• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

PSA-Anstieg nach Prostatektomie

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • PSA-Anstieg nach Prostatektomie

    Mein Vater ist vor ziemlich genau 3 Jahren prostatektomiert worden. PSA vor OP10,Gleason Score 3+2=5. Tumor lokal begrenzt,kein Lymphknotenbefall,keine Metastasen. Zur Nachsorge geht er regelmäßig alle 3 Monate. Immer war der PSA unter 0,07. Bei der letzten Messung war er plötzlich 0,2. Der Urologe sagt er möchte den nächsten Test in 3 Monaten abwarten um zu beobachten. Mie erscheinen 3 Monate aber zu lang. Kann man den Test nicht früher wiederholen,ist das sinnvoll? Wir machen uns doch solche Sorgen. Wenn es dann ein Rezidiv ist wie geht es dann weiter? Ich muß dazu sagen das mein Vater Dauer-O2-Patient ist wegen einer schweren COPD. Gilt ein Rezidiv als langsam wachsender Tumor? Auch sein Harnsäurewert ist angestiegen. Gibt es da einen Zusammenhang?
    Heike


  • Re: PSA-Anstieg nach Prostatektomie


    Die Kontrolle in 3 Monaten erscheint mir ausreichend. Der PSA ist vom Harnsäurewert unabhängig. Falls es ei Rezidiv des operierten Prostatatumors sein sollte, muss man die PSA-Verdopplungszeit betrachten und weitere Diagnostik betreiben wie MRT, TRUS, ggf. PET. Anhand dieser Untersuchungen versucht man fest zu stellen, wo der Tumor wieder aufgetreten ist. Daraus ergibt sich auch die Art der weiteren Therapie. Zunächst müssen Sie Geduld haben, es passiert aber in den 3 Moanten bis zum nächsten PSA nichts, was Ihren Vater im Bezug auf den Prostatatumor gefährden sollte.

    Kommentar


    • Re: PSA-Anstieg nach Prostatektomie


      Danke für ihre prompte Antwort. Das mit der Verdopplungszeit habe ich jetzt schon öfter gelesen,aber ehrlich gesagt nicht richtig verstanden. Bei meinem Vater hat sich ja der Wert innerhalb von 3 Monaten mehr als verdoppelt. Heißt das jetzt,das es sich um einen agressiven Tumor handelt? Ist es bei so geringen Werten schon genauso relevant? Für uns ist das alles schwer nachzuvollziehen. Vor der OP sagte man uns,er hätte die allerbesten Chancen auf eine vollständige Heilung,weil seine Ausgangslage eigentlich noch sehr gut war. Und jetzt war vielleicht alles umsonst. Der Allgemeinzustand meines Vaters ist,wie schon beschrieben nicht besonders gut und ich bin mir ehrlich gesagt fast sicher, das er bei einer erneuten Hiobsbotschaft resignieren würde. Er hat schon so viel mitgemacht in den letzten Jahren,er würde wohl eine Therapie verweigern.
      Heike

      Kommentar


      • Re: PSA-Anstieg nach Prostatektomie


        Ich würde den Kopf nicht in den Sand stecken. Warten Sie erst die Kontrolle des PSA Wertes ab. Erst dann kann man weitere Schritte unternehmen. Erst dann lässt sich eine Verdopplungszeit berechnen.

        Kommentar