitzen lassen, auslachen und schlimmstenfalls mit einer Verleumdungsaussage vor den Kadi ziehen. Erst recht, wenn Du keine Beweise in Händen hältst oder vielleicht noch andere Patientinnen / Zeugen zu Deiner Verteidigung heranziehen kann. Das Blatt kann sich also sogar ganz schön schnell gegen Dich wenden, wenn Du ihn falsch einschätzt!

                            2. Er ist tendenziell so, wie Du ihn einschätzt, hat aber Angst um seinen Job und seine Zukunft. Dann wird er ebenfalls alles abstreiten, einfach aus bloßer Angst heraus, alles zu verlieren wegen eines dummen Fehlers. Er wird Dir im Zweifel auch nicht unbedingt glauben, wenn Du ihm versicherst, rechtlich nicht weiter gegen ihn vorzugehen - das Risiko ist ihm zu groß.

                            3. Er knickt tatsächlich ein, gesteht und erklärt... Dieser Option räume ich aber mit größtem Abstand die allergeringste Wahrscheinlichkeit gegen Null ein. Einfach, weil für ihn zuviel auf dem Spiel steht.


                            Das einzige, was Du eventuell noch versuchen könntest, wäre in irgendeiner Form (zunächst anonym) übers Netz nach Leidensgenossinnen zu suchen, die ebenfalls von dem Arzt mißbraucht wurden und vielleicht sogar bessere Beweise mit in die Waagschale werfen könnten. Ich muß allerdings gestehen, daß ich keine Ahnung habe, wie man so etwas starten müßte, dazumal auch das im schlimmsten Fall als Verleumdung nach hinten losgehen kann - denn den Arzt müßtest Du hierzu ja in irgendeiner Form bei seinem Namen nennen.
                            Deswegen ist das auch nicht wirklich ne Option...


                            Daher abschließend mein Ratschlag:
                            Wenn Du mangels Beweisen und aufgrund der von Dir selbst oben geschilderten Rücksichtnahme auf Deinen Mann nicht gerichtlich gegen den Arzt vorgehen kannst bzw. möchtest, bleibt Dir nur die Aufarbeitung mit Dir selbst durch die Psychotherapie. Vor allem solltest Du Dir im ersten Schritt erst einmal selbst darüber klar werden, ob und was da überhaupt vorgefallen ist - auf mich wirkt es so, als hättest Du da wirklich einen Filmriß und weißt nichts genaues nicht... Eventuell kann da Hypnose helfen, an die Erinnerungslücken heranzukommen, aber das muß um Himmels Willen ein Experte machen, dem Du auch 100% vertraust!

                            In jedem Fall:
                            Das Argument, Männer seien triebgesteuert und daher auch nur irgendeine Form von Opfer, zieht nicht!! Niemals!! Natürlich läßt sich vieles erklären, natürlich kann man vieles versuchen, im Nachhinein zu heilen usw. Aber solange nicht erwiesen ist, daß der Täter tatsächlich krank gewesen und damit nicht Herr seiner sieben Sinne gewesen ist, kann er sich niemals niemals NIEMALS mit so einem blöden Totschlagargument freisprechen!

                            Also:
                            Laß Dich da bitte nicht von falscher Barmherzigkeit ins Bockshorn jagen! Solche und ähnliche Sätze haben Männer geprägt und sich damit seit altersher ein Hintertürchen gelassen.


                            So.
                            Soviel von mir und meiner laienhaften Meinung als Mann


                            LG,
                            Alex

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                            • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?


                              Mir ging es mal ganz ähnlich, dieses Bedürfnis der Klärung (teilweise auch immer noch, aber heute weiß ich dass es über Täter nicht zu klären ist).
                              Ich denke es war damals so extrem stark aufgrund einer Retraumatisierung, der Gedanke wenn ich es besser nachvollziehen kann, dies und das weiß, Input um mich richtig erinnern zu können erhalte, dann kann ich auch besser damit umgehen.
                              Besonders stark ist dieser Wunsch in Phasen wo die Erlebnisse sehr präsent im Kopf sind, auch der Wunsch des Erinnern können wollens überrollt mich regelmäßig, aber eben nur in bestimmten Phasen.
                              Also in Instabilen Phasen, in stabileren Phasen ist das Bedürfnis nicht ausgeprägt.
                              Was mir sagt dass eine Verarbeitung weniger etwas mit der Klärung Aug in Aug zu tun hat, sondern mit der jeweiligen psychischen Verfassung, die sich auch ohne direkte Klärung und mit anderen Maßnahmen wieder stabilisieren kann.
                              Es ist also nicht unbedingt notwendig, wenn man einen anderen Weg einschlagen kann und dies auch möchte.

