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Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

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  • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

    Drücke Dir die Daumen
    Da wird nix sein

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    • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

      und Daumen drücken
      Wird gemacht, ist aber bestimmt gar nicht nötig.

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      • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

        Ja, das kenne ich auch. Wobei es bei mir weniger mit nur einer Person jeweils im speziellen zu tun hat. Sondern meine Konzentrationsfähigkeit im Ganzen hat etwas gelitten.

        Am Anfang hat mich das noch mehr verunsichert. Mittlerweile denke ich mir nicht so viel dabei. Es ist zwar nicht immer angenehm, manchmal machen meine Gedanken was sie wollen, und meine Emotionen dann auch. Aber gerade in solchen Momenten gehe ich dann innerlich meine Achtsamkeitssätze durch bis hin zum auf das Umfeld bezogenen "LMAA" - allerdings bemühe ich mich sehr und immer mehr, es möglichst neutral bis mitfühlend auszudrücken. Also insbesondere möglichst viel Verständnis für mich selbst aufzubringen, mir das auch gedanklich zu sagen, oder ich gehe auch mal für fünf Minuten raus, abseits etc. und führe ein paar Minuten ein beruhigendes Selbstgespräch. So etwas erdet mich dann immer wieder etwas und ich kann dieses leichte Neben-mir-Stehen / Nicht-ganz-bei-der-Sache-sein besser ertragen

        Es ist eben so. Warum auch immer...
        Bist du noch immer in der Derealisierung/Depersonalisation?
        Gibt es Phasen oder Zeiten in denen du völlig Beschwerdefrei bist?
        Hast du Tipps was man tun kann das diese Überreaktionen des Gehirnes besser werden?
        Ich habe bemerkt wenn ich nur eine 1/4 Beruhigungstablette nehme bin ich komplett fokussiert und habe keine DP/DR.

        DIESE FRAGE STELLE ICH AN ALLE DIE VON DP/DR BETROFFENEN SIND! DANKE FÜR TIPPS UND POSITIVE BEISPIELE

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        • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

          So jetzt gibt es noch eine gute Nacht Geschichte. War beim Neurologen und ein langes Gespräch. Im Endeffekt sagte er anhand meiner Schilderungen bringt ein bildgebendes Verfahren nichts da nicht davon auszugehen ist, das etwas im Kopf zu finden ist.

          Auch mein Therapeut meinte heute in einer Nachricht an mich, auf die Frage was ich den alles gegen DP/DR noch tun kann

          "Kürzeste und billigste Version: wahrnehmen, zulassen, tun, was zu tun ist, wie bei ungefährlichen körperlichen Symptomen.
          Längere und teurere Version: intensive Psychotherapie als bisher, weil es dabei laut Theorie um abgespaltene Emotionen geht".

          war heute noch 7Km Winterspaziergang machen und komme gerade aus der Entspannungswanne. Jetzt gehe ich Fernsehschlafen.

          Ich bin heute auch emotional müde, Übermorgen geht es in den Betriebsurlaub bis 07. Jänner. Also dann werde ich mich an die Worte von Therapeut, Psychiater, Ärzte und viele andere halten und versuchen mich in Akzeptanz, Aufmerksamkeit, Gelassenheit zu üben und nicht mehr dagegen anzukämpfen.

          Wünsch euch einen schönen Abend

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          • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

            Bist du noch immer in der Derealisierung/Depersonalisation?
            Gibt es Phasen oder Zeiten in denen du völlig Beschwerdefrei bist?
            Ich weiß nicht, ob ich - pathologisch gesehen - jemals echte Derealisierung/Depersonalisation gehabt habe in meiner Depri-Angst. Das einzige Erlebnis, das dem nächsten kommen dürfte, hatte ich mit Anfang 20: Da dachte ich für ein paar Minuten wirklich, ich sei nicht mehr ich, befände mich nicht in meinem Körper, alles hat sich in den Augenblicken wirklich komplett surreal angefühlt.

            Aber während meiner Depri-Angst in den letzten vier Jahren gab es genügend Zeiten - mehrere Stunden am Stück -, in denen ich ziemlich neben mir stand - platt ausgedrückt. Gerade in den ersten Wochen bis Monaten nach meinem Klinikaufenthalt im Sommer/Herbst 2014 bin ich zwar körperlich im Büro gewesen, aber kaum mehr als das. Ich hatte extreme Probleme, mich zu konzentrieren und zu fokussieren, Gesprächen zu folgen, permanent drohten meine Augen zuzuklappen, mit denen konnte ich auch kaum länger als ein paar Augenblicke auf einen Punkt gucken. Sehr schwer zu beschreiben, ziemlich unangenehm, und wenn's ne andere Lösung gegeben hätte, wäre ich wahrscheinlich besser Zuhause geblieben...

