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Hüftgelenkversteifung

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  • Hüftgelenkversteifung

    Bei mir wurde vor 7 Monaten eine Beckendreifachosteotomie mit Oberschenkelhalsumstellung gemacht. Seit einigen Tagen gehe ich ohne Stützen. Mein Bein steht jetzt immer in Abduktion. Ich möchte gerne wissen ob sich diese Versteifung durch Krankengymnasik verringern oder beseitigen lässt? Oder kann man sagen einmal versteift immer versteift?

    Danke!


  • RE: Hüftgelenkversteifung


    Eine "Versteifung" aufgrund Band-, Sehnen- oder Muskelverkürzung läßt sich krankengymnastisch sicherlich angehen, bessern und u.U. auch ganz beheben (erfordert aber viel Arbeit auch von Dir!). Wenn ich Dich richtig verstanden habe, wurde ja nicht das Gelenk versteift, sondern "nur" eine Umstellungsosteotomie vorgenommen (wieso überhaupt?).

    Thomas

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    • RE: Hüftgelenkversteifung


      hast Du nachgefragt (hast Du sicher...) warum das Bein jetzt versteift ist? Das sollte ja wohl nicht sein. Ich hatte so eine Dreifachumstellung auch..allerdings schon in der Kindheit. Vor 3 Monaten bekam ich dann das erste Implantat u. es geht mir gut.

      Mach auf alle Fälle viel Heilgymnastik u. physiotherapeut. Anwendungen...ganz wichtig, damit die Muskeln u. Sehnen nicht verkürzen.

      Alles Gute!

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      • RE: Hüftgelenkversteifung


        HI Cärmi!

        Bis eben war mir auch nicht ganz klar, was genau bei dir operiert worden ist. Laut deiner Überschrift wurde eine Arthrodese durchgeführt. Dies bedeutet, das der Oberschenkelknochen (=Femur) operative an die Hüfte fixiert wurde. Damit wäre das Hüftgelenk kein Gelenk mehr.

        Die andere Möglichkeit (die warscheinlicher ist...) ist, dass bei dir eine Tripleosteotomie gemacht wurde. Dabei wird die Hüftgelenkspfanne, Schenkelhals und Beinachse korrigiert. Mann nennt dies auch Pfannenschwenkosteotomie. Viele Namen für eine "simple" Sache: hierbei werden ie Bewegungsachsen zueinander ausgerichtet. Im Prinzip ist es eine recht große orthopädische Operation, die zum Ziel hat, das Hüftgelenk langfristig zu erhalten, um der abnutzungsbedingten Athrose vorzubeugen.

        Sollte letzteres der Fall sein, wundert es mich dass du nicht in physiotherapeutischer Behandlung bist. Die von dir beschriebene Bewegungsinsuffizienz schreit gerade nach orthopädischer und physiotherap. Behandlung!

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