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Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

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  • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

    Gerade wenn ich weit weg von Zuhause bin kann es noch fallweise passieren, das ich so ein unterschwelliges Schwindelgefühl habe, bin leicht zittrig und habe das Gefühl dass ich schwach auf den Beinen bin. Und genau in dieser Situation rattert die Angstmaschine was das alles sein kann. Was wenn ich jetzt umfalle und sterbe, Schlaganfall bekomme oder das alles von einem Hirntumer ausgeht. Gefühlte 1000mal hatte ich das schon und nur fallweise kann ich es ablegen. Und genau über das will ich drüberkommen loswerden.8 Angstbücher gelesen aber noch immer lerne ich es noch nicht restlos davon zu kommen.

    Wie habt ihr das für euch überwunden?

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    • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

      "Du hast 17239 Beiträge geschrieben.."

      Bei 20 000 gibt es den Onmeda-Multi-Orden in Gold.

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      • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

        Bin jetzt den 3 Tag auf Urlaub in den Bergen. Die letzten 2 Tage waren echt super. Perchtenumzug, gut Essen gewesen, heute gewaltige Schneeschuhtour gemacht dann Saunieren und am Abend vorm Kachelofen. Hatte im Prinzip keine Depersonalisation und Derealisation. Will nichts verschreien aber bin froh das es solche Tage gibt und es dürfen gerne mehr werden.

        lg

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        • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

          aber bin froh das es solche Tage gibt und es dürfen gerne mehr werden.
          Und es weden ja schon beständig mehr von diesen Tagen, freu dich drüber.

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          • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

            Meine Meinung...die Probleme die du hast, du schaust nur wie du sie schnellstmöglich wieder losbringst? es ist was lästiges, was weg soll, schaust auf andere, was die dagegen machten, liest dich durch Bücher und Foren?

            Vielleicht mal mehr schauen WARUM kam das, WAS will mir meine Seele sagen?

            Die ganzen Warnzeichen...du hast sie lange ignoriert, übergangen?

            Mein Rat...vielleicht mal mit Meditation, Entspannung über Hypnose und Trancetherapie (nach Milton Erickson), hinschauen, und hinspüren, nicht die Frage "wer will ich sein", sondern "wer bin ich, wo will ich hin"?

            Die Bezeichnung "psychische Erkrankung" finde ich falsch. Vielleicht sollte man das mehr als Zeichen sehen was zu verändern, genauer hinzuschauen, was wirklich wichtig ist und zählt im Leben, nicht mehr so getrieben sein?

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            • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

              @Tired
              Danke dir

              Hans Georg

              Meinungen und Erfahrungen einzuhohlen finde ich mal grundsätzlich nicht verkehrt und kann auch ein wenig die Angst und Spannung nehmen. Zu wissen dass man mit seinen Situationen nicht allein ist kann schon beruhigen.

              Ich will und werde nichts zudecken und arbeitet bereits therapeutisch daran aufzuarbeiten, was aufzuarbeiten ist. Vertrauen in den Körper zu gewinnen, Resilienz aufzubauen. Ich kenne meine Baustellen. Weiters bin ich Selbstständiger Unternehmer und da gehen die Uhren in einigen Bereichen anders was sich dann auch im Krankheitsfall auswirkt.

              Aber wie heißt es so schön "man nirgends so blind als für die eigene Blindheit". Ich möchte jetzt hier in diesem Forum auch nicht zu viele Details von mir preisgeben. Lebenszeitlich bedingt auch durch Erlebnisse in der Kindheit, reagiere ich schneller und vielleicht anders als andere auf Stress, Veränderungen und normale Ängste. Ich bin voll deiner Meinung dass man die Seele, dass Unterbewusstsein sowieso nicht austricksen kann. Ich gehe meinen Weg.

              LG


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              • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                Mahlzeit

                Ich muss noch etwas loswerden und vielleicht kann mir da ja jemand seine Meinung oder Erfahrung mitteilen.