            Diese extreme Zeit habe ich zum Glück hinter mir, denke ich. Hoffe ich.
            Ja, wenn's mir nicht so gut geht, fühle ich mich immer noch hin und wieder neben der Spur, müde, erschöpft, ausgelaugt. Aber ich bin trotzdem zu 90-95% voll da, denke ich. Konzentrationsprobleme - gerade bei langweiligen Themen, die sich im Kreis drehen - sind geblieben.

            Komplett beschwerdefrei bin ich in den letzten Monaten nur selten. Muß allerdings dazusagen, daß ich mein Fluoxetin von Herbst 2016 bis April 2017 langsam ausgeschlichen habe, dann vier Monate komplett ohne Medikament war, und es erst seit August wieder von 20 mg an bis jetzt auf 40 gesteigert habe. In 2016 hatte ich nach anderthalb bis zwei Jahren Fluoxetin garantiert einen stabileren Langzeit-Spiegel, da war sogar 2016 mit größtenteils nur 20-30 mg von dem Medikament vieles besser.

            Ich bin's aber derzeit schon zufrieden, wenn die Symptome nicht Überhand nehmen - man wird genügsam - jedenfalls dann, wenn es einem besser geht

            Auf jeden Fall habe ich auch Tage oder zumindest Stunden an manchen Tagen, an denen ich annähernd beschwerdefrei bin, manchmal sogar komplett.
            Hast du Tipps was man tun kann das diese Überreaktionen des Gehirnes besser werden?
            Zum Beispiel eben bei der Meditation vor anderthalb Wochen. Oder wenn ich zwei Stunden am Cachen und nach ner halben Stunde vollends in der Suche nach den Dosen aufgegangen bin Oder auch, als ich vor zwei drei Monaten mit meiner VR-Brille in ner Saturn V/Apollo 11 zum Mond geflogen bin - Begeisterung pur!

            Ich denke aber, bei den hier geschilderten Beispielen muß ich differenzieren:
            Die VR-Brille ist volle Ablenkung gewesen. Kann man mal machen, kann man aber auch übertreiben... bzw. sollte man nicht übertreiben. Denn durch die (An)Spannung beim Computerspielen kann der Schuß tendenziell auch nach hinten losgehen *seufz*. Das Cachen verbindet die Ablenkung wenigstens schon im Ansatz mit so etwas wie einem meditativen Fokus, wenn man nach der Dose sucht, und ansonsten ist man an der frischen Luft und kann die Natur in sich aufnehmen. Lediglich die Meditation dürfte am Ende das sein, was einem vorurteilsfreien Annehmen des jeweiligen Zeitpunkts am nächsten kommt. Letzten Endes kann man meditative Achtsamkeit 100% auch mit dem Spazierengehen verbinden, sei es im Garten, im Park, im Wald etc. - aber man muß dann echt ein bißchen darauf achten, nicht im Kopf trotzdem wieder ToDo-Listen durchzugehen, sondern eben echt auf die Natur und die Umgebung zu achten.

            war heute noch 7Km Winterspaziergang machen und komme gerade aus der Entspannungswanne. Jetzt gehe ich Fernsehschlafen.

            Ich bin heute auch emotional müde, Übermorgen geht es in den Betriebsurlaub bis 07. Jänner. Also dann werde ich mich an die Worte von Therapeut, Psychiater, Ärzte und viele andere halten und versuchen mich in Akzeptanz, Aufmerksamkeit, Gelassenheit zu üben und nicht mehr dagegen anzukämpfen.
            Das hört sich doch nach einem guten Ansatz an

            Laß Dich nur nicht entmutigen, wenn es nicht immer oder nicht immer sofort klappt. Das ist leider für uns ungeübte "Westler" so, daß es immer auch sehr tagesform-abhängig ist. Auch darin besteht dann die Kunst, diese Momente, Tage und Phasen auf einer gewissen "Meta-Ebene" dann wiederum aufmerksam, neugierig und gelassen zu akzeptieren. Sagen und schreiben zumindest alle Meditationslehrer - gelingen tut mir das auch nicht immer. Aber immer öfter

            LG, einen schönen Donnerstag und viel Erfolg beim Endspurt
            Alex

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            • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

              Wer weiß vielleicht ist es bei mir auch eine Depression und die Depersonalisation/Derealisation ist eine Begleiterscheinung davon. Aber ohne Medikament geht es bei dir anscheinend auch noch nicht?

