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Diagnose Prostatakrebs

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  • Diagnose Prostatakrebs

    Hallo liebes Team,
    ich hätte eine Frage.Mein Vater macht schon immer jährlich seine Krebsvorsorge.Beim letzten Check jedoch war sein PSA auf 6,8 angestiegen.Sein Arzt machte eine Biopsie mit 12 Proben.Leider bekam er gestern das Ergebnis, dass 2 Proben positiv sind.Nun muß er am 13 Mai an der Prostata operiert werden.Ich habe große Angst um ihn.Ist die Heilungschance gut?Hat er Aussichten, dass er 100 Prozent geheilt wird?Sein Bruder ist letztes Jahr an Prostatakrebs gestorben.Es wurde zu spät erkannt.Mein Vater ist 67 Jahre alt.Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
    Gruß Sabin


  • Re: Diagnose Prostatakrebs


    Hallo Sabin,
    Dein Bericht über den Befund Deines Vaters klingt zunächst nicht sorgniserregend, denn der PSA-Wert ist noch unter 10 und von den 12-Stanzen waren auch nur 2 positiv.
    Wichtig wäre noch, wenn Du hier den gesamten Biopsie-Befund reinstellen würdest, insbesondere interessiert das Tumorstadium, der Gleason-Wert und evtl. die Größe der Prostata.
    MfG

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    • Re: Diagnose Prostatakrebs


      Hallo,
      erst mal danke für deine beruhigende Antwort.Leider habe ich die Werte meines Vaters nicht hier.Werde ihn fragen und dann melde ich mich wieder.Er war heute Lunge röntgen, da war alles o.k. und nächste Woche werden ihm dann die Knochen geröngt.
      Gruß Sabin

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      • Re: Diagnose Prostatakrebs


        Hallo Sabin,
        bei wurde wurde vor im Feburar 2006 mit 58 Jahren auch Prostatakrebs festgestellt. Von 6 Stanzen waren 5 positiv. Es erfolgte eine radikale OP. Habe durch die OP die Potenz verloren, aber meine PSA-Werte sind heute 0,05. Brauchte keine Chemo noch Bestrahlung und benötige auch bis jetzt Medikamente. Zuvor wurde noch ein PSA-Wert von 5,8 festgestellt, am Tage vor der OP im März 2006 10,0. Bei mir waren keine Lympknoten befallen, wie die Auswertung erg ab. Besser eine OP mit Verlust der Potenz als ein halbes Jahr später auf dem Friedhof, auch wenn der Verlust für der Potenz für einen Mann schon sehr schmerzlich ist, weil es für ihn das Attribut seiner Männlichkeit ist.
        Wende heute im Wechsel die Skat-Methode mit Spritze und Pumpe an für die Sexualität des ehelichen GV mit Erfolg und bin froh, dass es diese Hilfsmittel gibt.

        Hab Vertrauen auch auf Gott. Mir riet Prof. Dr. Renner am Strahlenklinikum Nord, der nur Bestrahlungen macht, dass die OP für mich die beste Alternative wäre. Er empfahl mir, mich an Gott zu wenden, zu beten für die Ärzte und das OP-Personal, dann könne ich mich gelassen in die OP begeben. Das habe ich gemacht, auch haben viele für mich gebetet und es geht mir heute gut.
        Kann jedem Mann nur empfehlen, die Prostatavorsorge nicht nur jährlich, sondern 2 x jährlich machen zu lassen. Bei mir war im Mai 2005 alles im grünen Bereich, PSA 3,1 und im Dezember war er bei 8,7, im Janur 2006 5,8, sodass mir der Urologe eine Biotopsie empfahl und durchführte, die dann das Ergebnis einer Prostatakrebserkrankung lieferte.
        Für etwaige Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

        Belowie

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        • Re: Diagnose Prostatakrebs


          Hallo Bellowie,
          erst mal herzlichen Dank für deinen Beitrag.Hast sehr viel mitgemacht.Ich hoffe für meinen Vater läuft es auch gut ab.Er hat am Montag erst mal einen Termin für Skelett röntgen und am 5. Mai Termin OP besprechen oder andere Methode (Seed Implantate).Ich hoffe der Arzt berät ihn gut.Werde mich wieder melden.
          Sabin

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          • Re: Diagnose Prostatakrebs


            Hallo SABIN,

            habe auch sehr viel mit meinem Vater erlebt. Er hatte bereits mit 48 Jahren ein Prostata Ca. Das war 2000, die Prostata wurde samt Lymphk. komplett entfernt. 2004 hatte er einen rezid. Tumor in der Blase, dieser wurde ebenfalls entfernt und anschließend folgten Bestrahlungen, seit kurzem ist bekannt, daß er eine Knochenmetastase hat, die aber auch noch mit Hormonen behandelt werden kann. Karzinome sind absolut nicht zu unterschätzen, aber bei der heutigen Medizin ist echt viel möglich! Das wichtigste ist, daß er sich nach der Op. regelmäßig ( mind. alle 3 Monate) beim Urologen sehen läßt und seine Werte überprüfen lässt!!! Rezidiv. Tumore sind natürlich nicht toll, aber wenn alles früh genug erkannt wird, kann sehr viel verhindert werden.