                Ich bin jetzt Anfang 5 Woche mit AD. Es geht bergauf. Ich hadere einfach so sehr mit den Schwankungen. Ich nehme jetzt nur mehr das Antidepressivum ein, Trittico zum schlafen und die Bromazepam habe ich abgesetzt bzw. ausreichend ausgeschlichen.

                Wie schon geschrieben, habe ich fallweise so einen diffusen Druck hinter der Stirn und auch mal Augenbrennen. Jetzt habe ich nächte Woche einen Termin bei einem bekannten Neurologen. Leider bin ich auch etwas Hypochondrisch geschaltet und entwickle im Moment wegen jeder Körperreaktion schei.. Krankheitsfantasien und Krankheitsängste. Manchmal kribbeln mir dir Unterarme (viel vor PC) und die Finger zittern leicht, schon überlege ich was das nicht für eine schlimme Krankheit sein kann.

                Oder gestern Abend bin ich 1,5 Stunden im Finsteren Wandern gewesen. Ich komme heim bin glücklich und voll motiviert, auf einmal beginnt es wieder im Stirnbereich zu ziehen und ich hab so das Gefühl als hätte ich Watte im Kopf. Ich kann aber auf einem Bein stehen und das auch mit geschlossenen Augen. Ich lenke dann natürlich die Aufmerksamkeit dermaßen auf mich selbstm, dass dann auch wieder die Depersonalisationsgefühle zunehmen.

                Die Nacht habe ich eher durchwachsen geschlafen. Vielleicht spielt auch die Situation eine Rolle, dass der Arbeitsbetrieb unserer ältesten Tochter die im letzten Jahr der Lehre ist wie wir am Dienstag erfahren haben quase kurz vor dem Konkurs ist und wir dementsprechend reagieren müssen. Ich in der Arbeit gibt es im nachhinein noch Ärger mit einer Abwicklung wo es zwischen Käufer und Verkäufer noch Ungereimtheiten gibt und die Nerven blank liegen.

                Psychiaterin meinte diese Woche am Montag auch noch dass diese Empfindungs und Befindlichkeitsstörungen normal sind und es sich immer mehr Stabilisieren wird.

                kann sich eine Depression so auswirken, dass man so wenig Selbstvertrauen in den eigenen Körper hat? ich bin in letzter Zeit zum Teil auch ein wenig schusselig und vergesse schnell was und dann kommt mir schon der Gedanke, was wenn du einen Alzheimer hast!

                komisch ist nur, dass wenn ich eine 1/8 oder 1/4 Beruhigungstablette nehme, dann gehts mir so wie die 4 Tage auf Urlaub gut und ich habe keine Krankheitsfantasien. Die ist doch eigentlich der Beweis dass es rein von meiner BIRNE ausgeht und ich mich zuviel reintheatere.



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                • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                  Hi Natureboy,
                  ich denke auch, da ein beruhigendes Medikament auch die Symptome verschwinden lässt wird es an der Psyche liegen.
                  Du bist unsicher und ängstlich, traust dem dass es aufwärts geht noch nicht so richtig, da ist es wirklich normal dass es immer mal wieder schwankt.

                  Bei Antidepressiva war und ist meine Schwachstelle auch immer der Kopf, also Gesichtsschmerzen, eine generelle Schwachstelle wo sich dann anscheinend auch gerne die NW ansiedeln und sich dann auch wieder die Gedanken damit beschäftigen.

                  Das pendelt sich alles noch ein und je weiter es bergauf geht desto weniger wirst du darüber nachdenken.
                  Denn auch dass du an guten Tagen gar nicht darüber nachdenkst, zeigt dass die "Befindlichkeiten" an den Schwankungen liegen, würde ich mal annehmen.

                  Ja, willkommen im Club der Vergesslichen.
                  Oje, da sind mir schon Sachen aus dem Gedächtnis gefallen, dass es einem Angst und Bange wird und sich Alzheimer wirklich aufdrängt.
                  Ist aber auch nur ein Symptom der Psyche, wie will man sich alles merken können wenn der Kopf doch schon so voll ist, mit Sorgen, Fragen und Bedenken.

