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Rezidivgefahr durch Hernien-Op

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  • Rezidivgefahr durch Hernien-Op

    Im Jahr 2004 wurde bei mir die Prostata komplett entfernt. Befund nach OP: pT2c , pN0 , R0 , Gleason 7 (3+4). Die PSA-Werte nach OP zunächst < 0,01, ab Dezember 2006 messbar im Bereich < 0,05 ( von Messung zu Messung schwankend von 0,02 zu 0,04 in diesem Bereich). Ein Rezidiv schloss der Urologe nicht aus, sah jedoch zunächst keinen Handlungsbedarf.

    Nun wurde bei mir beidseitig ein Leistennbruch operiert durch Einbringen eines Netzes auf beiden Seiten der Größe 10 x 15 cm. Original OP-Bericht: " ... mittig bis zur Hälfte längs incidiert und in den praeperitonalen Raum implantiert,...-" Eine Nachfrage nach der OP ergab, dass von der Prostataloge etwa 1,5 bis 2 cm nicht von dem Netz überdeckt sind.

    Nun habe ich aber doch schwere Bedenken bekommen, die der Operateur nicht unbedingt ausräumen konnte. Das Netz soll ja einwachsen, verursacht also ein Zellwachstum. Besteht nun die Gefahr, dass ein eventuell vorhandenes kleines Rezidiv des PCA ebenfalls stimuliert wird und - meine Vorstellung: wie an einer Leiter sich in das gesunde Gewebe ausbreiten kann ?

    Mir ist klar, dass hier wohl keine klare Anwort gegeben werden kann. Aber ist meine Furcht begründet ? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.


  • Re: Rezidivgefahr durch Hernien-Op


    Ich denke nicht, dass durch das eingelegt Netz eine Stimulation von Tumorzellen erfolgt. Das Netz wird von bindegwebigen Zellen umschlossen und wächst so ein.

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