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PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

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  • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

    Sehr geehrter Herr Dr.Kahmann,

    vielen Dank für Ihre erneute Antwort! So wie wir das im Tumorboard verstanden haben, ist sehr wahrscheinlich mit einer Knochenmetastase auszugehen. man hat das PET-CT mit dem MRT verglichen. Dort findet man diese leuchtende Läsion aus dem PET. Sie ist als grauer Schatten zu erkennen gewesen. Dazu würde auch der steigende PSA passen. Eindeutig ist es sicher nicht. Und momentan zu behandeln auch schwierig. Wir messen den PSA nun weiter. Und warten.

    Für meinen Mann ist die Situation derzeit sehr belastend. Zu wissen, da wird etwas sein, etwas wachsen und nichts tun zu können.

    Ich hätte lieber noch ein PET-CT woanders machen lassen (können wir uns aber nicht leisten) und hätte die Stelle im Knochen biopsiert, falls das überhaupt geht. Die Warterei ist schlimm...nächste Woche haben wir wieder einen Termin im NCT.

    Vielen Dank und ein schönes Wochenende wünschen wir Ihnen

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    • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

      Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann,

      mir wäre lieber gewesen, statt dem Knochenszinti ein erneutes PSMA-PET-CT zu machen, evtl. in einer anderen Praxis. Das können wir uns aber nicht leisten. Ich kenne inzwischen Leute aus der Selbsthilfegruppe, die haben jede Menge Knochenmetastasen, die aber im Szinti nicht zu sehen sind. Ob das so stimmt, weiß ich nicht, aber es verunsichert mich.

      Die Ärzte in HD gehen mittlerweile davon aus, dass bei meinem Mann mindestens eine Knochenmetastase ist (es wären sicher noch mehr, die man aber noch nicht sehen würde). Man sieht im PET.CT die leuchtende Stelle und im MRT eine graue Stelle, welche diffus ist. Aber zu unklar, um sie zu bestrahlen. Vielleicht biopsieren?

      Alles sehr unklar, aber nächste Woche haben wir im NCT nochmals ein Gespräch. Vielleicht klärt sich dann mehr. PSA wird auch wieder gemessen.

      Ich bedanke mich recht herzlich für Ihre Antworten. Das ist sehr nett von Ihnen. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und viele Grüße

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      • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

        Sorry, doppelter Beitrag. Hatte nicht gesehen dass er veröffentlicht wurde, da zweite Seite.

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        • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

          Bisher ist keine Knochenmetastase nachgewiesen und bei dem derzeitigen PSA auch ungewöhnlich.

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          • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

            Prostat nerven riss

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            • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

              Hallo Dr.Kahmann hab eine Frage wie lange dauert es bis ein prostat riss heilt und auf was müsste ich achten und was sollte ich am liebsten vermeiden.danke

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              • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                Ich weiss leider nicht, wass Sie mit einem Prostata-Riss meinen,

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                • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                  Bisher ist keine Knochenmetastase nachgewiesen und bei dem derzeitigen PSA auch ungewöhnlich.
                  Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann,

                  ungewöhnlich vielleicht, heißt aber nicht unmöglich. Und das mit der vermeintlichen Knochenmetastase: Sie ist noch nicht ganz vom Tisch. Es ist weiterhin unklar...

                  Der neueste PSa ist wieder 4,7. Also wie vor der Biopsie, zumindest nicht gestiegen. Es wurde noch ein Knochenszinti mit SPECT gemacht. Befund:
                  Mehrspeicherungen zeigen sich wie folgt:
                  beide AC-Gelenke, re Kniegelenk, re Tibiofibulargelenk, li OSG, Großzehengrundgelenk, degenerativ
                  Skelettszintigraphisch kein Anhalt für eine Knochenmetastase an der linken Beckenschaufel am Ort der flauen PSMA- Mehrspeicherung, auch nicht in der SPECT.

