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Einschätzung Vorgehensweise des Urologens

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  • Einschätzung Vorgehensweise des Urologens

    Hallo,

    bei meinem Vater (67 Jahre) wurde ein Prostatakarzinom diagnostiziert. Der letzte gemessene PSA - Wert beträgt 14. Leider kenne ich nicht den Gleason-Score o.ä. Laut Aussage des Urologens ist augenscheinlich das Karzinom noch auf die Prostata beschränkt. Der Urologe hat als nächste Schritte ein Knochenszintigramm und die Entfernung der Lymphknoten im Becken durch Laproskopie angeordnet. Die weiteren Therapiewege möchte er danach festlegen.
    Nun ist meine Frage:
    Ist es möglich anhand dieser Angaben das Stadium des Karzinoms einzuschätzen? (Damit ich mich entwas entspannen kann..)
    Und scheint die Vorgehensweise des Urologens sinnvoll und kompetent?

    Ich danke im Voraus vielmals fü eine Rückantwort.

    Viele Grüße

    Heike

  • Re: Einschätzung Vorgehensweise des Urologens


    Der Gleason wert wäre schon wichtig. Weiterhin , ob der Tumor zu tatsten war. Darüberhinaus die Anzahl der positiven Biopsien und die Ausdehnung des Tumors je Probe. Erst dann kann ich Ihnen eine verlässliche Aussage machen. An sich erscheint das Vorgehen ok.

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    • Re: Einschätzung Vorgehensweise des Urologens


      Zu tasten war der Tumor nicht. Er wurde erst durch den erhöhten PSA und anschließender Unltraschalluntersuchung entdeckt. Werde zur genauen Einschätzung versuchen, die notwendigen Daten zu bekommen. Vielen Dank.

      Grüsse

      Kommentar


      • Re: Einschätzung Vorgehensweise des Urologens


        Hallo,

        so nun ist ein wenig Licht ins Dunkel gekommen.
        Bei meinem Vater (68 Jahre alt) wurden am 8.12.08 28 Lymphknoten entnommen, davon war keiner befallen.
        Das Knochenszintigramm war Metasasen frei.
        Letzter PSA Wert im KH 12,27
        G3, Gleason 7a (3+4)
        Am 15.12.08 3 Monatsspritze (Hormonblockade) durch den Urolgen.

        Mein Vater möchte sich auf gar keinen Fall einer Total-OP unterziehen und möchte als Therapieform die externe Strahlentherapie wählen. Hierfür hat er am 15.01.09 einen Besprechungstermin beim Radioonkologen.

        Nun meine Frage: Ist die reine externe Strahlentherapie ausreichend oder wäre eine kombinierte interne (Afterloading) und externe Therapie sinnvoller?

        Vielen Dank im Voraus..
        Viele Grüße

        Heike Kohnen

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        • Re: Einschätzung Vorgehensweise des Urologens


          Das kommt darauf an, welche Dosis der Strahlentherapeut geben will. Ist z.B. eine sog. IMRT mit Dosen über 76 Gy geplant, würde ich diese dem Afterloading vorziehen. Kann dies die Einrichtung, in die Sie sich begeben nicht, so würde ich über das Afterloading nachdenken. Es besteht eine sog. high risk situation wegen des PSA > 10 und des Gleason 7. Dies erfordert hohe Dosen, die durch die beiden Verfahren erzielt werden können. Dazu müssen Sie jedoch den Strahlentherapeuten befragen.

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          • Re: Einschätzung Vorgehensweise des Urologens


            Ich danke Ihnen vielmals für die rasche Rückantwort. Mit dieser Mehrinformationen kann ich gezielt beim Strahlentherapeut Therapievorschläge hinterfragen und einschätzen.

            MfG

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