                              Ich hatte damals jedenfalls die Konfrontation gesucht, nicht weil meine Gedanken dazu so vernünftig waren, sondern sicher viel mehr aus der psychischen Verfassung heraus, dem Unvermögen das Unfassbare fassen und einordnen zu können, in der Hoffnung es danach zu können.
                              Was aber natürlich nicht passiert ist, da es immer falsch bleibt und nicht zu verstehen ist, egal wie die Antwort ausfällt.

                              Zumindest ist es so gekommen, dass wenn ich nun in diesen Gedankenstrudel gerate sehr oft die Reaktion auf meinen Vorstoß der Kommunikation vor Augen habe, die auch unfassbar war, einfach verwerflich und sagenhaft infantil.
                              Es hat also nicht zur Klärung beigetragen, schon gar nicht zum Verständnis, sondern wurde zu einem neuen Teilchen was zusätzlich belastet und im Kopf umher schwirrt und sogar noch jemanden anderen mit auf den Plan gerufen hat, auch mit einer vorerst unglaublichen Reaktion die mir nochmal zusätzlich im Kopf geblieben ist.
                              Auch wenn zumindest das weitestgehend geklärt ist, blieb diese Reaktion dennoch unauslöschlich hängen und hat den Misthaufen nochmal vergrößert, zumindest in schlechten Zeiten.
                              Natürlich kann ich nicht beurteilen ob die Konfrontation am Ende doch etwas Gutes hatte, oder nicht, damals ging es ziemlich mies und ob es heute besser ginge wenn ich das nicht getan hätte weiß ich nicht.
                              Auch nicht ob mir der Gedanke der Klärung mir dann immer noch zu schaffen machen würde, wenn es mit nicht gut geht, irgendwo ist er ja dennoch immer noch da, mal mehr und mal weniger stark.
                              Glauben tue ich dass es nichts gebracht hat, außer neue Bilder die bei dem Thema vor Augen stehen, denn geklärt wurde ja nichts, es gab nur einen kleinen Einblick in das Wesen dieses Menschen, mit dem ich aber auch nicht so sehr viel anfangen kann da es für mich nicht richtig fassbar ist.
                              Ich denke ich hätte es lassen sollen, denn eine Verbesserung wäre so oder so eingetreten, auch Verschlechterungen wären weiter gekommen und gegangen, aber die zusätzlichen Gedanken hätte es nicht gegeben.

                              Ich denke der Umgang damit liegt nicht in einer Aussprache, sondern einzig in dir selber, um damit abschließen zu können.
                              Zum Abschließen braucht es meiner Meinung nach aber auch ein Verzeihen, vor allem sich selber gegenüber aber auch irgendwo dem Täter gegenüber.
                              Verzeihen setzt Verständnis voraus, weshalb vielleicht der Wunsch nach Klärung so groß ist, einfach um es hinnehmen, annehmen und vergeben zu können, um es aus dem Kopf zu bekommen.
                              In einer Konfrontation kann man meiner Meinung nach dieses Verständnis kaum erlangen, weil da vom Täter nur darum gekämpft wird sich rein zu waschen, die Verantwortung auf dich abzuschieben und was bleibt ist noch mehr Unverständnis.

                              Vielleicht suchen wir deshalb nach Erklärungen, wie z.B. dass Männer halt so sind und nichts für diese Triebe können, dass man selber auf ihn so gewirkt hat als wäre es ok, dass es irgendwo etwas natürliches und nachvollziehbares ist und gar nicht so schreckliches war.
                              Wir versuchen den Täter rein zu waschen, um uns selber sauberer zu fühlen, ihm vielleicht auch verzeihen zu können um endlich Abstand zu der Sache zu bekommen.
                              Eine rationale Erklärung scheint da Phasenweise sehr wichtig zu sein, um damit umgehen zu können, also schafft man sich diese selber.

                              Natürlich habe ich auch eine Erklärung die Täter entlastet, um sagen zu können das war nachvollziehbar in seiner Situation und nicht gegen mich gerichtet.
                              Das Stimmchen im Kopf bleibt aber, das sagt, ne, so etwas geht gar nicht und es war nicht nachvollziehbar, so etwas macht kein Mensch der das Wohl anderer im Auge hat, so etwas darf niemand tun.

