• *** Aus aktuellem Anlass ***

    Haben Sie Fragen zum Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? In unserem neuen Corona-Forum beantwortet unsere Expertin Frau Dr. med. Athanassiou kostenlos all Ihre Fragen zum Thema!

  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Therapieempfehlung bei 48-Jähr

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Therapieempfehlung bei 48-Jähr

    Guten Tag, Herr Dr.,
    stehe als 48-jähriger vor der wichtigen Therapie-Entscheidung.
    Meine Ausgangsdaten:
    -PSA 7,24 vor letzter Biopsie im April 2006
    - nach dritter Biopsie mit 24 Stanzproben 2 rechts basal positiv und links 1 nicht mehr auswertbar bzw. suspekt, die ersten beiden Stanzproben letztes Jahr und anfangs 2006 waren negativ
    - Einstufung T1c, Gleasson Score 3+3=6, mässig differenziert, G2a
    - Cholin Pet Ct im Jan.2006 ergab außerhalb Prostata keinen Verdacht
    Vermutlich befindet sich PC noch im Anfangsstadium, regional begrenzt auf Prostata.
    Was für eine Therapie würden Sie in Anbetracht des Alters 48 J. empfehlen: Radikaloperation oder DHB (evtl. in Verbindung mit transur.Hyperthermie)? Was halten Sie von einer Hyperthermie in Kombination mit Hormonblockade, ist hier Heilung zu erwarten? Andererseits würden die Chancen bei einer Radikaloperation wahrscheinlich gut stehen.
    Vielen Dank für schnelle Antwort
    Jesse


  • RE: Therapieempfehlung bei 48-Jähr


    Hallo Jesse,
    bei Ihnen liegt gemäß der übermittelten Werte ein sog. Niedrig-Risiko-Tumor vor. Niedriges Risiko ist hier im Bezug auf die Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung aus der Prostatakapsel heraus. Dies zeigt ja auch das PET-CT. Darüber hinaus sind Sie sehr jung. Bei den gegebenen Parametern werden schulmedizinisch die 3 Standardverfahren empfohlen: Radikaloperation (noch als Goldstandard angesehen), die externe Bestrahlung und die Seedtherapie. Die 3 Verfahren haben vergleichbar gute Heilungschancen, jedoch unterschiedliche Nebenwirkungsspektren. Die von Ihnen angesprochenen Therapieoptionen DHB, Hyperthermie und Hormonblockade sind bei den von Ihnen angegebenen Parametern nicht angezeigt. Die DHB hat praktisch keine wissenschaftliche Basis, kann Ihnen keine Heilung versprechen. Gleiches gilt für die einfache Hormontherapie auch mit oder ohne Hyperthermie.
    Wenn ich an Ihrer Stelle wäre würde ich mich zunächst über die wissenschaftlich belegten Verfahren (siehe oben Radikaloperation, ext. Bestrahlung oder Seeds) informieren und erst in zweiter Linie die anderen Methoden, die Ihnen keine Heilung versprechen können, in Betracht ziehen.

    Kommentar


    • RE: Therapieempfehlung bei 48-Jähr


      danke Herr Dr.Kahmann,
      für ihre Ausführungen.
      Habe mittlerweile eine Zweit-Einschätzung vom Path.Institut Singen zum Biopsie-befund erhalten mit Gleasson-Score 3+4 = 7 und Malignität G2b statt G2a. Ändert sich durch die verschlechterte Einschätzung was ihrer Empfehlung?
      Aufgrund dem unauffälligen Tastbefund und der Cholin Pet Ct müßte ich im Anfangsstadium wahrscheinlich doch langfristig mit der Op die besten Heilungschancen haben.
      Eine Bestrahlung ist mir nicht so ganz geheuer, da ich aufgrund leichter Reizblase und Reizdarm-Symptome eher mit einer Verschlechterung dieser Symptome rechne.
      Vielen Dank und Schönen Abend
      Jesse

      Kommentar


      • RE: Therapieempfehlung bei 48-Jähr


        Sie haben mit der Radikaloperation langfristig die gleichen Heilungsaussichten wie mit der Seedimplantation. Dennoch sollte man von Bestrahlungen bei Ihnen ggf Abstand nehmen, da Sie bereits jetzt Symptome einer Reizblase und des Reizdarmes beschreiben. Diese Symptome können in den ersten Wochen nach Bestrahlung und ggf auch langfristig zunehmen.

        Kommentar



        • RE: Therapieempfehlung bei 48-Jähr


          einfach mal als tip : mcbonn.de
          und klink am ring in köln-
          mein freund (65) hatte PSA 11,38 und hat seine prosta noch und macht auch die brachyaltherapie und anschliessend nadeln in die prostata.

          wird in den USA schon lange gemacht
          und die beiden adressen sind wirklich gut, nur eben die krankenkassen zahlen das nicht, weil in deutschland nicht zugelassen.
          und ´zum schutz der schleimhäute, flohsamen

          Kommentar


          • RE: Therapieempfehlung bei 48-Jähr


            Die klinik am ring macht sicher gute Brachytherapie, über mcbonn.de kann ich nichts sagen. Es bleibt jdoch der Fakt, dass es einen Unterschied macht ob man einen 65 jährigen oder einen 48 ährigen vor sich hat und darüber hinaus der Patient auch noch über Probleme mit Reizdarm und Reizblase berichtet.

            Kommentar


            • RE: Therapieempfehlung bei 48-Jähr


              mcbonn macht mittels radioaktiver kontrastmittel eine genaue lokalisation der krebszellen möglich, dann weiss der urologe, welche teile der prostata befallen sind und ob schon metastasen sich im körper befinden.
              meinen freund wurden dann anhand der biopsie, des erbegnissen des pathologen die , entfernung der lymohknoten neben der prostata vorgeschlagen, verbunden mit einer hormontherapie , dann brachyaltherapie und afterloading-therapie vorgeschlagen.
              die bestarahlung die es bisher erfährt ist ín der dosierung gering ,da durch die hormontherapie die krebszellen eh leiden und dann mit der abschliessenden afterloading-therapie , d.h. einsetzten von nadeln in die prostata ,damit dann auch eine höhere dosis der strahlen dann von innen erfolgt. dieses wird im mcbonn gemacht.
              vor ostern hatte er das ergebnis des hohen psa wertes, und das obwhl er immer zu vorsorge war, aber der urologe hatte ihm 3 jahre lang kein blut abgenommen. nur tasten, und er hatte falsch getastet.
              jedenfalls sind wir froh, dass er in bonn und auch in köln gut beraten worden ist und es ihm seelisch wieder besser geht und er zuversichtlich ist.

              er hat sich auch für diesen weg entschieden, als er nämlich im mcbonn zur untersuchung war, sassen dort auch patienten, denen die prostata entfernt worden war, aber trotzdem wieder hohen psa wert hatte,
              und es ist ihm gesagt worden, anhand der aufzeichnungen aus den usa, dass eine entfernung der prostata nur 50% heilungs- chancen sind und bei seiner jetzigen behandlungsweise diese auf 90% ansteigt, weil u.a. seine entnommenen lymphknoten ohne befund sind.
              und sein sonstiger gesundheitszustand auch bestens ist, er lebt gesund, ernährt sich gesund, aber das schon immer.

              und bestrahlung ist nicht gleich bestrahlung, jedenfalls sind wir sehr zuversichtlich und die bestrahlung hat bisher keine nebenwirkungen gezeigt

              ist ja nur eine anregung.

              und wenn fehler in der rechtschreibung, dann sorry,

              Kommentar