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PSA hoch Entzündung o. Krebs

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  • PSA hoch Entzündung o. Krebs

    Hallo Herr Dr. Kahmann und alle,
    ich habe hier schon öfter geschrieben hier kurz eine Zusammenfassung:

    50 Jahre jung immer Beschwerden bei Kälte im Damm, Anus, Leiste, nachträufeln.

    Jan. 2005 PSA 4,03 15% freies PSA

    Februar 2005 10 fach Stanzbiopsie (habe ich so gewollt) Befund karzinomfrei !

    November 2005 erneut PSA 7,4 bei 11% freies PSA

    Januar 2006 1 Woche Tavanic dann PSA 6,4 13% freies PSA

    Mai 2006 PSA 10,58 !! freies PSA 9%

    vor ein paar Wochen Kernspin Becken, alles in Ordnung.

    Ich mache mir nichts vor. Bei diesem PSA Verlauf rechne ich mit Krebs. Habe mir eine zweite Meinung eingeholt. Der zweite Urologe hat noch mal transrekt. Ultraschall gemacht und Tastuntersuchung. Er meint, könnte auch eine Entzündung sein, da die Tastung an bestimmten Stellen schmerzhaft war und man auch im Ultraschall an diesen Stellen leichte Veränderungen waren. Sonst nichts besonders Auffälliges. Jetzt 2 Wochen Antibiose und wenn der PSA nicht runter geht, Biopsie bei meinem ersten Urologen (Termin ist vereinbart). Wie viele Stanzen sollten es sein und wie gefährlich ?
    Habe ich noch Chancen ggf. rechtzeitig gehandelt zu haben und habe ich alles richtig gemacht oder sollte ich noch was berücksichtigen.
    Welche Chancen hat man bei einem solch schnellen Anstieg, falls es ein PC ist? Wie hoch ist die Restlebenserwartung nach all den gemachten Erfahrungen im Durchschnitt. Was ist jetzt mit Diapat - Test. Weiß man schon näheres ?

    Vielen Dank für Antworten und Tips !


  • RE: PSA hoch Entzündung o. Krebs


    Sie sind meines Erachtens ein bißchen voreilig mit Ihrer Überzeugung, dass es sich um Krebs handelt. sie haben die Symptome und teilweise auch die Untersuchungsbefunde einer Prostaitis. Auch die negative Biospie macht ein gutartiges Geschgehen wahrscheinlicher. Dennoch ist es richtig, falls nach 2 Wochen Antibiose der PSA immer noch hoch sein sollte, eine erneute Biopsie zu machen. Falls dort wider Erwarten doch ein Tumor gefunden werden sollte, kommt es auf die Parameter wie Gleason, Anzahl der positiven Biospien etc an, um die Behandlungsoptionen und die Prognose ab zu schätzen. Darüber kann ich Ihnen jetzt keine Angaben machen. Bezüglich des DiaPat Tests habe ich bisher keine wirklich positiven Aussagen bekommen. Ich bin ab nächste woche in den USA zum amerikanischen Urologenkongress und werde dort versuchen, weitere Auskunft zu erhalten.

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    • RE: PSA hoch Entzündung o. Krebs


      Sehr geehrter Dr. Kahmann,
      vielen Dank für die rasche Antwort. Ich hätte jetzt noch eine Frage. Meine erste Biopsie bei PSA 4,03 war 10 fach. Wie groß sollte die Zweitbiopsie angelegt sein? Ich stelle mir vor, dass man aus meiner 28ml Prostata (wurde aktuell neu gemessen) einen " Schweizer Käse " macht. Das kann doch auch nicht gesund sein. Oder sollten nur die Stellen, die im Ultraschall "verdächtig" aussehen gestanzt werden. Gibt es hier vielleicht sogar Richtlinien, die der Urologe einhalten sollte oder rechtlich sogar einhalten muß und daher keine andere Wahl hat, als 16 oder 18 fach zu stanzen ? Brauche hierzu bitte Ihren Rat.

      Vielen Dank !

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      • RE: PSA hoch Entzündung o. Krebs


        Die Empfehlung geht auch in der zweiten Biopsie zu 10 oder 12. Erst in der dritten Biopsie empfiehlt man eine sog. Sättigungsbiopsie mit 18, 20 oder mehr Biospien.

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