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verlobt & verloren

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  • verlobt & verloren

    hallo ihr lieben,
    wie kann ich damit einen umgang finden:
    Mein Freund und ich sind seit ca. 6 Jahren zusammen und wollten jetzt heiraten. Wir hatten von anfang an eine intensivestreitkultur und auch viel unangenehmen beziehungsstress. Aber jetzt sind wir das erste Mal eichtig zusammen gezogen. Er war fast zwei Jahre im Ausland nd ich habe vieles zurückgestellt um den Background für die Beziehung aufrechtzuerhalten. Jetzt wollte er mich stützen, dass ich für einige Wochen etwas aufbaue - auch im Ausland - aber nach eimer Woche schon macht er Skandal, Liebesentzug, Trennungsdrohungen. Erzählt Freunden und Verwandten nichts von unseren Hochzeitsplänen; im Gegenteil- erzählt seiner Mutter, daß er einen freund heiraten will... Naja, was soll ich tun. Sitze 2000 km weit weger redet nicht mehr mit mir. Ich habe alles auf ihn und uns gesetzt. Ich weiß daß er mehr Respekt vor mir gewinnt, wenn ich hier bleibe, zurücktrete und ihn "zurücktrete"..geleichzeitig weiß ich, daß er sich schnell verrennt und ein paar Wochen ausreichen u, eine Idee in ihm unumstößlich zu gestalten... Ein Egoist der keine Verantwortung haben will, den ich aber liebe und mit ihm zusammen sein will. Dazu kommt, daß ich mich durch unsere gemeinsame Planung auch finanziell, räumlich und natürlich emotional sehr abhängig gemacht haeb. Soll ich zu ihm fahren hier eine Pause einlegen (oder sogar alles aufgeben) oder sturr hierbleiben. Aber was soll ich hier. Bon emotional auch gar nicht mehr in der Lage zu arbeiten....
    Ich möchte soi gerne wissen, wie man ihm beibringen kann, daß sich verantwortung für eine Beziehung mit mir lohnt. Genau vor 6 Jahren hat er seine EX-frau aus ähnlichen Beweggründen verlassen, nur daß es da schon mich gab... Hässlich. Er will aufder einen Seite provoziert werden - sobald ich mich ihm anpasse werde ich uninteressant- auf der anderen seite erträgt er keine kritik, will sich nicht in einer rechtfertigungsposition befinden etc.... Einteufelskreis. Kann ich ihm sagen, daß es sich mit dieser Struktur nicht lohnt aufzugeben (unsere Beziehung) da es immer so sein wird. Was kann ich ihm anbieten, meinerseits.
    herzgebrochene Turda


  • RE: verlobt & verloren


    wieviel müsstest du hier denn aufgeben, um die dir bei ihm die notwendigen letzten in formationen zu verinnerlichen, dass es mit ihm ohne wohltuende distanz nicht klappen kann?

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    • RE: verlobt & verloren


      hier - bei mir- muss ich nicht viel aufgeben, im Gegenteil, es würde mir auch gut tuen mal ein paar Tage nach Hause zu kommen. Ich habe nur Angst, daß ich ehr noch mehr Verletzt werde. Er hat diese Struktur. Da ich ihm hinterherrenne, gebe ich praktisch nach und er tritt noch mal hinterher.

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      • RE: verlobt & verloren


        das ist sinn der übung - manchmal muss man eben verletzt werden, um geheilt zu sein.
        wenn es also easy für dich ist, dann geh hin und hol dir die notwendigen erfahrungen (verletzungen), aber solange bis du es wirklich gerafft hast und mit tiefster überzeugung und von ganzem herzen sagen kannst: ich liebe ihn nicht mehr.

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        • RE: verlobt & verloren


          Mit der Liebe ist das nicht so einfach. Letztendlich müsste ich sehr masochistisch veranlagt sein, um ihn wirklich nich zu lieben. Aber auf der einen Seite fühle ich mich sehr abhängig von ihm - vor allem inzwischen auch ökonomisch und Lebenstechnisch; ich wüsste derzeit nicht mehr wie ich allein über die Runden kommen soll. Auf der anderen Seite möchte ich mir nicht eingestehen, daß die Beziehung gescheitert ist und die ganzen 6 Jahre Streit Zeitverschwendung waren.

