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prostatakrebs

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  • prostatakrebs

    Hallo mein mame ist bayram und ich bin neu hier.
    ich habe eine frage?
    bei mein vater wurde der prostata entfernt und nach 10 tagen wurde die psa gemessen und der wert lag bei 0,7.
    der arzt sagte es ist ein guter wert,aber ich habe sorgen weil ich höre immer das,das wert viel weniger sein muß.stimmt das???
    ich mache mir große sorgen das der alptraum noch nicht zu ende ist.
    was sagen diese werte aus es ist die diagnose vom krankenhaus: pT2c NO Rx G2,gleason-score 3+2=5.
    ich danke allen im voraus
    bayram


  • Re: prostatakrebs


    Hallo,

    PSA halbiert sich etwa alle 3 Tage nach einer OP.
    Nach 3 Tagen hat man nur noch die Hälfte, nach 6 Tagen ein Viertel, nach 9 Tagen ein Achtel usw. des Ausgangswertes.
    Rund gerechnet nach 10 Tagen ist ein Zehntel des Ausgangswertes ein ganz normaler Wert.
    Da sein Aussagewert nach dieser kurzen Zeit gering ist, lohnt sich das Messen eigentlich erst im 2. Monat nach OP.

    pT2c = beide Lappen befallen

    Rx = Vorhandensein von Residualtumor (übrig gebliebenes Tumorgewebe) kann nicht beurteilt werden.

    Glesaon-Score 3+2 = wenig aggressiver Krebs
    (falls die Diagnose stimmt)

    mfg LudwigS

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    • Re: prostatakrebs


      Hallo Ludwigs

      Sie sagen das der Krebs wenig aggresiv ist (falls das stimmt)was meinen Sie damit????
      ist es wahrscheinlich das es wieder auftaucht???
      wie sind die überlebenschance bei einem Frühzeitig erkennbaren und enntfernten Prostatakrebs???
      die Ärzte sagen es kann keine Metastasen geben
      stimmt das????
      Besten Dank voraus
      Bayram

      Kommentar


      • Re: prostatakrebs


        Hallo,

        wie LudwigS schon ausführte, hast Du inbesonders mit dem niederigen Gleason-Score von 5 eine sehr gute Ausgangslage oder besser gesagt Prognose, lange Jahre Rezidivfrei zu überleben oder sogar endgültig geheilt zu sein.

        Der Gleason Score hat eine Scala von 2 - 10 und beurteilt die Aggressivität eines Prostatatumors. Mit 5 liegst Du in einem wenig aggressiven Bereich.

        Das einzige Risiko aus meiner Sicht ist die unklare Schnittrandsituation mit RX, d.h. nicht beurteilbar oder nichts gefunden.

        Aber mach Dir da keinen Kopf, viele eindeutige Schnittrandsituationen mit dem Befund R1 ergeben noch lange nicht ein Rezidiv. Um das festzustellen, gibt es die Nachsorge.

        Jede Wette, bei der nächsten PSA-Messung, frühestens 6 Wochen nach der OP liegst Du im nicht mehr meßbaren Bereich von <0,01.

        Lehn Dich also im Sessel zurück und vertraue den vierteljährlichen PSA-Kontrollen in den ersten zwei Jahren nach der OP.

        Hansjörg Burger
        Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rhein-Neckar e.V.

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        • Re: prostatakrebs


          Hallo Lieber Hansjörg Burger

          Danke für die schnelle Antwort.

          Ich bin jetzt sehr beruhigt,danke das Sie eine beruhigende nachricht gegeben haben.
          Wir hätten nie gedacht das mein Vater krebs haben könnte,aber nun ist der da und wurde durch Frühdiagnose nur die Prostata entfernt.
          Die ganze Familie hofft natürlich das das alptraum vorbei ist.

          Eine frage habe ich noch.
          Mein Vater wird am 31,03,2008 zur Reha in Bad Nauberg gehen.
          Wie ist diese Reha in Bad Nauberg???
          War war da schon mal,und wie sind die erfahrungswerte???
          Danke nochmals für die Antworten.
          Gruß
          Bayram

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