                  Erneut Gespräch im NCT am 05.07.2018
                  Beschluss:
                  Nachdem Knochenszinti negativ ist und der PSA konstant geblieben, empfielt man zwei weitere PSA-Messungen abzuwarten und sich mit den schönen Dingen des Lebens zu befassen (wörtlich).
                  Eventuell soll eine weitere Sättigungsbiopsie erwogen werden und / oder ein erneutes PSMA-PET-CT.

                  In unserer Selbsthilfegruppe hatten wir ein Gespräch mit einem Onkologen zu seinem Befund. Dieser riet, uns einen mutigen Radiologen zu suchen, der zuerst die Knochenmetastase (die er für eine solche hält) zu Bestrahlen und den PSA- Verlauf danach zu beobachten und ggf. die Prostata nachbestrahlen.

                  Mein Mann hat nach wie vor angst, wertvolle Zeit zu verschenken, indem er nun erst mal ein paar Monate nichts tut.

                  Vielen Dank und einen schönen Sonntag.

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                  • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                    Das mit dem mutigen Strahlentherapeuten halte ich für kompletten Nonsens. Solange der PSA nicht steigt würde ich nichts unternehmen. Ich würde mich zu keinem Aktionismus drängen lassen. Sie haben bisher keinen NAchweis, dass eine Knochenmetastase vorliegt. Bei dem PSA von 4,7 wäre das auch sehr ungewöhnlich.

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                    • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                      Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann,
                      der neueste PSA- Wert beträgt nun 4,1 (davor 3,9 und davor 4,7).
                      Was würden Sie meinem Mann nun raten? Man kann doch nicht noch länger untätig sein? Wie hoch soll man den PSA- Wert steigen lassen? Verschenkt man nicht wertvolle Zeit, wenn man nicht endlich tätig wird?
                      Vielen Dank für eine Antwort und schöne Grüße

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                      • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                        Der PSA ist derzeit sehr stabil und es gibt keinen Anlass zum Aktionismus. Lassen Sie den Wert in 3 Monaten wieder kontrollieren.

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                        • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                          Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann,
                          der neueste PSA- Wert beträgt nun 4,0 (davor 4,1 und davor 3,9).

                          Was würden Sie meinem Mann nun raten? Weiter abwarten?

                          Vielen Dank für eine Antwort und schöne Grüße

                          Kommentar


                          • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                            Der PSA ist weiterhin sehr stabil. Ich würde weiter beobachten und den nächsten Wert in 3 Monaten machen.

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                            • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                              Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann,

                              mein Mann ist 54 Jahre alt, bei ihm wurde am 5.4.2018 im Städtischen Klinkum Dresden unter Leitung von Ihnen die Brachytherapie mit 125 - Seeds durchgeführt.
                              Nebenwirkungen gab und gibt es keine Wesentlichen. Medikamente nimmt mein Mann auch nicht.

                              PSA - Wert vor der Therapie kontinuierlich gestiegen und betrug im Januar 2018 - 10 ( Diagnose ProstatakarzinompT1cN0 M0 Gleason 6, low risk)

                              Im Juli 2018 betrug der PSA 5,0 und das heutige Ergebnis (Nov. 18) bei 5,5.

                              Ich finde der Wert ist immer noch sehr hoch und ich mache mir große Sorgen.
                              Sind diese Sorgen berechtigt?

                              Vielen Dank für Ihre Antwort.

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                              • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                                Bei einem Ausgangswert von 10 sollte der Wert sich in den ersten 3 Monaten etwa halbieren, was er auch getan hat. Die erste Messung lag bei 5. Er sollte dann kontinuierlich sinken. Dies hat er nicht getan. Diese verzögerten PSA-Abfälle sehen wir immer wieder und sind zunächst kein Grund zur Sorge. Persistierende PSA Werte können durch Entzündungen bedingt sein. Lassen Sie den Wert weiterhin in 3 monatlichen Abständen kontrollieren. Bitte berichten Sie wieder, wenn Sie den nächsten Wert haben.