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              • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                Muß ja nicht sein, daß Du eine Depression hast.
                Aber Dauerstreß, Überforderung und Erschöpfungszustände hast Du mal auf alle Fälle.
                Egal, ob wir jetzt von DP/DR, Depressionen oder Angststörungen sprechen - sämtliche psychische Symptome sind bei den meisten von uns Warnzeichen dafür, daß etwas anderes nicht in Ordnung bzw. im Gleichgewicht ist. Natürlich gibt es auch die Fälle mit wirklich (schwer) traumatischen Erlebnissen und Verlusten in der Vergangenheit / Kindheit, klar. Das dürfte zwar zumindest auf mich nicht zutreffen. Aber selbstverständlich hatte auch ich damals meine Erlebnisse und Erfahrungen, die es mir aktuell sicher nicht leichter machen, Vertrauen in das Leben als Ganzes zu fassen und zu erhalten.

                Wie dem auch immer sei:
                Sieh Dir Dein Leben genau an und versuche mit der Zeit festzustellen, wo Dein persönliches Ungleichgewicht besteht, wo der Streß genau herkommt, warum er immer wiederkommt usw. Und dann überlege Dir, an welchen Stellen Du etwas verändern willst und kannst und wieviel.

                Aber ohne Medikament geht es bei dir anscheinend auch noch nicht?
                Nein, wie es aussieht, noch nicht.
                Wobei sich die "Gelehrten" da streiten. Mein alter Psychotherapeut war der Ansicht, das Medikament hätte bei mir ohnehin nur Placebo-Effekt, weil es in den Dosierungen um 30 mg herum praktisch keine Auswirkungen hätte. Bzgl. des Fluoxetin bin ich insofern geneigt, dem zuzustimmen, als ich wie schonmal gesagt den Eindruck habe, daß mir das Citalopram damals besser geholfen hat. Wobei auch das damals wiederum nur Placebo-Effekt gewesen sein kann...

                Ich werde jetzt noch ein paar Wochen auf 40 bleiben, hoffen, daß ich nicht auf 50 hochmuß, und dann irgendwann in 2018 wieder versuchen, mich für eine längere Zeit bei 30 einzupendeln wie in 2016. Dann 2019/2020 vielleicht lange Zeit mit 20 versuchen. Und dann mal sehen. Eine zu feste Planung bringt da auch nix

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                • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                  Obwohl ich jetzt in der 6 Woche Citalopram bin hat sich noch kein durchschlagendes Hochgefühl eingestellt. Ich bekomme zwar keine ofenkundigen Ängste mehr und auch keine Panik, das ist weg.

                  Ich bin ehrlich und gebe zu, dass mich Depersonalisation/Derealisation schon sehr hernimmt. Ich liebe den Winter aber wir haben seit 4 Wochen nur bewölktes Wetter und Schneefall was ja super ist aber so gut wie keine Sonne. Jeder Tag ist zum Teil noch eine Herausforderung. Am Morgen würde ich nach wie vor noch bis Mittag schlafen aber ich zwinge mich zum Aufstehen. Nachmittags und gegen Abend dann wird es immer besser bis auf ein paar Ausnahmen. Ich kann auch nicht jeden Tag meiner Frau sagen wie oft ich mich einfach schei..e fühle obwohl ich das nicht will.

                  Auf der anderen Seite weiß ich, dass das dagegen ankämpfen auch nichts bringt und man mit sich selbst geduldig sein muss. Ich hätte lieber Schulter-Nackenverspannungen als diese "nicht ganz da zu sein". Da ich ein sehr kopflastiger und feinfühliger Mensch bin tue ich mir auch viel schwerer den Denkapparat mal auszuschalten. Das verweilen im hier und jetzt das begreife ich ja, aber wie kann man darüber hinwegsehen hinwegfühlen wenn man dabei gleichzeitig merkt das man nicht in seiner Mitte ist und sich irgenwie zwischen den Stühlen fühlt.

                  DAS IST DER SPRINGENDE PUNKT - WIE KANN ICH BIS ZUR GENESUNG MIT DIESEN GEFÜHLEN EINEN KOMPROMISS EINGEHEN DER MICH ABLENKT.