                  Lass dich nicht unterkriegen!

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                  • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                    Hallo Tired!

                    Freut mich, dass ich mit einer Lady spreche!

                    Seit gestern hat mich wirklich eine leichte Erkältung mit Schnupfen, dröhnender Kopf und leichter Schwäche in Griff. Vielleicht hatte das auch einen Teil dazu beigetragen, dass ich mich in den letzten Tagen mitunter nicht wohl gefühlt habe.

                    Ein Grund mehr mich gut zu erholen damit ich auf Weihnachten wieder fit bin. Für den Fall der Fälle habe ich zuhause Bachblüten und Passedantropfen anstatt eines Benzos.

                    Ich zähle schon die Tage bis wir die Wintersonnenwände haben und die Tage wieder länger werden.

                    Am Abend mache ich es mir seit einigen Tagen immer sehr gemütlich mit vielen Kerzen und echtem Weihrauchduft aus dem Oman. Ich trinke Tee und genieße die beruhigende Stille und Stimmung am Abend.

                    Gott sei dank konnte ich trotz meines Zustandes soweit in den letzten Wochen arbeiten, dass mir auch als Selbstständiger das Geschäft nicht voll einbrach. Heute werde ich das letzte Geschäft abschließen. Jetzt freue ich mich schon auf knapp 3 Wochen Urlaub über die Weihnachtszeit bis nach Heiligen 3 Könige.

                    Es tut auf jedem Fall sehr gut, dass es ein Forum und gleichgesinnte Menschen gibt, die sich gegenseitig unterstützen und helfen. Man kann das alles auch gar nicht immer mit dem Partner austragen. Entgegen der letzten Schwächephasen aus der Vergangenheit merke ich nur, dass ich dieses mal mir mehr Unterstützung und Bestätigung einhohlen muss, gerade am Anfang.

                    Die schon oftmals zitierte "Geduld" ist es halt, die viele Betroffenen sich nicht in dem maße zugestehen, was es aber benötigt um Gesund zu werden.

                    Lg und schönes Wochenende

                    PS: Danke für das Beantworten und die dafür notwendig, immer wieder genommene Zeit

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                    • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                      Was ich noch anfügen möchte. Ich denke, je mehr die Unkonzentriertheit und das fallweise nicht bei sich selbst sein in den Hintergrund schreitet, desto mehr ist dies ein Anzeichen der Gesundwerdung. Da aber Angstkrankheiten und Depressionen mit all ihren Facetten oft Hand in Hand gehen, ist auch das Beschwerdebild so mannigfaltig und ausgeprägt dass man oft an scheinbare Grenzen komme. Aber ich mache meine Therapie und bin auch noch bei einer Kinesiologen die noch viele andere Ausbildungen hat und in Kombi ist dies alles zwar sehr anstrengend aber mir bringt es schon etwas.

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                      • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                        Freut mich, dass ich mit einer Lady spreche!
                        Hätte ich vielleicht mal erwähnen sollen.
                        Auf jeden Fall sind deine Threads und deine Gedanken für mich auch sehr interessant und nützlich.
                        Darum geht es ja auch, zumindest für mich, das nicht nur den Fragenden geholfen wird sondern dass auch ich einen Nutzen aus dem Austausch ziehen kann.
                        Das dürfte wohl auch zu einem Gutteil für die lange Zeit die ich hier bin verantwortlich sein, hier liest man dann doch immer wieder etwas interessantes, oder was dass einem selber irgendwann einmal nützlich wird.

                        Ja, ich finde die Zeit bis die Tage wieder länger werden auch immer ziemlich unerträglich und dann auch noch Weihnachten.
                        Alleine die Beleuchtung überall zu dem Dämmerlicht, das ist nix für mich, obwohl das nicht immer so war, das Lechzen nach Sonne hatte ich früher auch nicht so extrem.

