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Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

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  • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

    Hast du denn wenigstens einen sicheren im Berufsleben bzw. einen stabilen Freundeskreis?

    Oder ist die einzige Stütze deine Mutter?

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    • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

      Wenn du meine persönliche Meinung hören möchtest:

      Generell hege ich eine absolute Aversion dagegen, wenn eine Partnerschaft asymmetrisch, fast schon missbrauchend verläuft.
      Eine Partnerschaft sollte grundsätzlich auf Liebe, Respekt, Mitgefühl, Wertschätzung, Unterstützung und Sicherheit u.ä. beruhen - meiner Meinung nach!

      Zudem ist es für mich auch höchst fraglich, wie dein Mann zukünftig reagiert, wenn es ihm jetzt schon schwer fällt sich zu bändigen.

      Eure Kinder sind wohl oder übel auch mit einbezogen, je nachdem ob sie dann anwesend sind oder nicht. Aber natürlich bemerken auch sie das Ungleichgewicht und so etwas hat keine gute Auswirkung auf dessen Entwicklung, wenn sie nicht anderweitig verankert sind, beispielsweise stützender Freundeskreis, Sportverein etc.
      KEINE PAUSCHALISIERUNG!

      In meinen Augen ist es nicht immer der richtige Weg, wenn Eltern wegen der Kinder zusammen bleiben, denn sie bemerken und verinnerlichen mehr als man denkt.
      Und oftmals glätten sich die Wogen auch wieder, wenn man getrennt ist und diese belastende Atmosphäre sich aufgelöst hat, die sich über die Jahre angestaut hat?

      Was hält dich denn bei ihm?

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      • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

        Fortune, ich möchte dir vom tiefsten meines Herzens danken , für die Zeit die du dir hier in meinen Beiträgen immer nimmst. Für die fragen , die du stellst und die Meinungen , die du äußerst. Wisst ihr , dass es ein schönes Gefühl ist? Man hat hier einfach nicht den Eindruck , als würden die Beiträge mal so beiläufig überflogen werden. Im Gegenteil. Es wird hier so detailliert auf jeden einzelnen Aspekt eingegangen. Das fühlt sich sehr sehr schön an.

        Ich möchte versuchen zu antworten , so weit es nur geht.

        Um einmal auf diese Messersache zu sprechen zu kommen. Er hat mir das Messer nicht entgegen gehalten oder mir anderweitig damit gedroht. Er ist einfach gegangen und im Nachhinein erfuhr ich dann von der Frau seines Bruder , zu welchem er ja flüchtete , dass er eben diese Aussage getätigt hatte.

        Du du hast recht , mit eigentlich allem , was du sagst. Aber er ist wirklich kein schlechter und versucht wenigstens jetzt , sich zu bemühen. Ich habe auch durchaus mit ihm geredet. Ihm gesagt , dass ich mich im Stich gelassen fühle. Das er einfach verlangt hat , dass ich nach vorne schauen muss , Hauptsache für ihn ist es einfach. Er hat es verstanden. Ich habe geweint und ihm gesagt , dass ich es ein Armutszeugnis finde , wie er sich manches mal verhält , dabei war er es , der mich so schlimm verletzt hat. Am nächsten Tag ging er früher von der Arbeit und fuhr zu meiner Mutter , um sie nach Rat zu fragen.

        Und dann auf der anderen seite habe ich das Gefühl , das diese Bemühungen immer Zeitbegrenzt sind und ich ihn wieder und wieder daran erinnern muss. Er fragt mich oft wie es mir geht , aber ich mag schon nicht mehr reden , weil ich in der Vergangenheit einfach immer wieder auf Unverständnis bei ihm gestoßen bin. Und müde bin ich auch. Ich weiß nicht einmal mehr was ich sagen soll.

