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PSA nach OP

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  • PSA nach OP

    Hallo,

    ich bin 60 Jahre alt, arbeite noch und fühle mich relativ fit.
    Am 11.12.2008 wurde bei mir eine radikale Prostataektomie mit erweitereter pelviner Lymphadenektomie und Nerverhalt rechts und am 21.12.2008 eine laparoskopische Lymphozelenfensterung links pelvin vorgenommen. Kurz vor Jahreswende bekam ich noch eine Lungenentzündung, die aber inzwischen mit Antibiotika fast wieder auskuriert ist.
    Der PSA-Wert lag Ende Oktober 2007 bei 6,7. Zwischen Biopsie und OP-Termin wurde noch ein Knochensintigraphie und eine Kernspinntomographie durchgeführt, die keinen Hinweis auf eine ossäre Metastasierung bzw. auf kapselüberschreitendes Wachstum ergegeben haben.
    Der histologische Befund bei der OP war: Niedrig- bis undifferenziertes pluriformes Prostataadenokarzinom, pT4, pN1(3/21), pMx, pL1,pV1, G3, R0, Gleson-Score 4+4=8.
    Bereits nach der OP wurde eine antiandrogene Therapie mit Casodex (3x50mg täglich) begonnen. Weiterhin wurde mir empfohlen, nach drei Monaten eine zusätzliche perkutane Radiatio zu beginnen.
    Mein Hausurologe meinte anfangs, dass eine Strahlentherapie wohl nicht unbedingt notwendig wäre. Auf meinen ausdrücklichen Wunsch hatte er am 21.1.2008 den PSA-Wert erstmalig nach der OP bestimmt. Statt an der Nachweisgrenze lag dieser bei 0.46.
    Ich mache mir jetzt sehr große Sorgen und frage mich, ob Casodex überhaupt angeschlagen hat und was die nächsten Schritte wären für eine gezielte Therapie mit den besten Heilungschancen.

    Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Antwort


  • Re: PSA nach OP


    Die OP zeigte einen sowohl lokal aus auch über die Lymphknoten fortgeschrittenen Prostatatumor. Dieser wurde durch die OP nicht abschließend und ausreichend behandelt. Trotz des Casodex haben Sie keinen PSA erreicht, der im sicheren therapeutischen Bereich ist. Aus diesem Grund würde auch ich Ihnen zur Srahlentherapie raten. Die Hormontherapie sollte unterstützend weiter gegeben werden.

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