                        Bachblüten hatte ich vor Jahren auch mal versucht, diese sogenannten Notfalltropfen.
                        Ich glaube alleine das Ritual die zu nehmen hatte damals ein wenig geholfen, an die Tropfen selber glaube ich gar nicht mal.
                        Aber ist ja auch wurscht, Hauptsache sie haben eine Wirkung und die hatten sie eine Zeit lang.

                        Ich denke, je mehr die Unkonzentriertheit und das fallweise nicht bei sich selbst sein in den Hintergrund schreitet, desto mehr ist dies ein Anzeichen der Gesundwerdung. Da aber Angstkrankheiten und Depressionen mit all ihren Facetten oft Hand in Hand gehen, ist auch das Beschwerdebild so mannigfaltig und ausgeprägt dass man oft an scheinbare Grenzen komme.
                        Da sagst du etwas sehr wahres und die Mannigfaltigkeit ist wohl auch ein Teil des Problems das Richtige für sich zu finden, was dem einen gut tut mag man selber nicht, was einem selber gut tut, ist für andere ein rotes Tuch oder nicht umsetzbar.
                        Es muss viel mehr ausprobiert werden als bei anderen Erkrankungen und der Blick in sich selber, der ja notwendig für Veränderungen ist, der ist auch nochmal sehr schwer, gerade das man dabei auch ehrlich zu sich selber sein muss, manchmal an Punkten wo man gar nicht wusste dass man sich da selber überlistet.
                        Da ist es dann doch von Vorteil einen Therapeuten zu haben, der alles ein bisschen spiegelt und auch mal ein Stupser gibt wenn dieser Blick mal getrübt ist.

                        Es ist sehr vernünftig dass du deine Frau da ein wenig außen vor lässt, je öfter ein Thema auf den Tisch kommt desto eher nervt es und gerade bei Depressionen hat mancher ein riesen großes Bedürfnis nach der Unterstützung der Partnerin, Partners, klar, aber auf Dauer hält es die beste Ehefrau von allen nicht aus.
                        So etwas ist für beide sehr belastend, darum ist es gut wenn du selber weißt was das richtige Maß ist und auch bemerkst wenn sie lieber von dem Thema verschont bleiben möchte.
                        Das ist ja bei Paaren auch nochmal was anderes als bei Singles, man ist zu zweit mit der Krankheit, aber eben auch zu zweit überfordert wenn es zu viel durchgewalgt wird, das sollte man zum großen Teil für sich alleine machen.
                        Schilderungen der Symptome und Befindlichkeiten, besonders wenn sie sich wiederholen sind schon sehr schwierig, also lieber versuchen es allgemein zu halten.
                        Zu sagen mir geht es psychisch gerade nicht gut und deshalb klinke ich mich aus, reicht ja manchmal vollkommen, die Details können zum Problem werden.
                        Da ist ein Gespür für deine Frau was ihr zuzumuten ist und wann sie keine Lust drauf hat sehr wichtig, aber bei Ängsten ist es leider auch schwer sich immer zurück zu halten.
                        Ihr müsst also beide aufeinander schauen, um Freiräume zuzugestehen und auch zu wissen wann Zeit zum drüber reden ist und wann es erst einmal genug ist.

                        Übernimm dich aber nicht mit zu vielen Terminen, denn du musst ja auch jeden einzelnen davon für dich verwerten können und da braucht es auch mal Zeit zwischendurch damit die entsprechenden Erkenntnisse daraus gezogen werden können.

                        Der Urlaub wird dir sicher gut tun, dann laufen die Uhren etwas langsamer, naja, zumindest nach Weihnachten.

                        Dir auch ein schönes Wochenende

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                        • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                          Hallo @Tired
                          Heute hatte ich einen Mediatorentermin bzgl. einer Liegenschaftsverkauf wo im Nachhinein versteckte Mängel aufgetreten sind. Ich selbst war ebenfalls sehr aufgeregt weil hierbei große Haftungen daraus entstehen können. Heute konnte ich nicht anders und nahm beim Frühstück eine 1/4 Bromazepam (0,75mg).

