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unterschiedlichePsychotherapie

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  • unterschiedlichePsychotherapie

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    weiß jemand was für unterschiede zwischen:
    1.kognitiver Verhaltenstherapie
    2.tiefenpsychologie
    und
    3.gesprächtherapie gibt?

    Mir und meinem Mann wurde kognit.verhaltenstherapie empfohlen.Ich mache jetzt aber tiefenpsychologische beratung.
    Machen die psychologe kogn.verhalt.therapie für beide zusammen oder extra für jeden?

    Danke im Vorauß

    LG

  • RE: unterschiedlichePsychotherapie


    1.Kognitiver Verhaltenstherapie:

    Jeder Mensch kann über seine Vorstellungen und Gedanken (Kognitionen) sein Erleben und Verhalten positiv oder negativ beeinflussen. Denkfehler wie z.B. die Einstellung "Ich muss perfekt sein" oder "Jeder soll mich mögen" führen zu Anspannung und negativem Selbsterleben. Bei der kognitiven Verhaltenstherapie geht es darum, unangemessene Wahrnehmungen, Bewertungen und Gedanken, die zu Angst, Ärger und Depression führen, umzugestalten. Mit Hilfe einfacher Methoden, wie z.B. der Bewusstmachung selbstschädigender innerer Überzeugungen (Gedankenfehler), dem Hinterfragen von Katastrophenphantasien und der Einübung von hilfreichen Bewältigungsstrategien können Sie lernen, mit belastenden Situationen anders als bisher umzugehen.

    2.Tiefenpsychologie:

    Tefenpsychologie wird zumeist gleichbedeutend mit Psychoanalyse gebraucht, d. h. man könnte auch von psychoanalytisch orientierter Psychotherapie sprechen. Ist tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie also gleich Psychoanalyse? Nein, die Psychoanalyse und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie beziehen sich zwar auf einen gemeinsamen theoretischen Hintergrund, nämlich die von Sigmund Freud entwickelte Psychoanalyse(-theorie), unterscheiden sich aber in Form, Dauer und Ziel der Behandlung. Etliche der von Freud in seinen Schriften beschriebenen Therapien richteten sich übrigens auch keineswegs nach den heute als klassisch geltenden Regeln der Psychoanalyse sondern müssten nach heutigen Maßstäben als tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gelten. Die Psychoanalyse zielt auf Behandlung und womöglich Veränderung der gesamten Persönlichkeit, findet (meistens) im Liegen auf der schon sprichwörtlichen Couch statt und dauert mehrere Jahre bei mehreren Behandlungsterminen pro Woche. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie hingegen dauert in der Regel zwischen 1/2 und 2 Jahren mit einer Sitzung pro Woche und im Sitzen; das Ziel ist die Bearbeitung umschriebener Konflikte wie z. B. bei einer Depression häufig die Thematik Abgrenzung und Durchsetzung eigener Bedürfnisse.

    3. Gesprächtherapie:

    Gesprächtherapie nach Rogers ist eine Klientorientierte Psychotherapie
    Jeder Mensch trägt in sich die Lösung für anstehende Probleme. Nur ist es vielen nicht möglich an diese Lösungen ranzukommen. Mit der Gesprächstherapie nach Rogers werden eigene Lösungen an die Oberfläche geholt. Durch gezielte Fragen und Empirisches Einfühlungsvermögen des Therapeuten kommt der Klient auf die Lösung die seine Situation auf Dauer verbessern wird. Diese Therapie ist speziell für aktuelle Probleme gedacht , die im Moment aussichtslos erscheinen

    Die Meinungen über die einzelnen Arten der Therapien gehen heute weit auseinander, es gibt auch noch weiter Formen der Therapie, die besten Ansätze und Lösungen kommen aus Amerika, das Thema Psychologie wird hier weit aus intensiver und auch schon viel länger als in Deutschland hinterfragt und bearbeitet. Früher war es üblich die ganze Vergangenheit deiner Seele aufzudecken und zu verarbeiten, das wird heute nicht mehr unbedingt angeraten.


