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entzündung im fuss

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  • entzündung im fuss

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  • RE: entzündung im fuss


    Hallo,

    ich leide jetzt bereits seit ca. 4 Monaten an Schmerzen in meinem linken Fuß. Lt. Diagnose meiner Ärztin und Röntgenbild hat sich mein Fußlängsgewölbe komplett gesenkt und löste eine Entzündung im Fuß aus. Ich bekam daraufhin zur Ruhigstellung einen Gehgips für 3 Wochen und danach spezielle Einlagen. In dieser Zeit hatte ich keine Beschwerden. Nun ist der Gips seit einer Woche ab und meine Einlagen noch nicht fertig und die Schmerzen sind schon wieder da. Die Schmerzen beginnen in der Mitte der Fußsohle und ziehen in das mittlere Zeh, sowie den Außenknöchel. Der Hauptschmerz befindet sich jedoch am Fußinnenknöchel und im Fußgewölbe. Morgens ist der Schmerz kaum zu spüren und auch solange ich den Fuß belaste sind die Schmerzen gering. Doch sobald ich den Fuß entlastet habe und wieder auftreten möchte, habe ich starke Schmerzen. Ich hatte durch meine Schwangerschaft im letzten Jahr (Entbindung war Dezember 2002) fast 20 Kilo zugenommen und hatte auch schon vorher etwas Plattfüße. Kurz nach meiner Entbindung hatte ich an drei Zehnägeln des linken Fußes und an zweien des rechten Fußes starke Entzündungen. Die Entzündungen kamen und gingen und waren schließlich abgeheilt. Doch kurz darauf fingen die Schmerzen in meinem Fuß an. Kann dass zusammenhängen?
    Ich bin mit der Diagnose meiner Ärztin nicht so recht zufrieden, obwohl Sie eine Spezialistin auf diesem Gebiet ist. Als ich den Gips entfernt bekam, sagte sie nur zu mir, dass ich sobald die Schmerzen wieder da seien zur OP vorbeikommen muss. Eine Kernspint. würde nicht gemacht werden, da man eh nur schlechte Resultate erziehlen würde. Sie möchte meinen Fuß aufschneiden und sich die Sehne mal anschauen. Ich finde die Ärzte machen es sich da so einfach. Ich habe zuhause einen fünf Monate alten Sohn und kann mir nicht mal so einfach nebenbei den Fuß aufschneiden lassen, obwohl garkeine richtige Diagnose vorliegt. Ist es sinnvoll eine Blutuntersuchung auf Entzündungsparameter oder Rheumawerte machen zu lassen und kann ich auf eine Kernspint. bestehen oder ist diese OP mein letzter Ausweg? Ich hoffe so sehr auf einen Tip.

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    • RE: entzündung im fuss


      Ohne Diagnose oder zumindest wahrscheinliche Verdachtsdiagnose würde ich mich nicht operieren lassen. Und zu einer vernünftigen Diagnostik gehört für mich in Ihrem Fall ein Kernspin. Blutuntersuchungen auf Entzündungsparameter sind so grundlegend, daß ich mir nicht vorstellen kann, daß sie bei Ihnen noch nicht gemacht wurden. Wenn doch, würde ich mir überlegen, den Arzt zu wechseln. Eine Aussage wie "mit Kernspin erzielt man schlechte Resultate" ist schlichweg falsch, in Ihrem Fall zumindest sehr fragwürdig. Und eine Aussage wie "den Fuß aufschneiden und die Sehne anschauen" so schwammig, daß ich mich da garantiert nicht auf den OP-Tisch legen würde. Was ist denn der Verdacht Ihrer Ärztin? Was vermutet sie denn als Ursache der Schmerzen? Und wie gedenkt sie diese denn zu beheben, wenn sie es operieren will? Das würde ich erst mal wissen wollen, und wenn sie das nicht beantworten kann - auf Wiedersehen!
      Gerade Beschwerden im Fußbereich sind sehr häufig funktioneller Art, d.h. sie kommen durch Fehlbelastung zustande. Dementsprechend kann man sie aber meistens mit entsprechenden Einlagen und Krankengymnastik auch gut in den Griff bekommen. Bevor das nicht versucht wurde, sollte man mit OP zurückhaltend sein. Alles in allem klingt die Schilderung Ihrer Ärztin aus Ihren Aussagen nicht sehr vertrauenswürdig.

      Thomas

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      • RE: entzündung im fuss


        Hallo mindy,
        die Entzündungen an Ihren Zehennägeln können schon mit Ihrer jetzigen Problematik zusammen hängen. Denn erfahrungsgemäß verändern Sie ihr Gangbild , wenn Sie an den Zehen durch Berührung
        der Schuhe Schmerzen haben.
        Auch kann Ihre Schwangerschaft meiner Ansicht ein Grund für Ihre Beschwerden sein. Durch die Hormonumstellung in der Schwangerschaft werden die Bindegewebe sehr viel elastischer und das im ganzen Körper!
        Im Bereich des Beckens macht es ja auch Sinn um den Geburtsvorgang zu erleichtern.
        Leid"tragender" im wahrsten Sinne des Wortes ist allerdings ihr Fuß.
        Stellen Sie sich vor, das Gewölbe muß 20 Kilogramm mehr tragen und hat weniger Halt durch die geringere Festigkeit der Bänder, vor allem der Faszie an der Fußsohle ! Diese Konstellation kann zu massiven Problemen im Bereich des Fußes führen, vor allem wenn schon eine Plattfußtendenz bei Ihnen vorgelegen hat. An der Fußsohle verläuft ein Nerv der durch die geringere Stabilität zusammengepresst werden kann. Vielleicht lassen Sie Ihren Fuß auf ein "Tarsaltunnelsyndrom" ( das heisst ein Nerv wird von instabilen Gewölbeteilen geärgert) hin von Ihrer Ärztin hin untersuchen.Diese verminderteFestigkeit der Gewebe vergeht nach zirka 6-12 Monaten.
        Ich glaube Ihre Beschwerden werden sich durch die Einlagen wesentlich bessern.
        Eine Operation wäre für mich die letzt Möglichkeit auch in Hinblick auf Ihr kleines Kind Ihre Beschwerden zu bekämpfen.
        Alles Gute für Sie und Ihr Picollo
        Günter Knarr




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