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          • RE: verlobt & verloren


            die sech jahre waren keine zeitverschwendung, du hast doch etwas daraus gelernt, oder? dafür hast du halt diese zeit benötigt, ging nicht eher.

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            • RE: verlobt & verloren


              Viel schlimmer wäre es aus meiner Sicht, wenn Du noch mehr Zeit investieren würdest und noch mehr Jahre verlierst.
              Wenn ich in meinem Leben in meinen Beziehungen in solche Situationen gekommen bin, habe ich immer nach dem Motto "lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende" gehandelt.
              Und nur weil Du finaziell von ihm abhängig bist, wirst Du ja hoffentlich nicht eine Beziehung aufrecht erhalten?!
              An Deiner Stelle würde ich versuchen wieder unabhängig von ihm zu werden und zwar so schnell wie möglich.
              Alles andere klärt sich dann von ganz allein.

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              • RE: verlobt & verloren


                objektiv gesehen habt ihr auf jeden Fall recht. Aber offensichtlich waren die sechs Jahre immer noch icht genug... Ich möchte nicht ohne ihn leben. Ich weiss, es ist ungesund wenn wir einfach so weitermachen. Aber oft sind wir auch ein gutes Team und ich sehne mich so danach mit ihm ein gutes Team zu sein. Ich werde ihn nicht ändern. Aber es schmerzt so - auch die vorstellung, daß er mit einer anderen glücklich wird und Kinder bakommt quält mich... Bisher blieb mein- unser Kinderwunsch unerfüllt und bald bin ich auch zu alt. Wenn wir jetzt alles hinschmeissen, habe ich das Gefühl alles völlig falsch gemacht zu haben. Zudem sind wir grade erst zusammen gezogen. Ich habe überhaupt nicht die Kraft mich wieder neu zu fassen. Ich bin vor allem gekränkt. und er redet einfach nicht mit mir. Ich habe keine Ahnung was wirklich so plötzlich passiert ist. Noch vor 10 Tage hatte er angebelich Sehnsucht nach mir und wir waren voller Zukunftspläne. Und plötzlich fühlt er sich von mir eingeschränkt. Und will nicht mit mir reden und mich nicht sehen bis mitte Juni (zumindest hat er geschrieben, daß ich nicht hier das Projekt unterbrechen soll und er dann erst mit mir reden will) - als ob er schon dabei ist den Trennungsschmerz (wenn er denn einen hat) zu verarbeiten; ohne daß wir uns überhaupt getrennt haben.
                Also ja, ich weißß absurd; aber ich kann ihn immer noch nicht loslassen; obwohl es absehbar ist, daß es vermutlich ehr immer schlimmer wird.

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                • Erobererin


                  Da steckt ja wohl eine ganze Menge Temperament von deiner Seite dahinter. Könnte es sein, dass er nicht damit umgehen kann? Wenn du eine Erobererin sein willst, dann erobere! Die andere Frage ist: Ist überhaupt noch etwas zu erobern da?
                  Wenn es schief geht, scheiterst du nicht an ihm, sondern (eher) an deinem Temperament!

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                  • RE: Erobererin


                    ich weiß nicht, ob es noch etwas zu erorbern gibt. Aber ich fühle mich eigentlich nicht danach erobern zu wollen - nach so langer Zeit. Ich sehne mich dannach, daß mal etwas stabil bleibt. Zumindest eine Zeit. Daß man z.B. festlegt egal was passiert, daß nächste halbe Jahr trennen wir uns nicht - am besten noch länger. Ich hatte gehofft, daß wir so stabil sind, daß eben nicht bei jedem Zick gleich alles in frage gestellt wird.
                    Was meinst Du mit meinem Temperament?!

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                    • RE: Erobererin


                      Ich meinte damit, dass du mit so viel "Willen" an die ganze Beziehungssache rangehst. Eventuell würde ein Partner, der mit deinem dir eigenen Temperament umgehen kann, dich nicht nur besser verstehen, sondern auch besser zu dir "passen"!

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