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beide zu schüchtern?

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  • beide zu schüchtern?

    Das klingt jetzt vielleicht ziemlich banal:
    Ich habe mich in einen Mitstudenten verliebt, bringe es aber einfach nicht fertig, es ihm begreiflich zu machen, ohne dass ich mit der Tür ins Haus falle.

    Zum eigentlichen Problem:
    Ich bin eher die introvertierte, smalltalk-hassende Individualistin und komme bei Vielen wegen meiner Schüchternheit/ häufiger Verträumtheit manchmal ziemlich arrogant rüber...

    Bisher hatte ich wegen meinem ansprechenden Äusseren immer das Glück, dass viele Männer von sich aus auf mich zugehen und den ersten Schritt wagen. So hatte ich schon einige Beziehungen. Mich langweilt aber, wenn ich "Jeden" ohne etwas zu machen haben kann. Deshalb war ich auch immer diejenige, die Schluss gemacht hat. (Meine Gefühle waren eben nicht stark genug).
    Richtig krass verlieben, dass es mich fast zerreisst, kann ich mich leider nur in Männer, die mich ignorieren, oder schon fast abweisend wirken.

    Und jetzt habe ich mich eben in einen ausgesprochen schüchternen Einzelgänger verliebt. Er ist vor 1,5 Jahren zweimal von sich aus auf mich zugegangen. Damals war ich mit meinen Gedanken, wie so häufig, wieder mal woanders und reagierte wohl nicht besonders lieb. Das 2. Mal erkannte ich ihn wegen seiner Kapuze schon gar nicht. Er schien damals recht eingeschnappt. Von diesem Moment an hat er mich nur noch einmal angesprochen und bloss, um mich nach dem Vorgang bei einem Praktikum im Labor zu fragen. Da war ich extra super lieb zu ihm und während wir lachten, trafen sich unsere Augen mehrmals. Da hat es mich gepackt.

    Seit ca. 3 Monaten habe ich mich nun so richtig in ihn verliebt, aus dem Kopf ging er mir schon vorher nicht... Und seitdem er mich recht ignoriert, halte ich es fast nicht mehr aus.
    Weil ich mich damit so schwer tue Leute anzusprechen, bringt es mich jedesmal fast um, wenn ich wieder mal auf ihn zugehe. Jetzt bin ich nämlich zum ersten Mal die, die um den Mann wirbt. Wenn ich auf ihn zugehe, ist er super lieb und das bestätigt meine Bemühungen ja auch, aber er macht einfach nichts von sich aus, das mir sagen würde, dass er auch an mir interessiert ist. Und diese Ungewissheit macht mich so fertig.
    Er macht zwar Sachen, die eindeutig sein könnten, z.B. ist er in der Bibliothek an meinen Tisch gekommen um zu lernen, obwohl alle anderen Tische frei waren. Aber dieser Idiot hat nicht einmal Hallo gesagt, obwohl wir uns ja kennen. Als ich dann etwas zu ihm gesagt habe, tat er noch so überrascht. Aber Hallo??? Der hat doch wohl gemerkt, dass er sich direkt gegenüber von mir hingesetzt hat!?
    Als wir in einer Pause zwischen den Vorlesungen mal miteinander gesprochen haben, erwähnte er das Ereignis, wo er mich angesprochen und ich ihn nicht erkannt hatte, also kann es ihm ja nicht so egal sein. Ich habe ihm auch versichert, dass mir das auch wahnsinnig leid täte und er hat mich auch noch in den Schutz genommen und MICH gerechtfertigt.

    Also kurz: Ich weiss einfach nicht was ich tun soll, er macht es mir so schwer, auf ihn zuzugehen und ich habe solche Angst, dass er nichts von mir will. Ich kann nicht unterscheiden, ob er so schüchtern oder einfach nur desinteressiert ist. Solch unbefangenes Flirten kriege ich einfach nicht hin, weil ich bisher nie einen Finger rühren musste. Es ist schlimm, ich verhalte mich als 22-Jährige wie ein vorpubertäres Mädchen. Einfach nur lächerlich und gleichzeitig zum Heulen ; )

    HILFE

    Hat mir Jemand einen guten Rat?


  • RE: beide zu schüchtern?


    was studiert ihr beide denn?

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    • RE: beide zu schüchtern?


      genieß doch einfach deine aufregung, das gehört dazu. und frag ihn beim nächsten lernen in der bibl, ob er mit dir nen kaffee trinken geht - du hast ja viele situationen, die du nutzen kannst. dann sprecht ihr mehr miteinander und du kannst abchecken, ob er evtl. mehr interesse hat. geduld, geduld mit diesem langsamen tango...

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      • RE: beide zu schüchtern?


        nabend, emanzipatorisches jeune fille

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        • RE: beide zu schüchtern?


