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Trennung ?

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  • Trennung ?

    Hallo,ich abe ein großes Problem mit meinem Partner.
    Vor einer Woche verstarb meine Mutter, er hat mich in dieser Situation völlig allein gelassen.Mir hätte es genügt wenn er nur gesagt hätte, wenn Du mich brauchst bin ich für Dich da, aber es kam nichts dergleichen. Es gab auch noch andere Situationen wo ich mich im Stich gelassen fühlte.
    Er hat mir mal auf ein Band den Satz gesprochen , er möchte in guten wie
    inschlechten Zeiten stets an meiner Seite sein.
    Ich habe mich jetzt von ihm getrennt, es tut aber trotzdem sehr weh, denn wir waren 3 Jahre zusammen und es war eine schöne Zeit.
    Was soll ich tun, kann mir jemand einen Rat geben.
    Danke , tshüß

  • RE: Trennung ?


    Trennung von 2 menschen - das ist was ich daraus höre. das bedeutet weh für mich - sich alleine fühlen.
    na ja - man kann sich auch alleine fühlen, wenn man zu zweit ist....
    verwirrung der gefühle - das braucht zeit - zeit
    und ich wünsche dir dir kraft, so dass du diese zeit gut meisterst...
    d.r.

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    • RE: Trennung ?


      Hoppla. Da hast Du aber sehr spontan, fast überstürzt gehandelt? Denn dass "er" Dir nicht zur Seite stand hatte möglicherweise viel mit seiner Unsicherheit zu tun, wie er damit umgehen soll. Tod ist ja ein ziemliches Tabuthema heutzutage und das verunsichert enorm, gerade nahe Angehörige wissen dann nicht was getan werden darf oder kann und wie sie sich verhalten sollen.

      Verstehe ich das richtig dass Du innerhalb dieser einen Woche, wo es passierte die beziehung beendet hast? Schon Ungewöhnlich. Vielleicht eine Art Kurzschlusshandlung? Wie entgültig ist die Trennung?

      Da Du jetzt genügend Konflikte selber hast, ordne erst mal den Todesfall in Dein Leben ein, laß Dir durch gute Freundinnen und Familienangehörige, mit denen Du gut stehst, helfen bzw. helft euch gegenseitig. In einigen Wochen kannst Du dann, wenn Du es möchtest, versuchen den Kontakt zum Ex wieder etwas aufzunehmen, und sei es nur für ein klärendes Gespräch. Auch für ihn muß es ja der Schock gewesen sein, wenige Tage nach dem Tod der Mutter selbst verlassen worden zu sein, wie undiplomatisch oder wenig hilfreich er sich auch immer davor verhalten hat.

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      • RE: Trennung ?


        Hallo Anel 1!

        @Wundhexe
        Den Beitrag von Wundhexe musst Du nicht repräsentative sehen, er hat wohl sein ganz "persönliches Verhältnis" zum Tod. Eine tiefsitzende Angst vor Frauen und auch das ständige Gestammel vom "Waschen" lässt einen unbewältigten Schuldkomplex vermuten. http://www.sgipt.org/hm/hm_schuld.htm
        Entschuldige Wundi(ich darf Dich doch so nennen), es ist mein berufliches Geschäft, Profile von Menschen und die Bewertung Ihrer Fähigkeiten und Ihrer Persönlichkeit vorzunehmen.(Unter anderem für eine große Unternehmensberatung)
        Tipp: Lass Dir professionell helfen!

        Gut - zu Deinem Thema:
        Du hattest einen Partner, der Dich in einer für Dich schwierigen Zeit nicht so unterstützt hat, wie Du es Dir vorgestellt hast. Oft ist man in emotional schwierigen Zeiten auch selbst nicht so in der Lage, sich in die Beziehung einzubringen.
        Verlieren kannst Du nichts dabei, wenn Du über Dein Gefühl des "Alleine gelassen seins" offen mit Deinem Expartner sprichst. Du kannst dann seine Reaktion und seine Sicht zur damaligen Situation(Mutter gestorben) anhören und für Dich bewerten.
        Nachdem Du schreibst, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt, solltest Du Deine Erwartungen, die Du hattest, mit der tatsächlichen Situation vergleichen und seine Reaktion dazu anhören.
        Du kannst dann im Anschluss an das Gespräch entscheiden, wie Du weiter vorgehen willst, ob die Antworten die Du bekommst ausreichen, um den Trennungsgrund aufzuwiegen.

        Fragen für Dich selbst:
        Wieso habt Ihr Euch denn aber getrennt, wenn die Jahre glücklich waren?
        Was sollte/müsste sich den ändern, damit Du die Beziehung fortsetzen kannst und Dich dabei wohler fühlst?

        Mein herzliches Beileid zum Verlust Deiner Mutter. Ich hoffe Du hast in dieser schweren Zeit Beistand von Freunden oder Familie?
        Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen.

        Gruß und alles Gute
        Marcello





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        • RE: Trennung ? @Marcello


          Wundie benötigt keine professionelle Hilfe, er ist höchstens 13, das wächst sich noch von alleine raus. Man darf dem keine besondere Beachtung schenken, sonst steigert er sich da nur in was rein (Motto: ICH BIN WICHTIG!).

