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HILFE

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  • HILFE

    Hilfe...
    Seit einigen Wochen bin ich wg. generalisierter Angststörung mit starken Panikattacken krank gewesen. habe antidepressiva bekommen. dann wollte ich endlich wieder arbeiten. ich habe auch kaum vermeidungsverhalten gezeigt, um möglichst schnell wieder in das normale Leben zurückzukehren. aber die wenigsten wissen von dieser krankheit, haben ergo kein verständnis. nun bin ich am arbeitsplatz wieder zusammengebrochen. ist es noch ein wunder? (internet-trennung) völlig verzweifelt weiß ich nicht, wie es weitergeht. krankenkasse braucht ewig, um therapie zu genehmigen. arbeitgeber schlägt wiedereingliederung vor. morgen wieder neurogloge, heute hausarzt. eben wurde mir telefonisch aus der familie mitgeteilt, daß ich noch meinen arbeitsplatz verliere. Ich kann nicht mehr.


  • RE: HILFE


    ...daß Du den Arbeitsplatz verlieren würdest???
    Mach Dich nicht deshalb auch noch verrückt, oder arbeitest Du ohne Tarifvertrag, Arbeitsvertrag und ohne Betriebsrat?

    Jetzt pack mal die (kleinen) Dinge an, die Dir keine Angst machen.
    Geh raus an die Luft - von mir aus auch an den Froschteich [ ;-) ] und erfreue Dich mal an den Kleinigkeiten, die in Wirklichkeit so großartig sind...
    Und denke auch daran: Du bist nur eine von vielen, denen die momentanen Lebensumstände schwer zu schaffen machen, nur reagiert jeder anders (ab).
    Und schau vor allem nicht zurück! Du kommst sonst kaum vorwärts und stolperst eher noch über kleinste Dinge, die Dir mit dem Blick nach vorn keinerlei Probleme bereiten würden...
    Und glaube auch nicht, daß da niemand Deine Situation verstehen könnte.
    Du siehst vielleicht momentan die Welt als unwirtliche finstere Höhle, laß etwas mehr Licht zu, und es ist gleich eine zauberhaft schöne Grotte...

    Also!

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    • RE: HILFE


      Wie du deine Situation beschreibst, ist ein stationärer Klinikaufenthalt nötig, ambulant, bzw. Psychotherapie begleitend zur Arbeit wird nicht reichen.
      Du musst jetzt ausschließ an dich und deine Gesundheit denken, alles andere wie Arbeitsplatz, Erwartungen der Umwelt an dich sind zweitrangig!

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      • RE: HILFE


        Ich hatte die ersten probatorischen Sitzungen mit einem wirklich guten Therapeuten, der allerdings nur über das Erstattungsverfahren arbeitet. Mind. eine Woche muß ich noch warten, ob die Therapie genehmigt wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine stationäre Behandlung helfen soll. Eher habe ich das Gefühl, dass mir das schaden würde. Außerdem muß ich mich mit den "Situationen" des Alltags konfrontieren. Einen "Rückzug" kann ich mir nicht als hilfreich vorstellen. Übrigens weiß ich, dass ich die Geschichte ins falsche Forum gestellt habe, Korrektur ist bereits erfolgt.
        Kennst Du das Thema? Ja, versuche, alles Belastende außen vor zu lassen. Ist schwierig für einen selbständigen und ursprünglich souveränen Menschen, mit so einer Erkrankung klarzukommen. Dachte ja auch, ich hätte das Schlimmste "hinter" mir. Nun gehts von vorn los. Man fühlt sich wie ein peinlicher Versager. Ach, ich will nicht jammern und selbstmitleidig klingen. Muß es nur einfach mal loswerden, verdammt.

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        • RE: HILFE


          wenn dir die Therapie hilft, ist das nur von Vorteil. Problematisch sind jedoch die "Rückfälle", die, solange die Ursache der "Angststörung" nicht geklärt ist, und der richtige Therapieweg noch nicht eingeschlagen wird, dich um so mehr
          frustrieren können.
          Ein Klinikaufenthalt ist kein Rückzug sondern eine "Bestandsaufnahme", Stabilisierung, mit dem Ziel die richtige Basis für die künftige Therapie
          mit dir zu erarbeiten.
          Auch wenn manche Menschen "plötzlich" an einer Angststörung erkranken, sind die Ursachen im Hintergrund oft Jahre lang unentdeckt vorhanden.
          Je früher eine Angsterkrankung mit der entsprechenden Therapie behandelt wird, desto besser die Chance für einen Neuanfang.