          Hallo pointgirl,

          sag mal, das klingt jetzt vielleicht ein wenig provozierend - soll es auch ein wenig sein, aber nett gemeint :-):
          möchtest du einen MANN oder lieber einen Macho, der das unsichere Weichei vor dir spielt, um sich von dir umspielen zu lassen und dir dann vielleicht noch am Ende einen Tritt in den süßen Hintern gibt?

          Richtig war von dir auf jeden Fall zu erkennen, dass du eine hübsche junge Frau bist, die glücklich über ihr nettes Äußeres sein kann und viele Menschen damit anspricht.
          Nicht wirklich authentisch - und das hast du auch schon richtig erkannt - wäre es, wenn du nur auf die Jungs stehen würdest, die auf dich und dein Äußeres abfahren.
          Aber aus meiner Sicht LEBENSWICHTIG wäre es zu erkennen, warum man sich anscheinend völlig grundlos in jemanden verknallt, der einen mit dem Arsch (pardon) kaum ansieht und links liegen läßt, anstatt sich einmal gründlich im Leben umschaut und sich das reichhaltige Angebot dabei auch präsentieren lässt und sich den Partner aussucht, der einem sowohl äußerlich als auch charakterlich persönlich und meinetwegen auch auf den ersten Blick super gut gefällt. Und sich dann auch noch in sein liebenswertes Lächeln verliebt und feststellt, das der Grund seines Lächelns man selbst ist -

          das wäre es doch - pointgirl - oder findest du dieses Bürschlein wirklich so unwiderstehlich, wenn er dich links liegen läßt?

          Ich an deiner Stelle würde ihm in Zukunft die kalte Schulte zeigen - und zwar eiskalt.
          :-)
          Viel Erfolg - what ever you want
          Sandri

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          • RE: beide zu schüchtern?


            Also hier reinzuschreiben, was ich studiere, ist absolut das Letzte was ich tue.
            Wer weiss, wer hier alles das Forum liest ; )

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            • die männliche Überzeugungskraft


              wenn ein Mann eine Frau wirklich haben will, so lässt ein Mann dieser Frau keinen Zweifel an seiner Absicht

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              • RE: beide zu schüchtern?


                ja, wir natürlich

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                • RE: die männliche Überzeugungskraft


                  Ja, aber das sind für mich eben die Langweiligen ; )

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                  • RE: die männliche Überzeugungskraft


                    buchtipp für dich:

                    Hemmungen der Lust. Neue Konzepte der Psychosexualtherapie
                    von Helen Singer Kaplan
                    Broschiert - 186 Seiten - Thieme, Stuttgart
                    Erscheinungsdatum: 1981
                    ISBN: 3432919816

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                    • RE: die männliche Überzeugungskraft


                      ich glaube nicht, dass ich mit der verheiratet bin/war :-))

                      w. singer

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                      • RE: die männliche Überzeugungskraft


                        das interessiert auch niemanden.

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                        • RE: die männliche Überzeugungskraft


                          Hallo?
                          Also so schlimm bin ich auch wieder nicht dran, ich werde mich noch eine Weile mit dem Grundsatz: "you can get it if you really want" abmühen uns schauen, obs was bringt.
                          Ich melde mich, wenns geklappt hat : )

                          Danke trotzdem für deine Bemühungen

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                          • RE: die männliche Überzeugungskraft


                            mit mir?????
                            ganz sicher nicht!!!!!!!

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                            • RE: die männliche Überzeugungskraft


                              wenn man es wirklich will, ists keine mühe mehr...
                              eher im gegenteil

                              Kommentar


                              • RE: die männliche Überzeugungskraft


                                nein mit helen

                                Kommentar


                                • korrektur



                                  Sexualtherapie bei Störungen des sexuellen Verlangens
                                  von Helen Singer Kaplan
                                  Thieme, Stuttgart, März 2006
                                  Broschiert / Sprache Deutsch
                                  ISBN: 3131179716


                                  Rezensionen

                                  Kurzbeschreibung
                                  Helen Singer Kaplan hat vor 25 Jahren die Sexualtherapie entwickelt und seither ständig ausgeformt - ihr letztes Buch, in englischer Sprache kurz vor ihrem Tod erschienen, repräsentiert den aktuellen Stand der Diagnostik und Behandlung sexueller Störungen. Zentralthema ist das sexuelle Verlangen, der eigentliche Kern sexuellen Verhaltens. Mangel an sexuellem Verlangen ist das häufigste Problem in der sexual-therapeutischen Praxis. Daneben werden unter der Perspektive von Störungen des sexuellen Verlangens auch die genitalen Funktionsstörungen neu in den Blick gerückt. In 32 ausführlichen Falldarstellungen wird die präzise Herausarbeitung von Beziehungsstörungen und ihre therapeutische Analyse gezeigt und die flexible Kombination psychodynamischer und verhaltenstherapeutischer Therapieansätze, die für jeden Einzelfall neu gewählt werden muss, beschrieben. Organische, pharmakologische und altersbedingte Aspekte werden als Ursachen und in therapeutischer Hinsicht berücksichtigt.

