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Prostatakrebs

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  • Prostatakrebs

    Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann,

    ich würde gerne Ihre Meinung zu folgenden Krankheitsverlauf meines Vaters (62J.) hören. Meinem Vater wurde im Februar 2004 die Prostata entfernt. PSA- Wert vor der OP war 22ng/ml. Die OP verlief sehr gut, der Chirurg war sich nahezu 100% sicher alle Krebszellen entfernt zu haben (Schnittränder waren allerdings sehr wohl positiv) und der PSA -Wert war nach der OP null. Im Jänner 2006 stieg der PSA- Wert auf 0, 12 im April 06 war er bei 0,17 und im Juli bei 0,21ng/ml. Woher denken Sie kommt der Anstieg ? Welche Behandlung würden Sie wann empfehlen ?

    Vielen Dank und freundliche Grüße,
    Bettina


  • RE: Prostatakrebs


    Zunächst muss mn anmerken, dass wenn die Schnittränder positiv waren, der Urologe nicht 100% alle Tumorzellen entfernt hat! Dies zeigt auch der langsam steigende PSA Wert, der ein klares Indiz ist, dass noch Tumor im Körper vorhanden ist. Man sollte nicht zu lange warten und mit dem behandelnden Therapeuten die Frage einer Bestrahlung der ehemaligen Prostataregion besprechen.

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    • RE: Prostatakrebs


      Sehr geehrter Hr. Dr. Kahmann,

      danke für Ihre rasche Antwort. Denken Sie, dass der PSA - Anstieg mit ziemlicher Sicherheit durch verbliebene Tumorzellen rund um die Prostataregion kommt oder könnte er auch durch Metastasen hervorgerufen werden ? Bestehen noch Heilungschancen ? Bei welchem PSA- Wert würden Sie mit der Bestrahlung beginnen ? Mit welcher Dosis auf wieviele Einzeldosen aufgeteilt würden Sie bestrahlen ? Welche Nebenwirkungen hat die Bestrahlung ? Kennen Sie in Wien einen guten Strahlenfacharzt ?

      Vielen Dank und freundliche Grüße,
      Bettina

      Kommentar


      • RE: Prostatakrebs


        Der PSA Anstieg könnte auch durch eine Metastase hervorgerufen werden. Wahrscheinlicher jedoch ist, dass es im Bereich der ehemaligen Prostata ist. Falls dies der Fall ist, kann durch eine lokale Bestrahlung noch eine Heilung erzielt werden. Die genaue Dosis und die Fraktionen müssen Sie mit den Strahlentherapeuten besprechen. In Wien gibt es mehrere Strahlentherapien. Die renomierteste wird das AKH in Wien sein mit Herrn Prof. Pötter als Primarius. Dort erfahren Sie mehr über die Bestrahlung und den Nebenwirkungen, da diese stark von der Technik abhängen.

        Kommentar



        • RE: Prostatakrebs


          Hallo Bettina,

          bist du die Bettina mit der ich schon mehrfach über den Vater und seinen PK korrespondiert habe?
          Warum hast du plötzlich aufgehört?
          Alle die sich mit dem Thema befassen, können die Aussage von Dr. Kahmann nur unterstreichen.
          Schnell zum Arzt, rasch eine Strahlentherapie durchlaufen. Ich habe in meinem Bekanntenkreis eine Menge Männer, die das Schicksal deines Vaters teilen; mit Erfolg teilen! Auch wurde mir immer wieder bestätigt, die Bestrahlung ist nicht stark belastend.

          Lass mal wieder von Dir hören, grüße deinen Vater und alles Gute für ihn
          Schnurz

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