        Er kritisiert mich und zieht sich an meinen Fehlern hoch , dabei ist er selber nicht frei davon, wie er mit seinen Taten bewiesen hat. Er hat mich vor so vielen Menschen bloß gestellt. Jeder auf seiner Arbeit wusste Bescheid , nur ich nicht . Was gibt ihn das Recht, dann mich und meine Fehler so sehr an den Pranger zu stellen ? Ich verstehe es nicht. Meine Mutter sagt , ich habe ihn viel zu früh verziehen und ich weiß, sie hat recht. Er musste keine Konsequenzen erleben und keinen Verlust. Für ihn ging bis auf die Gespräche über die Affäre eigentlich alles so weiter wie zuvor.

        Wie gesagt , er bemüht sich schon mehr als früher , aber er hat sehr viel in mir kaputt gemacht und wie viel ist ihm glaube ich nicht bewusst.

        Nach der affäre dachte ich eigentlich , ich würde wieder wissen , wie sehr ich ihn liebe. Ich habe gehofft , dass ich nun die Anerkennung bekomme , die ich mir immer erhofft und gewünscht habe, aber wenn du mich jetzt fragst , warum ich bei ihm bin. Ich weiß es nicht .

        Auch was unsere wundervollen Kinder angeht , hast du recht . Sie haben schon zu viel mitbekommen. Mein Mann ist ein sehr sehr liebevoller und guter Vater. Und wenn sie einen Streit mitbekommen haben , versuchen wir Ihnen dann wenn sich die Gemüter beruhigt haben immer zu erklären , dass es blöd war , aber erwachsene manchmal ganz wütend werden , aber es niemals ihre Schuld ist.

        Melnst du meine Gefühle und Empfindungen der Angst hängen mit all dem zusammen und aufgrund meiner angst vor Psychosen interpretiere ich all das nur in die Richtung , die da einfach treffend ist , nämlich die Schizophrenie ?

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        • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

          Achso , was meine Stütze angeht ... ich habe eine Handvoll klasse Freunde , die immer ein Ohr für mich haben. Meine Mutter aber gibt mir den größten Halt.

          was meine Kinder angeht. Beide besuchen Sporteinrichtungen und auch wir unternehmen sehr viel mit Ihnen.....

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          • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

            Fortune, ich möchte dir vom tiefsten meines Herzens danken , für die Zeit die du dir hier in meinen Beiträgen immer nimmst. Für die fragen , die du stellst und die Meinungen , die du äußerst. Wisst ihr , dass es ein schönes Gefühl ist? Man hat hier einfach nicht den Eindruck , als würden die Beiträge mal so beiläufig überflogen werden. Im Gegenteil. Es wird hier so detailliert auf jeden einzelnen Aspekt eingegangen. Das fühlt sich sehr sehr schön an.
            Es freut mich zu hören, dass die Zeit in diesem Forum positive Emotionen in dir wecken


            Um einmal auf diese Messersache zu sprechen zu kommen. Er hat mir das Messer nicht entgegen gehalten oder mir anderweitig damit gedroht. Er ist einfach gegangen und im Nachhinein erfuhr ich dann von der Frau seines Bruder , zu welchem er ja flüchtete , dass er eben diese Aussage getätigt hatte.
            Du sprichst an, dass du es im Nachhinein erfahren hast.
            Bestand denn seit dem die Angst davor, dass er dir etwas antun könnte?
            Oder zu welchem Zeitpunkt hast du diese Ängste entwickelt?
            Gab es retrospektiv betrachtet für dich einen erkennbaren Auslöser?


            Und dann auf der anderen Seite habe ich das Gefühl , das diese Bemühungen immer zeitbegrenzt sind und ich ihn wieder und wieder daran erinnern muss. Er fragt mich oft wie es mir geht , aber ich mag schon nicht mehr reden , weil ich in der Vergangenheit einfach immer wieder auf Unverständnis bei ihm gestoßen bin. Und müde bin ich auch. Ich weiß nicht einmal mehr was ich sagen soll.
            Diese Empfindung kann ich durchaus nachvollziehen, denn immerhin sollte das Verhalten und die Motivation von einem selbst kommen und nicht erst dann einsetzen, wenn man die Person darauf hinweist.