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                                • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                                  Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann,

                                  vielen Dank für die schnelle Antwort.Aufgrund ihres Hinweises auf eine Entzündung und eines wieder stärker werdenden Brennens in der Harnröhre beim Wasserlassen habe ich meinen Urologen aufgesucht.
                                  Testergebniss war negativ. also keine Entzündung nachweisbar.
                                  Dennoch ist der Schmerz manchmal sehr stark.
                                  Was kann ich tun um eine Linderung zu erreichen?
                                  Der nächste PSA-test erfolgt im Februar.

                                  Vielen Dank und eine guten Rutsch ins neue Jahr.

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                                  • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                                    Ich würde Ihnen eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikation wie z.B. Ibu 400 2x tgl. empfhelen ggf. unter Magenschutz mit Pantoprazol. Fragen Sie netweder den Hausarzt oder den Urologen danach.

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                                    • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                                      Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann,

                                      zunächst wünsche ich Ihnen ein frohes beues Jahr und alles Gute!

                                      Bei meinem Mann ist erneut PSA gemessen worden. Wieder 4,1 am 4.1.19 (13.11.18 war 4,0).

                                      Der Wert ist immer noch zu hoch, dümpelt aber immer in diesem Bereich herum. Die Brachy war am 18.4.2017 (tiefster Wert danach 2,8 im Oktober 2017-März 2018, danach steigend).

                                      Wie sollen wir nach Ihrer Meinung nun weiter verfahren. Die Ärzte hier sind irgendwie ratlos. Rebiopsie war im Sommer, es kam nichts heraus. Mein Mann hat aber seitdem immer noch Schmerzen beim Orgasmus.

                                      Vielen Dank für Ihre Antwort uns viele Grüße. Wir sind immer sehr dankbar für Ihre Meinung!!!

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                                      • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                                        Zunächst mal ist es gut, dass der Wert nicht gestiegen ist. Haben SIe bezüglich der Schmerzen die Medikation versucht, die ich Ihnen am 29.12.2018 empfohlen hatte?

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                                        • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                                          Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann,

                                          Ihr Rat bezüglich der Schmerzen und der Medikamente galt einem anderen Fragesteller (Rudlinde). Mein Mann hat keine Schmerzen beim Wasserlassen, sondern beim Samenerguss. Soll er vielleicht auch ein solches Medikament nehmen? Wenn ja, welches und wie lange?

                                          Haben Sie einen Rat, wie wir mit dem hohen PSA weiter vorgehen sollten?

                                          Vielen Dank für Ihre Antwort und schöne Grüße

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                                          • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                                            Es tut mir leid, dass mir da eine Verqwechslung unterlaufen ist.

                                            Der PSA ist ja zunächst nicht gestiegen aber halt auch nicht in einem Bereich, wo man ihn sich wünschen würde. Die erneute Biopsie im Sommer zeigteja keine malignen Zellen als Ursache des weiterhin erhöhten PSA. Ggf. sollte man im weietern Verlauf ein PSMA PET/CT zur Kontrolle anfertigen.

                                            Bezüglich der Schmerzen beim Orgasmus stellt sich die Frage, wo genau es dann weh tut. Eher im Bereich der Prostata oder in der Harnröhre?

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                                            • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                                              Sehr geerter Herr Dr. Kahmann,

                                              vielen Dank für Ihre Antwort. Ein erneutes PSMA PET/CT wird in Kürze gemacht.

                                              Wir vermuten ja, dass das Biopsiematerial der ersten sowie der zweiten Biopsie vielleicht falsch Befundet wurde und die Krebszellen nicht erkannt wurden. Kann so etwas sein? Wir haben gelesen, dass ein Prof. Bonkhoff so etwas nochmal anschauen kann. Ist aber sehr teuer. Ist so etwas sinnvoll?

                                              Vor einer erneuten Biopsie hat mein Mann nun natürlich angst, da er sich von den Nebenwirkungen der letzten Biopsie noch nicht erholt hat.