            Lieben Gruß Sabine30

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            • Re: Diagnose Prostatakrebs


              Hallo Sabine30,
              tut mir echt sehr Leid,dass dein Vater das ganze schon mit 48 bekommen hat.Ihr habt bestimmt schon sehr schlimme Zeiten mitgemacht.Mein Vater hat am Montag zum Glück die Bestätigung bekommen, dass er keine Metastasen hat und in den Knochen auch alles o.k.ist.Doch leider habe ich ihn nicht überzeugen können, dass er bevor er eine Total OP macht erst mal das mit den Sheed Implantaten oder HIFU ausprobiert.Ich glaube er ist da ziemlich konservativ.Er glaubt seinem Urologen wobei ich nicht sagen will das er schlecht ist .In seiner Stelle hätte ich halt noch ne 2 Meinung geholt.Es ist ja die Diagnose Krebs und keine Grippe.Ich wünsche deinem Vater echt alles alles gute .
              Liebe Grüße Sabin

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              • Re: Diagnose Prostatakrebs


                Hallo,
                möchte nur bescheid geben,dass mein Vater am 15 Mai operiert worden ist.Die OP dauerte nur 2 Std. ohne Blutverlust.Der Arzt meinte es war eine "Bilderbuch" OP.Er war nach der OP gleich wieder fit und gestern bekam er schon den Katheder gezogen und heute durfte er Heim.Nun aber zu meiner Frage : Er hat noch leichte Probleme mit der Kontinenz.Wie lange kann dies anhalten?

                Gruß Sabin

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                • Re: Diagnose Prostatakrebs


                  Hallo Sabin,

                  nach meiner Prostata-OP im März 2006 kam ich im April in die Reha. Am Ende der 4-wöchtigen Reha trug ich schon keine Einlagen mehr. Es ist nach einer solchen OP auf jeden ein tägliches Beckenbodentrainiung notwendig und wird in der Reha überall gemacht, wo man eine solche macht. Ein gelegentlicher Urinspritzer trat in der Zeit danach noch auf, aber heute ist alles wie früher.
                  Bei manchen kann das etwas längern dauern, wird aber auch besser nach einiger Zeit. Schwieriger und langwieriger ist es, wenn man bei einer radikalen Prostata-OP auch die Blase wegen Krebszellenbefall herausoperiert und man eine Neoblase aus einem Stück Darm vom Chrirurg einsetzt. Kann diesbezüglich keine nähere Erf ahrung geben, nur vom Hören-Sagen von anderen Patienten in der Reha.
                  Also nach 2 - 3 Monaten ist bei vielen P-Patienten weitgehendst eine zufiredenstellende Trockenheit erreicht, bei manchen dauert das aber bis zu einem Jahr. Wie weit das Beckenbodentranining weitergeführt wurde nach der Reha, weil es bis zu einem Jahr dauerte,weiß ich nicht. Es waren einige Patienten, die bei meiner 2. Reha angaben, immer noch inkontinent zu sein. Zuvor kann es durchaus sein, dass man nicht so lange z.B. bei einem Vortrag mittendrin sein will und kann oder in der Kirche, weil ein frühzeitiger Toilettenbesuch erforderlich ist.
                  Heute nach über 2 Jahren habe ich gar keine Probleme und mache keinerlei Bodenbeckentraining mehr. Ich muß auch bei Nacht nicht aufstehen zur Toiletteund wenn ich selbst einmal 2 Flaschen Bier getrunken habe, was aber sehr selten vorkommt. Kaffee treibt bei mir mehr als Bier.
                  Dein Vater darf zuversichtlich sein. Nur ist das Beckenbodentrainiung in der Anfangszeit wirklich notwendig und man sollte das täglich mehrmals tranieren.
                  Info: Dein Vater sollte, wenn möglich, vor Ablauf eines Kalenderjahres seit der OP dann bereits die 2. Reha antreten. Eine dritte Reha ist auch möglich, muß medizinisch begründet sein, z.B. starke immer noch starke Inkontinenz. Dein Vater sollte gleich am Anfang der Reha auch mit dem zuständigen Ärzt gleich um Verlängerung der Reha sprechen, dass er nicht nur drei, sondern 4 Wochen Reha bekommt. Wenn man das nicht weiß und vielleicht erst nach 2 Wochen Reha von Dritten erfährt und dann noch eine Verlängerung haben möchte, geht das meist nicht mehr. Das ist kein Problem und wird eigentlich von den Ärzten auch gemacht, wenn er diese Verlängerung nutzen will zu seiner Genesung und gleich am Anfang der Reha mit dem Arzt bespricht. Ich habe immer 4 Wochen gemacht bei beiden Rehas. Arbeiten kann er noch früh genug. Eine Krebserkrankung ist ja keine einfache Krankheit .Wenn er nach Reha und vielleicht nochmaliger Krankschreibung für einige Wochen Zuhause dann wieder ins Berufsleben einsteigt, solle er dies mit einem Arbeitsversuch = verkürzten Arbeitszeiten für einige Zeit machen und sich dann steigern zur vollen Arbeitszeit. Ich war noch 4 Wochen nach der ersten Reha krankgeschrieben.
                  Wünsche gute Zuversicht für Deinen Vater. Habe für Deinen Vater auch gebetet wie ich zusagte in meinem Beitrag an als Antwort vom 23.04.2008. Glaube mir, Gott ist größer als alle unsere Not von allen Menschen der Erde. Beten hat bei mir immer geholfen, auch wenn die Gebetserhörung auf ganz andere Weise sich zeigte als ich sie mir vorstellte oder meinte, sie müsse so geschehen..
                  Ich freue mich für Dich und Deinen Vater, dass die OP gut verlaufen ist. Ist auch für mich eine Gebetserhörung, auch wenn ich Deinen Vater und Dich nicht kenne, aber Gott kennt ihn und Dich und er liebt Euch und alle Menschen mit unendlicher Liebe. _Wir können es nicht begreifen, aber es ist so. Das ist meine Erfahrung aus dem Glauben.

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