                              Es sind zwei Seelen die miteinander kämpfen, einmal die Seele die es als etwas abhaken möchte das passieren kann. über Verständnis und Vergebung (was ja auch die normale Form der Verarbeitung ist) und die Seele die genau weiß dass es für einen selber keine wirkliche Erklärung gibt die so ein Tun rechtfertigen könnte, dass man in dem Moment nur Mittel zum Zweck war und für jenen noch nicht einmal ein Mensch, sondern ein Objekt.

                              Ich denke es wird dir nicht viel nutzen sich seine Rechtfertigungen anzuhören, du wirst es trotzdem nicht fassen können und wenn es ganz schlecht läuft, dann verzerrt es dein Männerbild ins negative, also andere die es nicht verdient haben landen in der gleichen Schublade wie dieser Arzt.
                              Es wird dir aber etwas nutzen wenn du selber deine Rolle dabei verstehst und dir verzeihst was auch immer du dir vorwirfst dass dies geschehen konnte, indem du verstehst weshalb du zum Opfer wurdest und dass du daran keinen Anteil hattest.
                              Die beste Erklärung, mit der man auch gut in Sachen Vergebung und Akzeptanz arbeiten kann, ist für mich dass solche Leute krank sind, gestört, tollwütige Hunde die so handeln weil sie einen Schaden haben und du einfach mit rein gezogen wurdest, weil du zur falschen Zeit am falschen Ort warst und weiter nichts, kein tieferer Sinn, kein wirklicher Grund.

                              Ich denke auch dass erfahrene Therapeuten einem mehr über Gründe und Ursachen der Handlungen solcher Individuen sagen können, als diese selber.
                              Denn Täter sind auch zu sich selber nicht ehrlich und deshalb nicht in der Lage etwas hilfreiches dazu zu sagen, sie sind einfach nur bemüht sauberer zu erscheinen als sie wirklich sind und kennen die Mechanismen selber nicht, auch weil sie sich nicht dafür interessieren, es nicht wissen und glauben wollen.
                              Denn wenn sie zugeben würden was sie getan haben und warum, dann müssten sie erkennen was sie für triebgesteuerte Menschen sind, wie abartig sie handeln und so möchte sich selber niemand sehen, da sogar solche Täter andere Menschen die so etwas tun durchaus auf die unterste Stufe stellen (und vor allem wissen sie dass die Welt sie selber auf die unterste Stufe stellen würde, wenn sie die Schuld nicht abschieben).
                              Darum war es bei ihnen selber natürlich immer etwas ganz anderes, als ein ordinärer Missbrauch alleine von ihnen Verursacht, sie selber gehören nicht zu den Bösen, sondern dann schon eher die Opfer.
                              Also hat jeder Täter ein selbst kreiertes Bild von sich dass ihn gut dastehen lässt, an dass er glaubt und was vor anderen verteidigt wird, ganz besonders vor Opfern die eine Klärung suchen.
                              Fachleute kennen die Motivationen, Ursachen, Hintergründe von Tätern hingegen besser als die Täter und Opfer selber.
                              Deshalb können sie helfen, weil du dann zu einem ehrlichen Ergebnis kommst und nicht auf das angewiesen bist was dir das kranke Hirn eines Täters zu suggerieren versucht, woran der wohl auch selber glaubt, aber die Wahrheit ist es eigentlich niemals und deshalb bleibt es auch nach einer Konfrontation mehr verwirrend als dass es hilft.

                              Klar kannst du an die rühmliche Ausnahme geraten sein, was schon ein kleines Wunder wäre und das Risiko hinterher noch verwirrter zu sein dürfte um einige höher sein, als an einen ehrlichen und selbstkritischen Täter geraten zu sein, der dir Rede und Antwort steht, damit bereit ist in seine eigenen Abgründe zu blicken.
                              Schon Menschen die nichts verbrochen haben, haben ein Problem damit ihr innerstes zu betrachten.
                              Wieso sollte dann jemand freiwillig seinen eigenen Monster ins Gesicht blicken wollen, sicher nicht weil du hingehst und nachfragst, das führt nur zur Verteidigung des Monsters und damit weit an der Wahrheit und an ehrlich gemeinten Erklärungen vorbei.

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                              • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

                                Boa, das war aber jetzt ziemlich lang geworden.

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                                • Re: Selbsttherapie. Der richtiger Weg?

                                  "Boa, das war aber jetzt ziemlich lang geworden"
                                  Aber genau so ist es .Treffer quote 100 %
                                  Kann jeder einzelnen Zeile zustimmen.