            Er kritisiert mich und zieht sich an meinen Fehlern hoch.
            Wieso lässt du dich denn so behandeln?!
            In irgendeiner Art und Weise scheint er letzten Endes die Kontrolle über dich zu besitzen. Wodurch hat er diese Kontrolle? Bist du und deine Kinder finanziell von ihm abhängig? Nutzt er dies als Druckmittel?
            Es muss doch einen Grund geben, weshalb du dir dies mehr oder minder ohne Widerstand bieten lässt.


            Wie gesagt , er bemüht sich schon mehr als früher , aber er hat sehr viel in mir kaputt gemacht und wie viel ist ihm glaube ich nicht bewusst.

            ...aber wenn du mich jetzt fragst , warum ich bei ihm bin. Ich weiß es nicht.
            Welchen Grund gibt es dann bei ihm zu bleiben?



            Auch was unsere wundervollen Kinder angeht , hast du recht . Sie haben schon zu viel mitbekommen. Mein Mann ist ein sehr sehr liebevoller und guter Vater. Und wenn sie einen Streit mitbekommen haben , versuchen wir Ihnen dann wenn sich die Gemüter beruhigt haben immer zu erklären , dass es blöd war , aber erwachsene manchmal ganz wütend werden , aber es niemals ihre Schuld ist.
            Und wie reagieren deine Kinder dann?

            Melnst du meine Gefühle und Empfindungen der Angst hängen mit all dem zusammen und aufgrund meiner angst vor Psychosen interpretiere ich all das nur in die Richtung , die da einfach treffend ist , nämlich die Schizophrenie ?
            Sowohl Tired als auch Dr.Riecke haben diese Frage bereits mehrfach so wunderbar und vor allem ausführlich beantwortet, dass dir die Antwort vorliegt, wenn du durch die Beiträge scrollst.

            Ich würde es dir sehr wünschen, dass du für dich selbst deinen Wert erkennst und vor allem erkennst, dass du nur das Beste verdienst und dazu gehört auch ein liebevoller Partner, der dir auf Augenhöhe und mit Respekt begegnet. Diese Komponenten sehe ich aktuell nicht in eurer Beziehung.
            Habe ihr schon einmal an eine Paartherapie gedacht? Wäre er dem gegenüber aufgeschlossen?
            Und was ist mir dir? Würde du solch eine Therapie machen wollen?



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            • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

              Hier wird ein großer Schaden angerichtet an vielen Beteiligten zugleich.

              Weder die Frau ist genügend versorgt mit Geborgenheit, Zuwendung, Mitgefühl, Anteilnahme, Zärtlichkeit, Zusammenhalt, Freude, Intimität, Versorgtheit, Fröhlichkeit, normaler finanzieller Ausstattung und viel von dem mehr - noch der Mann dieser Frau ist das, noch die Kinder.

              Hier sind mehrere Leute aneinander gebunden, denen es an allen fehlt. Keiner ist glücklich, keiner liebt. Oder ist das Liebe, was hier läuft? Die Augen sind auf Fehler gerichtet und das Gute wird übersehen.

              Du sagst, du hast wunderbare Kinder Lalu, wie willst du das wissen, wenn du den Google immer anschaust? Du fragst, warum dir dein Mann fremdgegangen ist, ist das etwa nicht fremdgehen, wenn man statt innig miteinander befremdlich ist?

              Ein Baum, der sauren Regen bekommt ständig, der geht ein.
              Bei euch gehen alle ein, wenn ihr nicht endlich beschließt euch zufrieden zu stellen gegenseitig in Grundbedürfnissen.
              Die Kinder gehen an dir vorbei, der Mann, zigmal amTag, du schaust nicht hin, wie herrlich sie sind. Du siehst auch nicht, wie zufrieden du sein könntest. Magst lieber ununterbrochen alle Freunde, alle Leute, alle Lieben, die dich umgeben mit deinem Kummer unterhalten und beschäftigen.

              Warum tust du das? Warum ist dir das wichtiger, als gut zu ihnen zu sein?

