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FPZ Risiko Wirbelbruch

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  • FPZ Risiko Wirbelbruch

    Nachdem ich die 24 Trainingseinheiten absolviert hatte, wurde die Ausgangsmessung mit jeweils zwei Messungen pro Gerät durchgeführt. Am Rückentrainer wurde aufgrund einer falschen Winkeleinstellung bei der ersten Messung eine dritte durchgeführt. Dabei verspürte ich einen stark einschießenden Schmerz in der unteren Lendenwirbelsäule. Parallel war ein lautes Krachen zu hören. Die Messung wurde sofort abgebrochen. Da ich mich nicht mehr aufrichten konnte, wurde ich vom FPZ-Therapeut angewiesen, mich auf den Boden zu legen. Es wurde nicht für nötig gehalten, einen Arzt anzufordern. 10 Minuten nach dem Unfall renkte mir ein Physiotherapeut lt. seiner Aussage zwei Lendenwirbel wieder ein. Das Reha Zentrum möchte sich an die falsche Winkeleinstellung leider nicht mehr erinnern.
    Bei der Kernspindiagnostik stellte sich nun heraus, dass ich mir den LWK 3 gebrochen hatte. Der Wirbel ist deformiert u. auch die Bandscheibe wird nach Aussage des Orthopäden vernarben. Mit der Lendenwirbelsäule hatte ich bis dato keine Probleme u. es wurde auch keine Osteoporose diagnostiziert.
    Auf das Risiko hatte mich niemand aufmerksam gemacht. Der Patient agiert hier angeblich in Eigenverantwortung. Obwohl ich eine bleibende Schädigung habe, hat angeblich jeder alles richtig gemacht. Wer hat beim FPZ ebenso negative Erfahren gemacht bzw. bleibende Schäden davon getragen? Gibt es denn eine Haftung oder habe ich selbst Schuld, dass ich die Anweisungen des FPZ-Therapeuten befolgt habe?


  • Re: FPZ Risiko Wirbelbruch


    Hallo Fau Acker,

    meinem Mann ist es genau so ergangen wie Ihnen.
    Letzten Freitag hatte er seine letzte FPZ Abschlussmessung und dabei ist auch der 3. Wirbel gebrochen. Mit den Bandscheiben ist zum Glück nichts. Der Wirbel soll wieder von alleine zusammen wachsen, ohne OP.
    Ich bin auch völlig verärgert, daß er auf solch ein Risiko nicht hingewiesen wurde und daß die Therapeuten nicht vorsichtiger sein können. Die Aussage des Arztes, in dem betreffenden RehaZentrum war, daß sowas NUR bei jedem 1000. Patienten passiert.
    Wissen Sie inzwischen, was wir noch machen können?
    Haben Sie einen Anwalt eingeschaltet?

    Hoffentlich geht es Ihnen inzwischen wieder gut!
    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!

    Viele Grüße
    Iris schamberger
    info@schmuckart.net

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    • Re: FPZ Risiko Wirbelbruch


      Hallo Frau Schamberger,
      vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich hoffe, es wird bei Ihrem Mann wieder ganz gut. Bei mir liegt der Unfall nun schon mehr als 1 Jahr zurück u. mein Rücken ist nicht mehr wie zuvor. Das hatte mir der Orthopäde jedoch auch angekündigt.
      Bisher habe ich nichts unternommen. Der Orthopäde, der mit dem betr. REHA-Zentrum zusammenarbeitet, konnte sich das nach einer sehr umfangreichen Untersuchung nur so erklären, dass ich mich ungeschickt angestellt habe u. in Zukunft nicht mehr an Geräten trainieren solle. Immerhin wurde Ihnen gesagt, dass das bei jedem 1000. Patienten passiert. Die fpz-ag behauptet, es hätte dabei noch nie einen Wirbelbruch gegeben u. wäre auch nicht nachvollziehbar. Trotzdem hat sie monatelang angerufen u. sich nach meinem Befinden erkundigt.
      Da mein Bruder Anwalt ist (jedoch spez. auf Arbeitsrecht), hatte ich mich bei ihm bezüglich einer Klage erkundigt. Er meinte, das ich damit eher keinen Erfolg hätte.
      Da Ihrem Mann inzwischen dasselbe passiert ist u. es eine Aussage zur Häufigkeit gibt, wäre eine Sammelklage zu überlegen. Ich werde mich dahingehend mal informieren. Evtl. ist bei mir die Sache auch schon verjährt.
      Nun bin ich doch erleichtert, dass das angeblich öfters vorkommt. Ich war schon sehr verunsichert bezüglich meiner Knochendichte, obwohl alle Befunde ok. waren.
      Viele Grüße,
      Marlene Acker
      marlene.acker@vodafone.de
      Tel. 07972/72449

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