                  Da ich ja den Beweis habe dass mit einer Beruhigungstablette die DP/DR weg ist, was bedeutet, dass diese Gefühle durch eine unterschwellige Angst und Anspannung aufrechterhalten werden sollte ich darauf aufbauen können. Trotzdem fehlt es mir schwer und nehme bewusst keinen Beruhigungsmittel.

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                  • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                    Das Medikament verursacht ja auch kein Hochgefühl, sondern reguliert nur das was zu regulieren ist, manches ist aber einfach normal, z.B. dass es kein Hochgefühl aufgrund des Mittels gibt, sondern wenn dann wegen anderen Faktoren.

                    Versuche diesem Gefühl möglichst wenig Bedeutung beizumessen, es ist keine Gefahr und es geht vorüber.

                    Führst du ein Stimmungstagebuch, vielleicht wäre das etwas dass dir einen etwas besseren Aufschluss über den Wirkverlauf des Cita's geben kann.
                    Ist auch nützlich für die nächsten Arzttermine, die Ärzte freuen sich immer über solche Aufzeichnungen weil sie ihnen manche Einschätzung etwas leichter machen.

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                    • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                      Ich kann Dich sehr gut verstehen, ich bin auch primär ein Kopfmensch.
                      Ebenso hätte ich auch lieber nur Schulter-Nackenverspannungen oder einmal im Monat ne heftige Migräneattacke wie mein Bruder, wäre aber ansonsten "der Alte"
                      Ist aber nunmal nicht so - und wer weiß schon, wofür das eventuell gut ist. Mir geht's zwar nicht immer gut - aber meine anderthalb-jährige Gastritis beispielsweise möchte ich auch nicht zurückhaben...

                      Ansonsten meine ich mal wieder, ich würde bei Dir stellenweise über mich und meine immer wiederkehrenden Versuche nachlesen

                      Ich mach's daher etwas kürzer und zitiere mal etwas von dem, was Tired mir heute Morgen in meinem Thread geantwortet hat. Vielleicht kannst Du damit auch etwas anfangen :
                      Ich:
                      Ich verstehe den Satz, ich verstehe die Botschaft dahinter, ich verstehe die Beispiele, die vielfach genannt werden. Aber ich kriege es noch nicht sinnvoll auf mich angewandt, ich verstehe nicht so richtig, was ich für mich ändern muß, damit es für mich paßt.
                      Tired:
                      Vielleicht die Anzahl der Hörbücher und anderen Maßnahmen etwas runter dosieren und dich stattdessen mal mit dir selber beschäftigen?
                      Einsame Waldspaziergänge sind da sicher gut, um das mit sich alleine sein zu üben und auch genießen zu lernen.
                      Lerne auch mal einfach nichts zu tun, außer bei dir zu sein.
                      Aus den Büchern lernst du sicher viel, vieles daraus kannst du gebrauchen, du lernst daraus aber nichts über dich ganz persönlich, das was dich belastet.
                      Das kannst du nur erfahren wenn du in der Lage bist in dich hinein zu horchen, deine innere Mitte in dir selber zu suchen, das Drumrum einfach mal loszulassen und dich in die Abschottung deiner selbst fallen zu lassen.
                      Die wichtigen Antworten sind in dir, durch ständige Aktivität und sei es nur das Hören von Hörbüchern, drückst du dich auch vor dir selber und dem alleine sein mit dir und deinen Gefühlen.

                      Ich habe auch das Gefühl dies ist eine große Angst von dir, alleine zu sein mit starken Gefühlen und tiefen Gedanken.

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                      • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                        BTW: Wetter ist hier in Deutschland / Niederrhein auch seit Tagen, fast zwei Wochen, eine einzige Katastrophe, gelinde ausgedrückt. Sonne habe ich zwar ein- zweimal gesehen - kann aber auch ne optische Täuschung gewesen sein. Wenn ich aus meinem Bürofenster gucke, ist es draußen so trüb und grau und dämmrig, daß ich auch kaum in die Puschen komme...
                        Ist also "normal"

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                        • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen


                          Versuche diesem Gefühl möglichst wenig Bedeutung beizumessen, es ist keine Gefahr und es geht vorüber..
                          Ja das ist die ja die KÖNIGSDISZIPLIN obwohl man merk das im Moment vieles anders ist einfach dem ganzen weniger Bedeutung beizumessen. Aber Wenn meine Frau mit mir redet dann kommts mir halt so vor das ich ganz wo anders bin. Bin im Moment auch krass verschnupft und mir verschlägt es immer wieder die Ohren und habe zum Teil noch starken Husten. Ich will nicht sagen das ich im Moment trotzig wie ein Kind bin aber viel fehlt nicht mehr. Wennst dich zeitweise wie ein Zombei fühlst ist das keine Gaudi, es wechselt auch sehr stark.

