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steigendes PSA

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  • Re: steigendes PSA

    Hallo Hr. Dr. Kahmann,

    hier nun ein neues update meines aktuellen PSA Wertes. Wurde aktuell mit 6,73 gemessen !!! Die letzte Messung war mit 4,55 am 21.09.2017 ja noch für meine Werte relativ " normal " . So einen hohen Wert hatte ich allerdings seid Beginn meiner Aufzeichnungen von 01.2011 noch nie. Beim Ultraschall im Januar 2018 wurde ein Prostatavolumen von 50 ml festgestellt. Bei der Blutuntersuchung wurden erhöhte Entzündungswerte gefunden ( z.B. Monozyten = 11 ) .Habe schon mal vorsorglich einen Termin beim Urologen gemacht , der allerdings erst Ende Januar ist. Mache mir bei dem rasanten Anstieg nun doch meine Gedanken, so hoch war das noch nie gewesen..

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    • Re: steigendes PSA

      Ein einzelner Wert, der erhöht ist, macht noch keine Aussage. Sie hatten 2014 schon Werte um 5,5 und diese sind den ich wieder zurück gegangen. Ich würde auch hier zunächst eine Kontrolle machen. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Entzündung.

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      • Re: steigendes PSA

        Guten Tag, neues Feedback : Leider hat sich der hohe PSA Wert nicht ( wie früher ) wieder reduziert und das heutige Ergebnis lag bei 6,6
        Mein Urologe hat mich dann heute vor die Wahl gestellt entweder wieder Biopsie oder ein MRT (eigene Kosten um die 600.-), Untersuchungen wurden keine gemacht ich soll das MRT machen lassen und dann einen neuen Termin. Ich habe mich für das MRT entschieden frage mich allerdings warum diese Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

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        • Re: steigendes PSA

          Diese Frage müssen Sie an Ihre Kasse richten. Reichen Sie die Rechnung im Nachgang zur Ertattung bei der Krankenkasse ein. Manchmal hat das Erfolg. Nicht gleich abwimmeln lassen und im Zweifelsfall Einspruch gegen eine ablehnende Entscheidung einlegen.

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          • Re: steigendes PSA

            Guten Tag Hr. Dr. Kahmann,

            ich habe meinen MRT Termin schon für nächste Woche bekommen. Bei Terminvergabe wurde mir gesagt das ich 3 Tage vorher Lefax einnehmen, kein Fahrradfahren, keinen Sex und 2 Stunden vor Untersuchung nichts mehr essen soll. Wird bei der Untersuchung nochmal PSA gemacht, oder warum ist das so ?

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            • Re: steigendes PSA

              Es wird kein PSA gemacht. Die Untersuchung kann aber durch die gleichen Tätigkeiten verändert werden wie auch das PSA. Deswegen die Empfehlung.

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              • Re: steigendes PSA

                Guten Tag Hr. Dr. Kahmann,

                vielen Dank für die Info !

                Ich hab da jetzt nur noch eine suspekte Frage in einer anderen Sache die Sie vielleicht beantworten können.

                Mein Vater ist 85 Jahre alt und ist vor zwei Wochen die Kellertreppe runter gestürzt.

                Dabei hat er sich die rechte Schulter gebrochen und wurde operiert. Die Operation war ohne Komplikationen problemlos erfolgt.

                Vorgestern habe ich ihn aus dem Krankhaus abgeholt und her hatte einen direkten Termin beim Hausarzt wegen blutverdünnende Medikamente und Physiotherapie Terminen.

                Vom Krankenhaus hat er einen Befund Brief bekommen den er beim Hausarzt abgeben sollte.

                Ich diesem Brief stand wortwörtlich " Tumor Prostata rechts , dringend abklärungsbedürftig " !

                Wie kann das Krankenhaus so etwas feststellen ? Er wurde wegen dem Schulterbruch in die Notaufnahme gebracht. Nach seinen Angaben wurde kein MRT oder CT durchgeführt. Lediglich nach der Operation wurde die Schulter geröntgt. Er hat zwar Ende nächster Woche schon einen Termin beim Urologen, aber dieser Befund lässt mir einfach keine Ruhe. Außerdem ist mein Vater seit mindestens 20 Jahren immer zu Kontrolluntersuchungen beim Urologen gewesen

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                • Re: steigendes PSA

                  Das kann ich Ihnen nicht beantworten. Vielleicht ist es einfach ein Fehler oder aber Ihr Vater hatte eine Tastuntersuchung der Prostata. Entweder warten Sie auf den Termin beim Urologen (was vom Zeitablauf kein Risiko darstellen würde) oder Sie rufenin der Klinik an und erfragen die Details zu dieser Aussage.

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                  • Re: steigendes PSA

                    Hallo Hr. Dr. Kahmann,

                    die Sache bei meinem Vater hat sich geklärt. Er wurde offensichtlich doch untersucht und der Tumor ist real. Alles weitere wird sich in 2 Wochen beim Urologen zeigen.

                    Nun wieder zu meiner Geschichte :

                    Das multiparametrische MRT wurde gestern gemacht und heute kam auch schon der schriftliche Befund.

                    PSA 6,6 PRADS 2 !

                    Zusammenfassend : Benigne Prostatahyperplasie mit Zeichen einer chronisch latenten Prostatitis der peripheren Prostatazone. Kein fokal suspekter Befund in der MRT. Verdacht auf Restharnbildung

                    Nach 8 Jahren voller Angst nach jeder PSA Messung bin ich nun erst einmal beruhigt und froh nicht noch einmal eine Biopsie machen zu müssen.

                    Ohne dieses Forum hier hätte ich höchstwahrscheinlich noch mehr Stress und Ängste ertragen.

                    Deshalb möchte ich mich jetzt erst einmal für die jahrelange hochqualifizierte Unterstützung herzlich bedanken.

                    Und nun kommt selbstverständlich mal wieder eine Frage :

                    Wie kann man eine " chronisch latente Prostatitis " behandeln, bzw. kann ich da selbst auch etwas machen ?

                    Viele Grüße aus dem Rheinland

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                    • Re: steigendes PSA

                      Sie müssen eine Prostatitis nur behandeln, wenn Sie auch Symptome haben. Ansonsten ist keine Behandlung erforderlich.

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                      • Re: steigendes PSA

                        Symptome habe ich schon - alle 3 Stunden Wasser lassen. Das nervt besonders wenn man Nachts einmal durchschlafen möchte. Aber soweit ich von meinem Urologen gehört habe hilft da wohl nur eine OP !

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