                                  Der Verlag über das Buch
                                  Der Frust mit der Lust - Was tun bei sexuellen Störungen?
                                  Der eine Partner will zu oft, der andere zu selten. Wenn sich die sexuellen Bedürfnisse und Interessen eines Paares unterscheiden, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Der eine Partner fühlt sich möglicherweise unter Druck gesetzt, Sex zustimmen zu müssen, während der andere sich immer abgelehnt fühlt. Die Probleme, die aus einer Unausgewogenheit im sexuellen Verlangen eines Paares resultieren können, sind vielfältig.

                                  Der Verlust der Lust

                                  „Störungen des sexuellen Verlangens sind häufig anzutreffen“, betont die Begründerin der Sexualtherapie Helen Singer Kaplan in ihrem Fachbuch „Sexualtherapie bei Störungen des sexuellen Verlangens“. Patienten mit geringer Libido und niedriger sexueller Frequenz stellen einen wesentlichen Anteil der an Sexualstörung leidenden Menschen. Hierbei handele es sich nach Ansicht der Therapeutin zu gleichen Teilen um Männer wie Frauen. Gründe für die verminderte Lust sei häufig eine Funktionsstörung des Systems, das normalerweise den menschlichen Sexualtrieb reguliert und variiert. Während „normale“ Personen das Positive betonen und das Negative vermeiden, um ihre sexuelle Lust zu maximieren, schalten Menschen mit einen verminderten Verlangen ihre Empfängnisbereitschaft ab. Sie unterdrücken ihre sexuellen Gefühle, indem sie sich auf die negativen Merkmale ihrer Partner konzentrieren und gegenüber ihren attraktiven Qualitäten blind sind. Patienten mit Störungen des sexuellen Verlangens leiden laut Singer Kaplan gewöhnlich an ernsten, tiefer liegenden emotionalen und paarbezogenen Problemen.

                                  Beischlafen statt einschlafen!

                                  Damit die Patienten ihre antisexuellen Verhaltensweisen verändern, müssen sie mit spezifischen Maßnahmen konfrontiert werden. Aus diesem Grund empfiehlt Singer Kaplan im Zuge einer begleitenden psychotherapeutischen Betreuung erotisches Material in das Behandlungsmuster aufzunehmen: Es soll die sexuelle Phantasie anregen und Masturbation sowie die Methoden der genitalen Stimulation fördern. „Obwohl Patienten während der Therapie Einsicht in die tiefer liegenden Ursachen ihrer sexuellen Schwierigkeiten gewonnen haben, bahnte sich ein sexuelles Verlangen erst an, nachdem direkte libidofördernde Strategien und Interventionen in die Behandlung integriert wurden“, erklärt die Therapeutin.

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                                  • RE: korrektur


                                    ein Hoch auf das Wichsen!!

                                    Kommentar


                                    • echt


                                      gut, dass die dame so gut bescheid weiss, und was soll das hier helfen?

                                      Kommentar


                                      • RE: beide zu schüchtern?


                                        iiiich?? bin doch das hausmütterchen in person, immer mit adretter schürze. nein, schlimmer noch: ich pese im business-dress als career-girl durch die gegend und denke, dass ich das alles mir, nur mir zu verdanken hab und sch... auf die old-fashioned emanzipation..:-))

                                        Looking glas :
                                        -------------------------------
                                        nabend, emanzipatorisches jeune fille

                                        Kommentar


                                        • RE: beide zu schüchtern?


                                          ach wie süß, küsschen

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                                          • RE: echt


                                            denen, die hilfe brauchen, und das sind hier wohl die meisten

                                            Kommentar


                                            • RE: beide zu schüchtern?


                                              Wenn ich jetzt wieder die kalte Schulter zeige, werde ich nie herausfinden, ob ich eine Chance gehabt hätte.
                                              Ich bin noch jung und ich darf auch Fehler machen. Manchmal muss man auch etwas riskieren. Als alte Oma werde ich mich sicher prächtig über diese Geschichte amüsieren.
                                              Und wenn er wirklich kein Interesse hat, wird es mich auch nicht umbringen...
                                              Ein Macho, der etwas vorspielt, ist ER 200-prozentig NICHT. Dafür kenne ich ihn schon gut genug.
                                              Sehr wahrscheinlich ist er mir sehr ähnlich.

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                                              • RE: echt


                                                glaube ich nicht, dass das mit dem thema oben zu tun hat

                                                Kommentar


                                                • RE: beide zu schüchtern?


                                                  (das war als Antwort für Sandri bestimmt)

                                                  Kommentar