              Bemühe dich wenigstens um deine Kinder, wenn schon nicht um deinen Ehemann. Die freuen sich dann und geben dir diese Freude retour. Für den Mann gilt das Gleiche. Er hat auch gute Sitten verdient ihm gegenüber und sicher auch ein zufriedenes Geschlechtsleben.
              Was bekommst du stattdessen? Abwehr und wegen der geht es dir so schlecht.

              Benimm dich so, dass du gute, spürbar schöne Gedanken bekommst von deinen Leuten. Denke lieb über sie, das spüren sie. Man ist ein Körper, der Impulse aussendet- sie auch empfängt.

              Was sendest du? Was empfängst du???

              Prüf nach, und korrigiere. Das ist jederzeit machbar.
              Google mal: was brauchen Kinder?

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              • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

                Hallo Lalu16,
                du darfst nicht den Fehler machen und den Fremdgang als Demütigung zu sehen. Er hat es mit Sicherheit nicht deshalb gemacht. Damit tust du dir doch nur selber weh und verbessert euer Verhältnis mit Sicherheit nicht.

                Du sollst dich besser selber fragen on du mit der Beziehung noch Glücklich bist.Ob Er dir gut tut. Ob du von Ihm das bekommt was du brauchst.
                Dafür ist eine Beziehung da.Und vertrauen gehört auch dazu.
                Wenn das alles nicht der Fall ist, sollst du dich fragen was du mit der Beziehung überhaupt noch willst.

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                • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

                  Du fürchtest, ihnen eines Tages etwas anzutun.
                  Warte nicht länger, tu ihnen heute schon etwas an. Tu dir was an, FÜR sie. Zeichne mit ihnen, geh mit ihnen in die Natur, verwöhne sie, höre IHNEN zu, nicht Google. Kinder lassen uns fühlen, wie sie sich fühlen. Vielleicht kommen deine Zustände aus dieser Ecke.

                  Ich habe augenblicklich bessere Zustände gehabt, nachdem ich meinen Horrortrip eingetauscht habe gegen brauchbare Alternativen. Meine Ehe war auch grausig in meinen Augen und in denen des Mannes- wir haben sie beendet und ab da war Friede.

                  Wichtig ist ja nur, wende dich ab von Kummervoller Linie, geh eine andere. Machs mal versuchsweise, Zuneigung geben, statt Whäh, Bähh, Igitt... sag mal Mhhhh, mhaaa, boahhh, mann, schööön. Probiers wenigstens.

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                  • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

                    Man kann sich von diesem Trip befreien, wenn man das alles notiert, was man fein findet, was gut ist. Du bist sicher eine tolle Frau, ( neben der Häßlichen, die ja jeder auch in sich hat) - rücke mal das Hässliche in den Hintergrund und schiebe das Schöne von deinem Mann, von dir, von deinem Leben in den Vordergrund. Wie gesagt, das geht recht gut, wenn man zehn mal am Tag Punkte aufschreibt, die positiv sind. Damit zwingst du dich auch diese Seite zu beleben und aufleuchten zu lassen. Diese ist ja da, nur in den Hintergrund gerutscht, weil deine Sorgen den Platz wegnehmen, und sich dauernd ins Licht rücken, also sich wichtig machen. Mach ganz normal weiter wie bisher, Google wieder, aber Google Sonne und nicht Schatten. Schau bewusst mal mehr auf Zufriedenstellendes- das hat Folgen. Dir wird wieder warm. Das ist es doch wert, sich auf diese Weise anzustrengen, oder?
                    Du bist geübt derzeit in anderen Welten herumzudüsen- übe zigmal täglich, du wirst es perfekt beherrschen, "das Gute", wie "das Schlechte".

                    Achte darauf, was du wiederholt tust. Rückwärts gehen, oder vorwärts? Blende immer wieder ein, wie geliebt ihr euch immer hattet- bevor ihr trainiert habt, diese Liebe auszublenden.

