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Keine Cance

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  • Keine Cance

    Hi

    ich bin seit einem Jahr getrennt von meinem langjährigen Partner. Wir wohnen noch zusammen und schaffen keine Lösung unseren gemeinsamen Hausstand aufzulösen. Außerdem ist die gesamte Sitaution für mich schwer traumatisch da ich immer noch hoffe und warte das es wieder gut wird. Ich weiß das ich Beziehungsabhängig bin und auch meine Persönlichkeit einen Schaden hat durch sexuellen Missbrauch in der Kindheit hat. Eigentlich bin ich eine starke Person und viele Menschen geben mir aus diesem Grund gutes Feedback, trotzdem hilft mir das nicht. Nur wenn es um diese Beziehung geht komme ich wieder in alte Verhaltensmuster. Ich habe 1996 eine stationäre Therapie gemacht und wirklich gedacht ich habe viele Dinge im Griff und kann damit umgehen. Leider hat sich das nicht völlig bewarheitet ich leide wie verrückt und habe wieder Regressionen in meinem Verhalten. Inzwischen habe ich auch noch meine Arbeit verloren, da mein Arbeitgeber keine befristeten Verträge mehr verlängern konnte. Das tut sein übriges dazu, meine Arbeit war für mich eine Art Medikament und hat mir in den letzten Monaten Stabilität verliehen. Ich weiß nicht wie ich mich aus dem Teufelskreis Wut-Liebe-Hass-Trauer-Angst-Hoffen lösen kann. Mein Partner hat mich sehr häufig Belogen und hatte immer Heimlichkeiten. Das hat bei mir dann einen starken Kontrollzwang ausgelöst . Und wir sind eigentlich ständig um uns herumgeschlichen keiner hat dem anderen Vertarut. Auch hier gab es einen Kreislauf die letzten Jahre nach der Therapie hat er angefangen mich auszugrenzen, er hat keinen Urlaub mit mir gemacht ist nicht mit mir ausgegangen oder mal ins Kino, sondern immer mehr nur seinem Hobby gewidmet. Trotz allem würde ich Ihn immer noch zurücknehmen, aber er hat die Beziehung beendet weil ich ihm zu extrem bin. Ich weiß mir bezüglich meiner Gefühle nicht mehr zu helfen und habe Angst davor, dass ich wieder Selbstmordtendenzen bekomme. Die hatte ich ganz stark vor meiner Therapie und als junge Frau bis zum 28 Lebensjahr habe ich auch dreimal versucht mir das leben zu nehmen. Ich weiß wirklich nicht mehr wo das noch hinführt vielleicht hat ja jemand eine IDEE


  • RE: Keine Chance


    Hi,
    hab den Betreff mal geändert,ich denk mal,so wolltest Du ihn haben,gelle??

    Nu hör mal,oder besser "Sach mal",was ist es denn,was diesen Mann so auszeichnet??Der gute Junge geht hin,und läßt Dich allein,und das anscheinend in jedweder Beziehung,oder??Also dann erzähl mir mal was von seinen Qualitäten.Sind da irgendwelche??
    Ist es die Gewohnheit??Angst vor´m Alleinsein??Oder ist er der "Ernährer",und deswegen kannst Du nicht auf ihn verzichten??
    Er hat sich also von Dir getrennt,vor einem Jahr schon...aber dann doch bitte mit allen Konsequenzen.Laß ihn sich ´ne neue Hütte suchen.Wo sind wir denn??Oder machst Du ihm den Haushalt??Vielleicht sogar noch gratis??
    Schick den Jungen auf die Straße und geb ihm ein Empfehlungsschreiben mit auf den Weg.
    Es lohnt sich nicht,auch nur einen Gedanken an Suizid zu verschwenden FÜR EINEN MANN.
    Da laufen genug andere da draußen rum,und der ein oder andere ist es sogar wert,eine schlaflose Nacht wegen ihm zu verbringen,aber Suizid wohl nicht,oder doch??