                          Das war eine Ausnahme weil das wirklich ein sehr haariger Termin war, der mich sehr gefordert hatte und 2 Stunden gedauert hat

                          Wie hat sich den eigentlich deine DP/DR verbessert?

                          Kommentar


                          • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                            Hi Natureboy,
                            das hört sich stressig an, ich hoffe du konntest den Termin positiv beenden.

                            Ich halte es für legitim im Notfall mal auf ein Benzo zurück zu greifen und denke auch nicht dass es einen negativen Einfluss auf dich hat, von wegen Absetzerscheinungen, wobei es natürlich immer eine Ausnahme bleiben sollte.

                            Also wenn ich zurück denke waren meine DR/DR Empfindungen früher schon wesentlich häufiger und auch viel öfter extremer als heute.
                            Nun ist natürlich die Frage, was es verbessert hat, denn Phasenweise ist es natürlich immer noch vorhanden, mal mehr mal weniger, aber eben nicht mehr beständig.

                            Ich denke es bessert sich in jedem Fall sobald sich die Psyche verändert, sei es dass sie stabiler wird (was ja bei dir der Fall ist), oder weil sie sich verändert bzw. man sich damit teilweise anfreundet.
                            Anfreunden heißt aber nicht dass es nicht besser wird, sondern gerade dadurch besser werden kann.
                            Ich denke bei mir ist es ein Mix aus allem möglichen, einmal hat sicher die Wirkweise der Medikamente ihren Anteil daran gehabt, die ich jetzt nicht mehr nehme.
                            Zum anderen die psychische Stabilität, die zwar immer noch nicht stabil ist, aber anders.
                            Besonders krass waren die Zustände in den tiefen Depriphasen wo ich wirklich nur an die Wand starrte, das Nötigste hin bekam und ansonsten in meiner eigenen Welt fest saß, sobald ich das Zimmer verlassen habe gings dann los mit dem merkwürdigen Empfinden.
                            Ich würde es mit einer Grippe vergleichen, du liegst fiebrig im Bett und sobald du dich bewegst ändert sich dein Empfinden und du hast das Gefühl zu schwanken, alles ist in Watte gepackt, alles ist merkwürdig anders.
                            Ängste und Depressionen sind auch eine Krankheit die an der Substanz nagt, also kein Wunder dass die Wahrnehmung schwächelt, sozusagen die Kreislaufprobleme der Psyche.

                            Ein paar Sachen habe ich verändert, im Leben, ob es nun dadurch besser geworden ist?
                            Depressionen werden bekanntlich ja auch von alleine besser und damit auch diese Zustände.

                            Ich habe es glaube ich schon einmal geschrieben, ich denke ich hatte keine so große Angst diesem Empfinden gegenüber wie manch anderer.
                            Ich hatte durchaus auch Interesse an diesen Zuständen (wenn sie nicht zu tief waren, dann hatte ich weder Angst noch Interesse).
                            Ich konnte es teilweise ignorieren, teilweise fand ich es sogar spannend, teilweise haben sich die Lebensumstände verändert und teilweise auch die medikamentöse Seite.

                            Mein Fazit ist eigentlich, sobald Angst und Depressionen sich verändern oder weggehen, dann verändern sich auch diese Zustände oder gehen weg.
                            Bei dir mache ich mir da keine Sorgen, ich denke es läuft und die DP/DR wirst du im gleichen Maße hinter dir lassen, in dem sich deine Psyche stabilisiert.
                            Du tust also schon das was zu tun ist, du kümmerst dich darum dass es dir psychisch besser geht, der Rest sind Symptome die verschwinden werden, wenn es dir wieder gut geht.

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                            • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                              Ich habe mir ein Buch über Depersonalisation und Derealisation gekauft von dem Arzt der sich in Mainz in einem Krankenhaus auf solche körperlichen Situationen und Beschwerden spezialisiert hat. Unter anderem geht's auch um die Erlernung von Atemtechniken.

