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mein Bruder-verzweifelt

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  • mein Bruder-verzweifelt

    Ich hoffe das mir hier einer Tipps geben kann. Ich bin w, 25. Ich habe einen 18 Jahre alten Bruder, der seit fast einem Jahr auf der Strasse lebt. Mal schlaeft er bei irgendeinem Freund, mal in der Tiefgarage usw. und ich weiss nicht mehr was ich machen soll. Ich selbst kann ihn nicht aufnehmen wegen meinem Freund. Mein Bruder arbeitet nicht und nimmt auch keine Hilfe an. Ich wollte mit ihm auf das Sozial- und Wohnungsamt aber ihm dauert das zu lange. Als Ueberbrueckung habe ich ihm vorgeschlagen das ich ihm solange eine 1-Zimmerwohnung bezahle, ich arbeite einfach mehr, aber er nimmt es nicht an. Jetzt faengt er an alle anzumachen, alle sind schuld, nur er nicht, keiner wuerde ihm helfen dabei nimmt er sie nicht an und ist zu faul fuer alles. Er wuerde sowieso keine Arbeit bekommen. Ausserdem ist er voll abgemagert, er hat kaum zu essen. Das tut mir so weh. Mein Mutter nimmt ihn nicht mehr auf weil mein Bruder sehr schlimm war (er hat uns beklaut, war oft besoffen, Drogen etc..). Vorhin habe ich dann sie wieder dumm angemacht weil sie ihm kein Obdach gibt und so hart ist. Auf der anderen Seite weiss ich das es so richtig ist weil er lernen muss sich selbst zu helfen. Jetzt spricht er allerdings davon sich umzubringen, er will nicht mehr, nichts haette ein Sinn. Was soll ich denn machen?


  • RE: mein Bruder-verzweifelt


    Hi,
    Ich habe ein junge der auch so ist mehreren jahren mit interwallen zu mir aufgenohmen, seine mutter der gleiche musster wie deine, der junge die gleichen zeichen wie deine bruder.
    Die interwallen waren of ein monat, manschmal 2, das jahren für jahren, job suche /gestrieten/ gekundigt/.
    Ich bin selbe vom ihm beklaut worden, manschen sachen von mir hat er verkauft, mir wars egal, aber so zu sagen, der teufel reitete ihm, er droht auch sich umzubringen.
    Mein liebling satzt bei ihm war:
    Weisst du man hat dir woll möglich dir zu 50 % vom start an das leben versaut, denoch und das ist der punkt, wen du nicht weisst etwas aus den weiteren 50% zu unternehmen, bis du da und nur du verantwortlich, egal wie, wan, wer und wo man dich versaut hat.
    ich konnte so mit ihm reden, weil mein leben nicht anderst gestartet hat, das heisst das mit der verständigungs thematick der famille, denoch die dummheit mich weiter in den dreck freiwilig zu ziehen wäre mir niemal in den sinn gekommen, daher kein bedauchen, keine verantwortung meines seite... nur die handt reichen, genug es nich, sorry man ist an diese stelle auch nur bis ein bestimmt punkt (menschlich gesehen ) verantwortlich, der rest ist idividuel zu bestimmt.

    Ich konnte übrings auch keine hilfe anehmen, es ist an langs prozeder es zu lehrnen, essen konnte ich auch nicht von anderen menschen annehmen, ich wäre auch wie dein bruder lieber verreckt, lag im rückblick daran, das wen mir nur was von meine mutter kann, musste ich es schwehr bezahlen und swar mit den satzt: Du bist drann schult, das ich so unglücklich bin, kinder sind schweine aber schweine sind leichter zu erzeihen und zu fütter",usw... so zu sagen,,, nicht mal dankbar das man was zum essen bekommt... das reichte untem anderen, um sehr früh mich zu abzuseilen.

    Versuche wirklich mit den jugentamt weiter, die wohnung oder die bleibe ist nicht nur das wichtigst problem, suche eine nette seele die sich damit auskent... gib gaz.,, Es ist 100% psychiches verfall bereit da, der sehr schwer ist wieder aufzubauen, wen er labil ist um so mehr, auch wen nicht, ein selbmort gelingt manschmal, auch ohne wörte, ohne es vorher angekundigt zu haben, es trift der gedanke meistent alleine, du als schwester weisst es und das ist der punkt der nicht unteschätzt werden darf.

    Und übringst, dein freund solltes du mal erst mal wieder mal klar machen das es "keine nette balade ist" aber das was aus seine seite kommt, alle achtung, aber nichts ungewohnliches man kennts genügende papnasen.

