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PSA-Test

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  • PSA-Test

    Sehr geehrter Her Dr. Kalmann,
    ich bin 90 Jahre alt.
    Habe meinen ersten PSA-Wert 2004 gemessen, er war 3,46
    auf anraten des Urolgen wurte der PSA-Wert weiter regelmäßig kontrolliert.
    In den Jahre 2017/2018 ergaben sich folgende Wert:
    01.2017 31.90
    05.2017 36,50
    08.2017 43,40
    03.2018 57,20
    09.2018 85,00
    Der Urologe empfiehlt eine Biopsie, die ich bisher abgelehnt habe.
    Zu meinem Zustand:
    Ich fühle mich in all den Jahren "gesund". Habe keine Beschwerden,
    in der Nacht muß ich 2-3mal aufstehen.
    Ich gehe davon aus, daß ich Krebs habe, aber mit ihm sterbe.
    Zue Biopsie möchte ich noch sagen, daß ich Marcumar-Patient
    bin. Es kann Probleme geben.
    So, was raten Sie mir Herr Dr. Kalmann?

  • Re: PSA-Test

    Der Stetig steigende PSA ist ein eindeutiger Hinweis auf einen Prostatatumor. Auch der absolute Wert bestätigt dies. Die PSA Verdopplungszeit beträgt derzeit 12 Monate. Dies ist relativ kurz und kann dazu führen, dass der Tumor unbehandelt Ihnen bald gefährlich werden könnte.

    Sie sollten über eine Behandlung nachdenken. Die Behandlung wird aber üblichwerweise nicht ohne bioptischen Nachweis des Tumors eingeleitet.

    Fragen Sie, ob Ihren Urologe auch ohne eine Biopsie eine Therapie mit einem Hormonpräparat einleiten würde. Diese Therapie kann Ihnen eine Verlängerung der Lebenszeit und Reduktion der tumorbedingten Symptome bringen.

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