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    • RE: Keine Cance


      Es ist sicher nicht einfach eine Person loszulassen, wenn man durch die Hölle gegangen ist und diese Person vielleicht einmal zu den rettenden Ankern gehört hat.
      Aber auch diese Anker können einmal lähmend sein.
      Der erste Schritt ist sicher eine endgültige Trennung vom Haushalt (vielleicht einfach gesagt - kenne ja deine finanzielle Situation nicht).
      Zu hoffen dass etwas was vorbei ist wieder i. O. kommt, ist meiner Meinung nach nur unnötige psychische Belastung.
      Auch ein Jobverlust trifft einen sehr hart, noch dazu wenn man diese Arbeit sehr gerne gemacht hat. Aber dieses Los teilst du mit x-Leuten.
      Mein Lebensmotto ist: Nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch und jedes Ende ermöglicht mir einen neuen Anfang.
      Also wenn dir nach Weinen zumute ist, dann tu es. Aber Suizidgedanken solltest du niemals aufkommen lassen. Kein Mann/Job oder sonstige Lebensituation ist es wert sein Leben aufzugeben.
      Du schreibst dass du früher bei deiner Therapie schon viel erreicht hast - du hast es damals geschafft also wirst du es auch diesmal schaffen.
      Nur Mut - jede noch so starke Persönlickeit wird irgendwann schwach.
      Ich wünsche dir viel Glück und vor allem grosse Willensstärke. Bin überzeugt, dass du es packst, wenn du es wirklich willst.
      Denke positiv-das Leben hat auch für dich noch viele schöne Seiten bereit.
      LG Shanti



      andersartig schrieb:
      -------------------------------
      Eigentlich bin ich eine starke Person und viele Menschen geben mir aus diesem Grund gutes Feedback, trotzdem hilft mir das nicht. Nur wenn es um diese Beziehung geht komme ich wieder in alte Verhaltensmuster. Ich habe 1996 eine stationäre Therapie gemacht und wirklich gedacht ich habe viele Dinge im Griff und kann damit umgehen. Leider hat sich das nicht völlig bewarheitet ich leide wie verrückt und habe wieder Regressionen in meinem Verhalten. Inzwischen habe ich auch noch meine Arbeit verloren, da mein Arbeitgeber keine befristeten Verträge mehr verlängern konnte.

      Kommentar


      • RE: Keine Chance


        "Oder ist er der "Ernährer",und deswegen kannst Du nicht auf ihn verzichten?? "

        Ja, so könnte es sein, Nerea, oder ?
        "der gekaufte Sohn"

        Kommentar



        • RE: Keine Chance


          http://www.musicline.de/player/play_...KGPHZXMLAGR.rm

          Kommentar


          • Ich weiß nicht


            wie es im Falle von "andersartig ist.Ich hatte verstanden sie hat keine Kinder,und außerdem...wird sie Arbeitslosengeld beziehen,gelle?

            "That was my song for the asking"

            Kommentar


            • @nerea


              Das könnte doch dein Traumjob werden:

              Laienschauspieler als "Standardisierte Patienten"


              Die BLEIB GESUND Stiftung prämiert Projekte und Studien, die neue Wege in der Gesundheitskommunikation gehen.
              Neue kommunikative Ansätze sollen den Genesungsprozess erkrankter Menschen aktiv und langfristig unterstützen.

              Laienschauspieler als "Standardisierte Patienten" / Gleichzeitig Diagnostikschulung

              Wie informiert man Angehörige über den Tod eines Patienten? Wie kann depressiven und suizidgefährdeten Menschen geholfen werden, die Rat und Hilfe beim Arzt suchen? Und wie erreicht man Patienten, die ihre Beschwerden nicht ernst nehmen? Mit Medi-KIT trainieren Studenten einmal wöchentlich Arzt-Patienten-Gespräche, die im Klinik- und Praxisalltag ständig vorkommen: Krankengeschichten, Aufklärungs- und Beratungsgespräche sowie das Übermitteln schlechter Nachrichten.

              Speziell vorbereitete Laienschauspieler konfrontieren als "Standardisierte Patienten" die angehenden Ärzte mit verschiedenen Symptomen, Problemen und Charakteren: Von Bauchschmerzen über Herzrasen bis Schlaflosigkeit, von schüchtern bis aggressiv - die Studenten lernen, sich auf verschiedene Gesprächssituationen einzulassen, einfühlsam und verständlich mit ihren "Patienten" zu sprechen sowie für die Anamnese wichtige Informationen zu erhalten. Die Gespräche werden aufgezeichnet; per Videoaufnahme können die Teilnehmer anschließend ihr Kommunikationsverhalten beobachten und dadurch verbessern. Ein weiterer Vorteil von Medi-KIT: Die Studenten erhalten von den Schauspielern unmittelbar Feedback zu ihrer Gesprächsführung, eine Reaktion, die im normalen Arztalltag kaum vorkommt.