    Grüsse,
    Véro


    Ps: Der junge gehts heute gut, ich bleibe und bin weiter am ball, er ist heute 24, ich kannte ihm seit seine geburt, wir lachen und trauern heute über die misäre die er veranstaltet hat... aber er ist echt ein süsser mann geworden :-) job leuft, freundin leuft, na was will man mehr?

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    • RE: mein Bruder-verzweifelt


      hi
      ich kenne auch einen solchen mann. dieser mann ist mein bruder. ich konnte ihm auch nicht weiterhelfen. liebe allein hilft nicht.
      vero hat recht -
      kann mich ihren worten nur anschliessen.
      mein bruder vernichtet sich weiterhin und hat dementsprechend auch schon körperliche beschwerden/krankheiten. er hat den zug verpasst und ich war zu jung, im einsteigen zu helfen.
      liebe grüsse und viel kraft.
      d.r.

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      • RE: mein Bruder-verzweifelt


        Aber es tut so weh ihn so untergehen zu sehen. Ich weiss noch als er klein war, er war immer so schuechtern und suess. Und auch heute noch ist er eigentlich so lieb. Ich verstehe das nicht. Und ich fuehle mich schuldig, nachts in einem Bett zu schlafen waehrend er draussen in einer Tiefgarage hausst. Ich fuehle mich schuldig an einen vollen Kuehlschrank gehen zu koennen und er hungert. Was soll ich nur tun, soll ich mit ihm zusammen untergehen?

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        • RE: mein Bruder-verzweifelt


          wem wäre damit geholfen?

          aus eigener erfahrung kann ich dir sagen, dass familienangehörige ab einem bestimmten punkt alleine nicht mehr viel ausrichten können. du kannst ihm so oft die hände reichen, wie du willst - er nimmt es nicht an.

          eine möglichkeit ist, mit einer kompetenten außenstehenden person auf ihn
          einzuwirken...such dir hilfe und versucht es gemeinsam. ein "fremder" kommt vielleicht näher an ihn ran, als du jetzt glaubst.
          ist nur ein tipp - aber versuche, die möglichkeiten zu nutzen, die du hast. wenn du ihm wirklich helfen willst.

          sei dir aber im klaren, dass es rückschläge gibt...und das alles was er tut, seine eigene, freie entscheidung ist. biete ihm weiter jede hilfe an, die du geben kannst, aber mach dir gleiczeitig klar : du bist nicht schuld daran und du hast schlussendlich wenig bis keinen einfluss darauf.

          gruss
          kati

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          • RE: mein Bruder-verzweifelt


            Ok, du weisst wo er wohnt, nicht war ?
            Kaufe im die kuscherlichte decke die du finden kann und dir leisten kann.
            Kaufe, ein korb mit nicht übertriebene läckereihen, sonder mit den sachen die ER gerne isst.
            Schreibe ihm ein brief, positiv, in den sinne "süsser, die sonne schreint " Kein mitleid rüberbringen, keine vorwurfe, es werdreht ihm selbverstantlich den magen.

            Mache das alles nur wie eine "alte weise dame" die ein bischen nach den rechten schaut, ABER wen du diesen schriet machst ,solls du am ball bleiben, nichts von ihm erwarten sondern, es einfach mit herz machen.
            Versuche es ein bischen wie ein "engel" im es vor seine tür zu stellen, wen du ihm redet dann sehr wenig, versuche ihm nicht trauerig anzuschauen, sein einfach eine gute schauspielrin die süverän ist.
            Spricht ihm nicht an über seine misäre, gib ihm kein spiegel, versuche neutral zu sein, frag ihm ob er ein kleiner job für dich erledigen kann, gib ihm kein geld, wen ja, wehnig, nur in der (form eines gutschein) für´s kino, oder sonnst was, das geldt wird er selbvertäntlich für etwas anderes ausgeben, ist aber seine sache.

            Spricht nicht über die mutter, ach ich hätte sovieles dir dabei zur erklären.

            Véro

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            • RE: mein Bruder-verzweifelt


              wenn sich da wirklich was ändern soll mit ihm, an ihm, dann sollte geklärt werden, ob er noch immer Drogen nimmt. Solange er Drogen nimmt, bedeutet für ihn alles nichts, nur die Droge hat "Sinn".
              Wenn er von sich aus nicht zu einem Entzug bereit ist, kannst du nur immer wieder versuchen etwas zu erreichen, ihn zu einem Entzug zu überreden. Es geht so vielen ähnlich, aber jeder "Süchtige" muss sich schon freiwillig in die Klinik begeben.

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              • RE: mein Bruder-verzweifelt


                * Was soll ich denn machen? *

                Laß Deinen Bruder seines Weges gehen. Im nächsten Leben hat er vielleicht mehr Standfestigkeit und richtige Ziele, die er erreichen möchte. In diesem Leben hat er nichts mehr zu gewinnen.