                    Lieben Gruß

                    Elektraa

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                    • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

                      Also erst einmal Vorweg. Ich schätze nicht viel an mir selber , aber wenn ich eines kann , dann mit Kritik oder auch nicht so schönen Worten umgehen. Aber deine Worte liebe elektraa sind meines Erachtens wenig durchdacht. Du kennst mich nicht um sagen zu können , dass i den Leute um mich herum nur mein leid Klage , und das ist schlicht falsch. Ich bin eher jemand , der für die Probleme der anderen seine eigenen immer zurück steckt. Ob für meinen Mann , für meine Freunde. Fortune fragte mich ob ich einen stabilen Freundeskreis habe und den habe ich.

                      Ich wurde von meinem Mann schon wenig Wert geschätzt , bevor das googlen überhaupt anfing. Ich habe ihn in vielerlei Hinsicht den Rücken gestärkt und mich immer nur um ihn und seine Probleme gekümmert. Zu behaupten es wäre normal , wenn er fremdgeht , weil ich mich zu viel mit mir selbst beschäftige , finde ich gewagt. denn meine Grundbedürfnisse habe ich für andere immer hinten angestellt und vor allem für ihn.Wie gesagt lange bevor diese Angst und das googlen im Netz überhaupt existent waren. Und meine Kinder sehe ich. Jeden Tag.und sie werden von mir geliebt und geschätzt

                      Fortune ☺️

                      Meine Angst kam nicht unmittelbar nach diesm Ereignis. Als das mit der Affäre ans Licht kam , war meine Angst vor Schizophrenie/Psychosen in den Hintergrund gerückt. Logisch..... in dieser Zeit kein google , nichts. Aber irgendwann entwickelte sich das schleichend wieder. Ich find an zu googlen , steigerte mich wieder mehr und mehr in dieses Thema hinein und einen Abend , meine Angst war eh schon wieder hoch , kam ich nach Hause. Mein Mann stand in der Küche und hat gekocht. Plötzlich kam mir der Gedanke , vielleicht hat er was ins Essen getan. Dieser Gedanke hat sie viel Angst in mir verursacht. Ich habe es nicht geglaubt und das Essen gegessen , natürlich.... aber das ich sowas gedacht habe , hat mir so eine Angst gemacht. Also bin ich diesen Gedanken wieder und wieder und wieder durch gegangen um meine Reaktion darauf zu testen und um zu schauen , ob ich Angst vor dem Gedanken an sich habe oder tatsächlich Angst davor , dass mein Mann das machen könnte. Und somit steigerte ich mich mehr und mehr rein und schrieb meinen ersten Beitrag hier, Ende April.
                      danach war erstmal wieder gut und vor ein paar Tagen fing diese Angst mit genau dem selben Gedanken wieder an und das sich weiter rein spinnen hat es auf die gestrige Spitze getrieben. Es war die Hölle. So wie gestern habe ich es noch nie erlebt , wirklich. Ich war mir so sicher an Wahnvorstellungen zu leiden

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                      • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

                        Und elektraa, meine Worte sind keineswegs böse gemeint und beleidigt bin ich auch nicht. Ich habe nur das Gefühl gehabt , dass du mich falsch einschätzt. Ich gebe wirklich alles für die Menschen um mich herum ... so viel , dass ich keine Kraft mehr habe. Vielleicht beschäftige ich mich deswegen so sehr mit mir selbst jetzt. Weil es sonst niemand tut... ich weiß es nicht. Im Grunde sind all deine Worte wahr , da führt nichts dran vorbei , aber ich bin nicht die , die nur ihr leid klagt und die Menschen um sich herum ausblendet. Nur das wollte ich sagen und das war mir auch wichtig , zu erklären ☺️ Aber ich freue mich auxh immer von dir zu lesen. Du schreibst mit sehr viel wissen , sehr viel Weisheit und bei deinen Texten weiß man , dass du das Leben verstanden hast. Du scheinst eine ganz ganz starke Persönlichkeit zu sein und das bewundere ich sehr

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                        • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

                          Guten Morgen Lalu16,

                          nach dem Aufwachen habe ich nochmals an die Schilderung deiner Symptomatik gedacht und anbei einmal meine Vermutung, gleich vor weg: Ich bin weder eine Psychologische Psychotherapeutin noch eine Psychiaterin, sondern lediglich selbst ein Laie.