              "Mit Medi-KIT können wir Ängste und Verunsicherungen der Studenten abbauen. Davon profitieren die späteren Patienten", erklärt Dr. Jana Jünger. "Das Kommunikationstraining ist gleichzeitig eine Diagnostikschulung. Die Schauspieler simulieren typische Beschwerdebilder aus der Inneren Medizin. Den Studenten, Schauspielern und Dozenten macht das Training großen Spaß." Die Dozenten besuchen regelmäßig Kurse, um für ihren Lehreinsatz bei Medi-KIT bestens gerüstet zu sein.

              Praxisnahes Heidelberger Curriculum Medicinale (HEICUMED) seit 2001

              Bisher hat das Arzt-Patienten-Gespräch im Medizinstudium keine große Rolle gespielt. Entsprechend unvorbereitet mussten junge Ärzte schwierige Gesprächssituationen meistern, z.B. wenn der Patient unheilbar krank ist oder kaum Deutsch spricht. "Hier bestand abso-luter Nachholbedarf", sagt Dr. Jünger. "Zur Einführung des praxisnahen Curriculums in Heidelberg gehörte deshalb auch, die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten der angehenden Ärzte zu verbessern."

              Medi-KIT ist ein Baustein des Heidelberger Curriculum Medicinale (HEICUMED). Das neue Lehrkonzept hat die Medizinische Fakultät Heidelberg im Jahr 2001 eingeführt und damit ein Modell für die gesamte klinische Ausbildung in Deutschland geschaffen. Frontalunterricht wurde abgeschafft. Das Motto lautet nun: praxisbezogener Unterricht in Kleingruppen, Vorlesungen, die sich nicht an Krankheitsbildern, sondern an Leitsymptomen wie Kopfschmerzen oder Atemnot orientieren, mehrwöchiger Blockunterricht, in dem die Studenten sich intensiv mit dem Fach beschäftigen sowie eng mit ihren Dozenten zusammenarbeiten, Seminare zur aktiven Erarbeitung des Stoffes, Arbeit auf den Stationen, Unterricht direkt am Krankenbett, praktische Übungen wie Magensonde legen oder Verbandtechniken an Modell-Puppen sowie Medi-KIT, das Kommunikationstraining mit "Standardisierten Patienten".

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              • Fragen an den Experten hier


                1. Gibt es eine Staistik darüber, wieviele "psychisch kranke" Menschen in der Hauptsache durch "finanzielle Traumata" derart erkranken ?

                2. Ist die Information richtig, dass Wohlhabende eine im Durchschnitt ca. 10 Jahre höhere Lebenserwartung haben als "arme Leute"?

                Vielen Dank im voraus.
                Standartpatient

                Kommentar


                • the poor would die


                  Too late, my brothers
                  Too late, but never mind

                  If living were a thing that money could buy,
                  The rich would live, and the poor would die

                  Kommentar


                  • RE: Fragen an den Experten hier


                    Laut Untersuchungen aus Hannover haben arme Menschen in der Bundesrepublik eine rund 7 Jahre kürzere Lebenserwartung als reiche, erklärte der Sozialmediziner Gerhard Trabert.
                    Der Herzinfarkt sei keine "Managerkrankheit", sondern trete gehäuft bei Menschen mit niedrigem sozioökonomischem gesellschaftlichem Status auf.

                    Kommentar



                    • Mmmm...


                      Ich glaube,der Medizinstudent,würde da nicht wirklich glücklich mit mir und meiner Argumentation
                      Eher wahrscheinlich wäre,daß er mich zum Teufel wünscht...und das wäre ja nicht Sinn der Sache,oder??

                      Kommentar


                      • RE: Fragen an den Experten hier


                        Hallo,
                        die Beziehung zwischen ökonomischen Bedingungen und psychischer Erkrankung ist wissenschaftlich bearbeitet, wie genau für "finanzielle Traumata" vermag ich nicht zu sagen.
                        Vielleicht kann Ihnen die AKTION PSYCHISCH KRANKE weiter helfen: www.psychiatrie.de/apk. Dort können Sie auch Literatur zum Thema herunterladen. Auch sonst eine informative Seite.
                        Die andere Frage müsste präzisiert werden, ob weltweit (dann sind 10J wohl fast zu wenig) oder nur Dt. etc. Das betrifft inhaltlich auch mehr den somatischen Bereich.
                        Ich hoffe, dass ich Ihnen dienen konnte.
                        MfG
                        Dr.Riecke

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                        • @ Dr. Riecke


                          Herzlichen Dank, sehr geehrter Herr Dr. Riecke,
                          für Ihre Auskunft.

                          MfG
                          S.P.

                          ps.

                          http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=67519

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                          • RE: Fragen an den Experten hier


                            http://www.m-ww.de/foren/read.html?n...14&thread=4114

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