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                • RE: mein Bruder-verzweifelt


                  toller tipp...*applaus* oder willst du provozieren?

                  im nächsten leben?????

                  ich hoffe, du musst nie am grab deines bruders/deiner schwester stehen und ihm/ihrdann erzählen "hätte ich mich in DIESEM leben mal um dich gekümmert...."

                  Kommentar


                  • RE: mein Bruder-verzweifelt


                    toller tipp...*applaus* oder willst du provozieren?

                    im nächsten leben?????

                    ich hoffe, du musst nie am grab deines bruders/deiner schwester stehen und ihm/ihrdann erzählen "hätte ich mich in DIESEM leben mal um dich gekümmert...."

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                    • RE: mein Bruder-verzweifelt


                      * Mein Bruder arbeitet nicht und nimmt auch keine Hilfe an. *

                      *...dabei nimmt er sie (Hilfe) nicht an und ist zu faul fuer alles *

                      Na dann mal los, Kati.

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                      • RE: mein Bruder-verzweifelt


                        nee, lass mal....wirst schon recht haben

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                        • RE: mein Bruder-verzweifelt


                          es wird nicht sehr viel geben was du machen kannst. man kann jemanden nur dann helfen wenn er sich helfen lassen möchte.

                          pass auf dass du dir von ihm nicht schuldgefühle einimpfen läßt. menschen die drogen- oder alkoholsüchtig sind finden immer einen grund warum sie von ihrer sucht nicht los kommen können und immer sind alle anderen daran schuld dass es ihnen schlecht geht. du deine mutter die gesellschaft einfach jeder. nur er selbst nicht.
                          mit 18 ist er erwachsen und für sein leben selbst verantwortlich.

                          biete ihm noch einmal das sozial- und wohnungsamt an. vielleicht auch irgendeine kirchliche stelle wo man freies essen und einen zeitweiligen schlafplatz bekommen kann. wenn er diese hilfestellung nicht annimmt lass es bleiben und kümmere dich um dein eigenes leben. es macht keinen sinn dass du dich auch noch zugrunde richtest.

                          es ist schlimm zuzuschauen wie sich jemand selbst zugrunde richtet den man liebt. aber manchmal gibt es nichts das man tun könnte.

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                          • @ realplayer


                            Boa. :-((( wo ist mein plastick hammer! Donnerweter!! ach mein schuh dir hiterher zu werfen reicht auch !




















                            Pfui.

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                            • RE: mein Bruder-verzweifelt


                              Ich kenne einen ähnlichen Fall, wobei der junge Mann nun schon Mitte zwanzig ist inzwischen, und hoffentlich das Schwierigste hinter sich hat. Warum das so gekommen ist... schwierig zu beurteilen. Schwelende Konflikte in der Familie, innere Konflikte, Borderline-Störung etc.. Und auch, andererseits zu viel Nachsicht und keine Grenzen gesetzt. Aber das ist mit 18 schon gegessen, die Persönlichkeit zu weit ausgereift. Für mich gilt immer, dass jede Liebe und Zuwendung, die man geben kann, ganz sicher nicht umsonst ist, auch nicht bei solchen Fällen. Auch wenn diese Menschen die Hilfe nicht annehmen können, zeigt es ihnen doch, dass sie nicht "nichts" wert sind. Ich empfinde das immer so, dass solche Personen schon auch dieses Verhalten haben, weil sie es sich selber nicht wert sind, sich (und leider auch andere) besser zu behandeln. Es ist aber tatsächlich sehr schwierig unter Drogen auch nur irgendwas an seinem Leben zu ändern. Aber man kann ihnen eigentlich nur immer zeigen, dass man für sie das ist, aber das sie sich im Grunde selber helfen müssen (und dies eigentlich wohl auch wollen, und nicht von anderen geholfen werden, denn dann sind sie ja selber noch weniger wert). Vielleicht können sie ihrem Bruder klar machen, dass er ziemlich sicher unter Depressionen leidet, dass also seine Gefühle und die Selbstmordgedanken momentan durch die Biochemie fremdgesteuert werden. Er soll sich bewußt werden, dass dies kein Dauerzustand ist, und er sich, wenn er Anläufe unternimmt, irgendwann aus dem Teufelskreislauf befreien wird.
                              Mir tut das immer so leid zu hören, wenn so junge Menschen ihr Leben zerstören, und keine Perspektiven sehen. Ich finde auch den Beitrag unmöglich, der besagt, dass der junge Mann vielleicht in einem anderen Leben ein besseres findet. Das kann doch nicht sein! Wir leben hier im Wohlstand und es gibt so viel Wärme und Entdeckenswertes, wenn man es nur findet.

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