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sorgen mit 19jähriger tochter

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  • sorgen mit 19jähriger tochter

    hallo,
    ich bzw. mein mann und ich, haben ein problem mit unserer tochter ( 19 ).
    sie hat einen bekannten ( nicht ihr freund sagt sie ), der in einer wg wohnt. am montag ist sie hals über kopf zu ihm gegangen, weil sie es angeblich zu hause nicht mehr aushält. wir sind völlig sprachlos und platt, weil nichts neg. kein ernsthafter streit o.ä. vorgefallen ist. wir nehmen ihr viel ab und sie ist auch etwas verwöhnt, es fehlt ihr an nichts. sie möchte unbedingt ausziehen und das so schnell wie möglich. das einzige was wir verlangen ist, zu wissen wo sie sich aufhält die tage und sich doch auch einmal am tag tel. oder per sms meldet. doch damit tut sie sich sehr schwer, sie will es irgendwie nicht einsehen das wir uns sorgen machen. auf sms von mir, antwortet sie entweder gar nicht oder notgedrungen, von alleine kommt nichts.

    ein stück kann ich ja verstehen, das man in dem alter etwas selbständiger sein möchte.
    wir würden so gern mit ihr drüber reden, aber sie hört kaum zu, geht aus dem gespräch oder ist gereizt und wütend. ich bin dann gleich ruhig weil ich mich nicht streiten will, bevor sie sich gar nicht meldet. andere meinungen lässt sie schon gar nicht zu, damit ist sie gleich beleidigt.

    morgen hat sie in unserem ort eine autofahrstunde. ( sie ist schon 3x durchgefallen und macht nun neu, weil sie denkt sie kann es und lässt sich absolut nichts sagen, wie in jeder beziehung )habe ihr gesagt, dass ich mich freuen würde wenn sie mal kurz nach hause käme danach. das hat sie abgelehnt. sie lässt sich vom bahnhof abholen und wieder absetzten. das hat mich sehr verletzt.

    wir sind etwas hilflos, denn sie verdient kein geld. sie hat jetzt ihre schul.ausbildung abgeschlossen, und will ein praktikum machen oder sich arbeit suchen. es sind versch. dinge noch offen, auf dessen bescheid sie wartet.

    wie sollen wir uns verhalten? sollen wir sie finanziell unterstützen, obwohl wir den zeitpunkt zum ausziehen noch zu früh halten. da wir ein haus haben mit garten, gibt es keinen platzmangel, so das ich zwar ihr bedürfnis verstehe, aber es noch nicht der richtige zeitpunkt ist. wie sollen wir uns verhalten, wenn sie uns so meidet. ich bin eine sehr ängstliche mutter und sorge mich schon, aber nicht so das wir nicht über alles reden könnten.
    ich habe das gefühl wir gehen ihr auf die nerven. nun tut sie mir auch leid, denn sie ist noch etwas naiv und leichtgläubig. ich vermute sie hat sich in den jungen mann verliebt, aber eben nur sie in ihn. hoffe das sie nicht ausgenutzt wird.
    freundinen hat sie fast keine mehr, hat sich mit fast allen verstritten. schuldig sind immer die anderen. sie sieht nichts ein. nimmt schnell alles übel, versteht kaum spaß, fühlt sich oft provoziert und denkt hinter jedem satz steckt etwas schlechtes was man ihr sagt. man muss sich jedes wort überlegen, damit sie nicht ausflippt.

    das war erst mal soweit alles. ich würde mich über antworten freuen. vielleicht hat jemand ähnliche erfahrung gemacht und kann sie mir hier mitteilen. wir sind wirklich sehr traurig.
    nicht weil unser kind erwachsen wird, sondern wie es abläuft. wir sehen dann immer wie gut es doch bei andern abläuft. wie zuverlässig und selbstständig so manche gleichaltrigen sind.
    oder ist unsere tochter noch in der pupertät? ich dachte das wäre vorbei.

    vielen dank fürs lesen
    hilflose


  • RE: sorgen mit 19jähriger tochter


    Lass deine Tochter los! Das kannst du auch tun, wenn sie bei euch zu Hause wohnt. Kontrolliere sie nicht dauernd. Früher konnten Eltern ihre Kinder auch nicht ständig per SMS oder Handy erreichen. Wie war es denn bei dir, als du in dem Alter warst? Du kannst deiner Tochter auch Liebeskummer nicht ersparen, so gern du es auch möchtest. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen, leider.
    Geld würde ich ihr keines geben, sie hat die Entscheidung, von euch unabhängig sein zu wollen, getroffen, nun soll sie auch beweisen, dass sie dazu in der Lage ist. Aber bitte sprich sachlich, ruhig, ohne Vorwürfe mit ihr! Schaffst du das (es ist sehr schwer, ich weiß)?
    Alles Gute!

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    • RE: verlorene tochter?


      kommt in verschiedenen Ausprägungen in diesem Altersabschnitt sehr häufig vor - und die Eltern sind vor den Kopf gestoßen!