                                              Es ist für ihn unbefriedigend, dass man im letzten PSMA PET/CT zwar in der Prostata in beiden Lappen sowie im Becken ein LKeuchten sah, dass aber von den Ärzten irgendwie "weggeredet" wurde aufgrund des Gleason 3 aus der ersten Biopsie. Aber der PSA- Wert ist ja hoch und bleibt es ja auch! Er hat angst, dass er wertvolle Zeit verliert, da ja nichts unternommen wird.

                                              Die einen sagen, die Prostata soll noch entfernt werden, die anderen sagen Abwarten und weiter PSA messen usw. Alles höchst unklar. Auch sind wir sehr auf uns allein gestellt und ratlos. Daum sind wir Ihnen auch immer dankbar für Ihr Statement.

                                              Die Schmerzen meines Mannes beim Orgasmus sind in der Penisspitze (ein Brennen). Eine Entzündung sei ausgeschlossen, wurde untersucht. Auch fehlt ihm die Rückmeldung über seinen Erektionszustand, er fühlt es nicht mehr seit der Biopsie. Nach der ersten Biopsie kam dies nach Monaten wieder, diesmal verschinden die Beschwerden nicht. Aber das sind zum Rest seiner Probleme Luxusprobleme, aber trotzdem belastet ihn dies.

                                              Wir glauben, dass Biopsien einfach nicht so harmlos und ohne Nebenwirkungen und Folgen sind wie immer von den Ärzten gesagt, müssen aber sein.

                                              Vielen Dank im voraus für Ihrer Antwort.

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                                              • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                                                Ich glaube nicht, dass die Biopsien falsch befundet wurden. Wo wurden sie untersucht?
                                                Ob sich eine erneute Untersuchung bei Prof. Bonkhoff rentiert, wage ich zu bezweifeln. Zunächst steht ja keine erneute Biopsie sondern das PET/CT an. Biopsien sind sicher nicht harmlos und man sollte sie nur machen, wenn sich daraus Konsequenzen ergeben.

                                                Die Schmerzen in der Penisspitze sind letztendlich durch die Prostata bedingt. Wurde schon eine Gabe von Prednisolon versucht?

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                                                • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                                                  Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann,

                                                  beide Biopsien wurden an der Uniklinik Heidelberg gemacht. Dort will man auch ein halbes Jahr nach der letzten Rebiopsie eine Rerebiopsie machen, da der PSA nicht sinkt. In Heidelberg schlug man nach dem PSMA PETCT auch vor, die Prostata doch noch operativ zu entfernen. Die Strahlenärzte dagegenb schlugen eine Hormontherapie und / oder Bestrahlen vor.

                                                  Ein Onkologe, welcher in unserer Selbsthilfegruppe Vorträge hält, riet uns zum jetzigen Zeitpunkt von beidem ab. Es könnte sich immer noch um einen Bounce handeln. Nur mittlerweile.....da der Wert nicht sinkt...

                                                  Prednisolon wurde nicht gegeben, jedoch Tamsulosin. Und Pollstimol nimmt er weiter ein.

                                                  Wenn die Schmerzen in der Penisspitze von der Prostata kommen, kommt das dann von dem Tumor? Weil es ja erst nach der Biopsie auftrat.

                                                  Ob es wegen der Schmerzen doch ein wachsendes Prostata Ca ist?

                                                  Jetzt lässt er das PET CT machen, dann werde ich Ihnen wieder berichten.

                                                  Bis dahin vielen Dank und eine gute Zeit für Sie.

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                                                  • Re: PSA- Anstieg nach LDR- Brachytherapie-Was ist zu tun?

                                                    Die Schmerzen sind nicht durch einen Tumor bedingt sonder durch Irritationen nach der Brachy bzw. den Biopsien. Das PET/CT wird weitere Aufschlüsse bringen. Solange der Wert nicht weiter steigt, sollte keine weitergehende Therapie eingeleitet werden. Hier stimme ich mit dem Onkolgen überein.

                                                    Lassen Sie und zunächst das Ergebnis des PET/CT abwarten.

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