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          • RE: HILFE


            Hallo, ich denke auch wie Mark, ich war mal in einer ähnlichen Situation, ich bin damals ins Krankenhaus, da ich mir nicht mehr zu helfen wußte. Ich habe meine Situation geschildert und darum gebeten mich " ruhig " zu stellen. Ich habe nicht gefragt was genau ich dort bekommen habe, aber nach zwei Tagen ging es mir seit wochen um einiges besser. Das ständige im Kreis drehen hat endlich aufgehört. Abstand ist meiner Meinung nach das einzige was Dir im Moment etwas hilft, Dich einigermassen zur Ruhe kommen läßt.

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            • RE: HILFE


              Deine Worte in Froschprinz sein geneigtes Ohr....

              Hast Du eine Ahnung was es bedeutet eine Panikattacke zu haben ?? Ne, nee? Hättest Du die , würdest Du nicht mit solchen Tipps kommen.
              Das Ende vom 1001Alptraums (sach ma...schreibt man das nicht normalerweise mit "b"?)...also jedenfalls das Ende ihres Albtraums wird so aussehen, das sie das Auto in der Garage parkt, den Schlüssel wegwirft und fortan nicht mehr aus dem Haus gehen wird.Da kann es draussen noch so doll Sonne vom Himmel regnen oder die Vöglein trällern gar lieblich, oder der Froschteich glänzt verführerisch im Licht des Vollmonds....alles uninteressant.
              Das einzig wirklich wichtige in ihrem Leben wird die Angst vor der Angst sein / werden.

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              • kämpfe


                hi 1001Albtraum,

                ich habe das gleiche problem seit etwa einem jahr.
                allerdings geh ich normal arbeiten und führe eigentlich ei normales leben. naja, allerdings ist da immer die "angst vor der angst" die mich wahnsínnig macht.
                ich geb dir einen tipp: lass dich nicht von der angst beherrschen! das ist leicht gesagt aber das einzig richitge!

                ich weiss wie du dich fühlst, glaub mir!
                es wird alles so grau und ohne perspektive, weil man immer dies angst in sich aht. bei mir ist es die angst zu sterben, sie ist immer präsent!
                vielleichrt solltest du mal zu einem kinesiologen gehen, ich warte schon sehnsüchtig bin ich endlich einen termin bekomme! ich habe eine bekante die dadurch geheil wurde! sie hatte schlimme depressionen!
                bitte kämpf weiter, versuch keine psychopharmaka zu nehmen, soweit es geht!
                aber denk dran:
                WER KÄMPFT KANN VERLIEREN; WER NICHT KÄMPFT HAT SCHON VERLOREN!!!

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                • RE: kämpfe


                  Hallo Lisa!

                  Eigentlich ist mein Leben auch normal. Es ging mir schon wieder richtig gut. - fand ich jedenfalls -
                  Vorhin war ich jedoch wirklich erledigt (oft endeten meine Attacken in Ohnmachten), aber ich habe mich wieder gefangen. Freue mich, dass Du die mir bereits bekannte Angst vor derselbigen gut im Griff hast! Und ich schaffe das auch wieder. Im Grunde ist es ja traurig, wenn das ein Trost ist, aber ich bin eben nicht die einzige mit diesem Elend. Nur manchmal kostet dieses Auf- und Ab eben extrem viel Kraft, das kennst Du bestimmt auch.
                  Ganz viel Erfolg weiterhin für Dich und weiterhin die Kraft, anderen Mut zu geben, wünsche ich Dir!

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                  • RE: HILFE


                    Ob dein Rat evtl. auch auf mich paßt, kläre ich auf jeden fall!

                    Kommentar



                    • RE: HILFE


                      Und was hilft da?
                      Ein- oder mehrwöchiger Tiefschlaf mit partieller Amnesie?

                      Sorry... wenn das so ist, dann hüpf ich wohl besser zurück in den Teich...
                      ... der nächste Winter(schlaf) kommt bestimmt.

                      Quok!


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