                          Führst du ein Stimmungstagebuch, vielleicht wäre das etwas dass dir einen etwas besseren Aufschluss über den Wirkverlauf des Cita's geben kann.
                          Ist auch nützlich für die nächsten Arzttermine, die Ärzte freuen sich immer über solche Aufzeichnungen weil sie ihnen manche Einschätzung etwas leichter machen.
                          habe ich bis vor einer Woche seit 2 Monaten gemacht. Jetzt freuts mich irgendwie nicht mehr so,aber vielleicht schreibe ich es nach.

                          Nochmal das krasse ist einfach wenn ich eine 1/4 Beruhigungstablette nehme (0,75mg von 3mg) dann bewirkt das soviel in meinem Gehirn, dass diese Symptome fast weg sind, warum auch immer, vielleicht auch weils im Hirn einfach das Angstzentrum der Amygdale runterregelt und es mir durch das LMAA-Gefühl dann alles leichter fällt und dadurch auch die DP/DR. Aber vielleicht muss man wirklich vergleiche immer wieder nach 4 Wochen ziehen. knapp 6 Wochen auf Cita ist auch noch nicht die Welt.

                          LG

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                          • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                            Eines ist mir schon auch noch aufgefallen. Das Citalopram steigert schon den Antrieb sehr und aktiviert. Ob das so gut ist wenn man sich eh ausgelutscht fühlt. In der Einschleichphase habe ich noch ein Mittags/Nachmittagsnickerchen gemacht. Das schaffe ich jetzt irgendwie nicht mehr.

                            In der jetzigen Phase wäre etwas beruhigendes das mich ein wenig runterhohlt doch fast besser. Gerade bei DO/DR vermute ich mal, das mir mehr innere Ruhe besser täte als dieser Duracell-modus.

                            Ich merke das immer wenn ich Ohren rauschen oder sausen habe, dann war es zuviel. Das geht aber auch vom Nacken aus.

                            Gestern kam ich vollgepackt mit Fichten- und Tannenzweigen vom Waldspaziergang zurück.

                            Kommentar


                            • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                              Seit 2014 habe ich im linken Ohr ein pulssynchrones Pochen was mich nicht sonderlich stört. Es ist ein Sensor wenn ich angeschlagen bin dann merke ich es verstärkt kommt aber auch auf die Kopfhaltung an. War mal vor 2,5 Jahren bei einem Ostheopaten. Der meinte sowas können Verspannungebmn sein die sich über den Schädelknochen auch ins Ohr übertragen können.

                              Kommentar


                              • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                Wieviel mg nimmst Du täglich?
                                Ich hatte damals 20, und das hat schon ausgereicht.

                                Mittags-/Nachmittagsnickerchen kenne und mache ich auch Wünschte, ich hätte häufiger mal die Power das auch anders zu überbrücken.

                                In der jetzigen Phase wäre etwas beruhigendes das mich ein wenig runterhohlt doch fast besser. Gerade bei DO/DR vermute ich mal, das mir mehr innere Ruhe besser täte als dieser Duracell-Modus.
                                Schonmal Zuhause mit ner geführten Meditation probiert? Gibt im Netz genügend Varianten, von 5 bis 15 Minuten und sicher auch länger. Ich hab von meiner Frau vor ein zwei Jahren auch mal die folgende CD geschenkt bekommen:
                                J. Kornfield: Meditation für Anfänger

                                Ich habe auch noch eine zweite Zuhause, komme aber gerade nicht auf den Titel, müßte ich raussuchen.

                                Aber eventuell kannst Du so die Zeit anders und trotzdem in Ruhe verbringen?

                                Ich müßte das auch öfter tun... aber entweder mache ich meinen Mittagsschlaf, oder ich bin aktiv. Die Zeit stattdessen zum Meditieren zu nutzen, mache ich auch viel selten wirklich konsequent...

                                Ich merke das immer wenn ich Ohren rauschen oder sausen habe, dann war es zuviel.
                                Jepp, geht mir genauso.

