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    Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann.
    Warum können nicht alle Urologen die Fragen ihrer Patienten zu diesem Thema so wie Sie als Aufklärungsnachfragen verstehen? Schließlich geht es nicht um die Entscheidung, sein altes Auto reparieren zu lassen oder zu verschrotten. Hat ein Patient gerade beim Thema Krebs, der eine tiefgreifende Entscheidung für sein weiteres Leben treffen soll und auch selbst treffen muss nicht das Recht ,sich dazu allumfassend zu informieren und hat der Arzt nicht nur die fachliche sondern vor allem die menschliche Pflicht Ihm dabei zu helfen? Kein Patient zweifelt die handwerklichen Fähigkeiten des Arztes an wenn er Fragen stellt. Leider haben wir in dieser Situation Ärzte kennengelernt, die das denken und nur Ihre Meinung gelten lassen. Diese Ärzte sehen nicht den Patienten im Vordergrund, sondern sich und das spürt mann. Danke, dass es Ärzte wie Sie gibt und dass sie sich die Zeit nehmen, Menschen in der Not und Verzweiflung , die allein der Gedanke an diese Diagnose verursacht zu helfen.

    Ulifant


  • RE: Danke


    Vielen Dank für die freundlichen Worte.
    Leider haben nicht alle Kollegen in ihrer Praxis die Zeit und die Muse ausreichend Rede und Antwort zu stehen. Ich möchte dies nicht verteidigen, ein Aufklärungsgespräch bei einer Tumordiagnose benötigt Zeit und Einfühlungsvermögen. Wir sind bei uns in der glücklichen Lage, dass wir die Tumordiagnose und die Therapieoptionen in einem auführlichen Gespräch von bis zu einer Stunde mit dem Patienten besprechen können. Das geht aber auch nur, weil wir insgesamt 4 Urologen in der Praxis sind. Ein Einzelkämpfer hat da meistens nicht die Möglichkeiten. Leider muss man aber auch sagen, dass sich einige Kollegen nicht ausreichend in der Materie mit Studien etc. auskennen und deshalb auch die Beratung einschränken müssen und dann eher auf der alteingefahrenen Meinung pochen.

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