      Nur eines nicht machen:
      - auf sie "einquatschen"
      - fragen, fragen, fragen... warum? warum? ... was haben wir denn...
      sondern:
      - kein Selbstmitleid
      - keine Selbstvorwürfe
      - hinhören, wenn sie was von sich hören läßt
      - helfen dann, wenn sie darum bittet

      Kollege Teufel wird sie schon nicht holen!!!





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      • RE: verlorene tochter?


        Aber vielleicht der Kollege von der Drogenabteilung

        Beelzebub :
        -------------------------------

        Kollege Teufel wird sie schon nicht holen!!!

        Kommentar



        • RE: verlorene tochter?


          hallo,
          ich schliese mich da True an. Lasst eure Tochter los. Sie ist volljährig und ich glaube das ihr es schon auf die Nerven geht wenn ihr sie immer kontrolliert.
          Lasst sie ihre eigenen Erfahrungen sammeln, man kann die Kinder nicht ein Leben lang beschützen, auch wenn man das gerne tun würde.
          Lasst sie ihr Leben leben, sie ist erwachsen.

          Gruß Marimba

          Kommentar


          • @True


            Geld würde ich ihr keines geben, sie hat die Entscheidung, von euch unabhängig sein zu wollen, getroffen, nun soll sie auch beweisen, dass sie dazu in der Lage ist.-
            ---------------------------------------------------------------
            Leide nicht richtig. Solange... und es kann lange dauern, sie (die tochte ) kein job hat, müssen sie(die eltern) es denoch tun, ob volljährig oder nicht spielt es keine rolle.- Der unterhalt, wir angeglichen auf das gehalt der eltern.-

            Véro

            Ps: habe ich vor kurz erfahren.-

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            • RE: sorgen mit 19jähriger tochter


              nein, in der Pupertät ist sie nicht mehr, aber in der Adoleszenz. Jenes Übergangsstadium, in welchem sich ihre Persönlichkeit in sozial -emotionaler Hinsicht festigt. Und da muß sie auch "durch", wie die anderen bereits geschrieben haben. Macht Euch keine Vorwürfe, gebt ihr den nötigen Abstand der es ihr gestattet in ihrem Erwachsenwerden Eigenes erfahren dürfen und Widerfahren zu lassen. Sie soll aber wissen, dass ihr beide für sie immer da sein werdet, wenn sie Hilfe braucht.. Manche holen sich auch profess. Hilfe. Viel Glück

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              • RE: sorgen mit 19jähriger tochter


                oder per sms meldet. doch damit tut sie sich sehr schwer, sie will es irgendwie nicht einsehen das wir uns sorgen machen. auf sms von mir, antwortet sie entweder gar nicht oder notgedrungen, von alleine kommt nichts.
                .................................................. .......
                So...und mit diesen satzt ist klar du machst druck, deine tocht bringt dir zu zeit eine mänge bei, sie hat kein böcke mehr "betutel" zu werden und möchte klip und klar, nicht mehr wie ein Kind behandelt werden.- Vergisst nicht sie ist kein besitzt, nur ein mensch der was (für sich) ohne euch, im leben erfahren möschte.-
                Es wäre an der zeit sie wie (eine frau) zu behandel, auch wen sie in dein herz noch so klein und unerfahren ist.-Damit wurdet ihr eine mänge gewienen, schotet dich ab von diese " Kind meldet dich" Du muss dursch.-
                Ach und bitte, fange nicht an zu denken das andere es besser hinbekommen,A sie haben eventuel darauf viel fruhe begohnen, B es ist nicht alles gold was glenzt.-

                Grüsse,
                Véro

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                • der schöne Franz


                  musst Du in "schönen" Worten das sagen, was gesagt ist?
                  Nomen est omen - Fatzke!



                  (((*__Ä__*)))

                  Kommentar


                  • RE: ach, Du schon wieder...


                    Wie geht es Muttern ?

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                    • RE: sorgen mit 19jähriger tochter


                      hallo an alle,

                      bin freudig überrascht von so vielen rückmeldungen.
                      habe mir einiges rausnehmen können. muss auch an mir arbeiten und loslassen.
                      was bleibt ist natürlich die angst und sorge.
                      mit der adoleszenz-zeit, habe ich so nicht gewußt. vielleicht steckt sie da mittendrin.

                      ich will versuchen zuzusehen wie sie fehler macht ohne etwas dazu zu sagen, denn anderes bleibt mir nicht übrig. sie hört z.z. sowieso nicht zu.

                      habe es gestern und heute geschafft weder sms zu schreiben noch anzurufen.

                      ich danke euch, hat mit geholfen.

                      lg
                      hilflose

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                      • RE: sorgen mit 19jähriger tochter



                        Hallo Hilflose,
                        mich rührt etwas, dass Sie mit den wenigen sachlichen Beiträgen zufrieden sind.
                        Manchmal möchte ich mich fast bei den Ratsuchenden entschuldigen, dass ihre Anfragen mit Nichtigkeiten, Wortgefechten, z.T. auch bösartigen Dummheiten zugedeckt werden.