                              Ich mache jetzt jeden Tag für 10min eine Atemmeditation wo es darum geht, sich nur auf seinem Atem zu konzentrieren und den Körper zu spüren.

                              man glaubt gar nicht wie schwierig das ist sich nur auf den Atem zu konzentrieren.

                              DP UND DR entstehen meistens während Panikattacken, Drogenkonsum, Alkoholeinflüsse aber auch diverse Traumatas.

                              Man bekommt keine Schizophrenie davon und es ist auch keine Psychose. Lästig ist es schon wenn man diese Zustände hat. Ich habe mit einigen Betroffenen geschrieben und bei dennen waren die DP/DR Begleitsymptome von Burnout und Depressionen.
                              spannend ist auch, das Benzos nachweislich die besten Ergebnisse liefern bei der Verbesserung dieser Symptome (bei 38 % der Studienteilnehmer). Aber langfristig ist das natürlich nichts sich so zu behandeln

                              Kommentar


                              • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                spannend ist auch, das Benzos nachweislich die besten Ergebnisse liefern bei der Verbesserung dieser Symptome (bei 38 % der Studienteilnehmer). Aber langfristig ist das natürlich nichts sich so zu behandeln
                                Das ist wirklich interessant.
                                Als ich Benzos mal etwas regelmäßiger genommen hatte, hatte ich das Gefühl vom Kopf her viel klarer und fitter zu sein.7
                                Was ich etwas merkwürdig fand da Benzos ja eigentlich beruhigen, aber dank dir macht es nun mehr Sinn.

                                Atemübungen sind echt schwierig, überhaupt Entspannungstechniken auszuhalten, da muss man sich auch erst einmal dran gewöhnen.
                                Hast du es schon einmal mit AT versucht, das ist ja durchaus vielfältig einsetzbar, also zum besseren Einschlafen, um die Atmung zu regulieren, den Herzschlag.
                                Allerdings sollte es, besonders in Sachen Herzschlag, mit richtiger Anleitung gemacht werden.

                                Kommentar


                                • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                  AT was heißt das?

                                  Ich bin mir ehrlich noch immer nicht sicher, ob meine ganze Misere nicht auf das zu schnelle Absetzen des Citaloprams zurückzuführen ist. Ich habe in den letzten 11 Jahren 7x das Citalopram abgesetzt und 6-20 Monate dannach kamen immer wieder die gleichen Symptome zurück. Das kann kein Zufall sein? Vielleicht habe ich das Antidepressivum einfach zu rasch ausgeschlichen und dadurch mein Hirn überfordert.

                                  Kommentar


                                  • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                    Jetzt bin ich etwas verwirrt.
                                    Du wartest doch dauernd dass das Cita richtig wirkt und hast erst mit der Einnahme begonnen?
                                    Wieso hast du es jetzt wieder abgesetzt?

                                    Mit AT meinte ich "autogenes Training".

                                    Kommentar


                                    • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                      Nein Nein ich habe es nicht abgesetzt und bin in der 5 Woche. Ich wollte nur sagen das ich schon öfters Citalopram 20mg eingenommen habe, aber nach dem Ausschleichen regelmäßig wieder in Situationen kam wo ich wieder mit der Einnahme begann. Jetzt werde ich es ausreichend lange nehmen und es nach der Wassermethode Ausschleichen und absetzen.

                                      LG

                                      Kommentar


                                      • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                        Da bin ich ja beruhigt.;-)
                                        Ja, auch wenn man sich wieder gut fühlt sollte man das Medi noch eine gute Zeit lang weiter nehmen und so aus schleichen dass man bemerkt wenn es doch noch zu früh sein sollte.

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                                        • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                          Was ich noch Fragen bzw. sagen wollte. Am Abend Zuhause mit meiner Frau und wenn ich im finsteren für Stunden mit der Stirnlampe draussen im Wald unterwegs bin gehts mir so gut. Das Aufstehen ist noch ein wenig mühselig. Aber es stimmt der Aufwärtstrend geht sehr schleichend. Heute sind's genau 5 Wochen das ich Citalopram nehme. Aber die angesprochenen Schwankungen sind schon oft gemein. Wie ging es mit dir bergauf woran merkst du es?