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    • RE: unterschiedlichePsychotherapie


      Also:kognitive verhaltenstherapie Ziel ist umlernen?Das man richtig denken und richtig handeln wird?
      Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie braucht man bei Persönlichkeitsstörungen u. Depressionen?

      Durch Gesprächstherapie kann man aussichtslöse Problemen lösen?

      Aber,wenn man falsch denkt und deshalb auch falsch handelt,bekommt man Probleme und wird man depressiv.
      Man handelt und denkt falsch,wenn man irgendwelche Persönlichkeitsstörung hat.
      Wenn man depressiv ist,dann sehen alle Probleme unlösbar.

      Wie entscheidet man denn,womit man und wann anfangen muss,mit welcher Therapie?Das ist alles fast gleich und eng miteinander verbunden.
      Man soll auch die individuelle Psychodynamik betrachten,das verstehe ich.Aber insgesamt,ist das so,dass man mit einer Therapie anfangen soll und dann andere machen?
      Was sind die genaue Indikationen?
      Vielen Dank.

      LG

      Kommentar


      • RE: unterschiedlichePsychotherapie


        was ist der Basis von Paartherapie?das ist doch keine Verhaltenstherapie,aber,die lernt auch umzudenken.Ist sie mehr Gesprächtherapie?
        Macht man für ein Paar eine Verhaltenstherapie zusammen oder mit jedem getrennt?
        Danke

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        • RE: unterschiedlichePsychotherapie


          hi,
          verhaltenstherapie kann man alleine oder auch zu zweit machen. Kommt auf die Probleme an :-)
          Gibt auch die Möglichkeit das mal zusammen und auch mal getrennt zu machen. Es kommt drauf an ,was das Problem ist.
          Ich hab mal ne nomale Gesprächstherapie gemacht wo mein Patner mit einbezogen wurde. Es hat uns sehr geholfen um besser den anderen zu verstehen. Tiefenpsychologische Therapien sind mehr dafür da um eigene Probleme zu bearbeiten und zu überwinden.
          Ich weiss nichts über das Problem, deshalb kann ich dir schlecht was raten.
          Verhaltentherapie ist um das Verhalten in bestimmten Situationen zu ändern, Gesprächstherapie ist um Dinge anzusprechen zu ändern zu verstehen usw.
          Ich hoffe ich konnte was dazu beitragen was du suchst.
          Gruss kat

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          • Infos


            Hi!

            Wahrscheinlich hat jemand von dem User Unbefraut abgeschrieben(grins), wie wäre es denn sonst erklärbar, dass man alles wieder findet.(fremdes Wissen, nicht gekennzeichnet)
            Der User Unbefraut hat bestimmt keinen Grund, sich kompetenter aussehen zu lassen, als er in Wahrheit ist. Ich übersende Dir die entsprechenden Links, damit Du dich bei Fachleuten beraten lassen kannst und Infos aus erster Hand erhältst.
            __________________________________________________ ______________
            Jeder Mensch kann über seine Vorstellungen und Gedanken (Kognitionen) sein Erleben und Verhalten positiv oder negativ beeinflussen. Denkfehler wie z.B. die Einstellung "Ich muss perfekt sein" oder "Jeder soll mich mögen" führen zu Anspannung und negativem Selbsterleben. Bei der kognitiven Verhaltenstherapie geht es darum, unangemessene Wahrnehmungen, Bewertungen und Gedanken, die zu Angst, Ärger und Depression führen, umzugestalten. Mit Hilfe einfacher Methoden, wie z.B. der Bewusstmachung selbstschädigender innerer Überzeugungen (Gedankenfehler), dem Hinterfragen von Katastrophenphantasien und der Einübung von hilfreichen Bewältigungsstrategien können Sie lernen, mit belastenden Situationen anders als bisher umzugehen.

            http://www.psychotherapie-beratung.de/vt.html(Quelle)

            Schon witzig nicht wahr...anbei ein Link, um auch die verblieben Infos alle im Original und mit Kommentierung zu erhalten:

            http://www.psychoscout.de/main.php4?go=glossar

            Gruß
            Patronus

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            • RE: Infos


              Holla el patrone,
              Welsche befriedigung... "vermutungen" verschaffen können, nicht wahr?

