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Brustschmerzen

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  • Brustschmerzen

    Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann,


    4 Monate nach Abschluss der Bestrahlung ist mein PSA auf 0,2 gesunken.
    Nun vergrössert sich meine Brust (vermutlich durch die Lukrin 3 Monatsspritze) und die Brustwarzen sind Berührungs Schmerz empfindlich.

    Die Ass. Aerztin hat nach einem Ultraschall Untersuch der keine Metastasen ergab mir Neurotin verschrieben.
    Ich habe jedoch auf dem Beipackzettel gelesen, dass das ein Medikament gegen Epilepsie ist.
    Was meinen Sie wegen der Brustschmerzen ? oder andere Betroffene ?

    MfG
    nickknaterton


  • Re: Brustschmerzen


    Hallo,

    das sind normalerweise Nebenwirkungen von einem Antiandrogen wie Casodex und nicht eines LHRH-Hemmers (Spritze).

    Durch eine vorherige leichte Bestrahlung kann mann das Brustwachstum und die Empfindlichkeit verhindern. Aber wie gesagt nur vorher!

    Bei mir hat sich die Brustempfindlichkeit einige Monate nach Absetzen der maximalen (zweifachen) Hormonblockade wieder gegeben.

    Gruß

    Hercule Poirot

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    • Re: Brustschmerzen


      Die Brustschmerzen sind durch die Hormonmanipulation entstanden. Sie sind wie Herr Burger bereits geschrieben hat bei der Verwendung von Antiandrogenen häufiger, aber auch bei der Hormonmanipulation durch LHRH (Spritze)möglich. Eine kurzzeitige Bestrahlung vor der ersten Spritze hätte diese Nebenwirkung verhindert, diese wird aber meistens nicht durchgeführt, weil dies bei der alleinigen Gabe von LHRH nicht so häufig ist.
      Ist die Hormongabe bei Ihnen als Dauertherapie vorgesehen?

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      • Re: Brustschmerzen


        Übrigens: der PSA Wert von 0,2 kann unter der Hormontherapie nicht zur Beurteilung der Wirkung der Strahlentherapie herangezogen werden. Wie lange ist die Hormontherapie noch geplant?

        Kommentar



        • Re: Brustschmerzen


          Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann,

          Die Hormon Therapie mit Lukrin 3 Monatsspritze ist für insgesamt 2 Jahre vorgesehen, wobei die 1. Spritze im November 2006 abgegebn wurde und ich jetzt am 4.April 2007 Spritze 3 erhielt.
          Die Bestrahlung wurde ja am 3. Januar 2007 abgeschlossen nach 32 Sitzungen mit einem PSA von 1,0 zu diesem Zeitpunkt.

          Mit freundlichem Gruss
          nickknaterton

          Kommentar


          • Re: Brustschmerzen


            Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann,
            Habe auch wieder einmal eine Frage Nach Bestrahlungsende im Januar 2007 war ja mein PSA auf 0,2 gesunken. Ich erhalte ja 3monatlich Lukrin
            anf. März PSA 01 jetzt steigt der PSA anf. Mai 0,2
            anf. Juli 0,4
            Was muss ich davon halten und welche Massnahmen muss ich unbedingt ergreifen ?
            Meine Aerztin im Spital meint Kein Grund zur Besorgniss vor 4,0.
            aber es bleibt doch ein ungutes Gefühl und ich denke, dass es noch vielen so ergeht.
            Recht Herzlichen Dank für Meinungen und Ratschläge
            nickknaterton

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            • Re: Brustschmerzen


              Der Wiederanstieg des PSA nach Bestrahlung und Hormontherapie zeigt, dass mit beiden Verfahren zusammen der Tumor nicht komplett besiegt wurde. Es ist zwar noch keine Nootwendigkeit zu reagieren, sie sollten mit Ihrer Ärztin jedoch das weitere Vorgehen besprechen, falls der PSA weiter steigen sollte, was wahrescheinlich ist. Warum die Kollegin gerade die Grenze bei 4 setzt ist mir nicht ganz erklärlich. Auch dies sollten Sie mit ihr besprechen.

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              • Re: Brustschmerzen


                Verunsichert
                Sehr geehrter Herr Dr. Kahmann
                Ich war Heute bei meinem Urologen und habe Ihn über den PSA Anstieg Unterrrichtet wie Sie empfohlen haben.
                Er meint das sei Normal, das nach Bestrahlungen der Wert auf null Sinkt und dann wieder leicht ansteigt und sich einpendelt.
                Ich binn jetzt total Verunsicher war ich doch der Meinung nur ein null PSA sei ei guter PSA Wert

                Wie denken dann Sie

                mfg
                nickknaterton

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                • Re: Brustschmerzen


                  Es ist richtig, dass der PSA nach Bestrahlung nicht auf 0 geht, aber Sie haben derzeit ja noch die zusätzliche Hormontherapie, die den PSA eigentlich konstant niedrig halten sollte. Sie könnten Ihren Urologen bitten, zur Überprüfung der Effektivität der LHRH Gabe noch den Testosteronwert messen zu lassen. Daran kann man sehen, ob die Hormontherapie den Testaosteronspiegel ausreichend herunterdrückt, was für die Tumorkontrolle notwendig ist.

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