                          Also…..

                          Zunächst einmal eine Frage:

                          Hat man bei dir eine Angststörung oder eine Zwangsstörung diagnostiziert oder überlappt es sich, in etwa Angststörung plus Zwangsgedanken?

                          In deiner Antwort hast du aufgeführt, dass diese Gedanken schon bestanden, bevor dein Mann dich betrogen hat.

                          Als das mit der Affäre ans Licht kam , war meine Angst vor Schizophrenie/Psychosen in den Hintergrund gerückt. Logisch..... in dieser Zeit kein google , nichts. Aber irgendwann entwickelte sich das schleichend wieder. Ich find an zu googlen , steigerte mich wieder mehr und mehr in dieses Thema hinein
                          Kannst du dich denn noch erinnern, ob es einen Auslöser für das allererste Mal dieser Gedanken bzw. dieser Angst gab? Ist in deinem Leben etwas Einschneidendes, z.B. Tod eines Familienangehörigen, Arbeitsplatzverlust, Umzug oder eine ähnliche Schwellensituation präsent gewesen?

                          Was ist passiert, als du den zweiten Thread hier eröffnet hast?
                          Du hast geschrieben, das alles wieder gut war und die Gedanken dann wiederkamen.
                          Was passierte denn an dem Tag oder unmittelbar bevor, bevor du dich entschlossen hast dieses Forum wieder erneut aufzusuchen?
                          Was hat dich aus der Bahn geworfen?

                          Hast du überhaupt schon einmal eine Psychoedukation erfahren, d.h. dass du über deine Erkrankung aufgeklärt wirst?

                          In meinen Augen erfolgte dies bisher nicht, weshalb du selbst Fachärztin spielst und das geht gehörig schief….
                          Natürlich ist es verständlich, dass man den Grund für seine Empfindungen kenne möchte und das auch sofort, für mich wieder ein Indikator für eine Psychotherapie.

                          Wie sah es denn in deiner Kindheit aus?
                          Wurdest du von deinem Vater verlassen? Hat der Betrug deines Mannes alte Wunden aufgerissen?

                          Meine Meinung ist daher, dass wohl eine Angststörung mit Zwangsgedanken vorliegt und dass das Hineinsteigern und das permanente Kreisen um diese Gedanken zu einer Panikattacke führen und dies dann Derealisations-und Depersonalisationserleben auslöst und dies eben die furchtbare Angst. Depersonalisationserleben kann durchaus als psychoseähnliche Symptome erlebt werden, aber du kennst nach wie vor sehr deutlich den Unterschied zwischen Wahn und Realität, dies schreibst du selbst immer wieder - von daher ist eine Schizophrenie ausgeschlossen!!!

                          Meine Vermutung tendiert eher dahin, dass in deiner Biografie mal etwas Schlimmes passiert sein muss….

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                          • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

                            Gibt es denn in deiner Familie oder Verwandtschaft Menschen, die unter einer psychischen Erkrankung oder unter Schizophrenie leiden oder wieso versteifst du dich ausgerechnet auf dieses Krankheitsbild?

                            Kommentar


                            • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

                              Hallo Lalu, mir kommt heute vor, das war eine "wochenlange Reise" durch Gebiete, die auch existieren in uns, die aber nicht jeder einsehen kann, nicht jeder Mensch "bereisen" kann, um beim Beispiel zu bleiben. Angst, Horror, Verzweiflung etc. ist das "Untere Ende" der Gefühlswelt, Glück, Liebe, Geborgenheit etc. das obere Ende.

                              Wenn man nach Sibirien fährt, dann ist das Klima dort anders, als wenn man in der Südsee unterwegs ist, das weiß jeder.

