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Schmerzen beim Wasserlassen

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  • Schmerzen beim Wasserlassen

    Mein Mann hat nach 6 1/2 Monaten nach einer Seedimplantation noch immer häufig Schmerzen beim Wasserlassen sowie beim Sitzen Prostatabeschwerden.
    Operation Februar 2006 PSA-Wert 4,5,
    Mai 2006 PSA-Wert 1,93,
    August 2006 PSA-Wert 1,88.
    Wissen Sie Rat oder ist das normal?


  • RE: Schmerzen beim Wasserlassen


    Die Beschwerden sind nicht ungewöhnlich, können jedoch behandelt werden. Bitte suchen Sie Ihren Urologen auf und lassen Sie sicher stellen, dass der Urin ohne Bakterien ist. Als Therapie kommt bei sauberem Urin ein alpha-blocker in Frage. Desweiteren antientzündliche Behandlung z.B. mit Diclofenac. Falls notwendig kann eine kurzfristige Gabe von Cortison helfen. Der PSA wert ist noch im erwarteten Rahmen.

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    • Re: RE: Schmerzen beim Wasserlassen


      Hallo Herr Dr. Kahmann,

      die Schmerzen beim Wasserlassen haben sich jetzt nach über einem Jahr nach der Seedimplantation gelegt und es ging mir richtig gut. Plötzlich verspüre ich seit ca. 14 Tagen im Dammbereich (wahrscheinlich Prostata) wieder einen ziehenden Schmerz. Es ist zwar nicht schlimm aber trotzdem beunruhigt es mich. Kann es sein, daß der Heilungsprozess noch immer nicht abgeschlossen ist?
      Mein letzter PSA-Wert Nov. 2006 war 1,58.
      Auch nehme ich noch immer Tamsulosin Hexal 0,4 mg. Wie lange ist das noch nötig oder kann ich die Kapseln probeweise mal absetzen?

      Vielen Dank im voraus und ein großes Kompliment wie Sie Ihr Forum führen.

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      • Re: RE: Schmerzen beim Wasserlassen


        Hallo Hans,
        vielen Dank für Ihr Lob.
        Die von Ihnen beschriebenen Beschwerden können immer mal wieder auftreten, sollten sich aber spontan wieder legen. Ggf. sollte man nochmals den Urin untersuchen und die Prostata tasten, ob Sie eine akute Entzündung haben, die ggf. antibiotisch zu behandeln ist.
        Das Tamsulsoin können Sie mal versuchsweise absetzen. Falls sich das Wasserlassen nicht verschlechtert ohne die Medikation, können Sie es auch weglassen.

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        • PSA Anstieg nach Seedimplantation


          Hallo Herr Dr. Kahmann,
          Im Februar 2006 unterzog ich mich wegen Prostatakarzionom einer Seedimplantation. Nach anfänglichen PSA-Wert von 4,5 sank mein PSA-Wert
          im 3-Monatrytmus
          Mai 2006 1,93
          Aug. 2006 1,88
          Nov. 2006 1,58
          März 2007 1,25.
          Bei meiner letzten Untersuchung am 16.Juli 2007 ist er nun wieder auf 2.46 angestiegen und bin daher ziemlich beunruhigt. Ich muß nachts immer noch mindenstens 2 mal Wasserlassen und nehme noch immer Tamsulosin. Mein Arzt sagt, daß ich diese Tabletten auch weiterhin nehmen muß.
          Ich habe bereits einen Herzinfarkt hinter mir (5 Jahre her) und muß täglich schon allein 4 Tabletten für diese Sache einnehmen.
          Muß ich mir wegen des PSA-Anstiegs Sorgen machen und was raten Sie mir?
          mfG Hans

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          • Re: PSA Anstieg nach Seedimplantation


            Der PSA Anstieg muss noch nichts bedeuten. Ca. 30% der Patienten nach Seedimplantation haben in den ersten 22 Jahren einen intermittierenden PSA anstieg, der alleine wieder abfällt. Man nennt dies einen Bounce. Manchmal geht dieser Anstieg auch mit Symptomen des Wasserlassens einher. Sie sollten hierzu Ihren Urologen oder die Klinik, die Sie behandelt hatte, kontaktieren.

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            • Re: PSA Anstieg nach Seedimplantation


              Kann es sein, dass es statt ...22 Jahre... 22 Monate heissen muss??

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              • Re: PSA Anstieg nach Seedimplantation


                Es sollte eigentlich 2 Jahre lauten. Hatte wohl einen zu schnellen Finger beim Tippen.

                Kommentar