                                Kommentar


                                • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                  Jon Kabat Zinn ist auch sehr gut mit Achtsamkeitsmesditationen

                                  Kommentar


                                  • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                    Ah ich nehme auch 20mg Citalopram

                                    Kommentar


                                    • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                      Wenn du was beruhigendes nimmst, dann wird davon ja alles beeinflusst und etwas runter gefahren, beruhigt.
                                      Ich denke mal deshalb geht es dir dann besser, einmal misst du dem dann möglicherweise etwas weniger Bedeutung bei und vielleicht werden auch manche Körperfunktionen verlangsamt und damit etwas wieder ausgeglichen.

                                      Du kannst ja nochmal mit deinem Arzt darüber reden, vielleicht ein Notfallmedikament.
                                      Sprich ihm mal auf Promethazin an, da weiß ich aber nicht ob es sich gut mit Cita verträgt, es macht aber nicht süchtig.
                                      Wenn dir aber deine pflanzlichen Mittel helfen, dann bleib lieber bei denen, dann sparst du dir die Chemie.

                                      Ich denke aber eher du bist gerade an so einem Übergang, wo du noch ängstlich bist und den Verbesserungen nicht traust und wenn das Cita dann so wirkt wie es soll, du dich dann auch so sicher fühlst dass Beruhigungsmittel überflüssig sind, da du dann durch die Besserung beruhigt sein wirst.

                                      Kommentar


                                      • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                        Nochmal zum Verständnis, ich nehme seit fast 2 Wochen kein Beruhigungsmittel mehr. Ich wollte nur eine Feststellung Treffen, das die Depersonalisation/Derealisation durch Einnahme eines Benzos so gut wie weg ist, was für mich der Beweis ist, das die Depersonalisation/Derealisation auch anders wieder verschwinden muss.

                                        Natürlich ist die Versuchung groß dann und wann sich ne Happy Pill reinzuschmeißen, mache ich aber nicht. Heute war ich mit mittlerer Tochter im größten Einkaufszentrum unseres Bundeslandes noch Weihnachtseinkäufe erledigen. Ich hatte eine Beruhigungstablette mit brauchte Sie aber nicht. Es waren sooooooviel Leute aber es ging alles gut. Natürlich ist der vollständige 100 Prozentige Durchblick noch nicht da aber ich für meinen Teil bin zufrieden.

                                        Wenn ich ein Benzo nehme dann eine 1/6 Tablette des Bromazepam, das sind 0,50mg. Bei 98kg ist das fast ein Placebo schon.

                                        in einem anderen Forum schrieb mir einer, dass er nach Monaten aus der Derealisation raus ist, nimmt aber nach genauerem Nachfragen seit 2 Jahren Tavor 0,5mg.
                                        das nennt man dann "den Teufel mit dem Belzebub austreiben"!



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                                        • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                          So liebe Freunde!

                                          Donnerstag und Freitag hatte ich wieder 2 tolle Tage wo ich unterwegs war und viel zu erledigen hatte. Gestern war ich bei der Kinesiologin. Man glaubt es nicht aber da geht es echt in die Tiefe. Die nächsten 48 Stunden merkt man das und heute arbeitet mein Körper und die Seele das auf. Heute habe ich so ein diffuses Schwindelgefühl, Ohrensausen und Stirndruck. Es geht aber auch total der Werte und.

                                          Leider hat es uns in den letzten Tagen durch Regen und Westwindwetter fast den ganzen schönen Schnee weggeputzt.

                                          @alex_77

                                          Habe mich schon mit Jon Kabat Zinn und dem MBSR beschäftigt. Atemmeditation mache ich schon und gestern auch schon den Bodyscan. Leider schlafe ich dabei immer ein .

                                          Wenn ich so recht nachdenke begreife ich wie wenig Zeit ich in der Vergangenheit in Ruhe mit mir selbst verbracht habe. Das möchte ich wieder mehr in mein Leben integrieren. Ruhe, Entspannung, Meditation, Achtsamkeit und mehr Flowzustände.

                                          Wünsche euch allen eine besinnliche und erholsame Weihnachtszeit und ein hervorragendes Jahr 2018 gesegnet mit Gesundheit bzw. gesundwerdung.

                                          lg

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                                          • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                            Ich denke du musst dir auch zwischen deinen Entspannungsaktivitäten die Zeit lassen, dass Körper und Geist sie verdauen können.
                                            Gerade zu Anfang reagiert man manchmal entgegengesetzt zu den Erwartungen, schließlich kann auch Entspannung Stress bedeuten, man fühlt was man sonst nicht fühlt, muss das aushalten lernen.

