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@Neidisch: nochwas für dich

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  • @Neidisch: nochwas für dich

    hallo neidisch, ich wollte mich jetzt nicht durch die viele antworten klicken, die du bekommen hast und vielleicht wiederhole ich nun was - vielleicht aber auch nicht. ich finde das thema ziemlich wichtig, da es so tabuisiert wird: man darf nicht neidisch sein, das wird sehr schlecht angesehen und andersherum ist man geschockt, wenn dir jemand sagt, er/sie sei neidisch auf dich. so ist es mir mal mit einer freundin ergangen, aber seitdem sehe ich ihren neid (und meinen, den gibt es ab und zu auch) anders: ich finde es mittlerweile sehr mutig, sich den neid einzugestehen, weil das viele nicht tun, obwohl sie es ebenso sind. es ist meiner ansicht nach ein sehr menschliches gefühl, auch wenn es einen nervt.
    aber zentral ist, wie du dann damit umgehst: für mich ist der neid mittlerweile ein anzeiger für das geworden, was ich will oder nicht will, gerade im beruflichen. so wird neid zur zeit zum sehr konstruktiven signal für mich, weil ich momentan nicht genau weiß, in welche richtung ich mich beruflich weiterentwickeln möchte. ich frag mich ganz bewusst: auf wen bin ich neidisch, auf was wäre ich neidisch? und ich merke auch sehr bewusst: ok, auf den job xy bin ich jetzt nicht neidisch, das scheint dann also nicht meinen wünschen zu entsprechen. wenn man das gefühl von neid auf diese weise nutzt, enttabuisiert man es und macht es produktiv und last not least merkt man: es hat letztlich nichts damit zu tun, dass man anderen etwas nicht gönnt, sondern ist einfach ein guter wegweiser für dich. also frage dich, was du möchtest, was deine freundin hat - ob du eventuell lieber in einer kleineren firma arbeiten willst etc.
    viel glück und grüße
    abendvogel


  • hatten wir schon


    Evolutionäre Psychologie

    In der Evolutionstheorie von Lelord wird die These vertreten, der Neid - hier einzig im Sinne eines emotionalen Verhaltens - diene der Optimierung des Überlebens von Gruppen. Die Emotion Neid wäre dann ein biosozial abgestützter Mechanismus im Gruppenleben.

    Es werden folgende Überlegungen vertreten:

    1. Neid begünstige insbesondere die Entstehung von Ehrgeiz, um durch eigene Anstrengungen und eigenen Erfolg mit dem "Beneideten" gleichzuziehen. Dieser positive Wettbewerb erhöhe die Überlebenschancen.

    2. Neid begünstige die Entwicklung von Fairness in einer Gruppe, weil er die Empfindlichkeit für Ungleichheiten innerhalb der Gruppe steigere (Gerechtigkeitssinn). Fairness in einer Gruppe verhindert unnötige Streitereien und daraus folgende Verletzungen. Dadurch erhöht sich die Überlebenschanche der gesamten Gruppe.

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    • RE: hatten wir schon


      Der begnadete Kopierer vor dem Herrn.
      Wie wäre es, wenn Du Dich mal bemühen würdest, eigene Worte zu verwenden ??
      Hätte etwas authentischeres, und würde auch vielleicht von der Mehrheit verstanden und nicht nur von einem ( wenn überhaupt vorhandenen ) Zirkel von Begnadeten.

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      • RE: hatten wir schon


        natürlich könnte man das rad jeden tag neu erfinden, warum nicht?
        wenn du mal ein wenig schärfer nachdenken würdest, dann wäre dir schon längst klar, dass ausnahmslos alles kopie ist, auch deine wenigkeit, und sogar was du in deinem köpfchen hast...

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        • RE: hatten wir schon und dann wieder auch nicht


          die absolute wiederholung gibt es nicht, sie beinhaltet immer eine verschiebung. und eben diese verschiebung ist interessant und kommt in einem "selbst" geschriebenen beitrag viel stärker zum vorschein als beim copy-paste-vorgang.
          ebensowenig hat dein beitrag genau das gleiche beinhaltet wie meiner: das "hatten wir schon" ist nicht richtig, wenn du meinen beitrag genau liest.

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          • copy paste quellenangabe


            das rad mußt du nicht neu erfinden. es wäre allerdings angebracht, nicht deinen namen darunterzusetzen, sondern z.b. wikipedia. ansonsten könnte ein unbedarfter geist vermuten, der diagnostiker wäre selbst in der lage, diese wohl formulierte sätze zu bilden.

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            • @abendvogel: nochwas für dich :-)


              vielleicht muß man dann doch verschiedene sorten des neids unterscheiden. ich glaube nicht, dass neid immer so "produktiv" ist, wie du schreibst. ich kenne auch leute, denen der neid nur schadet, weil er sie unzufrieden macht. da ist die wesentliche frage nicht: "gehts mir nicht wirklich gut?!" sondern "warum gehts mir nicht so gut wie dem/der?!". und verschärfend kommt dann nicht selten eine verengte sicht hinzu. Damit meine ich, dass zwar z.b. der größere wohlstand gesehen wird, die fehlende zeit, der weggelaufene partner und/oder andere ungünstige faktoren einfach ausgeblendet werden.
              sicher kann neid eine motivationshilfe sein, aber
              1. fragt sich, ob die motivation dann auch eine vernünftige ist und
              2. wird ein mangel an neid möglicherweise dem bankkonto schaden, dafür aber vielleicht glücklicher machen.
              ich finde neid sehr natürliches, das auch ausgesprochen werden sollte. aber ich finde ihn auch störend und bedauerlich, weil er eher unglücklich macht - und das oft genug überflüssiger weise.

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              • RE: @abendvogel: nochwas für dich :-)


                du hast recht, neid ist natürlich nicht immer produktiv, aber wenn man sich selbst hinterfragt, kann man ihn möglichweise produktiv nutzen. es war ein vorschlag von mir, anders damit umzugehen und wie in einer asiatischen kampfkunst die energie quasi umzulenken und für sich nutzbar zu machen :-).
                ich meine das auch weniger als motivation für das füllen der kasse, das ist mir auch fremd, sondern als motivation mich zu fragen, was mir im leben wirklich wichtig ist. kommt eben auch drauf an, auf WAS man neidisch ist. ich bin z.B. eher neidisch, wenn jemand viel reisen kann und seufze dann sehnsüchtig, ergo: werde mich drum kümmern müssen, dass auch ich das tun kann!

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