                              Ich bin im tiefsten Sibirien gewesen, gefühlsmäßig und im Horror total- aber auch in höchsten Höhen und extremer Wonne. Heute weiß ich, was man tun muss um ganz nach unten zu kommen und ich kenne auch den Weg, wie man in die Südsee gelangt .

                              Gestern gab es bei mir eine Familienzusammenkunft und ich bin neben meinem Ex gesessen, der ein ganz normaler, gewöhnlicher, netter Mann ist. Es gab Zeiten, da habe ich in ihm jemand gesehen, der horribel ist. Einbildung...Kraft dieser Einbildung ist in mir Kriegszustand gewesen, Eis, statt Wärme, Hass, statt richtig nette Freud.
                              Heute pass ich auf, was ich mir so alles einbilden möchte, ich bestimme das, niemand sonst.

                              Dein Mann ist ein Mensch, der selber gern zufrieden wäre und glücklich, wie du. Er hat dir nichts angetan, das ist deine Zurechtlegung, deine Interpretation- er hat versucht zufrieden zu sein und festgestellt, falsch, auch dort gibt's kein Glück. Er hat gesucht nach Wärme und guten Gefühlen, der arme Mensch. Sein Leben ist sicher einsam und leer, wie deines auch. Wie fühlen sich die Kinder bei euch? Erfüllt und satt?

                              Tröstet euch gegenseitig und holt euch wieder zusammen, macht euch klar, jeder hat Angst, wenn ihm Zärtlichkeit, Berührung, Zuwendung fehlt und das Gefühl, ich bin okay. Zugleich hört das rumoren auf im Inneren, der Donner legt sich, die innere Luft wird wieder sauberer, um euch legt sich der Sturm, wenn ihr aufhört euch gegenseitig vorzuwerfen, wenig zu haben und der andere sei schuld daran.

                              Will ich einen Kuss, dann muss ich meinen Mund spitzen und küssen. Will ich Liebe und Zuneigung, dann mache ich so, dass man sich nicht abneigt von mir. Habe ich wenig Geld, dann hänge ich mich auch nicht auf, sondern koche halt wochenlang nur Reis und Erdäpfel. Liebt mich gerade niemand, dann lebe ich auch weiter, eh klar. Ich kenne niemand, der immer in der Lage ist, zu lieben. Verzeihe es allen, auch sie sind nur Menschen, wie du und ich. Mach dir nicht vor, du hast es schlecht. Wärme statt dessen Reis mit Soße und strahle dabei, als wäre es Truthahn mit Morchel! Man lebt nur einmal, genieße es!!!! Lächle breit, so breit du kannst- das ist ein Ticket in die Südsee, gefühlsmäßig, wenn man das macht. Ziehe die Mundwinkel herab, das ist eine Fahrkarte ans andere Ende der Wahrnehmung!
                              Ziehe vor glücklich zu sein, trag dich dorthin und trag dich weg vom kläglichen "Anders-Leben".
                              Wir können wählen, wir müssen nicht unfroh sein!
                              Weil ich das jetzt weiß, nehme ich alles anders. Horror ade. Das kannst auch du machen.



                              Lieben Gruß und eine dicke Umarmung an dich!





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                              • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

                                Hast du denn unabhängig von der Schizophrenieangst schon mal Ängste gehabt und wenn ja, wann das erste Mal?

                                Sicher sind an Unstimmigkeiten in der Beziehung meist beide beteiligt, manchmal sieht man es selber nicht, weil sich die Probleme über Jahre einschleichen und die Beziehung zuvor noch nie reflektiert wurde.
                                Das wäre wichtig zu berücksichtigen wenn ihr es weiter miteinander versuchen wollt, dass ihr beide gegenseitiges Verständnis, Respekt und Selbstreflektion an den Tag legen müsst, um noch mal etwas zu reißen.