              Véro

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              • RE: unterschiedlichePsychotherapie




                wenn du den sinn nicht verstehst, warum antwortest du denn? widerspricht sich irgendwie



                weißt du véro,

                die frage hier war ehrlich gestellt, also lass bitte diese ironischen kommentare...jedenfalls bei meinem posting. ich habe schon von dir einiges gelsen und finde das gewissen usern unfair gegenüber, zumal hier viele user wirklich rat suchen.

                Kommentar


                • RE: Infos


                  wenn du den sinn nicht verstehst, warum antwortest du denn? widerspricht sich irgendwie



                  weißt du véro,

                  die frage hier war ehrlich gestellt, also lass bitte diese ironischen kommentare...jedenfalls bei meinem posting. ich habe schon von dir einiges gelsen und finde das gewissen usern unfair gegenüber, zumal hier viele user wirklich rat suchen.

                  Kommentar


                  • Falsch angehangen...


                    bitte höflichst um Entschuldigung.

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                    • RE: Falsch angehangen...


                      vielen Dank dir.Ich bewundere mich,warum unser Doktor nichts dazu schreibt.

                      Kommentar


                      • RE: Falsch angehangen...


                        du bewunderst dich????

                        Kommentar


                        • RE: Falsch angehangen...



                          Hallo Angeluscha,
                          ich schreibe nur zögernd etwas zu diesem Thema.

                          1. Das Fachliche ist gesagt - mit oder ohne Quellenangabe.
                          Damit ist Ihre Frage eigentlich beantwortet. Warum sollte ich da noch einen
                          unwesentlichen Nachtrag liefern. Außerdem kommt man mit einem Klick im Internet am
                          schnellsten zu einer Antwort.

                          2. Das Dilemma ist die mangelnde praktische Konsequenz für die Bedürftigen:
                          Wer berät mit der erforderlichen Kompetenz, was für eine Therapie für wen wann und
                          wo (also durch wen) sinnvoll ist.

                          Diese Frage ist im somatischen Bereich des Gesundheitswesens einigermaßen geregelt.
                          In der Psychotherapie fehlt das völlig. Wenn man bei einem Therapeuten anfragt, gibt der über seine Ausrichtung/Methode zwar differenziert Auskunft, kann aber keinen Gesamtüberblick vermitteln, wie das bei den meisten Spezialisierten nicht anders möglich ist.
                          Diese angebotsorientierte Herangehensweise nützt nur in jenen Fällen etwas, wenn die Indikation qualifiziert erfolgt ist und der Klient genau weiß, was er will und braucht.
                          Das ist äußerst selten und damit wären wir wieder beim Dilemma!

                          Die Sozialpolitiker empfehlen immer wieder den Hausarzt als erste Anlaufstelle, ich kann hier auch nichts anderes tun.

                          Vielleicht haben Sie Glück mit diesem Weg.
                          LG
                          Dr. Riecke

                          Kommentar


                          • RE: Falsch angehangen...


                            danke.Nein,habe ich nicht.

                            Kommentar


                            • Ist doch völlig egal!!!


                              Hallo Angeluscha,

                              ich will Dir im Hinblick auf Deine älteren Postings nur kurz etwas mit auf den Weg geben:

                              Da Dein Dilemma inzwischen ja schon länger geht und Du offensichtlich noch immer keine Behandlung wahrgenommen hast, kann ich Dir nur raten, endlich aus der "Behandlung Deiner Probleme" noch ein weiteres zu machen! Nimm die Dir empfohlene Hilfe und Behandlungsarten an, konzentriere Dich auf das "gesund werden" und stell Dir nicht ständig Fragen, warum dies nicht wirkt, das nicht wirkt, der Arzt nicht geholfen hat ... Du machst Dir da soviele Gedanken, dass Du den eigentlichen Sinn komplett vergisst!

                              Viel Erfolg!

                              Snert

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                              • RE: Ist doch völlig egal!!!


                                Hallo angeluscha
                                Würde mich intressieren welche Probleme du eigentlich hast?

                                Gruß Löw.

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