                                            Danke für die Wünsche und dasselbige für euch.

                                            Hier noch ein Link, der vielleicht ein bisschen beim der Entschleunigen behilflich sein kann.

                                            Besonders interessant fand ich eine Passage gegen Ende, wo gesagt wurde dass Meditation Energien freisetzt und viele Leute diese auch gleich wieder nutzen wollen, was das genaue Gegenteil bewirkt, noch mehr Stress.
                                            Also nicht ganz so einfach, Meditation so einzusetzen dass sie nicht in noch mehr Arbeit ausartet.;-)

                                            https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b

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                                            • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                              Das gemeine ist im Moment einfach noch das Wechseln der Stimmung und Aufmerksamkeit. Die ganzen Therapien und das Arbeiten an mich ist auch anstrengend. Das schwierigste ist die im Moment notwendige Akzeptanz aufzubringen, dass es im Moment so ist wie es ist. Heute ist der große Weihnachtsauflauf bei uns und ich will eigentlich nur meine Ruhe haben, mit meiner Frau eine schöne Runde spazieren gehen mit den Kindern in die Christmette und den Abend in Stille und Liebe ausklingen lassen.

                                              Heute bin ich stärker Unkonzentriert auch ein wenig Depressiv obwohl es keinen Grund gibt. Gut das Wetter hat uns den Schnee weggeputzt alles ist Grau in Grau.

                                              Ich hasse diese Depersonalisationsgefühle. Kann das nicht einfach weggehen und wieder normal sein. Ich weiß schon gar nicht ob diese Zustände wirklich DP/DR sind oder ich doch einfach Ah klassische Depression habe. Typisch wäre es den aus dem fallweisen Morgentief wird bis am Abend immer beschwerdefrei. Ich wünsche uns allen so sehr das wir diese Prüfungen bestehen.

                                              liebe Grüße an euch alle

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                                              • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen


                                                Jedes Burnout, jede Depression, jede Erkrankung kann(ist) ja auch der Hinweis darauf sein, in sich zu gehen und körperliche und seelische Inventur zu betreiben.

                                                Ein Sprichwort lautet ja, wenn man im Leben einen falschen Weg eingeschlagen hat, kann einem sein Unterbewusstsein dies durch Krankheiten des Geistes oder des Körpers zeigen.

                                                Vielleicht weis ja meine Seele, mein wahres ich, über mich besser Bescheid als ich vermute.

                                                Ich habe 2 für mich sehr interessante Bücher gelesen, in denen es ums "umpacken geht". Jeder trägt einen mehr oder weniger schweren Rucksack im Leben mit sich herum. Viel unnützes Zeug kann sich da im laufe der Zeit ansammeln. Unseren Urgenen entsprechend, sammeln und jagen wir in unserem Leben Dingen und Trophäen hinterher, ob Sie uns glücklich machen bleibt fraglich. Noch immer gilt die Devise: "wer mit den meisten und schönsten Spielsachen stirbt- hat gewonnen". In einem dieser schlauen Bücher, stellte ein Masai-Häuptling am abentlichen Buschfeuer in Tansania, dem Buchautor eine einfache wie entwaffnende Frage, nachdem dieser seinen übervoll ausgestatteten Rucksack vor seinen Füßen ausgeräumt hatte: "MACHEN ALLE DIESE DINGE DICH GLÜCKLICH"?.

                                                Diese Frage brannte sich auch in mein Gedächtnis tief ein und ließ mich nicht mehr los. Und somit bin ich bei meiner Frage: "Was ist Notwendig ein glückliches erfülltes Leben zu führen" - macht mich mein jetziges Leben glücklich?

                                                Entgegen vieler Ratgeber und Lebensbücher schwellen nicht erst mit Eintritt ins Midlifealter bei mir diverse Grundsatzfragen. Drinnen in mir brennt eine tiefe Sehnsucht die erst in den letzten 2-3 Jahren, mehr und mehr Gestalt annimmt.

                                                Eingeordnet kann ich nur bestätigen, dass in den unten angeführten Lebensbereichen Zufriedenheit und Erfüllung herrschen muss, um ein "Glückliches Leben führen zu können".

                                                1. Beruf
                                                2. Familie
                                                3. Lebensort
                                                4. Lebenssinn

                                                Zusammengefasst könnte man sagen:
                                                Lebe an dem Ort, wo du hingehörst, mit den Menschen, die du liebst, tue die Arbeit, die dich erfüllt, mit einem Ziel vor Augen.