                                Davor stünde allerdings die Frage ob dies überhaupt noch gewollt ist, ob die Liebe noch da ist, ob die Basis für eine Beziehung noch existiert?
                                Wenn nicht könnte auch über andere Beziehungsmodelle nachgedacht werden, von Trennung, über offene Beziehung, bis hin zur WG.
                                Vielleicht werden die Ängste besser, wenn der Druck in der Familie immer weiter funktionieren zu müssen weniger wird und du im Familiengefüge trotz allem dein eigenes Leben hast, in dem du dich wohl fühlst und nicht mehr verantwortlich für den Fortbestand der Ehe bist.

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                                • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

                                  ", dass es sich um Wahnvorstellungen handelt ?"

                                  Nein, es sind eher Zwangsgedanken.

                                  Wahn ist für den Kranken Realität. Er ist rational nicht zu korrigieren, falls man das versucht, wird man meist in das Wahnsystem mit einbezogen.

                                  Sie haben aber eine eindeutige Distanz zu diesen Gedanken. Können sie selbst hinterfragen und rational auch beeinflussen. Das kann ein Schizophrener nicht.
                                  Der würde übrigens auch nicht in dieser Form in einem Forum schreiben.
                                  Seien Sie also ganz beruhigt!

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                                  • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden


                                    .
                                    Das wäre wichtig zu berücksichtigen wenn ihr es weiter miteinander versuchen wollt, dass ihr beide gegenseitiges Verständnis, Respekt und Selbstreflektion an den Tag legen müsst, um noch mal etwas zu reißen.

                                    .

                                    Man kann schon ganz viel bewirken, tired, wenn man aufhört seinen Partner in irgendwelcher Form verantwortlich zu machen. Gespräche gut und schön, aber meinst du nicht, dass diese oft nur aufhalten vom "normal dahinleben" und zerrütten, wenn man ehrlich ist? Mal Pause machen von Problemen, das ist auch schön.

                                    """"Heute gehe ich gut mit dir um, heute lass ich dich zufrieden tun und lassen, wonach dir ist..., ich mach keine Vorwürfe und bin auch nicht sauer, mach meine Arbeit und lass euch zufrieden ....

                                    Ein freundliches Egalsein ist auch schon sehr entspannend, für alle Beide, das macht friedlich, wenn man in Ruhe gelassen wird mal von momentanen Problemen.

                                    Der Mann ist freiwillig zurück zur Frau und Kind- er hat ja auch etwas davon, wenn er Mitglied ist von einer Gruppe und dieser zugehören darf. Wer lebt schon gern alleine?

                                    Hier wird gelebt, geliebt, gelacht und auf Familie gemacht. Punkt.

                                    Man lebt in einer Wohngemeinschaft und Lebensgemeinschaft, die friedlich ist. Man muss nicht ständig miteinander auf Liebe machen, das verlangt ja keiner.

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                                    • Re: Meine Angst vor Schizophrenie will nicht verschwinden

                                      ", dass es sich um Wahnvorstellungen handelt ?"

                                      Nein, es sind eher Zwangsgedanken.

                                      Wahn ist für den Kranken Realität. Er ist rational nicht zu korrigieren, falls man das versucht, wird man meist in das Wahnsystem mit einbezogen.

                                      Sie haben aber eine eindeutige Distanz zu diesen Gedanken. Können sie selbst hinterfragen und rational auch beeinflussen. Das kann ein Schizophrener nicht.
                                      Der würde übrigens auch nicht in dieser Form in einem Forum schreiben.
                                      Seien Sie also ganz beruhigt!
                                      Ich habe die Diagnose Schizophrenie lieber Doktor, mit Brief und Siegel, ( ärztlich bestätigt), weil ich reden höre in meinem Kopf, also habe ich was zu tun?
                                      "Normale" leben oft weitaus ungesünder und unvernünftiger wie ich "Wahnsinnige", das ist mir schon oft aufgefallen.
                                      Ich tu nichts gegen diese "Krankheit" , mach weiter wie immer, leb gut und zufrieden, hab mich angefreundet mit der Tatsache, dass ich nicht gleich wahrnehme, wie ein anderer. Aber das tut doch keiner, oder?

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