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meningeosis neoplastica bei Prostatakarzinom

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  • meningeosis neoplastica bei Prostatakarzinom

    Hallo, da ich im Internet nicht viele Infos zu o.g. Thema gefunden habe wende ich mich damit ans Forum... bei meinem Vater wurde eine Meningeosis neoplastica festgestellt ( Metastasierung in die Hirnhäute ) bei bek Prostatakarzinom ...Symptome sind plötzliche, fast völlige Blindheit, Gefühlsstörungen im Gesicht und Lähmung des Gesichtsnerven( fazialis ).er ist noch sehr jung ( 65Jahre ) und die Ärzte haben nun eine Ganzhirnbestrahlung empfohlen.Ich weiss nicht, ob wir damit die richtige Entscheidung treffen, bzw sein Leiden nur verschlimmern. Hat jemand Erfahrung mit dieser Art von Metastasen bzw der Therapie? Dass die Prognose sehr schlecht ist, kann ich mir schon zusammenreimen, es wird jeden Tag schlechter... aber weiss jemand genaueres? Für schnelle Antworten wäre ich sehr dankbar.


  • Re: meningeosis neoplastica bei Prostatakarzinom


    Die von Ihnen beschriebene Metastasierung ist sehr ungewöhnlich bei Prostatatumoren. Wie ist nachgewiesen worden dass es sich hierbei um eine Metatstase bei Prostatakrebs handelt? Wurden schon medikamentöse Therapien eingeleitet. Ich werden einen befreundeten Strahlentherapeuten zu seiner Meinung fragen.

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    • Re: meningeosis neoplastica bei Prostatakarzinom


      Ich habe den befreundeten Strahlentherapeuten erreicht. Dieser bestätigte die Möglichkeit der Ganzhirnbestrahlng nach der sog. Pinkel-Technik. Er meinte, dass man dies wegen des jungen Alters Ihres Vaters machen sollte. die Prognose ist insgesamt jedoch sehr schlecht und die Bestrahlung wird wahrscheinlich nur eine sehr kurzfristige Lebensverlängerung bringen. Insofern muss Ihr Vater abwägen, ob er diese Therapie wirklich haben möchte.

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      • Re: meningeosis neoplastica bei Prostatakarzinom


        Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Dass es sich um das Prostatakarzinom handelt ist sehr wahrscheinlich, dass es innerhalb von 5 Wochen eine PSA Verdopplung auf 1300 von 700 gab, bisher nur Knochenmetastasen bekannt waren,und keine andere Krebserkrankung bekannt bzw wahrscheinlich ist (Ausgangstumor T4, Gl 9) . Wir haben uns gegen eine Liquorpunktion entschieden, da es ja wohl sowieso ziemlich egal ist, wie der Mistkerl heisst. Von urolog Seite ist mein Vater leider austherapiert, d.h. eine Chemo mit Taxotere(?) hat nicht angeschlagen, unter Zytica ist der PSA weiter gestiegen... mein Vater hat sich für die Bestrahlung entschieden. Genaueres kommte uns der Strahlenarzt auch nicht sagen, da er meinte, dass er in 15 Jahren auch nur ca 5 ähnliche Fälle erlebt hat. Wir stellen uns auf das Schlimmste ein und vielleicht hilft es ja noch ein bisschen. Nebenwirkungen wurden uns als gering beschrieben. Mal sehen.

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