                                  Habe die letzten Stunden mich auf das Gespräch mental Vorbereitet, bin als erstes vom
                                  schlimmsten ausgegangen und in ein Labirint reingeraten der mich zur keinem Ergebniss
                                  geführt hat Ich könnte es zwar hinbekommen ihn zur Rede zu stellen (notfals mit Druck und
                                  Andeutung andere Schritte zu Unternehmen ) aber was kommt dabei raus ?
                                  Mit Sicherheit keine ehrlichen Antworten und das Gespräch würde mit sicherheit ganz
                                  visse Formen annehmen die mir unter Umständen gewaltig schaden könnten.
                                  Ganz davon abgesehen , wie alex 77 schreibt, er den Spieß auch umdrehen könnte,
                                  muß offen zugeben diese Obzion hatte ich nicht auf dem Plan. Danke dafür.
                                  Denn im Enddefekt ist das nähmlich mein Schwachpunkt.
                                  Er weiß ganz genau, dass ich nichts gesehen habe. Aber dafür alles mit bekommen habe
                                  Auch wenn Alex 77 das nicht unbediengt lesen möchte aber, außer diesen Filmriss
                                  denn ich durch eine Hypnose wieder kitten könnte worauf ich herzlichst verzichten kann,
                                  gabs klare Anzeichen: Es fing alles mit seiner immer leiser werdenden Stimme an, irgendwann
                                  verstand ich ihn kaum noch , obwohl er direkt hinter mir sass er kann nämlich anders, hab
                                  ihn vorher bei einem telefonat mit seinenm AA ausflippen gehört. Irgendwann stellte er mir leise die Frage: Und sie finden ihren " Facharzt " so toll ? . Da bin ich aus allen Wolken gefallen ich wußte nähmlich, dass ich das nie gesagt habe im nächsten Moment schon fing meine Liege an zu wibrieren
                                  er muß scheinbar sitzend mit seinem Knie kontakt zur Liege hergestellt haben,was sich übertragen hatte. Dann schlug er ständig mit dem Ellebogen bei seiner Aktion gegen meine Unterschenkel und Füße .Das ist ihm nicht mal im eifer aufgefallen. Hab auch vergessen die blauen
                                  Flecken zu zählen aber ist ja sowieso Wurst, da war ich schon längst Gelämt. Den Rest ersparre ich besser.
                                  Also soviel zum Thema: Wieviel ich mir sicher bin, naja sagen wir mal 99% aber nicht mehr
                                  weil eben nicht gesehen.
                                  Ach ja da fällt mir noch was ein als mein Bericht nach 16 Tagen immer noch nicht da war
                                  rief ich das Sekrätariat an und sehe da ich existierte garnicht wirklich, naja man wußte
                                  zwar ich war irgendwie da aber es gab gar keine Angaben über mich (wie Tel.Nr.Adresse)auch kein Bericht. Obwohl man am Tag X meine Karte eingelesen hatte+Einweisungsschein.
                                  Sehr Merkwürdig.
                                  Ich habe mich die ersten Wochen gefragt wie kann so einer überhaupt
                                  schlafen und in den Briefkasten tägl.gucken.? Was ist wenn seine Frau so einen "möglichen" Brief
                                  von der Staatsanwaltschaft in die Hände bekommt. Wie kann man da noch funktionieren?
                                  Bei dieser beruflichen Verantwortung.
                                  Was für ein enorme Druck und wofür . Ich denke Ärzte haben 1.0 Abbi ?

                                  Glaube jetzt schon, wenn es ein einmaliger ausrutscher von ihm gewesen ist und es würde
                                  Ihm unendlich Leid tun, dann hätte er versucht sich irgendwie zu Entschuldigen um ins
                                  reine zu kommen. Alles ander ist Skrupellos.

                                  Ich sehe das jetzt absolut ein, das es keinen Sinn macht dem nachzulauffen.
                                  Hätte nicht gedacht das soviel Überzeugungskraft dazu nötig ist.
                                  Wollte eigentlich zur meinem Thema auch keine Threads mehr Lesen (außer die von Tired),
                                  denn du scheinst als einziger meine Lage zu verstehen.
                                  Ich weiß, dass meine Ausdrucksweise sehr zu wünschen übrig lässt und das wiederum
                                  wird von vielen missverstanden (kann Messerstiche z.Z nicht gut vertragen) aber auch durch deine schlimmen Erfahrungen von früher kannst dich eben am besten in mich rein versetzen.
                                  Ich danke euch beiden für die nüchterne Analyse und Meinung als Männer eben.
                                  Das hat sehr geholfen.

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