          Und Anel 1: eventuell hab ich Dein Posting mißverstanden daß vor 1 Woche die Muuter verstarb? Wenn dies längere Zeit her ist und Du vor einer Woche die Trennung vollzogen hast (innerlich noch nicht, Du sprichst ja von "uns" und "meinem Partner") relativieren sich meine Aussagen vom ersten Posting. Versuch auch dann Dich mit ihm auszusprechen, sonst ist das so eine Hängepartie und Du weißt nicht woran Du bist und er auch nicht.

          Im Leben müssen manchmal klare Schlussstriche und Klärungen herbeigeführt werden. Manchmal tut es die Natur für uns bzw. zwingt uns da rein (Tod), manchmal müssen wir es selber bewältigen (Trennung, Veränderung).

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          • RE: Trennung ? @Marcello


            Hallo Hoppla!

            Bitte entschuldige, ich bleibe bei meiner Auffassung. Er benötigt Hilfe, Du kannst Dir seine threads gerne ansehen, verstärkt wenn es um das Sterben geht ist er aktive.
            Deine Art zu schreiben kommt mir bekannt vor. :-))
            Mit der besonderen Beachtung hast Du wahrscheinlich sogar Recht, er hat sie dringend nötig.
            Es widert mich einfach an.

            Gruß
            Marcello

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            • RE: Trennung ?


              Ich möchte mich den Worten von Marcello gerne anschließen.
              Natürlich möchte auch ich Dir mein Beileid aussprechen.

              "In guten und in schlechten Zeiten"

              Ja, dass wünschen sich viele! Manchmal aber ist man mit der Situation selbst überfordert! Man würde so gerne dem Partner beistehen und helfen, verliert aber oft in diesem Moment die Kraft dies zu tun. Dies macht man aber häufig völlig unbeabsichtigt. Man kennt sich dann selbst nicht mehr und handelt zu emotional und unüberlegt. Jeder beginnt für sich das heraus zu filtern, was einem gerade selber am wichtigsten erscheint. Gerade in Situationen wo man GEMEINSAME Wege gehen sollte, trennen sich anfänglich die Wege. Jeder sucht Trost in dem anderen, doch keiner findet das was er sucht. Vielleicht hat auch Dein Partner etwas gesucht, aber nicht gefunden. Natürlich bist Du bei diesem Verlust erst einmal darauf bedacht Deinen Trost zu erhalten, dabei übersieht man aber leider auch manchmal, dass der andere diesen nicht geben kann, da er selbst etwas sucht und nicht findet. Du solltest es also nicht all zu überbewerten, sondern solltest mit ihm in Ruhe alles besprechen. Im nachhinein ist das Verhalten manchmal besser zu verstehen und so auch besser zu verarbeiten.

              Weißt Du, ich habe auch oft Trost gesucht und ihn nicht erhalten. Auch mich machte das noch trauriger. Bei mir was es meine Mam, die mir nicht den Trost geben konnte, den ich mich so sehr erhofft hatte. Anstelle Trost zu empfangen, musste ich sie trösten. Heute aber weiß ich, dass sie keinen Trost geben konnte, weil auch sie in vielen Situationen keinen Trost erhalten hat. Auch sie hat sich dieses so oft gewünscht, doch keiner hat ihn ihr gegeben. Wie soll jemand etwas weitergeben, was er selbst niemals erhalten hat. Es gibt nur wenige, die trotzdem etwas geben können, was sie selbst nie erhalten haben. Das sind dann aber meist diejenigen, die die ganze Sache schon verarbeitet haben. Solange noch etwas in dem anderen Menschen rührt, solange wird es ihm schwer fallen Gefühle und Stärke einem anderen geliebten Menschen zu geben. Mir tut es zwar auch jetzt noch weh, dass ich diesen Trost nie erhalten habe, aber da ich auch die Situation meiner Mam verstehe, kann ich damit anders umgehen.
              Wir Menschen sind auch oft in den Gedanken sehr unterschiedlich! Der eine meint er gibt Trost und der andere empfindet es als Nichts. Hier spiegelt sich die unterschiedliche Auffassung von Trost, geben und nehmen wieder. Vielleicht hielt es Dein Freund auch für besser Dich alleine zu lassen, damit Du in Ruhe Abschied nehmen kannst. Es geht ja auch jeder anders mit dem Verlust eines Menschens um. Manche wollen gerade in diesem Moment alleine sein und andere wollen unter die Menschen gehen. Dein Partner wollte Dir damit vielleicht etwas gutes tun, ohne den Gedanken daran zu haben, dass es falsch sein könnte. Er war in diesem Moment vielleicht gerade davon überzeugt, dass Du lieber alleine sein möchtest!

              Wie Marcello schrieb, halte auch ich eine offene und ruhige Aussprache für am besten. Hier könnte sich doch so einiges klären. Bleib weiterhin stark.

              Kätzchen

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              • RE: Trennung ?


                Hallo Kätzchen,
                vielen Dank für Deinen Beistand und Rat. Ich habe mich schon beruhigt und auch mit meinem Freund ein Treffen vereinbart. Ich wünsche mir sehr dass wir wieder zusammenfinden.
                Nochmals herzlichen Dank Anel1

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                • RE: Trennung ?


                  Hallo Marcello,
                  danke für Deine Stellungnahme zu meinemProblem, ich sehe die Dinge jetzt mit anderen Augen und qwerde mivh mit meinem Partner aussprechen.
                  alles Gute und Tschüß

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                  • RE: Trennung ? @Marcello


                    hast recth marcello
                    vielleicht ist der nicht 13, sondern ist ein "bisschen" in diesem alter stecken geblieben.
                    rege dich nicht auf....
                    d.r.

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