                                                Klingt einfach ist es aber dann doch nicht. Die Geister die ich rief bzw. heraufbeschwor, die wollen auch nicht so schnell in die ewigen Jagdgründe zurück. Ändere doch einfach das, das dich Unglücklich macht, dich nicht erfüllt. Ha Ha Scherzal so leicht geht's dann doch nicht.

                                                Irgendwann habe ich auch den Mut für neue Ufer und Inspiration gegen Komfort und Trägheit (bekanntlich eine der 7 Todsünden) eingetauscht.

                                                Wenn man Menschen jenseits der 70 fragt, was Sie ändern würden, anders machen täten, würden Sie Ihr Leben nochmals von Beginn an Leben können, hört man sehr oft

                                                1. Mutiger sein.
                                                2. Mehr nachdenken.
                                                3. Sich früher über ihren Lebenssinn klar werden.

                                                Seit den letzten 2 Jahren bin ich viel in der Natur in den Bergen. Jedes mal wenn ich durch einsamste Gegenden streife, fühle ich mich frei, glücklich, eins mit dem göttlichem Universum. Ich liebe die Berge, ich will irgendwo in den Bergen Leben. Es ist mein größter Wunsch. Mit dem Verkauf meines Elternhauses sind wir Schuldenfrei und es bleibt auch etwas übrig. Seit 11 Jahren sind wir Selbstständig, ob ich diesen Beruf auch in den Bergen ausüben kann ist fraglich. Meine Frau müsste ebenso wieder Vollzeit arbeiten. Würden die 2 älteren Mädchen mitgehen, meine Frau kann sich das auch (noch) nicht vorstellen. Ich will nicht ein vorgezeichnetes Leben leben. Meine Reise zu mir hat begonnen. Dieses neben sich stehen und die momentan fehlende Energie und Begeisterung zu allem hat tiefliegendere Ursachen.

                                                würde mich über euren Erfahrungsaustausch sehr freuen.

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                                                • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                                  So heute hatte ich eine traumhafte Schneeschuhwanderung von knapp 1.000 Höhenmeter. Am Anfang war ich schon noch etwas hibbelig und leicht aufgeregt, aber das legte sich von Höhenmeter zu Höhenmeter. Dieser Tag war so lässig und wichtig für mich und ich konnte viel Mut und Kraft tanken.

                                                  LG Natureboy

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                                                  • Re: Depersonalisation/Derealisation überwunden Erfahrungen

                                                    Bin heute Abend in unserem Kurzurlaub angekommen. Ich war die letzten 2 Monate viel Zuhause. Bin die 3 Stunden selbst gefahren. Aber jetzt in der Hütte bin ich sehr unruhig und nervös und durcheinander. Ich weiß es kann nichts passieren, aber so weit von Zuhause bin ich immer unbegründet ängstlich. Die Aufmerksamkeit fällt in den Keller und ich Depetsonalisiere schnell. Kann mir jemand einen Tipp geben bzw. Wie geht ihr in solchen Situationen um.

                                                    Danke euch
                                                    Hallo Natureboy


                                                    Diese Unruhe, diese Unsicherheit, dieses hochkriechende, bedrohliche Gefühl " da stimmt was nicht" , Gefahr, Angst, Panik, Schwäche, zittrige Glieder, Aufgeregtheit und zugleich total Blockade, Irritierung, nein, faaalsch, haaaaalt, weg von hier...ich kann nicht, ich will nicht....raus hier...!! meinst du das?

                                                    Das kenne ich, das habe ich auch. ..

                                                    Es gab mal eine Zeit, da habe ich diese Gefühle extrem, massiv bedrohlich empfunden und mich wahnsinnig gefürchtet, wenn sie aufgetaucht sind. Das heißt, ich habe mich als ganzes davon anstecken lassen, bin mitgerissen worden, hab wenig dagegen halten können, mich haben diese Ängste total im Griff gehabt----- heut mach ich anders. .

                                                    Ich habe das Gefühl, das ist ein Teil vom Menschen, ein Zusatz von uns, der so ist, das ist eine Art "Dummerchen" in uns, der halt nicht anders kann.

                                                    Es sind Emotionen und wir sind der Herr über diese Emotionen.
                                                    In diesem Sinne, es sind nur Ängste, ich habe die Kraft und die Stärke erhaben darüber zu stehen, musst du dir sagen. Hast du auch, wenn du ehrlich bist.

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