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Biopsie oder CT

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  • Biopsie oder CT

    guten Tag, ich bin 57, 95 kg, 176. anfang Mrz hatte ich einen Harnverhalt, der sich im Laufe des Tages aber geregelt hatte. Bin dann zum Urologen. Nach einer Tastuntersuchung meinte, dass es eine gutartige Vergrösserung ist. Der PSA Wert war allerdings bei 13,06. Habe mir bei meinem Hausarzt ein Blutbild machen lassen. Daraus ergeben sich keine Hinweise auf einen Tumor.
    Der Urologe har mir Duodart verordnet. Ich habe das Gefühl, dass die mir helfen. Nun hat er heute eine Biopsie vorgeschlagen. Nach Recherchen im Netz schauderst mir. Erst nur 30 % Treffsicherheit, unangenehme Nebenwirkungen, Schmerzen und Risiken.Mein Hausarzt hat mir eine Überweisung für eine CT gegeben. Mussnoch erwähnen, dass ich vor einer Biopsie unheimliche Angst habe und wirklich Bedenke habe auf den Weg dorthin einen Nervenzusammenbruch zu erleiden. Kann eine CT eine Biopsie ersetzen? Danke.


  • Re: Biopsie oder CT


    Hallo,

    der Hausarzt ist kein Spezialist für Prostatakrebs. Da würde ich mich schon an den Fachmann, den Urologen wenden. Die Urologen haben nachweislich eine höhere Detekitionsrate als die Hausärzte.

    Nur eine Biopsie kann beim heutigen Stand der Bildgebung einen Prostatakrebs definitiv nachweisen. Ein CT ist kein Ersatz dafür.

    Warum die Angst?

    Eine Biopsie ist ein relativ harmloser Eingriff.

    Die Schmerzen können durch eine örtliche Betäubung gemildert. Ganh Schmerzempfindliche oder Ängstliche können die Biopsie auch unter Vollnarkose machen lasen.

    Übrigens hat sich die Biopsie wesentlich durch die Erhöhung der Stanzen von 6 auf 12 und der Kontrolle durch den transrektalen Ultraschall verbessert.

    Gruß

    Hansjörg Burger
    Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rhein-Neckar e.V.

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