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Hormonrefraktär

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  • Hormonrefraktär

    Sehr geehrter Hr. Dr. Kahmann,

    Ich habe im Internet gelesen, dass im Normalfall der Tumor nach 2-3 Jahren Hormonbehandlung hormonrefraktär wird. Entspricht diese Dauer auch Ihren Erfahrungen?

    Wie lange kann man mit dem hormonrefraktären Tumor im allgemeinen bei Standard-Behandlung noch leben?

    Besteht zwischen dem Gleason-Score und der Dauer eine umgekehrte Proportionalität: je höher der Gleason-Score, umso kürzer die Dauer?

    Besten Dank für Ihre Antwort im voraus.

    Candid


  • RE: Hormonrefraktär


    Die Zeitdauer bis der Tumor hormonrefraktär wird ist in der Tat von der Ausgangssituation des Gleason Scores abhängig. Ein stark entdifferenzierter Tumor mit hohem Gleason hat mehr hormonunsensible anteile, die mit zunehmender Dauer der Hormonbehandlung die hormonsensiblen verdrängen. Die Dauer bis der Tumor hormonrefraktär wird ist jedoch sehr variabel. wir haben in unserer Klientel Patienten, die schon über 7 Jahre erfolgreich mit Hormonen behadelt werden. Dennoch ist die mittlere Dauer irgendwo zwischen 3-4 Jahren. Nachdem der Tumor hormonrefraktärr ist und Metastasen aufgetreten sind, ist die mittlere Lebenserwartung weitere 2-3 Jahre.

    Kommentar


    • RE: Hormonrefraktär


      Nachdem Ende 2004 festgestellt wurde, dass in der P-Loge Rezitive sind, liess ich mich bestrahlen. PSA stieg von 4,9 auf 11. Ab April 2005 nahm ich Casodex 50 mg und bis Juli 2005 fiel er auf 5,0. Jedoch im Okt. 2005 wieder auf 12. Nach Chollin-Pet wurden in einer Anzahl Lymphknoten (2-11 mm) Metastasen gefunden. Der Wert stieg trotz Estramustin mit Casodex als auch ohne Casodex weiter. Mein ehem. Urologe meinte, weiter nur mit Casodex, dann mal wieder eine Vorstellung in April 2006. Darauhin habe ich eine Meinung bei einem anderen Urologen und auch bei einem Urologie-Professor eingeholt, deren Meinungen ziehmlich identisch waren. Von Ende Januar bis Anfang April machte ich eine HOT-Therapie, Zometa-infusionen, als auch Mistelinjectionen, sowie wöchentlich Faktor-AF2 Spritzen und zusätzlich weitere Präparate zur Unterstützung des Immunsystems.

      Die erste Taxoter-Infusion bekam ich am 6.4.2006. Ausser Müdigkeit und Antriebslosigkeit habe ich keine Nebenwirkungen, d.h. mein Appetit hat sich noch verstärkt. Die nächste Chemo bekomme ich am 27.4.2006. Hoffe jedenfalls, dass mein Zustand sich bessert und der PSA-Wert fällt.

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      • RE: Hormonrefraktär


        Hallo Lothar
        was ist denn eine HOT therapie?
        gruss
        Jack

        Kommentar



        • RE: Hormonrefraktär


          Hallo Jack,

          ich denke Lothar meint dieses hier: Gruß yucc


          Ozon-Eigenbluttherapie und Eigenbluttherapie

          Entwickelt wurde die HOT von Prof. Dr. Eduardo Wehrli. Die HOT wurde erstmals 1957 auf einem Therapiekongreß in Karlsruhe vorgestellt.

          Wie funktioniert eine HOT-Behandlung? (hämatogene Oxidationstherapie)
          Bei der HOT werden ca. 50-80 ml Blut aus einer Armvene entnommen, mit medizinischem Sauerstoff aufgeschäumt und anschließend mit Ultraviolett-Licht (UV-Licht) bestrahlt.

          Anschließend wird das aktivierte Eigenblut durch die noch liegende Kanüle wieder in den Körper gespritzt.

          Die gesamte Behandlung dauert ca. 30 Minuten.

          Durch das Aufschäumen des Blutes mit dem medizinischen Sauerstoff wird die Blutoberfläche erheblich vergrößert. Damit wird die UV-Strahlung besser aufgenommen.

          Die UV-Strahlung führt zur Anregung von Stoffwechselprozessen und fördert körpereigene Abwehrreaktionen.

          Durch diese Behandlung kommt es zu einer Reaktion, bei der ein neuer Stoff, der Singulett - Sauerstoff entsteht. Dieser chemischen Verbindung wird die Wirksamkeit der Therapie zugeschrieben.

          Die HOT ist eine Regulationstherapie, die den gesamten Organismus stärkt. Sehr gute Wirkungen sind für entzündliche Erkrankungen und Durchblutungsstörungen, Migräne und Allergien bekannt.

          Heilanzeigen / Indikationen
          Durchblutungsstörungen
          Arterielle Verschlußkrankheit (Durchblutungsstörungen der Pulsadern); Angina pectoris Syndrom; Durchblutungsstörungen des Gehirns (cerebrovasculäre Insuffizienz); Durchblutungsstörungen am Augenhintergrund; Hörsturz;

          venöse Durchblutungsstörungen (Krampfadern); Venenentzündung (Phlebitis), Thrombosen, postthrombotisches Syndrom, chronisches Unterschenkelgeschwür (Ulcus cruris);

          Chronische Entzündungen
          Venenentzündung (Phlebitis), chronisches Ekzem; Furunkulose; chronische Darmentzündung (Morbus Crohn; Colitis ulcerosa); rheumatische Erkrankungen; Entzündungen im Bereiche des Regenbogenhaut und der Netzhaut (Iridocyclitis; Uveitis); entzündliche Muskel- Knochenerkrankung (Morbus Sudeck); Psoriasis; Herpes zoster; Akne conglobata;

          Vitalisierung
          Erschöpfungszustände; begleitende (adjuvante) Tumortherapie.

          Sonstige Heilanzeigen
          Fettstoffwechselstörungen ; Gicht; Migräne; Hypotonie; chronische Lebererkrankungen

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