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                                          • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                            Wie ging es mit dir bergauf woran merkst du es?
                                            Ich glaube da sind wir uns gar nicht mal so unähnlich.
                                            Wenn es besser geht, dann mache ich mir viel weniger Gedanken, fühle mich geistig wie auch körperlich fitter, worüber ich gestern noch verzweifelt bin wird unwichtig.
                                            Es spielt dann kaum noch eine Rolle dass es vorher schlecht war und deshalb registriere ich es vielleicht nicht wirklich bewusst.
                                            Bewusst wird es mir erst im Nachhinein, wenn es wieder schlechter wird.
                                            Dann kommt die große Frage, warum ging es denn die Tage gut und heute wieder nicht und natürlich kommt vor allem die Befürchtung: Jetzt geht es wieder von vorne los, immer wieder und ohne Ende."

                                            Was natürlich automatisch die schlechteren Zeiten hervor hebt, da wird gedacht, gefühlt und geschaut, an guten Tagen ist das alles nicht mehr nötig.

                                            Direkt registrieren tu ich es vor allem über den Antrieb, dessen Veränderungen sehr gut und auch schnell spürbar sind und daran was ich mir vornehme, weil das in schlechten Zeiten vollkommen am Boden ist und mehr Qual als Wahl.

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                                            • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                              Schön aber glaubst du nicht auch, das du dir was Gutes Tust wenn du seit 10 Jahren fast 18.000 Post schaltest? Ich möchte dir da nicht zu nahe treten aber warum bleibt man so lange in einem Gesundheitsforum. Bist du Teil der Administration?

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                                              • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                                Schön aber glaubst du nicht auch, das du dir was Gutes Tust wenn du seit 10 Jahren fast 18.000 Post schaltest?
                                                Ob ich das glaube?
                                                Nein, nicht mehr gutes (wahrscheinlich sogar weniger) als wenn ich etwas anderes mache.
                                                Ich bin auch nicht die einzige die so lange in einem Forum ist, der Grund, nicht so einfach zu erklären.

                                                Das lässt dich nicht los, mit den 18.000 Beiträgen.:-)
                                                Naja, knapp fünf am Tag, hört sich dann nicht mehr so schlimm an.
                                                Und nein, ich bin sicher kein Teil der Administration, warum sollte auch ein Admin fast 18.000 Beiträge schreiben?

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                                                • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                                  Nochmal zu den Benzos, ich glaube nicht dass die großartig Absetzsymptome machen, du hattest sie ja extrem niedrig dosiert und auch nur über relativ kurze Zeit.
                                                  Vielleicht sind es doch mehr die Gedanken und die Informationen aus dem Netz, die dich da so fühlen lassen und verunsichern.

                                                  Schön aber glaubst du nicht auch, das du dir was Gutes Tust wenn du seit 10 Jahren fast 18.000 Post schaltest? Ich möchte dir da nicht zu nahe treten aber warum bleibt man so lange in einem Gesundheitsforum. Bist du Teil der Administration?
                                                  Wieso interessiert dich das eigentlich so sehr?

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                                                  • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                                    Ganz ehrlich? ich bin dankbar für den Austausch in solchen Foren, bin aber schon auch ein Mensch, der wenn er seine Beschwerden überwunden hat seinen Fokus auf andere Dinge wieder richtet und sich nicht nur mit Krankheiten und den Beschwerden anderer auf Dauer abgeben will, weil man, so glaube ich es halt irgendwie dann auch nie ganz schafft von den Problemen wegzukommen

                                                    Wie gesagt, verstehe mich nicht falsch ich bin dankbar für jeden Beitrag, wo sich Menschen die Mühe machen, die Zeit nehmen und mir auf meine Fragen antworten geben.

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