                        Den Ratschlag des Loslassens halte ich auch für richtig. Es wird Ihnen leichter fallen, wenn Ihre Tochter die Gewissheit hat, stets ihre Eltern als Rückhalt zu haben. Nur eben die Modalitäten möchte sie im Moment selbst gestalten.

                        LG
                        Dr. Riecke

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                        • RE: sorgen mit 19jähriger tochter


                          vielen dank herr dr. riecke,

                          die wenigen sachlichen beiträge sind nun mal nicht mehr, deshalb muss ich wohl erst einmal zufrieden sein. entschuldigen müssen sie sich nicht, dafür ist es nun mal ein offenes forum und
                          dummheiten überlese ich sowieso.

                          loslassen ist sehr schwer, denn ich war jahrelang eine glucke und habe mich selbst nicht sehr ernst genommen, was meine bedürfnisse angeht. nun plötzlich bin ich nicht mehr so gefragt und muss mich erst wieder entdecken. das ganze ist sicher normal, aber es geht mir etwas zu schnell und zu spontan. ich hatte gedacht ich kann langsam in die loslassphase hineinwachsen.

                          lg
                          hilflose

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                          • RE: sorgen mit 19jähriger tochter


                            Liebe Hilflose!
                            Wahrscheinlich ist dein "Glucke- sein" auch der Grund, warum sich deine Tochter gar so heftig freizustrampeln versucht. Wenn es dir gelingt, sie loszulassen, wird sie um so eher zu dir zurückkehren. Denn dann macht sie es freiwillig.
                            Alles Liebe, denk einmal an dich und gönn d i r etwas, du hast es nicht nötig, dich nur über andere zu definieren.

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                            • RE: wer sitzt hier an den Hebeln ?


                              und ? wer ist hier der Administrator ? ich, wir, sie ?

                              Das ja ist eine hartes Stück, da gibt es einen Doc, der nicht löschen kann, darf, will.

                              im Übrigen, darf ich festhalten, dass sich ihr Beiträg nahezu mit den Beiträgen mancher User hier deckt !



                              Kommentar


                              • Doch True


                                Ich finde dieser satzt von dir einfach nicht möglich, ich meine nicht machbar und nicht mal gedanklich umseztbar.-
                                """du hast es nicht nötig, dich nur über andere zu definieren."""

                                Oh doch! Eine mutter bleibt nun mal eine mutter, ab dem moment wo sie ein kind gebohren hat und es liebt, das auch noch 19 jahrenlang...tag für tag!
                                ist wie man mit diesen satzt sagen wird... "du bist ab heute nicht mutter", das geht nicht, man kannst eine frau einigerst antun, aber denoch bis zu ihren tot wird eine Mutter dursch und mit ihren kinder 100% sich definieren! oh jaa, das ist schon mal sicher wie die wellt alt ist, darauf gehe ich ein wie tausede anderen mütter !
                                Ich kann nicht für die fäter reden, aber darauf wurde ich nicht wetten. den mich schleicht der verdacht... auch wen sie nicht gebohren haben... das sie auch so empfinden.-

                                Grüsse,
                                Véro

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                                • RE: Doch True


                                  liebe véro, eine mutter, wie möglicherweise die meisten menschen sie als definition begreifen, wird sich sicherlich auch und zu einem großen teil durch ihre kindern definieren, aber dennoch bleibt sie ein eigenständiger mensch und darf und sollte, ein stück individualität beibehalten und sich somit selbst auf vielfältige weise definieren dürfen/können/müssen. denn auch die kinder sollen sich zu eigenständigen menschen entwickeln, dazu braucht es vorbilder.

                                  lg
                                  nornen

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                                  • Koreck nornen


                                    Abzolut richtig, das sie sich als frau und als mensch, in den fall von hilfloss sich aus den augen verlochen hat...und nun mal ist es schwierig aber auch eine lange kurwe die sie nehmen muss...ich wurde fast sagen was sie betreift ist sie "in eine rolle-ecke hängen geblieben" den sie sah anscheint nicht die möglichkeit die jeder mensch hat wie auch kindern, sich zu entfalten.... klaro!, nur ich wollte nicht...abzulut nicht, ausser art lassen, was ein kind eine mutter für wellen schagen lest.- in der richtung oder in der andere, ist die autonomie eine mutter sicher von dieser mutter da sein ein motor um sich in eine zwangzjake zu drängen, ich streite es doch nicht ab das es ungesund ist ;-) Die MITTE, hat nun mal eine mutter zu finden zu suchen und auszuleben.-

                                    Grüsse
                                    Véro

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                                    • RE: Doch True


                                      Sicher wird sich eine Mutter immer mit ihrer Tochter identifizieren, doch sie sollte sich niemals nur über ihre Tochter definieren. Ansonsten stellt sie Ansprüche an ihr Kind, erwartet, dass dieses ihre Erwartungen erfüllt. So sehe ich meine Rolle als Mutter keineswegs.

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                                      • RE: wer sitzt hier an den Hebeln ?


                                        Abgesehen von den rechtschreiblichen Qualitäten

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